Tons of Snow in Tahoe and Welcome to rainy SF Lea

Mittwoch, 13.03.2019

Wow, ich habe noch nie so viel Schnee in meinem Leben gesehen!

Hallo zusammen!

Ich hatte zwei vollgepackte schöne Wochen mit meiner lieben Schwester Lea, musste sie aber leider am Samstag schon wieder in den Flieger zurück nach Deutschland setzen. Bevor ich euch aber davon berichte, möchte ich erst noch von Tahoe erzählen.

Bevor es vor drei Wochen nach Truckee, Tahoe ging, hatte ich noch ein schönes und entspanntes Wochenende mit Arthur. Freitag und Samstag hatte ich meine freien Tage und da die D's mich den Sonntag nicht wirklich in Tahoe brauchten, musste ich erst Montag Mittag mit dem Jeep Richtung Berge aufbrechen. Nach zwei sehr arbeitsintensiven Wochen, beschlossen Arthur und ich, den Dauerregen vom warmen trockenen Inneren des Hauses zu betrachten. Einmal gingen wir aus zum Essen und auf einen Cocktail, einmal besuchten wir zusammen sein Fitnessstudio, weil er eine Freikarte für mich hatte (Personal Trainer Arthur - Hihi!), sonst kochten wir viel, schauten ein paar gute Filme und schmusten mit den Katzen, die mich dieses Mal leider sehr viel schniefeln ließen. Seltsam, dass ich anfangs nicht so große Probleme mit meiner Allergie hatte. Da die D's ja schon am Sonntag nach Tahoe aufbrachen, fuhren wir zu mir, genossen den ersten Sonnenschein seit Tagen mit Kaffee auf der Terasse und kochten am Abend wieder lecker Essen zusammen. Das war wirklich ein wunderschönes entspanntes Wochenende, das ich sehr nötig hatte ♥

Dinnertime Frühstück Endlich etwas Sonne Nom!

Die Fahrt nach Tahoe war sehr entspannt. Nur am Ende wurde es etwas rutschig und ich war froh, dass der Jeep Allradantrieb hat. Ich kam aus dem Staunen über all den Schnee gar nicht heraus. Viele Straßenschilder waren zugeschneit oder komplett unterm Schnee verschwunden, andere sagten, man dürfe diese Straßen nur mit Allradantrieb befahren und müsse für den Notfall Schneeketten dabei haben. (Hatte ich, hätte sie vermutlich aber nicht selber anbringen können. Haha!). Heile am Haus angekommen, überlegte ich noch, ob es eine gute Idee sei, den Jeep in der nicht ganz so ordentlich freigeschaufelten Auffahrt zu parken, konnte das Auto ja aber auch schlecht mitten auf der Straße stehen lassen. Es war ja überall Schnee am Straßenrand. So passierte es natürlich, wie es passieren musste und der Jeep blieb im Schnee stecken. Aba und ich taten alles daran, ihn frei zu schaufeln und anzuschieben. Es half aber alles nichts, also mussten wir das Abschleppseil holen und ihn mit Abas Auto raus ziehen. Was ein Akt, aber es war definitiv lehrreich und hat auch irgendwie Spaß gemacht. Ima wunderte sich etwas, dass wir knapp eine Stunde zum Autoausladen brauchten. Sie und die Kids bekamen von all dem nichts mit. Haha!

Tahoe war für mich dieses Jahr ziemlich unspannend. Zum Skifahren hatte ich kein Geld und Autofahren machte in dem Schnee einfach zu wenig Spaß, um einen Ausflug nach Tahoe City oder woanders hin zu machen. Die D's waren fast jeden Tag Skifahren und ich holte die Kids dann immer im Skigebiet ab. Zwei Tage hatte ich die Kids komplett. Einmal blieben wir zuhause, was eine totale Katastrophe war. Spielen im Schnee machte zwar Spaß, aber ist auch kalt, also nicht tagesfüllend. So backten wir Kekse, schauten TV, aber jedesmal, wenn sie mal zwei Minuten keine Beschäftigung hatten, gingen sie sich oder mir an die Gurgel. Das Haus ist mittlerweile einfach zu klein für die drei Energiebündel. So machte ich an meinem zweiten vollen Tag mit ihnen einen Ausflug nach Downtown Truckee zum Spielzeugladen. Auch wenn dieser Tag weitaus entspannter war, machte ich drei Kreuze, als ich am Samstagabend zurück nach Mill Valley aufbrechen konnte. Ich hatte den Sonntag nämlich frei und wenig Lust diesen komplett im Auto zu verbringen. Dank freier Straßen und einer Folge von den drei ???, die ich noch nicht kannte, ging die Fahrt schnell vorbei und ich konnte Arthur wieder in die Arme schließen. 

Unser Haus war eingeschneit. Aba schaufelte jeden Abend den Bereich um den Grill frei. Spaziergang in der Nachbarschaft So cool! Auf dem Weg die Kids abholen. Warten auf M Ab auf's Dach Verstecken unterm Baum

Mehr Schnee Hab ich ganz alleine gemacht, als die D's nicht zuhause waren. Haha! Es kann schon recht langweilig in Tahoe werden.

Kreatives Kekse Backen Schmecken tun sie auch Fast zwei Stunden auf die Jungs warten im Café. Da wird man irgendwann CRAAAZYYY

Sonntag Mittag fuhren wir gemütlich nach San José. Dort gab es nämlich eine kostenlose Kunstausstellung von zwei Künstlern, die sich eindrucksvoll malerisch den Themen Harry Potter, Star Wars, Marvel, Disney und Pokémon widmen. Bevor es zum Flughafen ging, um Lea abzuholen, spazierten wir noch ein wenig durch Downtown San José und gönnten uns Sandwich, Crêpe und Kaffee zum späten Mittag.

HaHa Streetart

Die Aufregung wurde langsam größer, ich gab eines meiner kostenlosen Autokonzerte, weil ich Autofahren im Sonnenschein liebe und noch mehr, wenn ich gute Musik höre, mitsingen kann und mich auf etwas freue. Noch schnell einen Caramel Macchiato für Lea und eine Hazelnut Latte für "Fido" am Flughafen besorgt (Ich frage mich, warum ich den Starbucks Mitarbeitern immer wieder meinen Namen buchstabiere, wenn sie ihn dann doch falsch schreiben!?) und dann konnte ich "das Kind" endlich in meine Arme schließen! ♥

Weil das Wetter noch immer schön war, blieben wir direkt in der City und fuhren zur Fisherman's Wharf und zum Pier 39, bestaunten die Lichter der City als es dunkel wurde, "unterhielten" uns mit den Robben und bummelten durch diverse Geschäfte. Danach ging es zu einem späten Abendessen mit Bier, Nachos, Burgern und Waffel Pommes mit Majo nach San Rafael ins Flat Iron. Es war so schön, "die Kleine" endlich hier zu haben! Arthur und Lea verstanden sich auch direkt gut und fachsimpelten über interessante Food Kombinationen wie Pommes mit Schoko Pudding und so. Naja, ich weiß ja nicht. Ich erlaubte ihnen trotzdem, dass wenn mein zukünftiges B&B mit wechselden Spezialitäten gut laufe, sie ab und an mal ein Spezial auf meine Karte setzen dürften. Haha!

Pier 39 Wir lieben SF und wir lieben uns!

In den folgenden Tagen kam der Regen. Es war furchtbar nervig. Trotzdem versuchten wir das Beste draus zu machen und ich denke, das ist uns auch gelugen. Ich war nur froh, dass Lea das schöne Marin letztes Jahr bei Sonnenschein genießen durfte.

Montag

Vormittags: Grocery Shopping bei Trader Joe's, Haare färben, auspacken, Mädelszeit genießen

Abends: Peso mit Arthur und Lindsay (Hier wird nicht erwähnt, dass Arthur mich im Pool geschlagen hat...)

Dienstag

Vormittags: Farbenfrohes Mission District im Regen erkunden, feststellen, dass auch andere Menschen mit interessanten Food Kombinationen erfolgreich sind (das Restaurant hieß "Chinese Food and Donut" - All you need I guess) und Aussicht von den Twin Peaks genießen (trotz Regen konnte man tatsächlich ziemlich weit gucken). Arthur war noch nie dort oben und in sämtlichen Reiseführern heißt es: Warst du nie auf den Twin Peaks, hast du San Francisco nie gesehen. Er hatte also keine andere Wahl ;)

Mission:

SF bei Regen

Twin Peaks:

Spring nicht!

Auf dem Rückweg noch ein kurzer Abstecher auf den Mount Tam hinter meinem Haus. Vielleicht nicht die beste Idee. Aussicht war gleich Null, es war ein wenig windig und ziemlich creepy in den Wolken und ohne eine weitere Menschenseele weit und breit.

Abends: Mädelsnight mit Haare flechten, Tee und gutem Film

Mittwoch

Mädels Vormittag: Hiken wie in Irland. Erst war es schön, dann kam ein Regenschauer, dann war es wieder schön und dann kam wieder Regen. Die Aussicht am Rodeo Beach und den Küsten der Marin Headlands ist auch sehr irlandlike. Leider hatte der Bonitas Leuchtturm geschlossen. Die Aussicht auf Meer und City war trotzdem schön.

Steinkreise an einem meiner Lieblingsplätze Da hat es sich doch gelohnt, den Berg zu besteigen Aussicht beim Leuchtturm

Abends: Essen kochen mit Arthur und dann Movie Night

Donnerstag

Mädels Vormittag: Bummeln in Sausalito und Aussicht bei Sonnenschein auf den Marin Headlands genießen

  Sausalito Marin Headlands Endlich Sonnenschein

Abends: Anstandsbesuch bei Jenny und Peter mit Lea und Arthur mit vielen lustigen Geschichten und neuen grandiosen Ideen von Peter. Nachdem er beim letzten Mal ausgeklügelt hatte, wie wir Arthurs "Flüchtlingsgeschichte" von Trump USA nach Deutschland an RTL verkaufen könnten, damit er ein deutsches Visum bekommt, stellte Peter nun Überlegungen an, wie Ima und Aba Arthur als Helden feiern könnten: Peter will sich maskieren und bei uns Einbrechen und Arthur soll ihn erwischen und somit Haus und Familie retten. Sehr glaubenswürdige Geschichte, wenn man über 2m Mann Peter und 1,65m Mann Arthur daneben sieht. Haha!

Mit Schal und Mütze sieht Peter aus wie ein Obdachloser

 Freitag:

Vormittags: Cable Car fahren, Spaziergang durch Downtown SF, an China Town vorbei und durch Little Italy zurück zum Auto. Auf dem Rückweg Abstecher zu den Painted Ladies und zum Cliff House/ Ocean Beach (Lea durfte ihre ersten Real Life Surfer bestaunen). Das alles bei ziemlich gutem Wetter. Lucky us :)

Cable Car Market Street Little Italy Little Italy Little Italy Painted Ladies Heute nur Kirschblüten Regen Beim Cliff House

Abends: Aba war mit M für ein Solo Weekend in Tahoe, Ima hatte ein Meeting und ich war alleine mit den Jungs. Um 21 Uhr kam Ima nach Hause und da unser City Date mit Lindsay und Abel leider platzte, fuhren Lea, Arthur und ich erst zum 2AM Club und dann weiter zum Peso. Denn Peso ist freitags eben doch einfach besser (ähm, generell besser) und Lea bekam endlich ihren perfekten Cosmo von Grumpy Bartender Mac :)

2AM Club - ich glaube, er weiß noch immer nicht, auf welche Familie er sich da eingelassen hat... Peso - Man achte auf Arthurs Euphorie mit seinem Wasserbecher in der Hand. Tja, einer muss halt fahren.

Samstag war Shoppen angesagt. Nach einer wilden Nacht mussten wir alle etwas ausschlafen und dann fuhren wir nach Napa durch all die schönen Weingebiete zur Outlet Mall und wurden etwas arm. Abendessen und Beer Tasting gab es in Downtown Napa in der Stone Brewery. Die Atmosphäre war super schön, das Bier war okay, aber mir schmeckt ein gutes einfaches Pils eben doch besser als all diese fancy IPA's und das Essen war viel zu teuer, viel zu wenig und geschmacklich gut, aber definitiv nicht sein Geld wert. (Der Bartender war übrigens auch ein Idiot.) Auf dem Rückweg überlegten wir, noch bei In'N'Out zu halten, aber Lea und ich schliefen ein und Arthur weckte mich zwar, aber dann war ich auch zu müde zum Essen (Ich!?) und wir sparten uns das Geld lieber.

Beer Tasting Kirche in Downtown Napa Verrückte in Downtown Napa

Sonntag arbeitete ich den ganzen Tag, musste um 8 Uhr anfangen und hatte um 19 Uhr Feierabend. Als Ima Aba und mir den Tagesablauf erklärte, musste Aba sich erstmal einen Stundenplan schreiben, um alles zu behalten. Das fand ich süß. Meiner sah ungefähr so aus:

Lunchboxen für die Jungs vorbereiten. J ins Auto laden und mit ihm D von Geburtstagsparty Nr.1 (Sleepover Party) abholen. Mit beiden Jungs weiter nach Petaluma zu Geburtstagsparty Nr.2 (Nerf Gun Party) fahren. Auf dem Rückweg gab es Lunch im Auto. Dann setzte ich J für ein Solo mit Aba beim LEGO Place in San Rafael ab, fuhr für eine Stunde mit D nach Hause, legte die Wäsche in dieser Zeit und fuhr dann mit D zu Geburtstagsparty Nr.3 in Mill Valley. Die mussten wir zeitig verlassen, da die Jungs ein Fußballspiel in San Anselmo am Nachmittag hatten. Dort lieferte ich D bei J und Aba ab, fuhr wieder nach Hause um Abendessen vorzubereiten. Pünktlich dazu kamen Ima, M, Aba und die Jungs nach Hause und nach dem Essen gings für die Kids ins Bett. Ein langer Tag, aber er ging wenigstens ziemlich schnell um. Haha!

Lea und ich machten nach Feierabend einen Ausflug in die Haight Street in SF. In der Milk Bar gab es ein kostenloses Live Konzert, das nicht ganz ohne Grund kostenlos war. So spazierten wir noch ein wenig die Straße auf und ab, machten uns darüber lustig, dass die Penner Hippies uns an einer Ecke Weed für 5$ und an der anderen für 10$ anboten (Mensch, da hätten wir und aber geärgert, wäre es umgekehrt gewesen. Da hätte ich beim ersten Dealer doch glatt mein Geld zurück verlangt! Haha!) und beschlossen, am nächsten Vormittag wieder zu kommen, um all die coolen Geschäfte auszuchecken, die schon geschlossen hatten. Noch ein zu teures, aber leckeres Bier in einer fancy Bar und dann verlagerten wir den Mädelsabend mit Sekt, Chips und einem Film auf mein Bett zuhause.

Von der zweiten Woche mit Lea, unserem Mini Ausflug nach Los Angeles, einer überglücklichen Lea in Hogwarts, einem überglücklichen Arthur in Springfield und den ersten richtigen Frühlingstagen in Mill Valley dann beim nächsten Mal.

Danke für's Lesen. Ich freue mich über Kommentare!

Eure Feedo

Beach House, Super Bowl and Snow in Mill Valley

Dienstag, 19.02.2019

Kalifornien ist kaputt!

Hallo aus dem verregneten und kalten Nordkalifornien. Okay, gerade scheint die Sonne und tatsächlich ist für die kommenden Tage auch endlich mal wieder schöneres Wetter angesagt, aber die letzten Wochen waren wettertechnisch wirklich sehr deprimierend. Wenn es nicht geregnet hat und damit meine ich in Strömen und für Stunden, war es arschkalt. Früh am Morgen waren sogar die Autoscheiben zugefroren, eine Nacht lag Schnee auf unserem Mount Tam (das erste Mal seit Jahren) und auch die Berge rund um Petaluma waren eingeschneit. Unsere armen Kiddos musste fast jede Woche im Regen schwimmen (naja, sie waren ja eh schon nass, also halb so wild - haha) und einmal hagelte es sogar während ihrer Schwimmstunde. (Diese Kids sind so hardcore!) Jetzt denkt ihr euch wahrscheinlich: Was meckert sie? Sie kommt doch aus Deutschland und ist solches Wetter gewohnt. Ja, das bin ich, aber dann hätte ich halt auch genauso gut in Deutschland bleiben können. Haha! Außerdem ist es eben nicht normal hier und es sagen wirklich alle, dass dieser Winter ziemlich ätzend ist. Genug geärgert. Hier ein paar Regenfotos:

Da möchte man nicht wirklich aus dem Auto aussteigen Wenigstens M hatte ihren Spaß - zumindest bis sie Wasser in den Gummistiefeln hatte... Das Wasser stand wirklich überall

Manchmal klärte sich der Himmel aber auch ein wenig auf und zauberte schöne Bilder:

Der größte Regenbogen, den ich je gesehen habe

Arbeiten war ziemlich anstrengend in den letzten Wochen. Letzte Woche hatte Ima Besuch von einer Freundin aus London. So musste ich vier Tage am Stück abends babysitten, alle alleine ins Bett bringen und war auch an den Nachmittagen meist alleine mit allen Kids. Davor die Woche war Ima krank und lag im Grunde jeden Tag im Bett, weil sie Fieber hatte und es ihr wirklich sehr schlecht ging. Glücklicherweise hatte Aba ein paar Tage am Stück frei und konnte mich unterstützen mit all der Fahrerei. Allerdings kennt er die Abläufe nicht besonders gut und das machte alles manchmal sogar noch etwas komplizierter, als wäre ich alleine gewesen. Um immer alles mehr oder weniger rechtzeitig zu schaffen, musste ich mich ziemlich viel beeilen, rannte die Treppen im Haus gefühlt tausendmal am Tag, machte immer viele Dinge auf einmal (Beispiel Mittwoch: drei verschiedene Abendessen zubereiten - da die Kids ja nicht mehr das gleiche Essen mögen, Wäsche falten, Streit klären, Kids duschen, mit der Piano Lehrerin austauschen, ...) und da ich manchmal ein kleiner Tollpatsch bin, klemmte ich mir einmal meinen Finger so doll, dass ich im ersten Moment ziemlich sicher war, er sei gebrochen. Einen anderen Tag verbrannte ich mir einen anderen Finger an einem heißen Topf und einen wieder anderen Tag rannte ich ziemlich übel gegen die Autotür. An einem Tag, als ich alleine mit Aba war und alles ein wenig eskalierte (er war müde von seiner Nachtschicht, D war super frustriert, weinte, schrie, heulte, ich musste mich um Essen und J kümmern, der ziemlich mies von D behandelt wurde), beschloss Aba kurzerhand Skateboards für die Jungs zu besorgen, um alle wieder ein wenig glücklicher zu stimmen. Männerlogik. Mich nervte die ganze Situation sehr. So sprach ich am Abend mit Ima über alles und wir eklärten den Jungs, dass sie sich mit ihrem Verhalten eigentlich keine Belohnung verdient hatten. Nun waren die Skateboards aber bestellt, also wurden sie auch ausprobiert. Aba besorgte sich auch eins, damit er jetzt cool mit seinen Jungs skaten kann. Ziemlich süß :) Wie immer hatte ich natürlich auch viele schöne Momente mit den Kids:

Lecker Coockies Skateboard Action zusammen frieren und zusammen warm lachen Gute Besserung für Ima - gute Schoki hilft immer Art Class mit Mia an einem der wenigen schönen Tage

Zum Valentinstag machte ich mit den Kids dieses Jahr Schokoladenherzen für Ima und Aba. Etwas stressig für mich (vor allem das Aufräumen und Saubermachen danach), aber den Kiddos bereitete es so viel Freude, dass es mir nach einem wieder sehr langen Tag auch gleich viel besser ging ♥

Valentins Schokoherzen dekorieren Fokolade? Welche Fokolade?

