Tons of Snow in Tahoe and Welcome to rainy SF Lea

Mittwoch, 13.03.2019

Wow, ich habe noch nie so viel Schnee in meinem Leben gesehen!

Hallo zusammen!

Ich hatte zwei vollgepackte schöne Wochen mit meiner lieben Schwester Lea, musste sie aber leider am Samstag schon wieder in den Flieger zurück nach Deutschland setzen. Bevor ich euch aber davon berichte, möchte ich erst noch von Tahoe erzählen.

Bevor es vor drei Wochen nach Truckee, Tahoe ging, hatte ich noch ein schönes und entspanntes Wochenende mit Arthur. Freitag und Samstag hatte ich meine freien Tage und da die D's mich den Sonntag nicht wirklich in Tahoe brauchten, musste ich erst Montag Mittag mit dem Jeep Richtung Berge aufbrechen. Nach zwei sehr arbeitsintensiven Wochen, beschlossen Arthur und ich, den Dauerregen vom warmen trockenen Inneren des Hauses zu betrachten. Einmal gingen wir aus zum Essen und auf einen Cocktail, einmal besuchten wir zusammen sein Fitnessstudio, weil er eine Freikarte für mich hatte (Personal Trainer Arthur - Hihi!), sonst kochten wir viel, schauten ein paar gute Filme und schmusten mit den Katzen, die mich dieses Mal leider sehr viel schniefeln ließen. Seltsam, dass ich anfangs nicht so große Probleme mit meiner Allergie hatte. Da die D's ja schon am Sonntag nach Tahoe aufbrachen, fuhren wir zu mir, genossen den ersten Sonnenschein seit Tagen mit Kaffee auf der Terasse und kochten am Abend wieder lecker Essen zusammen. Das war wirklich ein wunderschönes entspanntes Wochenende, das ich sehr nötig hatte ♥

Dinnertime Frühstück Endlich etwas Sonne Nom!

Die Fahrt nach Tahoe war sehr entspannt. Nur am Ende wurde es etwas rutschig und ich war froh, dass der Jeep Allradantrieb hat. Ich kam aus dem Staunen über all den Schnee gar nicht heraus. Viele Straßenschilder waren zugeschneit oder komplett unterm Schnee verschwunden, andere sagten, man dürfe diese Straßen nur mit Allradantrieb befahren und müsse für den Notfall Schneeketten dabei haben. (Hatte ich, hätte sie vermutlich aber nicht selber anbringen können. Haha!). Heile am Haus angekommen, überlegte ich noch, ob es eine gute Idee sei, den Jeep in der nicht ganz so ordentlich freigeschaufelten Auffahrt zu parken, konnte das Auto ja aber auch schlecht mitten auf der Straße stehen lassen. Es war ja überall Schnee am Straßenrand. So passierte es natürlich, wie es passieren musste und der Jeep blieb im Schnee stecken. Aba und ich taten alles daran, ihn frei zu schaufeln und anzuschieben. Es half aber alles nichts, also mussten wir das Abschleppseil holen und ihn mit Abas Auto raus ziehen. Was ein Akt, aber es war definitiv lehrreich und hat auch irgendwie Spaß gemacht. Ima wunderte sich etwas, dass wir knapp eine Stunde zum Autoausladen brauchten. Sie und die Kids bekamen von all dem nichts mit. Haha!