Bettgehzeit mit meinen Goofballs. Auch, wenn mir mein Job mittlerweile oft nicht mehr viel Spaß macht, liebe ich diese Kinder unenedlich doll und werde sie schrecklich vermissen.

Vier Snapchat Tage in Folge

Ich hatte ein paar sehr stressige Wochen und beim Arbeiten nicht immer die beste Laune, aber ich versuchte trotzdem immer das Beste draus zu machen und nie die Kids darunter leiden zu lassen. Ich denke, das ist mir sehr gut gelungen und das macht mich ein wenig stolz. Die Piano Lehrerin kam letzten Mittwoch zu mir und sagte etwas wie: "Feedo, wie machst du das nur? Immer wenn ich hier bin arbeitest du so hart, bereitest alles vor, läufst hin und her, die Kids tanzen dir auf der Nase herum und auch, wenn du schimpfen musst, bist du trotzdem noch immer irgednwie liebevoll. Ich sehe so viele Nannys in anderen Familien und keine ist wie du. Naja, aber die D's zaheln sicher auch gut, wie ich sie einschätze." Da musste ich etwas lachen. Ich mache es definitiv nicht des Geldes wegen. Schließlich kriege ich das gleiche Gehalt wie jedes andere Au pair. Aber das war wirklich schön zu hören :)

Meine Freizeit war dafür umso schöner. Arthur hatte ein paar Tage frei, bevor er seinen neuen Job Mitte letzter Woche startete. So verbrachten wir viel Zeit zusammen, gingen aus, machten es uns an Regentagen zuhause gemütlich oder schnappten an schönen Tagen auch mal ein wenig frische Luft draußen.

Yummy Thai Food im kleinen ThaiTanic in Sausalito Fun in der Mall nach einem Champagner Brunch Ich habe mir tatsächlich Secret of Mana für die PS4 gekauft, ich Nerd! Haha! Cuddle time with Arthurs cat

Tennessee Valley Hiking Trail mit Picknick am Strand und Vogel Freunden:

Superbowl Sunday verbrachte ich natürlich auch mit Arthur. Den Abend davor lud Lindsay uns ein, sie und Abel in einem Strandhaus am Stinson Beach zu besuchen, in dem sie über das Wochenende Katzen sitten musste. Was ein Traum von Haus! Dabei konnten wir die tolle Aussicht und den Außenbereich nicht mal wirklich sehen, da es schon dunkel war, als wir ankamen. Wir hatten einen wirklich tollen Abend, kochten zusammen, backten, tranken Wein, sangen, spielten Ukulele (oder taten so für's Foto), Abel schrieb einen Song, Lindsay baute spezielle "College Äpfel" zusammen (Interessant was ich in meinen alten Tagen hier noch alles lerne. Haha!), wir machten Kniebeugen und andere Übungen (fragt mich nicht, wie das passieren konnte!? Haha!) und genossen einfach einen Abend unter Freunden in einem wunderschönen Haus. Als ich später am Abend meinen Laptop aus dem Auto holte, musste ich mit Schaudern feststellen, dass der ganze Abend der Anfang eines Horrorfilms hätte sein können. Es stürmte und regnete in Strömen, die Auffahrt zum Haus war ziemlich lang und eher für einen Jeep geeignet, als für Arthurs Auto. Wir fuhren am Haus vorbei und blieben im Schlamm stecken. Glücklicherweise konnten wir das Auto befreuen und rückwärts zurück bis zum Haus fahren. Das war aber schon sehr gruselig und hätte böse daneben gehen können. Im Haus war dann alles vergessen, doch als ich wieder raus ging (alleine) durch Regen und Sturm irgendwo im Nirgendwo, dachte ich mir schon "Was, wenn jetzt alle weg sind, wenn ich zurück komme?" und tatsächlich. Ich öffnete die Tür und keiner war mehr am Tisch. War aber alles halb so schlimm, sie waren nur im Rest des Hauses vestreut. Puh! Haha! Auf dem Rückweg brach Arthur mir das Herz. Ich redete und redete, dass ich großen Hunger auf Pizza oder Burger hätte. Er redete und redete von dem besten In'N'Out Burger Laden, der auf unserem Weg läge. Und dann sagte er doch tatsächlich, dieser habe schon geschlossen! Geschlossen! Na danke! (Vielleicht war ich schon etwas düdelig...hihi) Nach ca. 10 Minuten Fahrt schlief ich übrigens ein. Ups!

  Weinwerbung

Am nächsten Tag war dann Superbowl. Normalerweise machte ich dafür in Deutschland immer typisch Amerikanisches Essen. Nun war ich ja aber dieses Jahr in Amerika, also machte ich deutsche Frikadellen und Kartoffelsalat. Macht Sinn, oder? Arthurs Freunde versetzten uns leider, aber sein Papa kam vorbei und auf Lindsay und Abel war auch Verlass. Das Spiel war nicht besonders interessant, so fingen wir ab einem gewissen Punkt wieder an, Sportübungen zu machen. Ich weiß wirklich nicht, was da schief läuft bei mir und meinen Freunden. Gewinner der Competition (die eigentlich keine war) war definitiv Arthur. Verlierer definitiv ich. Haha!

Kaffee zum Superbowl Was eine nette Runde

Nachdem ich den Anfang dieses Jahres komplett nur mit meinen Amerikanern unterwegs war, mischte sich in den letzten beiden Wochen mal wieder ein wenig europäischer Einfluss in meinen Alltag. An einem der wenigen schönen Tage ging ich seit langem mal wieder mit Laura und Hund Bodie spazieren. Außerdem war letzte Woche der Franzose, mein Freund Alex aus Bordeaux, spontan zu Besuch in Mill Valley. So traf ich mich mit ihm zum Lunch und einmal auf ein Bier. Tat gut, mal wieder unter andere Leute zu kommen. Meine Freunde aus Deutschland fehlen mir doch mittlerweile sehr hier.

Hike mit Laura Bodie

Bevor ich diesen Eintrag hier beende, möchte ich euch noch von einem anderen schönen Tag berichten. Freitag vor zwei Wochen war ich am Vormittag mal wieder mit Arthur unterwegs und da ich erst um 16 Uhr an der Schule sein musste, nutzten wir die Zeit, um mein Lieblingsmuseum, das SF MoMA zu besuchen. Ich genoss es sehr wie immer, aber Arthur schien es auch zu gefallen. Ich spielte ein kleines Spiel mit Katrin und meinen Geschwistern, indem ich ihnen Bilder von Kunstwerken schickte und sie den Titel erraten mussten. Das war sehr witzig. Nach dem MoMA hatten wir Lunch im "Pink Elephant". Was ein Laden. Ich weiß noch immer nicht, ob es mir gefallen hat oder nicht. Sie bieten Bottleless Mimosas am Vormittag an. Ich denke, das ist der perfekte Ort für ein Katerfrühstück an einem freien Tag. (Zu blöd, dass ich weder einen Kater, noch frei hatte. Haha!) Leider regnete es den Tag wieder viel. So spazierten wir noch etwas im Regen und in einer kleinen Mall um die Ecke und verzogen uns dann in einen Starbucks. Da hat man schonmal einen freien Vormittag in der Stadt und kann nicht durch die Gegend laufen, weil es in Strömen regnet. Ärgerlich. Der Abend war dafür wieder richtig gut. Wir trafen uns mit Lindsay und Abel zum Dinner im Panda Express in Petaluma (hatten den Tag schließlich schon genug Geld ausgegeben). Ich mag die beiden echt gerne :) Als wir da so saßen, aßen, redeten, lachten, musste ich ein wenig an eine perfekte Freunderunde in einer Sitcom denken. Haha! Nach dem Essen trafen wir vier uns mit Arthurs Freunden Derek und Jimmy zum Freitag Abend Bowling. Wir hatten super viel Spaß. Ich bowlte um einiges besser als Arthur, bis ich ihm meinen Trick verriet auf was ich beim Bowlen achte und schwups war er besser als ich. Damn! In der letzten Runde holte ich noch ein wenig auf, aber die konnten wir nicht zuende spielen, da das Center zu machte. Naja, der arme Arthur. Ich gönne es ihm ja. Schließlich ist er schon soooo schlecht im Pool. Haha! Am besten waren übrigens unsere Bowlingnamen. Dabei war Mr. Spooner noch der harmloseste ;)

Ich mag Kunst und San Francisco (auch im Regen)

Gurkenparty!? Waffle Fries im Pink Elephant

Bowling

Da ich ja immer ein paar Tage brauche, um einen Blog Eintrag fertig zu stellen, bin ich mittlerweile im verschneiten Tahoe. Davon und von meinem langen freien Wochenende dann beim nächsten Mal.

Bleibt sauber! Vergesst mich nicht, ich vermisse euch nämlich ziemlich doll und bis bald!

Eure Feedo

 

PS: Wie kann es sein, dass sie im Getränkemarkt keinen Deutschen Wein, aber Japanischen haben? Was stimmt denn mit den Amis nicht? Haha!

Viel Regen, ein wenig Sonnenschein, Glücksgefühle und Kurzurlaub

Dienstag, 29.01.2019

Moin Moin!

Da bin ich wieder. Ich hatte einen sehr schönen Start ins neue Jahr und nun ist der Januar schon fast wieder vorbei. Wenn ich diesen Blog schreibe, bereite ich mich immer vor, indem ich alle meine Fotos der letzten Zeit durchsehe. Außerdem mache ich mir immer mal Notizen auf meinem Handy wenn jemand etwas Witziges sagt, ich etwas Interessantes sehe oder einfach denke, es könnte euch interessieren. Ich glaube, diese Notiz war noch aus meinem Deutschlandurlaub und ich bin mir zemlich sicher, dass Katrin es sagte, aber ich weiß nicht mehr worauf es bezogen war: "Es riecht dort, als hätte ein rauchender Hund Zwiebeln angebraten." Ich musste eben sehr lachen, als ich diese Notiz las. Daher wollte ich sie total zusammenhangslos mit euch teilen.

Hier stinkt es zur Zeit auch überall. Ich kann mich nicht erinnern, dass es letztes Jahr auch so war, aber seit einiger Zeit sieht man überall tote Stinktiere an den Straßenrändern und diese riechen wirklich seeeeehr unangenehm. Funfact: Wenn die Intensität des Geruchs allerdings etwas abnimmt, riecht es ähnlich wie Weed, was ja nun nicht zu schlecht riecht und dieser Geruch ist hier in Kalifornien nun auch nicht selten. Arthur hat mal ein Stinktier mitgenommen und wurde danach für einige Zeit von seinen Freunden ausgelacht, er solle nicht so viel kiffen beim Fahren. Haha!

Nach dem ersten Januar Wochenende waren die Ferien vorbei und der Alltag ging wieder los. Das Nachmittagsprogramm der Kids hat sich etwas verändert. Ima und ich müssen uns jetzt wieder öfter aufteilen, sodass ich nicht immer alle Kids habe. Das ganze Hin- und Hergefahre geht mir langsam ganz schön auf die Nerven. Ich verbringe gefühlt die meiste Zeit meiner Arbeitszeit im Auto. Der Verkehr wird immer schlimmer. Letztens fiel die Ampel an unserer Autobahnauffahrt im Sturm aus und ich brauchte 40 Minuten zur Schule (ohne Verkehr ist es ein Weg von 10 Minuten!). Arbeitstechnisch hatte ich einen nicht so tollen Start ins Jahr: Nörgelige Kinder, eine kleine Uneinigkeit mit Ima und Aba und die Einsicht, dass ich endlich mal wieder einen anspruchsvollen Job brauche. Andererseits macht mir die Vorstellung, dass ich nur noch weniger als 4 Monate Arbeitszeit hier habe, auch große Angst. Ich mag doch keine Abschiede... Natürlich hatte ich trotzdem auch wie immer viele tolle Momente mit meinen verrückten Kiddos:

Creative M Wasser zu kalt? Wir erfinden einfach neue Sportarten bis die Schwimmstunde anfängt

Snapchat Night (Seit einigen Monaten haben wir nun die Regel, dass immer, wenn Ima und Aba Date Night haben und ich alleine mit den Kids bin, jeder 10 Minuten Snapchat Zeit bekommt. Die Kids lieben die App. Haha!):

Solo Zeit mit D:

M's Kindergeburtstag mit Fee, die die Kinder schminkte und Zaubertricks vorführte, Cupcakes und allem, was dazu gehört:

Duffy Proud Ticket (unser neues Belohnungssystem, angelehnt an das der Schule - wenn du etwas Besonderes gemacht hast, was über den normalen Erwartungen liegt):

Mittlerweile habe ich sogar schon ein zweites bekommen für die beste Pizza. Mit fünf Tickets verdient man sich ein Privilege (eine Belohnung). Ich bin schon ganz aufgeregt!

Meine Freizeit verbrachte ich hauptsächlich mit Arthur. Wir checkten ein paar tolle neue Plätze aus, spazierten durch Sausalito, gingen Frühstücken, Brunchen, Lunchen und aus für Dinner, suchten nach einem neuen Bett bei Ikea, trafen Freunde, gingen Hiken, mixten Cocktails und er organisierte diesen super tollen Wochenendtrip für uns ♥

Spaziergang durch Sausalito  Arthur fand den perfekten Sessel und das passende Buch dazu bei Ikea

Einen Abend waren wir bei Jenny und Peter (Vanessas ehemalige Hostparents). Sie hatten noch ein Weihnachtsgeschenk von Vanessa und ihrer Mama, Sonja, für mich. (Danke nochmal ihr Lieben! ♥) So luden sie uns zum Essen ein. Es gab leckere Taccos, wir suchten (erfolglos) gemeinsam nach einem neuen Aupair für sie (Lotte hat die Familie Ende des Jahres verlassen.), Arthur und ich tranken Peters Bier (Peter macht einen Sober Januar und durfte uns nur zugucken), wir guckten Moana bis die Kids ins Bett mussten und dann machte Mutti Jenny ein Cookie Eiscreme Sandwich für Arthur. Doch, es ist schon immer ganz nett und definitiv sehr witzig bei meiner (Zweit)liebsten Hostfamily :)

Nachdem ich mich an M's Kindergeburtstag von der Fee mit ein wenig Glitzer im Gesicht ausstatten ließ, schnappte ich die letzten Cupcakes, holte Arthur von zuhause ab und wir fuhren weiter nach Forestville. Dort schmiss Dylan eine kleine Party mit uns, Lindsay und Abel. Es gab lecker Essen, Trinken, Sandwiches und wir fuhren weiter nach Santa Rosa zum Feiern. Ein fast perfekter Abend mit Freunden ♥

Lieblings Amis

Am 16.01.19 waren Arthur und ich offiziell einen Monat zusammen. Zur Feier des Tages gingen wir ins Kino und sahen uns Aquaman an. Dank "The Big Bang Theory" hatte ich die ganze Zeit das "Aquaman ist scheiße!" von Raj im Kopf. Was soll ich sagen? Ich fand Aquaman ziemlich cool! Tolle Bilder, nette Story und die Hauptdarstellerin schwamm am Ende auf einem Orca davon. Toller Film! Haha! Ich musste jedenfalls sehr lachen, als Arthur am Ende (auf Deutsch) meinte "Aquaman ist scheiße!". Er lachte aber auch gut, als ich ihm den Film nochmal zusammenfasste: "Zwei Halbbrüder, die ihre schönsten Glitzeroutfits raus gesucht haben, um dann mit zu großen Gabeln aufeinander loszugehen". Frauenlogik! Haha! Aber im Ernst, ich kann den Film für's Kino echt weiter empfehlen. Und wenn jemand von euch weiß, wo dieser Leuchtturm steht, gebt bitte Bescheid. Ich würde ihn gerne kaufen und einziehen ;)

Vor einer Woche hatte ich mein freies Wochenende und weil Montag Feiertag (Martin Luther King Day) war, bekam ich den Tag auch noch frei. Nach einer sehr lustigen nacht mit viel Gin Tonic machten Arthur und ich uns Samstag Vormittag gemütlich auf den Weg gen Süden. Bis Freitagabend wusste ich nicht, wo es hingehen sollte, da er alles alleine plante. Ich liebe Überraschungen :) So fuhren wir gemütlich mit Betsy (seinem Honda) den Highway 1 runter, verbrachten den Nachmittag in Capitola und den Abend in Santa Cruz. Er buchte ein schickes Hotelzimmer in Santa Cruz für uns. Was eine tolle kleine Stadt. Ich frage mich, warum ich ihr nicht schon vorher mal mehr Aufmerksamkeit gewidmet habe. Es ist wirklih nicht weit weg und soooo schön ♥

Gin Tonic + Snapchat = peinliche SelfiesRoadtrip mit toller Aussicht auf das Meer, gute Musik, ich durfte fahren, alles toll

Capitola:

Hallo Capitola Spaß verboten! Nom! Icecreme!

Santa Cruz:

Auf dem Weg zurück nach Santa Cruz

Nach einem weniger guten Frühstück (Hotelfrühstück in den Staaten kann man echt knicken. Am schlimmsten all der Plastikmüll. Da wird mir beim Essen schlecht, wenn ich sehe, wie viel Müll dort produziert wird, der natürlich - obwohl es überall draufsteht - nicht recycelt, sondern in den Restemülleimer geworfen wird.) ging es im Regen weiter gen Sünden nach Monterey. Dort besuchten wir das super tolle Aquarium. ich war letzten Winter schon in Monterey. Allerdings nur in der Downtown, dabei ist es rund um das Aquarium so viel schöner. Hätte ich das mal schon letztes Mal gewusst. Ich war etwas geschockt vom Eintrittspreis (50$!) und genervt, weil es viel zu voll war, aber der Anblick der vielen wunderschönen Fische munterte mich erheblich auf und als wir dann in den Bereich mit den Quallen und einem riesigen Open Water Becken kamen, kam ich aus dem Staunen nicht wieder raus. Die hatten doch tatsächlich kleine Hammerhaie dort!!! Anschließend schlenderten wir noch ein wenig an der kleinen Straße mit einer alten Dosen Fabrik und vielen Touri Shops umher und hatten ein unglaublich gutes spätes Lunch/ frühes Dinner mit bestem Ausblick, besten Nachos und Lava Flow Cocktail. Nom! 