Tahoe war für mich dieses Jahr ziemlich unspannend. Zum Skifahren hatte ich kein Geld und Autofahren machte in dem Schnee einfach zu wenig Spaß, um einen Ausflug nach Tahoe City oder woanders hin zu machen. Die D's waren fast jeden Tag Skifahren und ich holte die Kids dann immer im Skigebiet ab. Zwei Tage hatte ich die Kids komplett. Einmal blieben wir zuhause, was eine totale Katastrophe war. Spielen im Schnee machte zwar Spaß, aber ist auch kalt, also nicht tagesfüllend. So backten wir Kekse, schauten TV, aber jedesmal, wenn sie mal zwei Minuten keine Beschäftigung hatten, gingen sie sich oder mir an die Gurgel. Das Haus ist mittlerweile einfach zu klein für die drei Energiebündel. So machte ich an meinem zweiten vollen Tag mit ihnen einen Ausflug nach Downtown Truckee zum Spielzeugladen. Auch wenn dieser Tag weitaus entspannter war, machte ich drei Kreuze, als ich am Samstagabend zurück nach Mill Valley aufbrechen konnte. Ich hatte den Sonntag nämlich frei und wenig Lust diesen komplett im Auto zu verbringen. Dank freier Straßen und einer Folge von den drei ???, die ich noch nicht kannte, ging die Fahrt schnell vorbei und ich konnte Arthur wieder in die Arme schließen. 

Unser Haus war eingeschneit. Aba schaufelte jeden Abend den Bereich um den Grill frei. Spaziergang in der Nachbarschaft So cool! Auf dem Weg die Kids abholen. Warten auf M Ab auf's Dach Verstecken unterm Baum

Mehr Schnee Hab ich ganz alleine gemacht, als die D's nicht zuhause waren. Haha! Es kann schon recht langweilig in Tahoe werden.

Kreatives Kekse Backen Schmecken tun sie auch Fast zwei Stunden auf die Jungs warten im Café. Da wird man irgendwann CRAAAZYYY

Sonntag Mittag fuhren wir gemütlich nach San José. Dort gab es nämlich eine kostenlose Kunstausstellung von zwei Künstlern, die sich eindrucksvoll malerisch den Themen Harry Potter, Star Wars, Marvel, Disney und Pokémon widmen. Bevor es zum Flughafen ging, um Lea abzuholen, spazierten wir noch ein wenig durch Downtown San José und gönnten uns Sandwich, Crêpe und Kaffee zum späten Mittag.

HaHa Streetart

Die Aufregung wurde langsam größer, ich gab eines meiner kostenlosen Autokonzerte, weil ich Autofahren im Sonnenschein liebe und noch mehr, wenn ich gute Musik höre, mitsingen kann und mich auf etwas freue. Noch schnell einen Caramel Macchiato für Lea und eine Hazelnut Latte für "Fido" am Flughafen besorgt (Ich frage mich, warum ich den Starbucks Mitarbeitern immer wieder meinen Namen buchstabiere, wenn sie ihn dann doch falsch schreiben!?) und dann konnte ich "das Kind" endlich in meine Arme schließen! ♥

Weil das Wetter noch immer schön war, blieben wir direkt in der City und fuhren zur Fisherman's Wharf und zum Pier 39, bestaunten die Lichter der City als es dunkel wurde, "unterhielten" uns mit den Robben und bummelten durch diverse Geschäfte. Danach ging es zu einem späten Abendessen mit Bier, Nachos, Burgern und Waffel Pommes mit Majo nach San Rafael ins Flat Iron. Es war so schön, "die Kleine" endlich hier zu haben! Arthur und Lea verstanden sich auch direkt gut und fachsimpelten über interessante Food Kombinationen wie Pommes mit Schoko Pudding und so. Naja, ich weiß ja nicht. Ich erlaubte ihnen trotzdem, dass wenn mein zukünftiges B&B mit wechselden Spezialitäten gut laufe, sie ab und an mal ein Spezial auf meine Karte setzen dürften. Haha!

Pier 39 Wir lieben SF und wir lieben uns!

In den folgenden Tagen kam der Regen. Es war furchtbar nervig. Trotzdem versuchten wir das Beste draus zu machen und ich denke, das ist uns auch gelugen. Ich war nur froh, dass Lea das schöne Marin letztes Jahr bei Sonnenschein genießen durfte.

Montag

Vormittags: Grocery Shopping bei Trader Joe's, Haare färben, auspacken, Mädelszeit genießen

Abends: Peso mit Arthur und Lindsay (Hier wird nicht erwähnt, dass Arthur mich im Pool geschlagen hat...)

Dienstag

Vormittags: Farbenfrohes Mission District im Regen erkunden, feststellen, dass auch andere Menschen mit interessanten Food Kombinationen erfolgreich sind (das Restaurant hieß "Chinese Food and Donut" - All you need I guess) und Aussicht von den Twin Peaks genießen (trotz Regen konnte man tatsächlich ziemlich weit gucken). Arthur war noch nie dort oben und in sämtlichen Reiseführern heißt es: Warst du nie auf den Twin Peaks, hast du San Francisco nie gesehen. Er hatte also keine andere Wahl ;)

Mission:

SF bei Regen

Twin Peaks:

Spring nicht!

Auf dem Rückweg noch ein kurzer Abstecher auf den Mount Tam hinter meinem Haus. Vielleicht nicht die beste Idee. Aussicht war gleich Null, es war ein wenig windig und ziemlich creepy in den Wolken und ohne eine weitere Menschenseele weit und breit.

Abends: Mädelsnight mit Haare flechten, Tee und gutem Film

Mittwoch

Mädels Vormittag: Hiken wie in Irland. Erst war es schön, dann kam ein Regenschauer, dann war es wieder schön und dann kam wieder Regen. Die Aussicht am Rodeo Beach und den Küsten der Marin Headlands ist auch sehr irlandlike. Leider hatte der Bonitas Leuchtturm geschlossen. Die Aussicht auf Meer und City war trotzdem schön.

Steinkreise an einem meiner Lieblingsplätze Da hat es sich doch gelohnt, den Berg zu besteigen Aussicht beim Leuchtturm

Abends: Essen kochen mit Arthur und dann Movie Night

Donnerstag

Mädels Vormittag: Bummeln in Sausalito und Aussicht bei Sonnenschein auf den Marin Headlands genießen

  Sausalito Marin Headlands Endlich Sonnenschein

Abends: Anstandsbesuch bei Jenny und Peter mit Lea und Arthur mit vielen lustigen Geschichten und neuen grandiosen Ideen von Peter. Nachdem er beim letzten Mal ausgeklügelt hatte, wie wir Arthurs "Flüchtlingsgeschichte" von Trump USA nach Deutschland an RTL verkaufen könnten, damit er ein deutsches Visum bekommt, stellte Peter nun Überlegungen an, wie Ima und Aba Arthur als Helden feiern könnten: Peter will sich maskieren und bei uns Einbrechen und Arthur soll ihn erwischen und somit Haus und Familie retten. Sehr glaubenswürdige Geschichte, wenn man über 2m Mann Peter und 1,65m Mann Arthur daneben sieht. Haha!

Mit Schal und Mütze sieht Peter aus wie ein Obdachloser

 Freitag:

Vormittags: Cable Car fahren, Spaziergang durch Downtown SF, an China Town vorbei und durch Little Italy zurück zum Auto. Auf dem Rückweg Abstecher zu den Painted Ladies und zum Cliff House/ Ocean Beach (Lea durfte ihre ersten Real Life Surfer bestaunen). Das alles bei ziemlich gutem Wetter. Lucky us :)

Cable Car Market Street Little Italy Little Italy Little Italy Painted Ladies Heute nur Kirschblüten Regen Beim Cliff House

Abends: Aba war mit M für ein Solo Weekend in Tahoe, Ima hatte ein Meeting und ich war alleine mit den Jungs. Um 21 Uhr kam Ima nach Hause und da unser City Date mit Lindsay und Abel leider platzte, fuhren Lea, Arthur und ich erst zum 2AM Club und dann weiter zum Peso. Denn Peso ist freitags eben doch einfach besser (ähm, generell besser) und Lea bekam endlich ihren perfekten Cosmo von Grumpy Bartender Mac :)

2AM Club - ich glaube, er weiß noch immer nicht, auf welche Familie er sich da eingelassen hat... Peso - Man achte auf Arthurs Euphorie mit seinem Wasserbecher in der Hand. Tja, einer muss halt fahren.