Auf der Rückfahrt regnete es wieder sehr, es wurde dunkel und machte wirklich keinen Spaß mehr den Highway 1 zu fahren. Die Aussicht auf einen weiteren gemeinsamen freien Tag machte aber Mut und nach einem Zwischenstopp bei mir, kamen wir irgendwann endlich in Santa Rosa an. Montag schliefen wir schön aus, ich bekam Kaffee ans Bett und ein paar Minuten später eine Nachricht aus'f Handy "Do you want bacon?". Was eine Frage! ♥ Nach selbstgemachten Spiegeleiern auf Toast mit Bacon à la Arthur und neuestem Deutschland Gossip von Julia via FaceTime zeigte Arthur mir einen super schönen Trail in seiner Nachbarschaft in Santa Rosa und wir gingen mal eben über zwei Stunden spazieren/ hiken, 7 Meilen über Stock und Stein bei schönstem Wetter. Zum Abendessen gönnten wir uns auf dem Weg zu mir in Petaluma All-you-can-eat Sushi -Yum!- und ließen den Abend mit deutschem Bier ausklingen. Das war wirklich das beste Wochenende seit Langem! ♥

Nach einer weiteren arbeitsreichen Woche, etwas Streit, zu wenig Schlaf, einem schönen Besuch (mal ohne Kinder) in der Academy of Scinces (die haben eine riesige Anaconda, die ich vorher nie entdeckt hatte!), ein paar Stunden am Rodeo Beach, viel Fahrerei (da mein Freund nur zweimal die Woche bei mir übernachten darf - die Nachteile, wenn man keine Miete zahlt, sondern eine Wohnung gestellt bekommt), kam dann endlich wieder ein Wochenende. In keinem Supermarkt konnte ich bisher Pitu zum Caipirinha Mixen entdecken. Letzte Woche war es nun endlich so weit. Oh Boy! Was ein feuchtfröhlicher, lustiger Freitagabend mit German Teacher Feedo, Caveman Arthur (Wir brauchten crushed Ice und er hatte große Eiswüfel mitgebracht. So mussten wir das Eis klein hauen, was ähnlich dämlich aussah wie Höhlenmenschen, die versuchen, Feuer zu machen. Haha!) und vielen Cocktails!

Samstag hatte ich frei. Wir gingen lecker in Petaluma brunchen und zogen dann durch die süße kleine Stadtmitte. Am Abend waren wir in der Lagunitas Brauerei, wo ein paar Freunde von Arthur arbeiten. Freunde in einer Bier Brauerei. Gefährlich! Nach jeder menge (gutem und schlechtem) Freibier, behauptete ich protzig, ich wolle demnächst die Glocke leuten und den Spruch zum Last Call aufsagen. (Die Bar ist nicht gerade klein und ziemlich voll am Wochenende zum Last Call, da sie schon um 20 Uhr schließen.) So schrieb Arthurs Freund, Derek, den Spruch auf. Nun heißt es Üben Üben Üben! Haha! Derek lud uns spontan zu sich nach Hause ein, wo ich meinen neuen Freund, Leo, kennen lernte ♥

Yummy! Petaluma Downtown Beer Tasting Zero Alc im Wasser - wie langweilig I like your new Cap! Mein Freund Leo So verliebt in Leo! Haha!

Sonntag musste ich den ganzen Tag arbeiten und hatte am Morgen noch ein weiteres Kind, da Ima und die Mama des Jungen zu einer Beerdigung mussten. Wie schon angedeutet, hatten wir sehr viel Regen in den letzten Wochen. Dieses Jahr ist jetzt schon mehr Regen runter gekommen, als im gesammten letzten Jahr hier. Unglaublich! Dazu hatten wir diesen krassen Sturm. Wir machten uns noch lustig, dass unser Trampolin sich nur mal kurz ausruhen musste.

Allerdings erfuhren wir ein paar Tage später, dass eine befreundete Familie nicht so viel zu lachen hatte. Der Papa kam bei einem tragischen Unfall im Sturm ums Leben. Tod war demnach ein großes Thema bei uns und den Kids. Ein paar Tage vorher hatte ich mit D und J Mary Poppins im Kino gesehen (übrignes auch ein sehr schöner Film) und da war der Tod der Mutter Thema. So schön er den Film auch fand, aber das fand D überhaupt nicht gut und musste sich für den Rest des Filmes ein bisschen an mich kuscheln. Für die nächsten Tage ist immer mal wieder Regen angesagt, aber generell ist das Weter seit einigen Tagen weitaus besser. Zum Glück!

Kommendes Wochenende is Super Bowl! Ich glaube, das wird witzig! :)

Viele liebe glückliche, zufriedene, fröhliche Grüße und ganz viel Liebe sendet euch

eure Feedo ♥ 

Big Christmas Surprise and Happy New Year

Mittwoch, 16.01.2019

Frohes neues Jahr meine Lieben!

Ich wollte mich ja eigentlich noch im letzten Jahr melden. Da ich aber nicht, wie angekündigt, eine chillige Woche in Tahoe hatte, sondern ein größeres Ziel, hatte ich leider keine Zeit, euch zu schreiben. Sorry!

Das Wochenende vor meinem Urlaub hatte ich noch alle Hände voll zu tun. Meine bevorstehenede Reise musste zu Ende geplant werden, ich besorgte und kreierte letzte Geschenke, organisierte all mein Gepäck, traf mich noch einmal mit Lindsay und Dylan, um Tschüß zu sagen und Arthur vorzustellen und verbrachte noch ein paar schöne Stunden mit Arthur. Arbeiten musste ich natürlich auch und da Imas und Abas Neffe Chad zu Besuch von der Ostküste da war, arbeitete ich den Samstag vor meiner Abreise auch nicht gerade wenig, da die drei ein bisschen kinderlose Zeit verbringen wollte, bevor ich sie alleine ließ.

Weihnachtsgeschenk für Mama:

Painting Christmas Gifts

Smitty's in Sausalito mit Arthur, Lindsay, Dylan und co. Ein sehr lustiger und schöner Abend! Nach Wochen/ Monaten konnte ich endlich mal wieder zeigen, dass ich doch ziemlich gut Pool spielen kann ;)

mit Arthur Stella - nom!

Acadamy of Sciences mit den Kids an meinem letzten Tag vor meinem Urlaub. M klebte den ganzen Tag an mir und auch die Jungs holten sich immer wieder Umarmungen ab und sagten mir, sie würden mich vermissen und fängen es doof, dass ich Weihnachten nicht mit ihnen verbringen würde. Ein schöner letzter Arbeitstag im Jahr 2018. Als die Erwachsenen am späteren Abend von ihrem Essen zurück kamen, wollte Aba noch mit mir Salsa tanzen gehen. Chad und Ima schlugen das nämlich aus, da sie um 21 Uhr schon reif für's Bett waren. "Feedo, the grandparents go to bed and we go back to the City. Do you like Salsa? Or we go to the Peso. Come on!" Haha! Ich schlug schweren Herzens aus. Arthur war schließlich schon auf dem Weg zu mir und ich musste noch zuende packen. Nächstes mal Aba!

M führt intensive Gespräche mit den Fischen

 Bevor Arthur mich an dem Sonntag Mittag zum Flughafen fuhr, verabschiedete ich mich noch von allen und genoss ein super leckeres Frühstück bei Sunnyside in Mill Valley. #favoritebreakfastplace

Best Bacon! Nom! You make me smile

HALLO DEUTSCHLAND! Tja, da überraschte ich sie alle! Die Idee kam im Sommer. Ich plante alles bis ins letzte Detail. Nur wenige Leute wussten Bescheid. So buchte ich die (viel zu teuren) Tickets im Oktober und flog am 23.12. über Frankfurt nach Hamburg und kam durch die Zeitverschiebung pünklich zu Weihnachten am 24.12. in Hamburg an. Lufthansa ist super! ich hatte zwei sehr angenehme Flüge und trotz meines deutschen Akzentes spachen alle Englisch mit mir. Sogar noch in Hamburg. Das war verrückt! Haha! Mit dem Zug ging es dann weiter nach Bremen. Dort traf ich mich kurz mit meiner Freundin Joanna am Bahnhof, gab in meiner fröhlichen Weihnachtsstimmung einer Obdachlosen meine letzten 5$ (da ich keine Euros bei mir hatte) und fuhr vollbeladen mit der überfüllten geliebten Straßenbahnlinie 10 (das war jetzt Sarkasmus) nach Gröpelingen. Etwas müde von der langesn Reise, super hungrig und aufgeregt ohne Ende stand ich dann vor der Haustür meiner Schwester Julia und klingelte. Mein Neffe Lenny öffnete die Tür, schaute mich etwas entgeistert an, ich bgrüßte ihn mit "Merry Christmas", er stammelte ein "Thank you" (schließlich übt er gerade fleißig Englsich in der Schule) und rannte in die Küche. Ich schlich hinterher und dann ging's los. Erst sahen mich nur Matthias' Eltern, die mich im ersten Moment für Lea hielten, doch als Julia mich dann entdeckte, fiel ihr alles aus dem Gesicht! Was eine Begrüßung! Ich zitterte am ganzen Körper und wir konnten uns alle nicht halten vor Freude, Julia weinte, sagte immer wieder "Du bist sooo doof!" und zog mich in eine Umarmung nach der anderen. Matthias und Luna wussten auch nicht, wie sie reagieren sollten. Am Besten war es aber, ein paar Minuten später, Mama und Papa zu überraschen. Schaut einfach das Video:

Nach der Bescherung bei Julia und Matthias ging ich mit Mama und Papa zurück zu ihrem Haus. Dort überraschten wir dann meine anderen Geschwister Lea, Hanno und Henning und Oma. "Was machst duuuuu denn hier? Willst du uns verarschen?" - Henning "Ist das echt oder ist das Kino?" - Oma "Also diese Qualität von Skype wird immer besser. Voll lebensecht!" - Henning. Was ein Weihnachtsfest. Wir feierten, lachten, aßen das leckerste Essen, tranken meinen lieblings Sekt und lecker Gin, packten Geschenke aus, hörten Musik, tanzten, sangen und genossen. Später telefonierte ich via Facetime mit Arthur und er durfte meine Familie kennen lernen, was unglaublich witzig war. Schließlich spricht er nur Englisch. ("Arthur (natürlich deutsch ausgesprochen), do you smoke? No? Cool!" - Papa und hielt beide Daumen hoch. "I can speak English: AC/DC, Rolling Stones, ..." - auch Papa. Haha!) Der ganze Abend war noch viel schöner, als ich ihn mir hätte ausmalen können ♥

Bei Julia Geschenk von den D's - traditioneller Ami Christbaumschmuck  

Am ersten Weihnachtstag ging es genauso gut weiter. Ich überraschte meine Tanten, Onkel, meinen Cousin und meine andere Oma, wir aßen viel leckeres Essen, packten mehr Geschenke aus, tranken mehr Sekt, spielten Spiele mit Luna und Lenny, lachten und hatten Spaß.

Schwesternliebe mit tollen Stirnbändern von Oma mit Carmen und Ralf - ich hab euch soooo vermisst!

Platt vom Jetlag schlief ich am zweiten Weihnachtstag bis zum Nachmittag und ging dann eine Runde laufen. Das ganze Essen und die Sauferei bereiteten mir ein leicht schlechtes Gewissen. Haha! Grau in grau, aber doch irgendwie schön war es in meiner alten Nachbarschaft. Ich lief bis zur Schläuse hinter der Waterfront und zurück. Das tat gut. Danach gab es wieder lecker Essen von Mama, Lea und ich schauten den neuen Jim Knopf Film mit meinen Eltern (toller Film!) und dann kamen ein paar Freunde meiner Eltern vorbei. Lea und ich hübschten uns etwas auf und beschlossen spontan mit noch einer anderen Freundin von Lea in die City zum Tanzen zu fahren. Oh man, es ist wirklich ewig her, dass ich das letzte Mal im Stubu und in einer 1€ Bar war. Meine Güte kann man in Deutschland für wenig Geld betrunken werden. Haha! Eine super lustige Nacht!

Foggy Gröpelingen

Saufen in der Straßenbahn - wie früher! Haha Da stempelte der Türsteher einfach mein Tattoo Grüner! Nom!

Der Jetlag killte mich dieses Mal wirklich extrem. Lea schlief erst in der Bahn ein und fiel zuhause noch über ein Stück Goudakäse her. Ich lachte mich tot. Sie ging dann ins Bett. Ich war nicht müde. So telefonierte ich mit Arthur. Um 8 Uhr kam meine Mama runter, um zu meiner Oma zu gehen. Da kochte ich Kaffee und beschloss, dass es nun auch keinen Sinn mehr macht, schlafen zu gehen. Den Tag verbrachten wir in der Waterfront. Julia und ich gingen frühstücken und führten unheimlich tolle Gespräche. Danke Julia, du bist immer so verständnisvoll und machst mir Mut, meine Träume zu leben, meinen Weg zu finden und ihn zu gehen, auch wenn nicht jeder hinter mir steht und es manchmal schwer sein mag! ♥ Ein bisschen später stießen Lea und zu meiner großen Freude meine Liebste, die Katrin, zu uns und wir rockten die Waterfront. Danach verbrachte ich ein paar tolle Tage mit Katrin bei meinen Eltern. (Running Gag die Tage war Leas angebissener Käse, der immer wieder auf dem Tisch landete, den aber irgendwie keiner mehr anrührern wollte Haha!) Wir gingen einen Tag mit Luna ins Schwimmbad. Wir färbten Haare, wir besuchten Carmen und Ralf, meine Omas und Henning in seiner neuen Wohnung. Einen Abend gingen wir mit Joanna auf eine Alte Leute Party (wir hätten bei dem Namen "Jungbrunnen" Party stutzig werden sollen!). Oh man, war das lustig!!! Obwohl Joanna noch ein paar Jährchen älter ist als ich, war auch sie definitiv zu jung für diesen Scheiß. Aber wir machten das Beste draus und hatten unseren Spaß. (Wenigstens die Musik war gut: Jethro Tull, Peter Fox, ...) Einen Vormittag kamen mich zu meiner großen Freude Karo und mein bester Freund Henning mit Baby Merle bei meinen Eltern besuchen. So hatte ich die wichtigsten Leute in der kurzen Zeit, die ich in Deutschland war, gesehen und konnte glücklich meine Heimreise antreten. (Bis auf Vanessa :( Sie war aber entschuldigt, da sie spontan die Möglichkeit bekam, Jenny und Peter in New York zu treffen. Da hätte ich auch nicht nein gesagt! Haha!)

  Deutsches Frühstück im Alex Noch ein wenig Weihnachtsmarkt Feeling vor der Waterfront Haarfärbeaction mit der Besten Pooltime mit meiner hübschen Maus und der Besten Preis für den (in meinen Augen) schönsten Weihnachtsbaum geht dieses Weihnachten an Carmen und Ralf Luna in Love - Besuch von Karo, Henning und Baby Merle Hallo wunderschöne Bremer InnenstadtEin wenig Glück abholen Alte Leute Party mit Joanna und Katrinmit Oma Lenchenmit Oma MargretSonnenaufgang über GrönlandZuhause! Hallo Golden Gate Bridge, hallo wunderschöne Bay Area

Am 31.12. gegen Mittag landete ich in San Fracisco und wurde von einem glücklichen Arthur in die Arme geschlossen. Das war schön :) Nach einer großen Auspackaktion, ging ich mit Arthur rüber zu den D's. Dort wurde ich herzlichst von den Kiddos begrüßt, überreichte meine Mitbrigsel und Arthur bekam eine Chance alle D's kurz kennen zu lernen. Eigentlich wollten Arthur und ich am Abend in die City, schmissen aufgrund meiner Müdigkeit dann aber doch alle Pläne über den Haufen. Wir schauten ganz traditionell "Dinner For One" (Arthur kannte es natürlich nicht, ist schließlich eine deutsche Tradition, aber er fand es sehr lustig.), aßen Dinner in der Cheesecake Factory (alles andere hatte geschlossen oder Privat Veranstaltungen), schnappten uns eine Wolldecke und Tee und fuhren zur Golden Gate Bridge, um das Feuerwerk über der City anzuschauen. Danach stoßen wir zuhause mit deutschem Sekt an, den ich im Flugzeug geschenkt bekommen hatte (Ich mag Lufthansa!) und ich schlief total erschöpft, aber zufrieden ein. Mal ein etwas anderer Start ins neue Jahr, aber wahrscheinlich war ich nie glücklicher an Silvester ♥

Just happy

Dann ging die Arbeit wieder los. Meinen ersten Tag im neuen Jahr mit den Kids verbrachte ich in Tiburon im Sonnenschein.

Endlich wieder Sonne J fragte mich, ob er den Baum hochklettern darf. Ich erlaubte es, wies aber darauf hin, dass er auf sich allein gestellt war. Ich hätte ihn nicht runter holen können. Haha! Zeit, nach Hause zu fahren. Schön war's!

Am nächsten Tag tobten wir uns mal wieder auf dem Trampolin aus.