Samstag war Shoppen angesagt. Nach einer wilden Nacht mussten wir alle etwas ausschlafen und dann fuhren wir nach Napa durch all die schönen Weingebiete zur Outlet Mall und wurden etwas arm. Abendessen und Beer Tasting gab es in Downtown Napa in der Stone Brewery. Die Atmosphäre war super schön, das Bier war okay, aber mir schmeckt ein gutes einfaches Pils eben doch besser als all diese fancy IPA's und das Essen war viel zu teuer, viel zu wenig und geschmacklich gut, aber definitiv nicht sein Geld wert. (Der Bartender war übrigens auch ein Idiot.) Auf dem Rückweg überlegten wir, noch bei In'N'Out zu halten, aber Lea und ich schliefen ein und Arthur weckte mich zwar, aber dann war ich auch zu müde zum Essen (Ich!?) und wir sparten uns das Geld lieber.

Beer Tasting Kirche in Downtown Napa Verrückte in Downtown Napa

Sonntag arbeitete ich den ganzen Tag, musste um 8 Uhr anfangen und hatte um 19 Uhr Feierabend. Als Ima Aba und mir den Tagesablauf erklärte, musste Aba sich erstmal einen Stundenplan schreiben, um alles zu behalten. Das fand ich süß. Meiner sah ungefähr so aus:

Lunchboxen für die Jungs vorbereiten. J ins Auto laden und mit ihm D von Geburtstagsparty Nr.1 (Sleepover Party) abholen. Mit beiden Jungs weiter nach Petaluma zu Geburtstagsparty Nr.2 (Nerf Gun Party) fahren. Auf dem Rückweg gab es Lunch im Auto. Dann setzte ich J für ein Solo mit Aba beim LEGO Place in San Rafael ab, fuhr für eine Stunde mit D nach Hause, legte die Wäsche in dieser Zeit und fuhr dann mit D zu Geburtstagsparty Nr.3 in Mill Valley. Die mussten wir zeitig verlassen, da die Jungs ein Fußballspiel in San Anselmo am Nachmittag hatten. Dort lieferte ich D bei J und Aba ab, fuhr wieder nach Hause um Abendessen vorzubereiten. Pünktlich dazu kamen Ima, M, Aba und die Jungs nach Hause und nach dem Essen gings für die Kids ins Bett. Ein langer Tag, aber er ging wenigstens ziemlich schnell um. Haha!

Lea und ich machten nach Feierabend einen Ausflug in die Haight Street in SF. In der Milk Bar gab es ein kostenloses Live Konzert, das nicht ganz ohne Grund kostenlos war. So spazierten wir noch ein wenig die Straße auf und ab, machten uns darüber lustig, dass die Penner Hippies uns an einer Ecke Weed für 5$ und an der anderen für 10$ anboten (Mensch, da hätten wir und aber geärgert, wäre es umgekehrt gewesen. Da hätte ich beim ersten Dealer doch glatt mein Geld zurück verlangt! Haha!) und beschlossen, am nächsten Vormittag wieder zu kommen, um all die coolen Geschäfte auszuchecken, die schon geschlossen hatten. Noch ein zu teures, aber leckeres Bier in einer fancy Bar und dann verlagerten wir den Mädelsabend mit Sekt, Chips und einem Film auf mein Bett zuhause.

Von der zweiten Woche mit Lea, unserem Mini Ausflug nach Los Angeles, einer überglücklichen Lea in Hogwarts, einem überglücklichen Arthur in Springfield und den ersten richtigen Frühlingstagen in Mill Valley dann beim nächsten Mal.

Danke für's Lesen. Ich freue mich über Kommentare!

Eure Feedo