These kids make me happy

Auch an Tag drei schien die Sonne und da ja noch Ferien waren und wir somit viel Zeit hatten, fuhr ich mit den Kids an die Wharf und wir gingen erst ins "Ripley's Believe It or Not!" Museum (ein totales Disaster, da D eine kleine Panikattacke hatte, weil er alles so gruselig fand), dann mit einem unglückliches Haufen Kids und einer extrem genervten und erschöften Feedo weiter zum Pier 39, aßen dort Lunch und verbrachten den Nachmittag im Aquarium of the Bay. Ein sehr anstrengender Tag, aber die Zeit im Aquarium genossen wir alle :)

Coolest kids ever! Feedos Versuche, die Kids wieder aufzumuntern Klappte ganz gut Jurassic Park Training - was ein Spaß! So ein tolles Tierchen! Hai! Warum kauft mir nie jemand ein Stofftier? M wollte gleich die ganze Pinguin Familie

Am Abend fuhr ich das erste Mal zu Arthur. Dort lernte ich seine Mama und 27 Katzen kennen (vielleicht waren es auch "nur" 6. Haha!). Ich hatte zum Glück keine Probleme mit Allergien und fühlte mich direkt wohl und willkommen. Er wohnt fast eine Stunde entfernt in Santa Rosa in der Nähe von Forestville, wo Dylan sein Haus hat. Am Abend gingen wir in die Russian River Brewery für Dinner und ein Beertasting. Das Bier schmeckte nicht wirklich, aber wir hatten viel Spaß. Am nächsten Morgen schliefen wir aus und fuhren dann nach Bodega, einer Landzunge nördlich von Point Reyes. Dort aßen wir Mittag in einem kleinen Fischrestaurant, was mit frishem Fisch und Meeresfrüchten direkt aus der Gegend versorgt wird (lecker Fischsuppe und Krabben Nachos - Yum!) und spazierten danach ein wenig an der Küste. Ich machte tolle Fotos mit meiner Canon und war einfach nur unglaublich glücklich. Beim Gedanken, dass ich all das hier bald nicht mehr mein Zuahuse nennen darf, kamen mir ein paar Tränchen, aber dann genoss ich einfach die Zeit mit Arthur, den Sonnenschein und den Blick auf die riesigen Wellen und den Rest der wundervollen Kulisse. Auf dem Heimweg hielten wir bei seinem Bruder und ich durfte seine zuckersüße zweijährige Nichte kennen lernen, die erst sehr schüchtern war, mir aber am Ende eine Umarmung zur Verabschiedung gab. Was ein perfekter Tag ♥

Russian River Brewery Lieblingskatze: Kitten oder auch Bathroom Cat

 

Samstag und Sonntag arbeitete ich wieder. Nach ein paar schönen Tagen, regnete es nun in Ströhmen und das schlechte Wetter hält bis heute noch an. Den Samstag ging ich mit den Kids ins De Young Museum (ich werde definitiv nochmal alleine mit mehr Zeit wieder kommen!) und Sonntag fuhren Ima und ich mit allen Kids nach San Mateo, um dort ein Kindermuseum mit einer tollen Lichtausstellung zu besuchen. Ich hing etwas durch, weil ich den Samstag nach langer Zeit mal wieder im Peso war. Erst trafen Arthur und ich uns zum Dinner mit Lindsay und ihrem Freund Abel und beschlossen dann kurzerhand noch weiter zu ziehen. Es war ein richtig guter Peso Abend mit alten bekannten Gesichtern, Pool, Gin and Tonic (Arthur fuhr netterweise den Jeep zurück zu mir) und blöden Sprüchen von Bartender Mac (er zeigte uns ein altes Bild von sich mit langen Haaren und berichtete von seinen 1000 Surfboards. So ein Spinner! Aber es war lustig! Haha!).

Samstag:

De Young Museum - we love art!

Silver Peso:

Noch nüchtern im Peso

Sonntag:

An dieser Stelle mache ich mal einen Cut. Es tut mir Leid, dass ihr so lange warten musstet. Ich hatte viel um die Ohren und wenn mal nichts los war, war ich sehr lustlos und unmotiviert. Der Dauerregen zur Zeit macht mich etwas Depressiv. Die Sonne darf jetzt gerne mal wieder raus kommen!

Von den letzten Tagen und meinem kommenden Weekend Trip mit Arthur (Ich weiß noch nicht, wo es hingeht. Er hat alles organisiert und gebucht. Ich liebe Überraschungen! ♥) berichte ich dann beim nächsten Mal.

Take Care, Danke für's Lesen und allerliebste Grüße!

Eure Feedo

 

PS: Zu Weihnachten habe ich von den D's eine mega geile fancy Handtasche (eingeflogen aus London!) und einen Digitalen Bilderrahmen mit den Bildern des Family Photo Shoots bekommen, da an meiner Fotowand kaum noch Platz ist.

Ima und Aba - My American Parents mit Ima Die ganze Familie

 

Hanukkah, Nikolaus, wahre Freundschaft und viel Glühwein

Donnerstag, 20.12.2018

Hello family, friends and loyal readers!

Ich lebe noch! Ich war so busy in den letzten Tagen und Wochen und nun bin ich am verzweifeln, weil ich nicht weiß, wie ich das alles kurz zusammenfassen soll. Schließlich werden die Meisten von euch auch viel um die Ohren haben und wenig Zeit, um meine Romane zu lesen. Gerade wurde ich fertig, meine ganzen Bilder der letzten Wochen durchzusehen. Ich war mal wieder mit meiner Canon unterwegs und habe allgemein viele Fotos gemacht. Demnach dachte ich mir, ich lade einfach alle Bilder hoch und kommentiere sie ein wenig. So sollte dieser Eintrag hoffentlich nicht zu lang werden. Vorab aber noch ein wenig Allgemeines zu den letzten Wochen:

Tja, manche Dinge enden genauso schnell, wie sie begonnen haben. Nach exakt drei Wochen hat es sich ausgegingert. Da ich mit so etwas fast schon gerechnet hatte, lud ich mich vorsichthalber selber bei Dylan auf's Boot ein. "Are you at your boat? Can I come over? I'm sad!" - "I'll be there pretty soon and give you a hug". Das sind wahre Freunde! Keine blöden Fragen, sie sind einfach für einen da. So fuhr ich hin, erledigte noch ein paar Besorgungen mit ihm und nach zwei Stunden kam dann endlich die erlösende Nachricht vom Ginger: Er könne das nicht mehr und so weiter und sofort. Nach einem sehr guten Film, der ein wenig ablenken konnte, ein paar Tränchen und festen Umarmungen, sagte der gute Dylan dann "Eines Tages Feedo, wird einer kommen, dir Blumen aus dem Nachbarsgarten stehlen, dir Notizzettelchen mit lieben Nachrichten an verrückten Stellen, wie deinen Schuhsohlen hinterlassen und dir morgens den perfekten Kaffee kochen." Darauf einen Jameson Soda mit Limette (schließlich hat er das auch immer so getrunken) und weiter geht's! Scheiß drauf! Mittlerweile weiß ich, dass ich wohl seine Ex eifersüchtig gemacht habe. Man hilft doch immer, wo man kann. Sollen sie wieder glücklich miteinander werden.

Mein zweites Hanukkah in den Staaten war wieder total schön. Zum ersten Candle Lighting lud Ima wieder ein paar jüdische und nicht jüsiche Freunde ein. Ein Buddhist war sogar dabei. So hatten wir ein Jüdisch-Chistlich-Buddhistisches Hanukkah. Uns kann jedenfalls keiner vorwerfen, wir seien nicht tollerant. Haha! Hannukah wird über acht Tage gefeiert. An jedem Tag wird eine weitere Kerze mit der Schamasch ("Helferkerze") an der Menora angezündet. Man beschenkt sich, spielt das Dreidel Spiel und futtert Ölhaltige Speisen und Schokoladenmünzen. Eigentlich gibt es an jedem der acht Tage ein kleines Geschenk, aber da wir auch Weihnachten feiern, bekam jeder nur eine Kleinigkeit am ersten Tag. Außerdem besorte Ima Geschenke für alle Familien, die zu Besuch kamen. Alle Familien bekamen einen kleinen Bücherstapel. Super süß! Sie machte sich vorher wirklich viele Gedanken. Ich bekam auch ein Buch und meine tolle neue Mütze ♥ Die Kids bekamen auch neue Mützen. M fand meinen Bommel so toll, dass sie auch einen wollte. Ich fand zufällig einen Pusheen The Cat Bommel und nähte ihn an ihre Mütze. So, wer ist nun das beste Au Pair? Haha!

Sie schläft sogar mit der Mütze!

Hanukkah Day 1:

Nom Nom Nom - Latkes (Puffer), Donuts (Berliner), Lox (Lachs) and German Pretzels (die eigentlich nicht ins Bild passen - Haha!) Anstatt eines Ugly Christmas Sweaters besitzt Ima einen Ugly Hanukkah Sweater Candles and Blessings

Day 2:

Day 8:

So beautiful! What did Ima say? The miracle is that our house doesn't burn down

Während dieser acht Tage bekamen erst Aba, dann Ima und dann J die Grippe. Ja, ausgerechnet der, der am meisten Angst vor dieser Impfung hatte. Ende vom Lied? Zwei Tage Quarantäne Zustände bei uns, alle mussten Antibiotika nehmen, was die Kids so verabscheuten, dass M sich an einem Morgen komplett über Ima übergeben musste. Yummy! I'm a lucky duck! Obwohl ich mich nicht impfen ließ, blieb ich verschont :) 

Am ersten Hanukkah Tag ging es mir nach all der Feierei nicht sehr gut. Alle Familien sprachen mich auf meine Rückreise nach Deutschland in einem halben Jahr an und als ich D am Abend ins Bett brachte, fing er auch noch davon an, sagte, er wolle nicht, dass ich gehe und brachte mich fast zum Weinen. Danach fuhr ich zu Lindsay. Dylan war auch da. Wir kochten zusammen. Dylan ging es auch nicht gut. Seine Mutter ist sehr krank. Wir fingen an, herum zu albern, machten Pläne, zusammen zu ziehen, Dylan bot mir an, mich zu heiraten, damit ich hier bleiben könne ("I would be a good husband. I'm cleaning up after myself. I cook dinner. And for sure we could still date other people." Haha!) und ich beschloss kurzerhand über Nacht zu bleiben. So zogen wir los um Jameson zu besorgen. Geschäft 1 war zu teuer - ein Liquor Store in der Nachbarschaft. Also ab in den Jeep, Lindsay auf die Rückbank, Dylan nach vorne ("Dylan schnall dich an, das ist ein Familienauto und piept, wenn du nicht angeschnallt bist! Dylan, die Tür ist nicht richtig zu. Das ist ein Jeep, der braucht keine Liebe, der mag es hart!") und weiter zum Safeway. Dieser hatte keinen Alkohol! Verrückt! Der Laden hatte vorrübergehend seine Lizens verloren, weil sie wohl Alkohol an Minderjährige verkauft hatten. Also ging es wieder ins Auto ("Dylan, the door! And buckle up!") und weiter zum Target ("This Exit?" - "No, we don't want to go to Vallejo.") Target hatte zu. Ab zum Auto. ("Feedo, can I smoke in your car?" - "No, it's a family car! Dylan the door! Buckle up! Damn!") So ging es weiter zu einem anderen Safeway ("This Exit?" - "No, we still don't want to go to Vallejo Feedo!"), der dann tatsächlich keinen Jameson mehr hatte. So kauften wir Red Label - bah! Das schmeckte mal so gar nicht. Zum Glück hatte Linds Sprite zum Mixen zuhause. Auf dem Weg zu Lindsay musste ich Dylan ein letztes mal erinnern, sich anzuschnallen und die Tür ordentlich zu zuknallen, ich wollte wieder nach Vallejo und Lindsay entschuldigte sich nachdem sie im Auto dann doch einmal an ihrer E-Zigarette zog. Wir sind wirklich ein hoffenungloser Haufen, aber wir lieben uns und ich bin dankbar, dass die beiden an diesem Abend für mich da waren ♥

Das hätte es in Deutschland nicht gegeben, oder Vanessa? Haha Dylan wurde gehanukkaht!

Dieses Jahr hatte ich keine Zeit einen Adventskranz für die Familie zu basteln. Dafür erzählte ich die Geschichte vom heiligen St. Nikolaus. Eine sehr wichtige Person und Namensgeber meiner alten Kita (Grüße an alle ehemaligen Kolleginnen, die diesen Blog nch verfolgen ♥), die hier leider kaum bekannt ist, obwohl der Nikolaus die Vorlage zum Santa Claus war. Am nächsten Morgen, dem 6. Dezemeber, waren dann seltsamerweise die Schule aller Familienmitglieder mit ein paar (deutschen) Leckereien gefüllt. Wer das wohl war?

Abas Schuhe standen in der Garage - ebenfalls gefüllt How to make kids happy

Ich war in den letzten Wochen in ein paar sehr guten Restaurants essen und habe das erste Mal Austern probiert. So Lecker! Man gönnt sich ja sonst nichts ;)

Special Dessert Austern - nom!

Nicht im Restaurant, aber trotzdem lecker. Ich kochte Rinderbraten, Rotkohl und Kartoffelblumenkohl Püree. (Danke für die Tips zum Rotkohl, Jana!). Von Aba kam am Abend eine Nachricht auf mein Phone: "Feedo, this dinner is so yummy! Thank you!" Gerne! :)

M hatte Geburtstag. Am 11. Dezember wurde sie 6. Ich machte ihr eine Torte in Form ihres liebsten Kuscheltiers. Es war viel Arbeit, aber ich habe es sehr gern getan für meinen kleinen Goofball. Happy Birthday! I love you happy little muffin! ♥

Beanie Boo Lollipop Stuffy and Cake

Ich war auch wieder ein wenig in der Natur unterwegs. Einmal ging ich laufen an einem kalten, vernebelten Tag, der Mill Valley in eine magische Winterwelt verzauberte. Ich besuchte meine Lieblingbrücke und meinen Lieblingsort, den Muir Beach Overlook. Außerdem verbrachte ich einen tollen Tag in Point Reyes. Wir backten erst Zimt Biskuits zum Frühstück, tranken Tee und machten dann einen langen Spaziergang am Drake's Beach.

Sonnenuntergang - Blick von unserer Terasse:

Foggy Day in Mill Valley:

Unsere Nachbarschaft

Golden Gate Bridge:

Muir Beach Overlook:

Schöner Tag in Point Reyes:

nom nom nom Seeelefant Creepy Fort Sehr aussagekräftiges Schild   Diese Vögelchen waren soooo süß! Ich bin ausgerastet! Haha! Giant Elephant Seal

An zwei Abenden war ich bei Jenny und Peter eingeladen. Es ist immer schön bei ihnen und es endet immer mit viel Alkohol, viel Spaß und Plänen, wie wir Vanessa wieder hierher holen. Haha! We miss you Vanessa Boo! ♥

Tacco Tuesday - Yum! Beer Tasting zu Peters Geburtstag mit Jenny

Einmal waren Lindsay und Dylan hier. Wir kochten zusammen in Imas Küche und tranken viel Wein. So mussten die beiden bei mir übernachten. Klappt immer wieder erstaunlich gut zu dritt in diesem kleinen Bett. Ein Dank an meine Großfamilie und jahrelangem Bettsharing auf dem Campingplatz. Haha! Ich wüsste nicht, was ich ohne die beiden hier machen würde. Freunde für's Leben! ♥

Wenigstens essen wir gesund neben all dem Alkohol

An einem Freitag war ich in der City im Golden Gate Park bei der Conservatory of Flowers beim Christmas Night Bloom. Die ganze Botanika wurde in besonderes Licht getaucht. Ich hatte einen sehr schönen Abend und viel Spaß mit meiner Canon.

Wunderschön! Ein bisschen wie ein magischer Zauberwald.

An meinen Wochenendarbeitstagen hatte ich wieder viel Spaß mit meinen Kiddos. Einen Tag war ich mit M+J im Exploratorium in der City. Wir verbrachten bestimmt fünf Stunden dort. An einem anderen Tag war ich mit allen Dreien in Sausalito im Discovery Museum. Dort konnte man Iceless skaten. Ich fand es erst etwas witzlos, am Ende konnten wir aber alle nicht mehr mit dem Lachen aufhören!

Exploratorium:

I love this one okay okay, verstanden! haha

Discovery Museum:

Alltag:

Still in love with my new hat Heimweg von Forestville - Stau M loves sewing Guess: What's D's new favorite color? Guess! Haha! Warten beim Zahnarzt Sooo viel Alkohol - da versucht man eben auf andere Weise gesund zu bleiben. Jeden Morgen einen Celery Juice

So gaaaanz langsam kommt bei mir auch Weihnachtsstimmung auf. (In vier Tagen ist Heiligabned - wird auch langsam Zeit! Haha!) Dieses Jahr war ich aber auch noch gar nicht in der City, um mir die ganzen geschmückten Plätze anzusehen. Auch die verrückten Weihnachtshäuser habe ich dieses Jahr nicht besucht. Ich war einfach zu busy. Ein bisschen Weihnachten ist mir in Marin aber doch über den Weg gelaufen und morgen geht es in die City, Lichter gucken :)

Unser Wohnzimmer Besuch bei Santa in der Mall ähm, ja Spaziergang in Petaluma Geschenk von M an mich, sie hat einige Wochen dran gearbeitet. Ich war sehr gerührt Mill Valley Downtown

Und weil es letztes Jahr so schön war, organisierte ich dieses jahr wieder einen Glühweinabend. Ich lud meine drei liebsten Kolleginnen ein, Caro, Laura und Jule und natürlich meine American Besties Lindsay und Dylan. Ima und Aba gesellten sich anfangs auch wieder dazu. Wirklich eine schöne kleine Party mit deutschen Bockwürstchen, Kartoffelsalat, Spekulatius, Lebkuchen und viel Schoki. Danke Feunde ♥

Los geht's! Making Glühwein in the morning - Ima I can't pick up the kids. I'm already drunk just from the smell. Yummy! Der perfekte Schwiegersohn - Haha! Lindsay, Laura und Caro My american sister Girlspower - Linds, Laura, Jule, Feedo, Caro You are amazing! Thank you Linds!

Heute gab es viele Fotos und nicht ganz so viel Text. Obwohl die letzten drei Wochen etwas blöd mit der Ginger Geschichte anfingen, kam ich dank toller Freunde und meiner großartigen amerikanischen Familie gut und schnell darüber hinweg. Es tat auch gut mit meiner Familie in Deutschland zu telefonieren und ich durfte mich über Weihnachtspost und Tee freuen. Ich war viel unterwegs, malte ein wenig und trieb Sport. Vor etwas über einer Woche lernte ich wieder jemanden kennen und dieser jemand macht mich gerade sehr glücklich. So glücklich, dass ich die olle Tinder App gelöscht habe. Ich bin ja nun gut darin, mir das Herz brechen zu lassen, aber es fühlt sich gerade echt sehr gut an. Er mag mich, wie ich bin. Er lebt gesund, ist kein Alkoholiker (haha!), hat einen guten Job, ist genauso verrückt nach Kaffee wie ich, man kann viel Spaß mit ihm haben, er hat ein gutes Herz und wir sehen uns zur Zeit fast jeden Tag. Sonntag geht es über Weihnachten mit ein paar Mädels nach Tahoe. Mal sehen, ob er mich im neuen Jahr noch immer so mag ;)

Das Leben ist schön! Habt ein paar besinnliche Feiertage, lasst es euch gut gehen, überfresst euch nicht und denkt an die guten Vorsätze für's neue Jahr. Ich werde mich in diesem Jahr sicher noch einmal melden.

Take care and thank you!

Eure Feedo

Thanksgiving, Rainy Days, Laughter and Happiness

Samstag, 01.12.2018

Hallo meine Lieben,

wieder sind fast zwei Wochen verstrichen und wieder habe ich viel zu erzählen. Ich versuche, mich kurz zu fassen. Mal sehen, wie gut es mir heute gelingt. Haha!

Vor zwei Wochen bekam ich spontan ein langes Wochenende frei, da Ima mit den Kids vor dem Rauch nach Tahoe flüchtete. Sonntag war ich bei Dylan in Forestville, um ihm beim Streichen seiner Veranda zu helfen. Ich genoss die Autofahrt bei guter Musik und sang lautstark mit. Ich liebe Roadtrips, auch wenn es nur kleine sind. Es tat gut, mal wieder irgendwo mit anpacken zu können. Das Deck ist zwar nicht super groß, aber es war doch eine Menge Arbeit durch die ganzen Geländer und Treppen. Bei einer kleinen Mittagspause führten wir wieder gute Gespräche und verabredeten uns für den Abend für's Kino. Am Nachmittag beendeten wir unser Projekt, Dylan mit Pinsel und ich mit Rolle bewaffnet. Das Ergebnis konnte sich auch wirklich sehen lassen. Dylan bedankte sich einige Male und war mit meiner Arbeit sehr zufrieden, was mich freute, da er bei den Renovierungsarbeiten an seinem Haus ein totaler Perfektionist ist und Lindsey wohl schonmal deutlich machte, dass sie ordentlich arbeiten oder ihm gar nicht erst helfen sollte. Beastly Dylan. Haha! Wieder zuhause angekommen, bekam ich eine Nachricht von Ima, dass sie noch bis Dienstag in Tahoe bleiben wollten. Jackpot! So hatte ich den Montag also den vierten Tag in Folge frei. Aus dem Kino am Abend wurde nur ein schnelles Bier im Smitty's, der Bar in Sausalito und ich fuhr weiter in die City, um den Ginger von der Arbeit abzuholen. Ich lud ihn spontan zu mir ein, da wir beide den Montag frei hatten. Bot sich dann ja irgendwie an. Wieder zurück in Marin trafen wir uns (ich an deisem Tag nun das dritte Mal) mit Dylan und seinem Date Deidre im Peso. Aaron war begeistert und fiel sofort in love mit der Bar. Er tauschte Nummern mit Bartender Holt (der sehr in Stand-up-Comedy interessiert war) und ich glaube es war das erste Mal, dass ich mit jemandem im Peso war, der länger bleiben wollte, als ich. Haha!

In Forestville ging es, doch zurück in Marin war der Rauch wieder sehr schlimm

Den Montag wusste ich nicht so wirklich was mit mir anzufangen und machte einfach mal gar nichts, schaute nur Netflix und kritzelte ein wenig in meinem Sketchbook. Dienstag kam die Bande gegen Mittag zurück. Hach, ich hatte sie ja doch schon irgendwie vermisst. Sie mich aber auch, erzählten die Jungs. M zeigte es mir nur, indem sie nicht von meiner Seite wich und mir jedes Mal auf den Schoß krabbelte, wenn ich mich setzte ♥

Platypus und Jameson - perfektes Abbild vom GingerFeedo, I've never seen such a huuuuuuge Pizza! (D) Der erste blaue Himmel seit zwei Wochen

Dann kam der Regen und mit dem Regen endlich frische Luft. Den Mittwoch goss es in Ströhmen. Auf dem Weg zu meiner Painting class lief mir Hündin Sophie über den Weg. Ich hatte sie schon oft gesehen, aber noch nie in einem so schönen Outfit. Haha! Nachts verzogen sich die Wolken etwas und der Mond leuchtete hell, als ich von einem ziemlich verrückten Abend mit Dylan und Deidre nach Hause kam. Dylan und ich überlegten eigentlich ins Peso zu gehen, weil den Abend vor Thankgiving immer die Nacht des Jahres im Peso ist. Viele Studenten kommen nach Hause und treffen sich mit ihren Freunden dort. Es ist so voll, dass extra Securities angeheuert werden müssen und sie nehmen sogar 10$ Eintritt an diesem einen Abend im Jahr. Doorman Kevin wollte mich ja eigentlich rein sneaken, aber er ist ja nun Ex-Doorman Kevin. Wir waren schon beim Peso, als Dylan dachte, er hätte sein Portmonee bei mir vergessen. (Dylan und sein Portmonee - never ending story. Ich sollte ein Buch drüber schreiben!) So fuhren wir wieder zurück, um festzustellen, dass es unter seinem Fahrersitz lag. Aaaargh! Eigentlich wollten wir wieder zurück, dann rief Deidre aber an und wollte Dylan im Smittys treffen. So ging es also dort hin. Oh man, ich mag diese Frau nicht. Das ist by the way die gleiche, die mich vor einigen Wochen am Peso schon angeschrien hat und heulend weg gelaufen ist, weil sie dachte, Dylan und ich hätten was am Laufen. Obwohl ich viel vom Ginger erzählte, immer wieder beteuerte, dass Dylan und ich nur Freunde seien und er sie sichtlich anhimmelte, durfte ich mir die ganze Zeit blöde Sprüche anhören, bis ich am Ende Dylan fragte, ob er mir ein Uber bestellen könnte (das schuldete er mir noch vom letzten Mal). Ohje, das brachte sie zum Explodieren und sie schrie mich wieder an, ich solle doch mit Dylan zu seinem Boot fahren, an Stelle von ihr. WTF!? Es war noch ein ziemliches Hin un Her. Am Ende fuhr Dylan zu sich, sie wollte mich unbedingt nach Hause fahren, was ich aber dankend ablehnte, ich nahm lieber das Uber und wurde dort dann noch total blöd erst von den anderen Fahrgästen und dann vom Fahrer angebaggert. Das war echt zu viel für einen Abend, hatte ich doch gar nichts gemacht!? Ich hatte übrigens schon meine Schlafsachen an, als Dylan früher am Abend zu mir kam und stellte mich auf einen entspannten Netflix Abend ein. Wären wir mal dabei geblieben. Nett war aber, dass ich im Smitty's nach ca. einem Jahr, den Trevor mal wieder traf, den Christa, Vanessa und ich letztes Jahr im Peso kennen gelernt und mit dem wir die Afterparty auf den Boot hatten und dessen Konzert ich mit Vanessa und Hostdad Peter in dem Sailing Club in Sausalito besuchte. Verrückt! Damals war er Single und ich verlobt, was ihn nicht davon abhielt, mich anzubaggern. Nun, ein Jahr später, ist er verlobt. Ich war aber so nett, ihn nicht anzubaggern. Haha! Ich telefonierte den Abend lieber noch ein wenig mit dem Ginger und heulte mich bei ihm über meinen verrückten Abend aus.

Miss Sophie - well prepaired  

Den Turkey Trot ließ ich dieses Jahr sausen, schlief lieber aus, ging ins Gym und machte mich fertig für unser fancy Thanksgiving Dinner, zu dem auch ein befreundetes Paar der D's eingeladen war. Jeder sollte vor dem Essen ein paar Dinge sagen, für die er dankbar sei. Aba legte los: "Ich bin dankbar für meine Familie, für meine Freunde und für Feedo, die erst unser Au pair war, dann eine Freundin wurde und nun ein Teil der Faimlie ist." ♥ Da musste ich ein kleines Tränchen weg blinzeln. Die Jungs sagten auch sehr tolle Worte darüber, dass sie danbar seien, dass wir durch den Regen endlich wieder frische Luft hätten und dass wir immer genug zu Essen auf dem Tisch hätten. M ist bei sowas imer sehr schüchtern, verbarg ihr Gesicht hinter ihrer Serviette und nuschelte nur "I'm thankful for my I Pad!" Haha! At least she's honest! Leider konnte ich nicht zum Dessert bleiben, da ich von Lotte abgeholt wurde, die mich nach Sausalito zum Bus fuhr. Ich war nämlich in der City verabredet, um ENDLICH den "Fantastische Tierwesen" Film zu sehen. Was ein toller Film ♥ Aaron, der Ginger, schlief im Kino ein (er weiß einen guten Film einfach nicht zu schätzen), aber danch hatten wir noch einen ziemlich lustigen Abend mit viel Jameson und Witz, obwohl einem der Regen echt die Laune verderben konnte. Ich war so durchgefroren, so oft wie wir nass geworden waren.

nom nom nom Mom and Dad 2.0 - meine amerikanischen Eltern

Den Freitag und den Samstag danach hatte ich zwei lange Arbeitstage, da die Kids die Woche Ferien hatten. Freitag hing ich etwas durch (Warum nur?), machte mir aber einen entspannten Tag mit M (die Jungs waren auf einem Geburtstag) in der Northgate Mall in San Rafael und zuhause wurden wir dann kreativ und bastelten ein Pusheen Matching Game, das wir am Samstag fertig stellten, bevor ich mit M und J in den SF Zoo fuhr (D hatte einen Solo Nachmittag mit Ima). Ich schlief den Freitag um kurz nach 20 Uhr ein. Das hatte ich wirklich dringend nötig. (Ja Henning, wieder kein Peso Freitag!) Aber Samstag ging es dann wieder auf Achse. Es wurde mal wieder Zeit für ein Date mit Lindsey. Sie wollte mir ihre Schwester vorstellen. So verabredeten wir uns bei "Dave and Buster's", Restaurant und Videospielhalle, in der City. Amerikanischer geht es fast nicht. Haha! Ich fragte noch in der Au Pairs of Marin WhatsApp Gruppe, wer Lust hätte, mitzukommen und so traf ich nach Langem Laura und Jule endlich mal wieder, die eine neue Verbündete mitbrachten, die liebe Anna, die auch direkt gefahren ist. Sehr sympathisch ;)

Regen Regen RegenGoofballs Lunch mit M - sie wollte Kaffeesahne probieren. Na dann Prost! pusheen matching game all done

San Francisco Zoo:

Weihnachten kann kommen Beweg dich du Esel!

So much fun at Dave and Buster's:

Anna, Jule, Feedo, Laura Lindsey super focused Anna, Jule, Laura, Feedo, Ashley, Lindsey, Abel

Dank dem spendablen Abel spielten wir so einige Spiele, ich gewann das eine oder andere Autorennen (bei dem man auch mit einem Hubschrauber oder - jetzt kommt's - Dinosaurier an den Start gehen konnte. Wo gibt es denn sowas?! Haha!) und wir hatten definitiv super viel Spaß. What a blast!

Sonntag telefonierte ich seit längerem mal wieder mit Katrin und packte meine Malsachen aus. Weihnachten kommt schließlich bald. Am Abend fuhr ich spontan in die City. Es war etwas kalt, aber die Luft war klar und auch wenn es schon dunkel war, war es trotzdem schön, sich für eine Stunde am Ocean Beach den Wind um die Nase wehen zu lassen, um den Kopf etwas frei zu bekommen. Noch schöner, dass der Ginger direkt um die Ecke arbeitet und dann auch endlich Feierabend hatte.

Die Woche war dann endlich wieder Schule, aber es regnete fast jeden Tag und die Kids waren teilweise unausstehlich. Ich kam ein paar Mal an meine Grenzen und musste tief durchatmen, aber ich habe die Woche rum bekommen und die nächste kann eigentlich nur besser werden. In meiner Freizeit telefonierte ich seit langem mal wieder mit der guten Sina, die Kanada auch bald schon verlassen muss (Gruselig wie die Zeit rast!) und die liebe Vanessa hatte auch mal wieder Zeit für mich. Das war schön ♥ Ich hatte meine letzte Painting Class. Das war ziemlich traurig, aber ich arbeite gerade an einem ziemlich coolen Projekt und nehme mir vor, weiter regelmäßig zu malen. Das tut mir wirklich gut. Sonst war ich die Woche einmal richtig fancy essen (ich glaube, ich hatte noch nie so ein teures Dinner). Mittwoch war ich mit Linds bei Key Tea zum Open Mic. C, der Inhaber war gerade am rappen, als wir rein kamen: "Look, Lindsey and Feedo are in the house. Say Hello!" und alle gucken uns an und sagen "Hello!". Was eine Begrüßung! Haha! Donnerstag war ich mit Dylan unterwegs, so ein guter Freund! Wir kauften Tickets für ein Konzert am nächsten Tag in der Sweetwater Music Hall in Mill Valley. Und es regnete fast jeden Tag. Ich wurde so oft nass diese Woche. Dafür wurden wir am Donnertstag aber mit einigen Regenbögen belohnt.

Kojoten in der Nachbarschaft Die Kinder sollten auf kreative Weise einen Turkey tarnen. Links J's und mein Projekt. Seinen Text hat er sich selbst ausgedacht. Bro! Rechts mein Favorit - ich mag den Grinch. Haha! D zeigt sein liebstes Pokémon: Litwick (Nickname Bibi) Einmal Gönnen vor der Painting Class - hatte noch Zeit und musste eine Zeichnung vorbereiten Pizza dreimal anders - Ja! Das sind Bananen. Wir sind noch immer experimentierfreudig mit unseren Pizzen Foodart - Pizza mit Cutie Face Key Tea Open Mic Ein wenig Heimatgefühl eingekauft einer von mindestens 7 Regenbögen, die ich Donnerstag gesehen habeEinfach so - meine HübscheNach dem Regen ist vor dem Regen

Endlich Freitag: Morgens war ich hiken im Tennessee Valley, danach lecker brunchen im Farm House in Larkspur mit einem Spaziergang, Bummeln durch die Läden und Schaukeln auf dem Spielplatz im Anschluss. (Das Peso hatte schon geöffnet, aber ich entschied mich dann doch, lieber nicht rein zu gehen. Musste schließlich noch arbeiten. Haha!). Mittags führte ich ein sehr gutes Gespräch mit einem potenziellen neuen Au Pair für meine Family und musste dadurch erst später mit der Arbeit anfangen. Nachmittags sammelte Rachel mich ein und wir fuhren zum Ski Fitting. Dort durften alle Kinder sich eine neue Mütze aussuchen - mich eingeschlossen ♥

Tennessee Beach

Am Abend holte ich Aaron ab und wir trafen Dylan, Lindsey und Abel im Sweetwater. Mir war vorher nicht bewusst, dass es ein Reggae Konzert sein würde. Aaron war auch nicht sehr begeistert. Die ersten beiden Bands waren dann aber doch ziemlich cool. Wir tanzten ein wenig und hatten Spaß. Zum Main Act kam dann auch Dylans "rein freundschaftliches" Tinder Date (er hat noch immer nicht verstanden, dass Tinder eine Dating App ist) mit ihrer Freundin.

Laaaange Dreads Freundin vom Date, Feedo, Aaron, Dylan, Date, Lindsey My Beauty Queen and me

Tja, der Headliner des Abends war dann der totale Reinfall. Wie sagte Aaron: "Er hat schon seine Decke umgehangen. Er wusste das es sehr einschläfernd wird. Nicht mal die auf der Bühne sehen aus, als hätten sie Spaß." Vielleicht waren alle auf dem Konzert schon super stoned und brauchten nun genau diese Musik. Wir nicht. So verabschiedeten wir uns von der Gruppe und gingen noch zum 2AM Club. Es arbeitete der gleiche Türsteher mit dem langen roten Bart wie den Abend zuvor, als ich schon mit Dylan da war. Er will nie meine ID sehen. Ob er mich auch schon wieder erkennt? So oft bin ich da eigentlich gar nicht. Er begrüßte Aaron und mich jedenfalls ziemlich herzlich mit "Oh double Ginger! I like it!" Haha! Da fühlt man sich doch gleich willkommen. Ich schlürfte meine Diet Coke (musste schließlich noch fahren), Aaron seinen Whisky. Er war schon gut dabei, machte Musik an der Juke Box an und begann zu singen und tanzen "I like Punk music and I like Funk music!". In diesem Falle war es Funk. Ich habe mich tot gelacht! Ich meine, er macht Stand-up-Comedy, er sollte Leute zum Lachen bringen, aber ich muss sagen, ich lache wirklich immer sehr viel in seiner Gegenwart. Ich verbringe wirklich gerne Zeit mit ihm :)

Heute hatte ich frei, tippte nur an meinem Blog und schnackte ziemlich lange mit Ima. Außerdem bekam ich mein Hanukkah Geschenk, obwohl Hannukah erst morgen beginnt. Die Kinder hatten ihre Sachen aber auch schon heute bekommen. D hatte bei dem letzten Solo Tag mit Ima einen Nagellack für mich ausgesucht und dazu bekam ich meine super tolle neue Mütze, die ich mir gestern aussuchen durfte. Ich wollte sie gar nicht nehmen. Sie war zwar reduziert, aber sollte immer noch 35$ kosten! Ima kaufte sie trotzdem  ♥

Das war's! Beim nächsten Mal dann von Hanukkah, M's Birthday und Adventszeit in Marin. Happy Holidays!

Eure Feedo

 

Zitate aus den letzten Wochen:

"Dir schmeckt der Ginger, hm? Hat ja irgendwie was von Kannibalismus!" - der Ginger zu mir beim Sushi essen

"Ich möchte keine Kinder. Ich habe einen Kaktus. Wenn ich den ausversehen töte, muss ich wenigstens nicht ins Gefängnis." - irgendein Typ vor Key Tea

 

 

 

Wettervorhersage: Unhealthy Air Quality

Samstag, 17.11.2018

Hey Folks!

Nach meinem letzten Eintrag bin ich ein paar Tage später mal meine Statistiken hier durchgegangen und musste mit Erschrecken feststellen, dass meine Leserzahlen von über 200 auf knapp 50 runter gegangen sind. Ich war ziemlich traurig, da ich mir immer sehr viel Arbeit mache und war am Überlegen, ob es das noch wert ist. Aber hey, ich mache das ja nicht wegen Leserzahlen, sondern um allen Interessierten zu berichten, was bei mir im EoE (wie Papa es gerne umschreibt) oder Paradies (wie ich es gerne umschreibe) so abgeht und irgendwie macht mir das Schreiben ja auch ein bisschen Spaß :) An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal bei all meinen treuen Lesern bedanken. Danke, ihr seid super! ♥

Ich höre immer wieder, die Einträge seien zu lang. Sorry dafür. Ich werde mich wieder kürzer fassen. Versprochen.

Es geht mir gut, trotz furchtbar schlechter Luftqualität. Ich kämpfe etwas mit meinem Asthma, brennenden Augen, Hals- und Kopfschmerzen, aber heute war die Luft schon um Einiges besser als gestern und für Ende der Woche ist seit monatiger Trockenzeit endlich Regen angesagt. Ich hoffe, die Waldbrände werden dann auch endlich eingedämmt. Dieses Jahr sind sie viel weiter weg als letztes Jahr, aber der Rauch zieht extrem in die Bay Area und bleibt hier stecken. Gestern wurden alle Schulen geschlossen und ich bekam eine Mail vom College, dass dieses über das Wochenende auch geschlossen sei, weil man das Haus bestenfalls gar nicht verlassen sollte. Der Rauch hängt jetzt schon über eine Woche in der Bay Area. 

10.11.

11.11.

Auf dem Weg nach Forestville

14.11.

15.11.

Eigentlich sieht man die Skyline der City sehr gut von hier

16.11. - der schlimmste Tag

Ocean Beach in SF Vor meiner Tür

Da ich beim letzten Eintrag eh schon so viel geschreiben hatte, berichtete ich gar nicht mehr von den Tagen vor Veröffentlichung. Natürlich hing ich den Montag nach dem Sonntagabendbesuch im 2am Club etwas durch, den Dienstag blieb ich auch zuhause, kam aber auf eine verrückte Idee. Es macht fast jeder hier, ich sprach in letzter Zeit immer wieder mit Leuten darüber und an diesem Abend war es sogar Thema in einem Film, den ich mit auf Netflix ansah: Tinder! Jetzt mögen Einige denken: Oh nein! (Das hatte ich immer über Tinder gedacht.) Andere werden sich fragen: Was zum Teufel will sie damit bezwecken? (Vanessas Reaktion - haha!) Und wieder andere denken schlichtweg: Was ist Tinder? Tinder ist eine etwas umstrittene Dating App mit der man ziemlich schnell ziemlich viele Leute aus seiner Gegend kennen lernen kann, von denen Viele nur das eine im Sinn haben, aber das ist eine andere Geschichte. Warum also besorgte ich mir diese App? Natürlich rein aus Recherchezwecken für mein Buch! Was dachtet ihr denn? Mittwoch hatte ich direkt mein erstes Date. Wir führten sehr interessante Gespräche, ich musste nichts bezahlen und werde den Kerl ziemlich sicher nie wieder sehen. Alles in allem ein netter Abend. Donnerstag war Datenight für Ima und Aba und dann kam das Wochenende: Peso Friday! Ohne Kevin? No Way! So organisierte ich ein zweites Tinder Date. Alles aus Recherche Gründen natürlich. Als ich mich nach der Arbeit ein wenig fein machte, kam dann die Absage. Auch das ist Tinder. So verabredete ich mich sponatn mit Lotte. Wir schnappten unsere Laptops und setzten uns zum Schreiben und auf einen Drink an die Bar des Perry's, in dem Miguel arbeitet. Ich stellte meinen letzten Blogeintrag fertig und da das Peso nur einen Blog entfernt ist, gingen wir spontan diesen Freitag eben doch wieder ins Peso. Es war definitiv nicht das Gleiche ohne Kevin und ich hatte auch später am Abend direkt zwei Kerle an der Backe. Bar Tender Mac passte aber auf mich auf und stellte sicher, dass die Kerle nicht zu aufdringlich wurden. Der eine war auch richtig nett. So luden Lotte und ich ihn und seinen Kumpel noch mit zu mir zur Afterparty ein. Der gute Travis arbeitet bei meinem liebsten Pizzaladen in Mill Valley, Tamalpies und vielleicht springt demnächst ja mal eine Gratis Pizza raus. So macht man das nämlich. Haha!

Nach einer kurzen Schicht am Samstag (da ich unter der Woche schon fast alle meine Stunden gearbeitet hatte), waren Lindsey und ich eigentlich zu Fusel und S'mores am Lagerfeuer bei (Ex-) Doorman Kevin eingeladen. Den Abend lief aber Einiges schief. Linds hatte Krach mit ihrer Mom, ich wartete vergebens auf sie bei Key Tea und musste das erste Mal (viel zu viel Geld) für meinen Tee bezahlen, fuhr dann weiter zu ihr nach Novato, wo ich erst keinen Parkplatz fand und dann eine total aufgelöste Linds beruhigen musste. Wir tranken viel zu viel Wodka zusammen, wurden dann erst von Kevin versetzt, Dylan schaffte auch nicht mehr, vorbei zu kommen, dann wollten wir uns mit wem anders treffen, saßen schon im Uber und wurden auch von ihm versetzt. So waren Lindsey, ihr bester Freund Chris, der im Laufe des Abends dazu stieß und ich irgendwo in Novato und versuchten, eine Bar zu finden. Als wir endlich angekommen waren, schloss diese schon, da nichts mehr los war. So gingen wir zum In-N-Out Burger um die Ecke, bestellten richtig geil Animal Style Burger und Fries und als ich da so saß und gefrustet vom ganzen Abend meinen Burger mampfte, kam auf einmal ein Typ an und sang mir die Dragon Ball Titelmusik vor. Ab diesem Punkt wurde die Nacht sehr verrückt. Am nächste Morgen stellte ich fest, wie schön Petaluma ist und beschloss, definitiv noch einmal wieder zu kommen und mir das Stadtzentrum etwas genauer anzusehen.

Key Tea Fall in Petaluma

Ich hatte die Woche definitiv genug neue Bekantschaften gemacht, so fuhr ich nach unserem Fancy Family Foto Shooting (für die Weihnachtskarten) bei den Muir Woods schnell nach Hause, zog mich um, schnappte ein paar Klamotten und meine Zahnbürste und fuhr nach Forestville zu Dylan. Was ein schöner Abend. Es tat so gut bei selbstgemachten Burgern von ihm, deutschen Kartoffelsalat von mir (mit deutschen Gewürzgurken - nom!) und Wein zu quatschen. Wir fachsimpelten über die Tinder App, stellten fest, dass wir einfach zu gut für die meisten potenziellen Partner sind (Haha!) und er erzählte mir von seinen Weltverbesserungsplänen und dass er mich unbedingt mit ins Boot holen will, wenn sein Plan Gestalt annimmt. Er sagte etwas so Schönes an dem viel Wahres dran ist: Alles beginnt mit einer Idee. Aus einer Idee entsteht ein Plan, gefolgt von einer Tat, die mit einem Ergebnis belohnt wird. Er ist noch bei der Idee. Let's see. Vielleicht arbeite ich ja irgendwann mal mit Dylan in Südamerika und helfe, Schulen und Krankenhäuser zu bauen. Ein netter Gedanke irgendwie :)

Nach dem Foto Shooting ist vor dem Foto Shooting:

D ist so ein Checker my boys my girl Hör auf zu essen Dylan. Wir müssen Linds ein Foto schicken. Aber es ist doch Eiscreme!

Am nächsten Morgen auf dem Heimweg bekam ich Halsschmerzen. Wir gingen gar nicht so spät schlafen, aber mir hing die ganze letzte Woche noch sehr in den Knochen, dann der Rauch überall... Zuhause legte ich mich vor Arbeitsbeginn noch kurz hin und ließ den Tag mit den Kids sehr ruhig angehen. Es war Veterans Day, daher hatten sie Schulfrei. Schwimmen fiel aufgrund der schlechten Luftqualität auch aus. Am Vormittag waren wir auf einer Pineapple Birthday Party, die nach drinnen verlegt werden musste (Es war soooo laut und ich hatte doch schon so Kopschmerzen!) Den Rest des Tages blieben wir zuhause.

Wenn du über deine eigenen magischen Fähigkeiten überrascht bist

Im Grunde ging die ganze Woche so weiter. Montag übernachtete Dylan bei mir, er brachte mir Gebäck mit (damit es mir bald besser geht ♥) und machte eine Horrorserie auf Netflix an (damit mein Herzkreislauf wieder in' Schwung kommt - danke) und wir gingen früh schlafen. Dienstag ging ich auch früh ins Bett und Mittwoch schmiss ich mir nach Feierabend und einer heißen Dusche meinen riesigen Schal, den man auch gut als Decke verwenden könnte, um und fuhr nach San Rafael. Linds hatte mich auf Tee zum Open Mic im Key Tea eingeladen. Diese ganzen öko esoterik Leute sind alle so verrückt, aber so lieb. Ich fühlte mich wie der wandelnde Tod, bekam aber ein Kompliment nach dem anderen. Vielleicht weil ich so viel lächeln musste. Ich hatte nämlich ein sehr amüsantes und interessantes Chat Gespräch mit einem Kerl von Tinder, den ich am nächsten Vormittag in Sausalito treffen wollte.

Painting Class am Mittwoch

Glücklicherweise ging es mir am nächsten Morgen wesentlich besser und ich hatte auch wieder etwas Farbe im Gesicht. Ima nickte mein Aussehen ab und ließ mich mit den Worten "Feedo, you're a cougar!" ziehen. (Meine Güte, er ist nur ein Jahr jünger als ich. Haha!) So wartete ich wenige Stunden später nichtsahnend an der Fähre in Sausalito und war tatsächlich ein bisschen aufgeregt, weil wir echt gute SMS Gespräche geführt hatten, als plötzlich ein Typ mit langen roten Haaren (genau wie auf den Bildern) und einem Blumenstrauß (!) da stand. Das war zu viel. Ich überlegte kurz, ob ich einfach auf dem Absatz kehrt machen und gehen sollte. Zu spät, er hatte mich gesehen. Ich meine, die Blumen waren schön, aber ich war eher auf ein legeres Abhängen eingestellt. Das passte irgendwie nicht. Haha! Ende vom Lied? Wir verbrachten den ganzen Vormittag zusammen. Am Abend fuhr ich mit Lotte in die City, um seinen Open Mic Stand Up Comedy Auftritt anzusehen, danach hatten wir noch ein paar Drinks zusammen, am nächsten Tag gingen wir Frühstücken, ich fuhr ihn zu Arbeit nah beim Ocean Beach in der City, ich holte ihn abends wieder ab, wir gingen Sushi essen, fuhren weiter zum Haus von Lindseys Cousine, das sie das Wochenende hüten sollte. Lindseys Freund Chris kam auch noch vorbei, wir feierten die ganze Nacht, bis ich ihn heute Mittag wieder bei seiner Arbeit absetzte. Ja also, er ist schon ein ganz cooler Typ und ich denke, ich werde demnächst noch öfter mit ihm abhängen ;)

Aaron und ich haben unendlich viele Krebse in Sausalito entdecktChris and Aaron

Die letzten beiden Tage war ich in so vielen Ecken von San Francisco unterwegs, in denen ich vorher noch nie war. Ich mochte San Francisco ja immer schon, aber wenn ich noch nicht zu 100% überzeugt war, dann definitiv jetzt. Ich sollte echt mehr Zeit in der City verbringen. Am Nachmittag war ich mit Linds und den Hunden ihrer Cousine im Glen Canyon Park unterwegs, einem riesigen natürlichen Park mitten in der Stadt. Verrückt und super schön, aber man darf nichts gegen Treppen haben. Das war mal wieder ein Training für den Hintern heute. Haha! Ach, ich mag Lindsey. Wir hatten wieder eine schöne Zeit zusammen und es ist immer so lustig mit ihr. Als einer der Hunde heute auf einen fremden anderen Hund zulief, sagte der Besitzer "Vorsicht, mein Hund ist ein Rammler." und sie stumpf in ihrer melodisch ruhigen ich-arbeite-in-einem-Esoterik-Teehaus Stimme: "That's fine. Me too." My girl! Haha!

Fund im Glen Canyon Heute fahre ich

Weisheit der Woche: Der Nachteil an dieser momentanen Bärte Generation ist, dass man das Alter der Kerle so schlecht schätzen kann.

Morgen geht's wieder nach Forestville. Ich möchte Dylan beim Streichen seiner Terassen Holzdielen helfen. Er wird langsam wieder frech. Freitag schrieb er noch "Feedo I miss you!" Heute Mittag kam dann nur ein "you met someone again at in and out did you". Man muss wirklich aufpassen, was man ihm anvertraut. Haha!

Hier sind noch ein paar Bilder der letzten Tage.

Kalt wird es so langsam und durch den Rauch dringen kaum Sonnenstrahlen. Brrrr

We're freeezing! Fuzzy Hat Day

 

J's Travel Bucket List J hat wieder einen Zahn verloren M ist das kreativste Kind, das ich kenne Gute Nacht Poems - hat ein bisschen was vom Struwwelpeter

Küche und Playarea bekommen einen neuen Anstrich. Ich hatte Freitag (gestern) spontan frei, weil Ima mit den Kids vor dem Rauch und dem Chaos in Küche und Playarea nach Tahoe geflüchtet ist.

Always Hard Working Aba

Freimarktspost aus Bremen von Mama und Papa ♥

Am besten sind die Fotos von den Dingen, die sie nicht mitschicken konnten

Jetzt ist Halloween aber wirklich vorbei. Thanksgiving steht vor der Tür und die wilden Turkeys werden wieder lebensmüde und laufen einem vor's Auto.

Fragen, Anregungen, Ideen zu meinem Blog? Immer raus damit!

Danke für's Lesen und Peace Out!

Eure Feedo

Coolest Chick

PS: Gingers an die Macht! Haha!

 

Happy Halloween, Creepy Flu Shot And Yummy Mettbrot!

Freitag, 09.11.2018

Boo! What a Halloween Blast!

Wieder sind zwei Wochenenden verstrichen und ich habe ein bisschen was zu erzählen. Es klingt jetzt vielleicht blöd, aber mir fehlen tatsächlich gerade ein wenig die Worte. Ich sitze neben Lindsey im Tea Shop und dieses Umswitchen von Englisch auf Deutsch fällt mir gerade irgendwie nicht leicht. Gestern schaute ich mir seit langem mal wieder einen Film auf Deutsch an, weil ich zur Zeit wirklich nur noch Englisch um mich herum höre. Mittlerweile bekomme ich mehr Nachrichten im IPhone Messanger als bei WhatsApp (die Amis benutzen kein WhatsApp). Es ist schon ziemlich verrückt, wie mein Leben sich in den letzten Wochen verändert hat. Aber ich bin sehr glücklich drüber. Es ist toll, neue Menschen in seinem Leben zu wissen, die einem wichtig sind und vor allem die einem das Gefühl geben, auch wichtig für sie zu sein. Es ist aber auch toll, alte Freundschaften wieder aufleben zu lassen. Danke für deine aufmunternden Worte, als es mir mal nicht so gut ging lieber Ronny. Ich bin froh, dich wieder in meinem Leben zu wissen.

Donnerstag vor dem Whole Foods Market

Nach einem entspannt ruhigen Donnerstag, war ich letzte Woche Freitag mit Lotte am Rodeo Beach auf dem Coastal Trail hiken. Es war wieder traumhaft schön und als wir uns an dem Platz nieder ließen, an dem ich beim letzten Mal die Delfine gesehen hatte, wurde unsere Geduld dieses Mal mit einem Buckewal belohnt, der gemächlich seine Kreise zog und immer wieder zum Fressen mit weit geöffnetem Maul auftauchte. Dieser Anblick machte mich sehr glücklich. Wale sind so faszinierende Tiere!

Das in der Mitte ist kein Fels, sondern der Wal

Ima war von Mittwoch bis Sonntag in Israel und Aba musste jeden Tag arbeiten. So war ich auch an diesem Freitagnachmittag alleine mit den Kids und hatte eine sehr quängelige M, die den Nachmittag zuhause verbringen wollte und zwei Jungs, die unbedingt ihre Freunde auf einem kleinen Halloween Festival besuchen wollten. So gingen wir hin und M war die ganze Zeit mies drauf. Ich war sehr froh, als wir wieder zu Hause waren und steckte alle früh ins Bett. Die Kids konnten einen Haufen Süßigkeiten abstauben. Das brachte M wenigstens etwas zum Lächeln, aber ich war trotzdem sehr froh, dass Aba etwas früher nach Hause kam und ich pünktlich abhauen konnte. Tja, kann halt nicht jeder Arbeitstag gut sein.

Dekoriertes Polizeiauto

An diesem Freitag versuchte ich gar nicht erst, andere Pläne für meinen Abend zu machen. Zumal Lindsey am Vortag schon gesagt hatte, dass wir uns abends im Peso treffen. Sie hatte einen Catering Job in der City und konnte erst später. So ging ich nach Feierabend ins Gym und fuhr dann gegen 22 Uhr zum Peso. Dort musste ich letztendlich noch fast zwei Stunden auf sie warten, weil sie nicht früher weg kam. Aber Doorman Kevin war ja da. Allerdings auch seine Exfreundin, was ihn ziemlich runter zog. Als Entschuldigung, dass er mich dieses Mal nicht so viel entertainen konnte, versorgte er mich vor der Tür mit Softdrinks (Alkohol sowieso nicht, aber eigentlich darf man gar keine Getränke mit vor die Tür nehmen). Als Linds dann endlich auftauchte, ließen wir uns einen super geilen Cosmopolitan von Mac mixen. Ich glaube, ich habe einen neuen Lieblingscocktail!

mit Linds

Samstag musste ich dann den gaaanzen langen Tag arbeiten. Eigentlich sind ja nur 10 Stunden erlaubt, aber Ima war ja noch in Israel und Aba musste den ganzen Tag arbeiten. Dazu kam, dass die Jungs Geburtstag hatten. Wir hatten daher ja schon vorher gefeiert, aber irgendwie war es trotzdem eine blöde Situation. So nahm ich mir vor, den Tag für alle so angenehm wie möglich zu gestalten. Ich erlaubte den Kids ein wenig TV und IPad Time, machte ein paar lustige Artprojects mit ihnen, wir packten die letzten Geschenke aus und dann fuhr ich mit ihnen nach San Rafael zu "I Made It". Was ein cooler Place. Dort kann man Sachen wie Teller, Schmuck, Untersetzter und all sowas aus Glas herstellen. Kaum saßen wir im Auto, ging die Musik aus und eine schrecklich laute Alarmsyrene ging los. AMBER Alert! Ich erschreckte mich mindestens genauso wie die Kids. Der Spuk war dann aber genauso schnell vorbei, wie er angefangen hatte. Die Polizei bat um Mithilfe, nach einem roten Chevy mit einem bestimmten Kennzeichen Ausschau zu halten, der auf Fahrerflucht sei. Verrückt! Als irgendsoein Irrer vor ein paar Monaten mit Schusswaffe durch Mill Valley spukte, bekam ich keinen AMBER Alert auf mein Handy. Ima und Aba riefen mich aber panisch an, ich solle bloß mit den Kids zu Hause bleiben. Nachdem der erste Schock bei den Kids verdaut war und ich ihnen endlich klar machen konnte, dass unser Haus nicht in Gefahr war, machten sie sich einen Spaß draus und fragten bei jedem roten Auto, ob dies das gesuchte sei. Crazy America! Wie oft bekommt ihr AMBER Alerts auf eurer Telefon? *** Auf dem Heimweg hielten wir bei Starbucks für einen kleinen Snack und ich kaufte den Kindern einen Halloween Frappuccino, der weitaus besser aussah, als er schmeckte. Haha! Abends brachte ich sie nach lecker selbstgemachter Pizza pünktlich ins Bett. Aba schlich sich rein, um keinen zu wecken und bedankte sich tausendmal bei mir, schließlich kümmerte ich mich auch all die Tage darum, dass er nach der Arbeit ein vernünftiges Dinner bekam ;)

Die Shirts haben die Jungs von mir zum Geburtstag bekommen M at I Made It Boys at I Made It

Nach dem langen Tag, hatte ich das Bedürfnis einfach nur schlafen zu gehen, aber ich war für eine Halloween Party mit Lindsey und Lotte verabredet. Also machte ich mich fertig und ließ mich von Lotte abholen. Gemeinsam fuhren wir nach San Rafael, um Lindsey bei Key Tea zu treffen. Dylan tauchte auch noch auf und dann fuhren wir alle gemeinsam Richtung Norden nach Sebastopol. Lindseys Mama trinkt keinen Alkohol, liebt es aber, feiern zu gehen. So fuhr sie uns zu dieser verrückten Halloween House Party, bei der Key Tea das Catering machte (daher kamen wir auf diese Party). Es war vielleicht nicht die Halloween Party, die Lotte sich vorgestellt hatte und es war auch definitiv etwas zu weit weg, aber wir hatten Bier und Whisky (vielleicht etwas zu viel Whisky), die Leute trugen interessante Kostüme, es gab einen DJ, wir tanzten und ich hatte definitiv meinen Spaß. Der gute Dylan war irgendwann verschwunden und ließ sich den Abend noch einmal durch den Kopf gehen. Oh man, er ist ja eigentlich alt genug, aber irgendwie tat er mir echt Leid. Und obwohl ich selbst auch echt gut dabei war, kam dann doch mein Helfersyndrom hoch. Ich mochte ihn nicht sich selbst überlassen, vor allem nicht auf seinem Boot. (Wahrscheinlich wäre er auf dem Weg zum Boot ins Wasser gefallen.) So nahm ich ihn mit zu mir, wir gifteten uns ziemlich an, er verlor sein Portmonee im Uber, er war sauer auf sich selbst, ließ seine schlechte Laune an mir aus, ich war sauer auf ihn, weil er sich nicht einmal bedankte, dass ich mich um ihn gekümmert hatte und weil ich an meinem einzigen freien Tag nicht ausschlafen konnte, da er einen Wecker gestellt hatte. Als ich ihn dann aber zu seinem Boot nach Sausalito brachte und etwas verkatert in den Sonnenschein blinzelte, musste ich doch lächeln. Was eine verrückte Nacht!

einmal nett einmal freaky Crazy Triangle Foot Massage mit Linds und Dylan I love you guys, you're crazy!

Sonntag ließ ich es entspannt angehen, traf mich aber abends wieder mit Lindsey. Wir fuhren (wieder mit ihrer Mom) nach Fairfax, wollten eigentlich zu einer Musikveranstaltung, zu der sie von einem Kunden eingeladen wurde, endeten aber in einer anderen Bar (das Peri's). Was ein cooler Schuppen. Die haben zwei Außenbrereiche und sogar eine Tischtennisplatte im Hinterhof. What a Blast! Ich spielte mit Lindseys Mom und gewann. Dann spielte Lindsey gegen einen Typen von der Bar. Die verrückte Maus kann geauso schlecht Tischtennis wie Pool spielen. Haha! Ihre Taktik: Den Gegner verwirren. Es ging in einer Tour: "Keep the ball on the table Jesse!", dabei traf sie den Tisch nie. Haha! Irgendwann hörten wir Live Musik von drinnen. So gingen wir rein und wer saß da, um sich die Band anzusehen? Der (Jesus) Peter! Er kannte die Leute von der Band mit dem Namen "Idle Joy". Dann wurde der Abend erst richtig lustig. Lindsey, ihre Mom und ich tanzten (mehr oder weniger als einzige), irgendwann kam Peter zu mir und tanzte zu einem ruhigeren Song abschlussball- und dann tanzbärmäßig mit mir. Er ist echt ein wahnsinnig schlechter Tänzer und wir lachten uns tot. Als die Band eine Pause einlegte, saßen wir mit allen zusammen draußen, flaxten rum über Stripper Namen (setze deine Lieblingsweinsorte mit deinem Spitznamen zusammen). Lindseys Mom hatte den besten Namen: Chanty Chianti! Haha! Und die Band wollte sie bei sich als Tänzerin aufnehmen. Sie machte echt Stimmung in der Bar mit ihren riesigen Schmetterlingsflügeln und ihren verrückten Tanzeinlagen. Auf dem Rückweg erzählte sie uns von ihrem neuen Boyfriend und wie glücklich sie seien, gar nicht mal, weil sie eine so romatische Beziehung führen, sondern einfach die Idee der Romantik ausleben. Ja, vielleicht ahnt ihr schon, dass sie ein wenig hippiemäßig drauf ist, aber ich muss sagen, ich genieße ihre Gesellschaft. Diese Menschen tun mir wirklich sehr gut mit ihrer postiven, entspannten und unkomplizierten Einstellung ♥

An diesem Abend wurde Lindsey und mir übrigens das erste Mal gesagt, dass wir wie Schwestern aussehen würden. Ich trug dieses ziemlich verrückte Make Up (was ich übrigens ganz alleine gamacht habe), aber Peter weiß ja, wie ich ohne aussehe und hielt Linds tatsächlich für meine Schwester.

Nachmittags vor meiner Wohnungstür Abend Make-Up, Halloween 2.0 Elvis Restroom im Peris Lindsey beim Versuch, Tabletennis zu spielen

Es wurde glücklicherweise nicht zu spät den Abend, so hatte ich Montag nach einem entspannten Arbeitstag (Im Oktober/ November im Sonnenschein am Pool relaxen, während die Kids ihre Schwimmstunde haben, ist schon immer ziemlich nice!) noch genug Energie, nach Lottes Geburststags Dinner noch weiter zum 2am Club zu ziehen und mich da mit Linds, ihrer Mom und deren Freund zu treffen. Später kam (Jesus) Peter noch dazu, der in Mill Valley in der Sweetwater Music Hall arbeitet (eine Bar, in der fast täglich Live Gigs statt finden). Wir spielten viel Pool, ich gewann fast jedes Spiel (sogar mit Linds als Teammitglied. Haha!) und hatte wieder einen sehr schönen Abend :) Ach und da war noch was Neues. Ich berichtete schon einige Male von Menschen, die ihre Hunde mit in Bars bringen. An diesem Tag brachte jemand sein Kätzchen mit ihn die Bar. Ach war das süß, so unbeeindruckt von allem und super kuschelig. Über die Katze kamen wir auch ins Gespräch mit dem Doorman, den ich nach seinem Namen fragte: "Anthony? Aren't you Peso Doorman Kevins friend?" "Yes and who are you?" "My name is Feedo." "Ahh, Feedo, nice to meet you. I heard about you. Kevin told me to keep an eye on you when you're here." Ich muss schon sagen, ich fühle mich mittlerweile ziemlich sicher in allen Bars hier. Danke Kevin. Haha!

Meine kleinen Kletteräffchen nach dem Schwimmen:

J D

Dienstag wollte ich es dann wissen. Nachdem ich die Kids an der Schule abgeliefert hatte, hielt ich beim Bio Supermarkt "Whole Foods" und besorgte frisches Hackfleich. Dieses würzte ich zuhause und machte Hacke Peter (oder einfach Mett) draus. Immer wieder schwärmte ich Ima davon vor und beschwerte mich, dass ich es mir nicht aus Deutschland einfliegen lassen kann. So ein Käse! Ha! Leckeres Walnussbrot aus einer deutschen Bäckerrei dazu und fertig! Yummy! Ima hat's auch sehr geschmeckt ;)

Obwohl wir eigentlich diesen Abend wieder aushgehen wollten, beschlossen wir dann doch, es mal einen Abend gut sein zu lassen. Wie sagte Dylan? "I don't know how you girls go out each and every night (...) Four nights in a row is a marathon" Haha! Recht hat er und wir mussten uns auch etwas ausruhen, denn am nächsten Tag war schließlich HALLOWEEN!

M wollte unbedingt eine schwarze Katze sein und beschrieb mir sehr detailliert, wie ihr Face Paint aussehen sollte. Ihr gefiel es - für ungefähr 10 Minuten. Dann bekam sie eine Heulattacke und wollte es unbedingt komplett abwaschen. Alles Überreden hilft nicht. Nachdem Ima eh schon spät dran war, die Kids zur Schule zu fahren, weil wir noch Kostümfotos vor der Tür machen mussten, musste sie M das komplette Gesicht mit Make Up Entfernen wieder abschminken. Ich war etwas froh, dass ich die Kids den Morgen nicht fahren musste. Ohje! Ima tat mir etwas Leid. Immer wieder schön mit Kindern ;) 

Und sie sah so gut aus! Keiner hätte sie erkannt. Haha!

Für mich ging es dann zu meiner geliebten Painting Class.

üben üben üben

Nach einem Nachmittag alleine mit M und noch mehr Face Paint Action, aßen wir schnell Dinner, als Ima mit den Jungs vom Kinderarzt zurück war und zogen dann durch die Nachbarschaft an der Schule der Kids zum "Trick or Treating". Halloween in den Staaten ist toll!

Für den Nachmittag etwas schlichter Ich malte mir mein Kostüm auf die Hand Mix aus Freundin, großer Schwester und Ersatzmama - Ima I love you! Naja und irgendwie auch beste Chefin. Haha!

Auf dem Rückweg war Ima mutig: "Ihr dürft so viele von euren Süßigkeiten essen, wie ihr auf der Autofahrt schafft!" Ich gucke sie etwas ungläubig an: "Are you sure Ima? My Phone says we need 10 minutes." Sie: "Okay, I take the highway. Pray for me, there's no highway patrol!" Haha!

Abends wollte ich mit ein paar Mädels von der Organisation durch Mill Valley ziehen und mir das Halloween Spektakel ansehen, aber es wurde dann doch etwas zu spät und es war nicht mehr wirklich viel los. So versackten wir noch auf ein Bier im 2am Club. Linds wollte auch vorbei kommen, war aber schon gut dabei und bekam ihren Hintern nicht hoch. So fuhr ich nach San Rafael, um sie bei Key Tea abzuholen, wo sie bis dahin den Abend verbracht hatte und zog mit ihr weiter ins Peso. Sie hatte vorher wohl einen kleinen Streit mit Dylan bei Key Tea, der darufhin abhaute und mich fragte, was ich noch vorhatte. So trafen wir uns letztendlich doch alle im Peso und hatten noch einen super guten Abend. Das erste, was mir im Peso auffiel, war, dass die ganze Zeit Michael Jackson gespielt wurde, genaus wie schon zuvor im 2am Club. (Ist wohl irgendwie DIE Halloween Musik hier. Haha!) Es war richtig viel los, viele Leute waren verkleidet, alle dachten, Linds und ich seien Schwestern, wir dachten uns eine verrückte Geschichte dazu aus, die uns jeder abkaufte, wir spielten Pool und stellten fest, dass unsere drei Namen super zusammensetzbar sind (Lindylo - I love it! Ha!), Linds schleppte einen heißen Typen ab, sein Freund wollte mich abschleppen, ich wollte aber nicht, Dylan lernte auch ein hübsches Mädel kennen, ich ließ mich überreden, doch noch kurz mit Linds und den beiden Typen mitzugehen, ergriff aber die erstbeste Chance abzuhausen, sammelte den armen Dylan auf, der noch immer vorm schon geschlossenen Peso rumhing, mit irgendwelchen Typen quatschte und sich noch keine Gedanken gemacht hatte, wie er nach Hause kommen sollte (dazu muss ich sagen, dass ich ihm im Laufe des Abends aber auch eigentlich versprochen hatte, ihn mitzunehmen) und dann neigte sich Halloween auch schon dem Ende zu. Auf der Rückfahrt führten wir sehr interessante und intime Gespräche über Liebe, gebrochene Herzen, Wünsche, Ängste und das Leben. Ich bot ihm an, bei mir zu schlafen. "Feedo, ich mag dich. Du bist eine wirklich gute Freundin. Eigentlich brauche ich immer sehr lange, um Menschen so zu vertrauen. Ich glaube, wir werden sehr lange befreundet bleiben." und dann "Und mittlerweile verstehe ich sogar deinen Humor!" Haha! Danach zog ich ihn damit auf, dass er den Namen des Mädchens vergessen hatte, das er den Abend kennen gelernt hatte und er zog mich auf, warum ich mich nicht auf den kleinen Kerl eingelassen hätte, der doch so bemüht war, mich zu beeindrucken. Dylan hat jetzt eine Zahnbürste bei mir. (Lindsey hat eh immer eine im Auto. Haha!) Nach solchen Freundschaften hatte ich mich wirklich gesehnt, seit meine liebsten deutschen Mädels alle abgehauen sind ♥

  My American (Half) Sister Halloween Deko im Peso

Donnerstag ging nichts mehr bei mir. Vor der Arbeit musste ich Dylan noch schnell nach Sausalito bringen, der mir auf der kurzen Fahrt schon wieder eingeschlafen war (drei Stunden Schlaf sind auch definitiv zu wenig für eine Nacht). Nun bin ich diese Strecke zwischen Mill Valley und Sausalito ja schon einige Male so früh am Morgen gefahren und jedes mal frage ich mich: Spinnen die ganzen Menschen hier eigentlich? Wer setzt sich so früh auf sein Rennrad und fährt durch die dunklen Morgenstunden? Scheinbar ziemlich viele. Jedes mal sehe ich Gruppen von ~50 Leuten. Die sind doch alle verrückt! Ich legte mich jedenfalls dann direkt wieder ins Bett, als die Kids in der Schule waren. Musste ich doch wirklich ein wenig Schlaf nachholen.

Am Freitagvormittag holte Lindsey mich ab und wir fuhren zum Muir Beach für einen Hike. Der war echt nicht ohne (vor allem, weil ich noch den Gymbesuch vom Vorabend in meinen Beinen spürte). Das letzte Stück bergab joggten wir sogar zurück zum Auto, weil wir sonst nicht genug Zeit zum Haarefärben vor meinem Arbeitsbeginn gehabt hätten. Mit der Farbe in den Haaren gingen wir rüber, um uns etwas zu essen zu holen und Ima und Linds bekamen endlich eine Gelegenheit, sich kennen zu lernen. (Ima: "Oh wow, you really could be sisters!" Haha!)

Morning Fog Verrücktes Girl, verrückter Stil I need to practice my cartwheels... Go for it, Linds! Erst kletterten wir den ganzen Weg zum Strand runter, um ihn dann wieder hoch zu klettern. Hat sich aber gelohnt!

"Danke Feedo. Alleine hätte ich nie den Arsch hoch bekommen, sowas zu machen!" "You're very welcome Sweety! My pleasure!" ♥

Abends? Freitag!? Peso Friday!? Linds ließ mich hängen. Sie war mit einer anderen Freundin zum Kino verabredet. Lotte wollte mich abholen, war aber auch noch zum Dinner verabredet. Dann meldete sich Dylan. "What are you up to tonight?" "It's Peso Friday" "You and the Peso" Jajaja, ich weiß ja. Er ließ sich dann trotzdem überzeugen, mich abzuholen. Aber der Dylan wäre nicht der Dylan, wenn er nicht um 20 Uhr schreiben würde, er mache sich gleich auf den Weg und um 21 Uhr noch immer nicht unterwegs ist. Letztendlich war Lotte vor Dylan da. Als wir dann schon los wollten, weil es fast 22 Uhr war, stand er dann mit zwei Flaschen Wein vor der Tür. Ich: "Das war aber eine lange Fahrt von Sausalito hierher. 45 Minuten!? Oh, du hast Wein. Super. Caro, wir bleiben doch noch ein wenig!" Er: "Ja, da war so ein Hund und der musste gerettet werden, aber ich kann nicht so mit Hunden, also musste ich Hilfe holen. Konnte das arme Tier da ja nicht so liegen lassen.." Ich "Waaas?" Er lacht: "Scheiße, ich war noch nie gut im Ausreden finden. Sorry Feedo, eigentlich bin ich keine unpünktliche Person." Nein Dylie, nur wenn du dich mit Feedo triffst, ich weiß! Haha! Ohje, der Wein knallte ziemlich doll. Mag aber auch daran gelegen haben, dass Dylan nur ein Glas hatte (er musste noch fahren) und Lotte gar nichts (sie musste ja auch noch fahren). Um kurz nach 23 Uhr machten Lotte und ich uns auf zum Peso und Dylan fuhr Heim. Doorman Kevin ging es nicht so gut. Wir hielten unseren Plausch, drinnen gab mir Lottes Kumpel einen Drink aus, Kevin rauschte ein paar Mal ziemlich gestresst an mir vorbei, ich trank aus und ging für meinen nächsten Plausch mit ihm raus und er? Er war weg! Ich zu Zach, dem anderen Doorman: "Wo ist Kevin?" "Er ist nach Hause gegangen. Ihm ging's nicht gut!" Angeheitert wie ich war, wurde ich sauer und sah es als persönliche Beleidigung, dass er mir, seiner Freitagabend Kollegin, nicht Bescheid gegeben hatte. So ging ich um die Ecke auf den Parkplatz und rief ihn an. Er nahm nicht ab. Plötzlich hörte ich ein "Hey Feedo, I'm here!" aus einem Auto. Da saß er, zerriss sich bei einem Kumpel sein Maul über den Peso Chef und dann kam es "Feedo, I quit!" Tja, das war's. Doorman Kevin hat gekündigt. Einfach so. Ich war etwas baff. Er erzählte mir die Geschichte und bot mir an, mich nach Hause zu fahren. Doorman Kevin quit. Now Ex Doorman Kevin. Was mach ich denn freitags nun?

Halloween is creepy? Not at all! Geht mal mit drei Kids an einem Samstagvormittag zum Kinderarzt für eine Grippe Impfung (Flu Shot). Ich hatte den ganzen Tag noch Piepen auf den Ohren vom Geschreie. Ima meinte noch, letztes Jahr hätte sie zu Aba gesagt, sie mache das nie wieder. Er sei der Arzt. Er solle diese Aufgaben übernehmen. Zu dumm nur, dass er die Woche bei seinem Vater an der Ostküste war. So musste ich mit. Gott, stellte J sich an, aber M war die coolste. Sie zuckte nicht mal mit der Wimper. Haha! Danach gab es lecker Mittag in eines Imas Lieblingsrestaurants, wo ich schon immer mal hin wollte. Es heißt "Buckeye" und ist bekannt für hervoragende Steaks, Ribs und Pulled Pork aus dem riesigen Smoker im Hinterhof. Henning V., du würdest dieses Restaurant lieben! Das Pulled Pork war echt vergleichbar mit deinem, obwohl natürlich die extra Henningliebe gefehlt hat, was es eben nur fast an deines rankommen ließ ;) M wollte den Nachmittag zuhause bleiben, ich fuhr mit den Jungs in die City und verbrachte mit ihnen einen schönen Nachmittag in meinem Lieblingsmuseum mit Indoor Rainforest und Aquarium, der "Califonia Acadamy of Sciences". Da ich den Abend etwas länger arbeiten musste und mir die Woche noch etwas in den Knochen hing, blieb ich zuhause, telefonierte mit Deutschland, schlief am nächsten Tag aus, ging ins Gym, bummelte ein wenig im World Market und machte mir einen faulen Sonntag, der mit einem sehr verrückten späten Abend im 2am Club endete... Whatever. 

Albino Alligator

Das war wieder viel zu lesen. Es tut mir Leid, mir fällt es wirklich schwer, mich kurz zu fassen. Ein paar Anekdoten dieser Tage habe ich aber noch:

Ich frage immer nach dem Jeep, wenn ich ihn brauche. Da ich ja nun auch oft abends unterwegs bin, frage ich Ima meistens, wenn sie gerade noch in einem Raum der Kids ist. Lustigerweise ist sie in dem Moment fast immer bei D. Irgendwann antwortete er für sie "Yes Feedo, it's okay. You can take the Jeep". Beim nächsten Mal fragte ich Ima, sie schaute D an, dann mich: "Ask him!". Seitdem frage ich immer erst Ima, dann nochmal D, ein Running Gag quasi. Letzte Woche hob er dann den Zeigefinger "Feedo, you know we can't always say yes. There will be one day when we have to say no!" Hahaha!

D: "J, role models are important. I know how to make a role model out of you. I make a model that looks like you and role it around!"

J: "Ima sometimes school is so hard." Ima: "Why?" J: "Almost all girls in my class have a crush on me!"

D im Auto auf dem Weg zur Schule: "Feedo, I like teenage girls." Ich: "Is that a song?" Er: "No, I like girls who are teenagers. They are so much cooler than the girls in my age. One day I wanna marry a teenage girl!"

Habt ein schönes Wochenende! Von meiner Woche und den ersten Novembertagen dann beim nächsten Mal! Passt auf euch auf und danke für's Lesen!

Eure Feedo

 

PS: Letztens hörte ich den Song "Ich war noch niemlas in New York". Ich kann mich noch daran erinner, wie ich ihn vor einigen Jahren hörte, Fernweh bekam und zu träumen begann. Wisst ihr was? Ich brauche noch so richtige zerrissene Jeans (Teenager Pants, wie meine Kiddos sagen) und dann fahre ich in die City, um den Traum komplett und richtig zu leben. 

Hört niemlas auf zu träumen und für eure Träume zu kämpfen! Denn mittlerweile war ich auf Hawaii, in New York, ging (zu mindest in heilen Jeans) durch San Francisco, war so richtig frei, war verrückt und floh aus allen Zwängen! Und ich würde es immer wieder tun!

 

 *** Aha! Hier noch etwas Hintergrund zum AMBER Alert:

https://www.amber-alert-deutschland.de/%C3%BCber-den-amber-alert/

 

Twin Birthday, Lovely American Friends And Too Many Hikes

Donnerstag, 25.10.2018

Wieder sind zwei Wochenenden verstrichen. Da wird es doch mal wieder Zeit zu schreiben.

Hallo ihr Lieben :)

Fangen wir mal mit dem ersten Wochenende an. Donnerstagabend hatte ich einen Anruf und eine Voice Mail auf meinem Phone – von Lindsey. Ich war etwas überrascht, freute mich aber. Auf der Voice Mail war allerdings nur ein Rauschen zu hören. Nachdem ich ihr schrieb, dass ich kein Wort verstanden hatte, kam ein „Oh my God! A butt dial!“ Haha! Wir schrieben dann noch ein wenig hin und her (Schließlich wollte ihr Hintern scheinbar Kontakt zu mir aufnehmen.) und verabredeten uns spontan für den nächsten Tag zum Hiken. What a sweet girl! Es machte wirklich Spaß mit ihr und wir beschlossen nun definitiv öfter abzuhängen. Außerdem wollen wir gemeinsam versuchen, gesünder zu leben, regelmäßig zusammen hiken zu gehen und wir trinken jetzt jeden Morgen frisch gemixten Sellerie Saft. Was Mädels halt so verabreden. Tja, ich hab’s jetzt über eine Woche durchgezogen und fühle mich tatsächlich ziemlich gut. Sie war die Woche auf Familienbesuch in Boston. Mittwoch sehen wir uns wieder. Mal sehen, was sie berichtet. Wir gehen in eine Bar mit Live Musik in San Rafael. Wir verabredeten nämlich auch, dass wir verschiedene Bars ausprobieren wollen. Peso gibt es nur noch ab und zu zum Spaß. Es wird Zeit, dass wir auf seriöse Männersuche gehen. Haha! Ich glaube, ich werde noch viele lustige Abende mit ihr und Chelsey haben.

Hiking mit Lindsey China Camp State Park

Abends war wieder Peso Friday. Und soll ich euch was sagen? Der Abend war fast noch beschissener, als den Freitag davor. Ich meine, mit Türsteher Kevin war es wieder super lustig und wir verstehen uns auch jedes Mal besser, lachen viel u.s.w., aber ich gehe ja nicht ins Peso um den ganzen Abend vor der Tür zu stehen. Ich schrieb ein paar unserer Freunde, aber keiner hatte Zeit oder Lust, auszugehen. Nur Matt sagte, ich solle zu ihm und (Jesus) Peter in den 2am Club kommen. Als ich dort ankam, fand ich sie aber nicht. So fuhr ich nach Hause und war ziemlich sauer, weil Matt sich auch nicht mehr meldete. Eine Woche später sollte ich erfahren, dass er auch sauer war, weil ich sagte, dass ich noch vorbei kommen würde, es aber nicht tat. Keine Ahnung, wie auch immer wir uns da verpasst hatten, aber zum Glück sind wir ja alle nicht nachtragend und haben uns wieder lieb. Haha!

Samstag war Kindergeburtstag der Jungs angesagt. Sie haben zwar erst kommenden Samstag Geburtstag, aber hier nimmt man das ja nicht so streng mit dem Datum und zu früh gratulieren oder feiern, bringt scheinbar tatsächlich auch nur in Deutschland Unglück. Wir feierten in einem Bowling Center in San Rafael. Während alle eintrudelten, durften die Kiddos Abas Kleingeld für Acade Video Games verprassen, (Ziemlich witzig! Vor allem, als Mia bei dem Jurassic Park Spiel anfing, Dinos mit dem Maschinengewähr abzuschießen. Ohje! Haha!) dann wurde gebowlt, es gab Pizza, es wurde nochmal gebowlt, es gab Torte und es wurde gesungen. Fertig! Ima und ich waren begeistert: alle hatten Spaß, wir hatten kaum Arbeit und es war der günstigste Kindergeburtstag, den sie je ausgerichtet hatte. Besser geht’s nicht! :)

So sehen Sieger aus Voll in Action! D mit Aba und M Jedes Kind hat einen Becher und einen Emoji Ball bekommen

Sonntag war ich mit Lotte an der Wharf in der City unterwegs und danach hatten wir ein Treffen von Apex (meiner Agentur). Es ging in San Francisco Dungeon und danach zum Dinner ins Hard Rock Café. Ein netter tag, Dungeon würde ich aber nicht unbedingt weiter empfehlen. Es war zwar ganz lustig, aber so viel bekommt man für seine 20$ dann doch nicht geboten.

Der verrückte Lone Sound Ranger, den man immer wieder an der Wharf antrifft Dungeon

Sonst passierte über die Woche nicht sonderlich viel. Alltag halt. Ich war viel hiken, spazierte jeden Tag zwischen 4-9 Meilen und ging einige Male ins Gym. Montag war ich am Rodeo Beach hiken, nahm meinen Zeichenblock mit und chillte mich irgendwann einfach an einen netten Platz und zeichnete einen ersten Entwurf für ein mögliches neues Peso Shirt. Vielleicht kann ich damit ja tatsächlich ein wenig Geld machen? Als ich da so saß und den Sonnenschein genoss, konnte ich tatsächlich ein paar Delfine im Wasser beobachten. Ach, ich liebe dieses Fleckchen Erde. Dienstag telefonierte ich mit Katrin und weil die Cleaning Ladys mein Zimmer sauber machen wollten, spazierte ich mit ihr am Telefon einfach los und ging mal eben bis nach Sausalito bis zum Boot vom Dylan und wieder zurück. Auf dem Rückweg war mein Akku irgendwann leer, aber ich war auch mal eben zwei Stunden und 40 Minuten unterwegs. Meine Füße fanden das nicht so lustig, hatte ich doch nur meine Birkis an. Aber wir hatten so viel Spaß am Telefon und waren am Reden und Reden und Reden. Als ich eine kleine Abkürzung unter einer Brücke nahm, fand ich dort einen kleinen roten Koffer. Das war ziemlich creepy. Ich frage mich noch immer, was wohl drin war, traute mich aber nicht, ihn zu öffnen. Vielleicht waren ja eine Million Dollar drin!? Man weiß es nicht. Haha! Donnerstag kam Dylan zu mir und wir netflixten ein wenig. Es ist doch schön, wenn man chillige Abende nicht alleine verbringen muss :)

Am Rodeo Beach Am Rodeo Beach Coastal Trail Coastal Trail Feedo kocht - gesund und vegan und backt: Pumpkin Bread Fun in the Car Willy hat einen neuen Freund: den Dylan

Dann kam der Freitag. Was eine verrückte Freitagnacht. Dabei fing alles so harmlos und unspektakulär an. Ursprünglich wollten wir mit ein paar Mädels mal andere Bars in Marin ausprobieren. Das verabredeten wir zu mindest am Morgen beim Hiken mit Lotte und Ines am Phoenix Lake. Ich sage ja schon seit Wochen, dass ich nicht mehr so oft ins Peso gehen sollte, beziehungsweise einfach auch mal was anderes ausprobieren möchte. Nach einem ewigen Hin und Her in unserer WhatsApp Gruppe, in der es dann plötzlich hieß, dass es doch in die City gehen sollte (was mir einfach zu teuer ist) und nur so eventuellen Zusagen von ein paar Ami Freunden, saß ich um 8:30 Uhr immer noch zuhause, war ausgehbereit und dachte mir „What the heck, also doch wieder Peso!“. Ich sitze an meinem freien Abend doch nicht alleine zuhause, wenn ich am nächsten Tag bis 16 Uhr frei habe und im Peso treffe ich eigentlich immer irgendwen und wenn es am Ende nur mein favorite Doorman Kevin ist. Ima hatte mich noch mit den Worten „Hey Feedo, it’s Peso-Friday! Have fun!“ verabschiedet. Es ist wirklich schon ein Running Gag. Als ich am Peso ankam, sagte der andere Türsteher zum Kevin „You see, no worries Kevin. Here she is.“, worauf Kevin meinte, er hätte sich keine Sorgen gemacht, da ich ja manchmal auch etwas später kommen würde. Haha! Da haben die sich echt drüber unterhalten, ob ich noch auftauche oder nicht. Ich hing über dem Abend auch wieder viel draußen bei Kevin rum, versteckte mich bei ihm vor einem aufdringlichen Weirdo, der mich die ganze Zeit voll laberte und immer wieder die gleichen Fragen stellte. (Ja, ich wohne noch immer in Mill Valley, komme aus Deutschland und lebe schon seit knapp 1,5 Jahren hier. Vielleicht hätte ich beim dritten Mal einfach mal eine andere Geschichte erzählen sollen. Wäre sicher witzig geworden.) Kevin fragte, ob er ihn rausschmeißen solle, aber im Grunde war der Typ ja nett und als ich ihm dann das dritte Mal gesagt hatte, dass ich wirklich kein Date haben möchte, akzeptierte er es dann auch. Außerdem bot Kevin mir im Laufe des Abends an, dass wenn ich irgendwann mal zurück in die USA kommen sollte und einen Schlafplatz bräuchte, ich gerne auch mal eine Woche bei ihm auf der Couch crashen könnte. Voll gut :) Im Laufe des Abends tauchten an der Tür ein paar Mädels in meinem Alter auf und mit der einen verstand ich mich auf Anhieb so gut, dass wir den Rest des Abends mehr oder weniger die ganze Zeit miteinander abhingen. Yay! Sowas mag ich am Peso. Als wir dann an der Bar standen und uns unterhielten, wurde es auf einmal laut in einer Ecke, die Musik ging aus und jemand rief „Bar Fight!“ (Vielleicht war ich diejenige, die das sagte. Haha!) Aber tatsächlich kam dann aus dem Lautsprecher „Hey, everybody chill out!“ In unserer Ecke der Bar schauten sich alle verwirrt an und dann hörte das Ganze genauso schnell auf, wie es angefangen hatte. Aus dem Lautsprecher kam dann „Yeah, Eye oft he Tiger does that everytime.“, die Musik ging wieder an (nicht mehr Eye oft he Tiger, sondern ein anderer Song) und alles ging seinen gewohnten Gang. Verrückt! Gegen Mitternacht tauchten auch endlich Dylan und sein Kumpel auf, wir spielten Pool und blieben bis zum Rausschmiss. Dann wurde es verrückt. Kevin schenkte mir weitere zwei Peso Coins. (Er meinte, ich würde da ja quasi schon fast mit ihm als Türsteher arbeiten und er hätte das Gefühl, das sei er mir schuldig.) Als wir dann gerade gehen wollten, traf Dylan ein Mädel, das er kannte und stellte sie mir vor. Sie umarmte mich, er sagte irgendwas zu ihr und plötzlich rastete sie aus, lief weg, fing zu heulen an. Die Typen, die mit ihr da waren liefen ihr hinterher. Der Fahrer des Ubers, das die Typen bestellt hatten, wurde nervös, weil sie nicht einstiegen. Dylan versuchte das Mädel zu trösten, sein Kumpel legte sich mit ihren Freunden an, die Polizei tauchte auf und schickte Dylan und seinen Kumpel nach Hause. Während dieser ganzen Aktion stand ich wie blöd daneben und wusste nicht, was gerade passiert. Dylan entschuldigte sich, sagte tschüss und ging. Und ich? Tja, ich war immer noch verwirrt und machte mich auch auf den Heimweg. Weil ich plötzlich riesigen Hunger hatte, hielt ich noch am 7-Eleven und was dann?  Plötzlich kamen ein paar Typen rein, die ich vom sehen her kannte und hinter ihnen Miguel. Er nur „Heyyyy Feeeedoooo! What are you doing here? Ah right, you live here. Wanna come with us to an after party?” Tja, ich war zwar müde, aber hey, spontan bin ich auch! Also why not? So fuhr ich ihnen hinterher zu einem Haus irgendwo hinterm 7-Eleven und dort ging die Party dann mit fünf Kerlen, drei Mädels und mir weiter. Wir saßen draußen am Feuer, hörten Musik, lachten, Party halt. Dann tauchte noch ein Pärchen auf, der Typ sah mich von weitem, guckte mich an, guckte nochmal genauer und fing an zu lachen: „Feeedoooo, what are YOU doing here?“ Das war der Matt mit seiner neuen Schnalle. Wie witzig. Er kam so gar nicht darauf klar, dass ich da zwischen all den Leuten saß, freute sich aber definitiv, mich zu sehen. Ich blieb noch bis ca. 4 Uhr morgens. Was eine Nacht. Als ich mürrisch gegen 20:30 Uhr das Haus mit dem Gedanken verließ, dass es sicher wieder nur ein blöder Peso Abend werden würde, wie es die letzten drei Freitage der Fall war, hätte ich definitiv nicht mit sowas gerechnet. Ja, ich mag mein Leben hier :)

Die Sache mit Dylan war noch nicht geklärt, aber er schien doch ein schlechtes Gewissen zu haben, denn er entschuldigte sich einige Male bei mir und lud mich spontan ein, ihn am Sonntag in seinem Haus in Forestville zu besuchen. Was eine schöne Gegend. Es liegt direkt am Russian River mitten in Santa Rosa im Weingebiet. Obwohl er noch mitten in den Renovierungsarbeiten steckt, hat er es sich schon echt sehr nett gemacht. Als ich auf dem Weg war (die Fahrt dauert ca. eine Stunde), rief er mich an und fragte, ob er mich um einen verrückten Gefallen bitten kann. Er bräuchte etwas vom Baumarkt. So war ich nun also auch das erste Mal in einem amerikanischen Baumarkt und fragte mich zu den Bosch Drill Bits durch (gute deutsche Qualität! Haha!).  Gerade ist er noch draußen am Arbeiten, obwohl es schon fast dunkel ist und ich sitze hier und tippe ein wenig vor mich hin. Wein habe ich auch schon bekommen. Ach, das Leben ist schön :) Den Rest schreibe ich dann wohl morgen an meinem freien Tag.

 

Nun ist schon wieder Donnerstag. An meinem freien Tag hatte ich irgendwie keine Lust, zu schreiben. Sorry. Bei Dylan war es noch echt witzig. Wir kochten zusammen Pasta mit Pesto und Hähnchen, was sich mal eben über drei Stunden hinzog, weil wir die ganze Zeit am Quatschen waren, er noch tausend Dinge nebenbei erledigte, wir lustige Gespräche mit seinen Mitbewohnern führten und noch einiges an Wein floss. Um 22:20 Uhr aßen wir dann endlich auch (Ich starb schon fast vor Hunger. Haha!), tranken noch den letzten Wein, machten noch einen Film an und gingen schlafen. Ein schöner chilliger Sonntagabend :)

Nom!

Am nächsten Morgen fuhr ich entspannt nach Hause und versackte dann irgendwie in eine melancholische Stimmung. Das Wetter war recht trüb, ich konnte nicht wirklich viel machen, weil mein Fuß von dem ganzen Gelaufe der letzten Woche angeschwollen war. (Aba dachte tatsächlich erst, er sei gebrochen. Was eine Horrorvorstellung!) Ich guckte einen ziemlich bedrückenden Film (über die Anschläge in Oslo 2011), hatte etwas Heimweh nach all meinen Lieben und keiner hatte Zeit, etwas zu machen. Am Abend fuhr ich zum Muir Beach Outlook und schaute mir den Sonnenuntergang an. Tatsächlich sah ich auch wieder einen Wal. Als ich feststellte, dass ich genau vor einem halben Jahr mit Vanessa zu ihrem  Geburtstag an diesem Platz saß und das somit auch bedeutete, dass ich nur noch genau sieben Monate bei der D Family sein werde, besserte es meine Stimmung nicht so wirklich. So fuhr ich nach Hause, legte mich ins warme Bett, schaute noch etwas TV und ging früh schlafen. Der nächste Morgen sollte besser aussehen.

Throwback: Vanessa Boo, I miss you!

Dienstag feierten wir den Geburtstag der Twins mit der Familie. Ich machte Owl Cupcakes und als Ima in die Runde fragte, welche Familie das beste Aupair der Welt hätte, jubelten alle und rissen die Arme hoch. Das war süß :)

Am Vormittag an meiner Lieblingsbrücke Owl Cupcakes Da möchte man nochmal Kind sein

Gestern war Mittwoch, Date Night mit Lindsey. Wir trafen uns also in diesem Restaurant mit Bar, blieben aber nicht lange, weil sie ihren Ausweis in Boston verloren hatte und somit keinen Drink ordern konnte. Also holten wir uns Bier bei Safeway und fuhren zu dem Vegan Teehaus, in dem sie arbeitet und in dem ich gerade sitze und euch schreibe. Was ein chilliges Plätzchen. Sie hat gerade den Obdachlosen, der immer im Hauseingang übernachtet, angeheuert, ein wenig abzuwaschen. Der ist aber so high, dass er das kaum auf die Kette bekommt. So lustig. Haha! Während wir gestern unterwegs waren, telefonierten wir immer wieder mit Dylan und trafen uns dann letztendlich mit ihm bei mir, tranken noch etwas Bier und Wein, hörten die Musik meiner „Shake your Bacon“ Spotify Liste, schmiedeten Reisepläne und hatten einen sehr lustigen Abend. Beide brachten wie selbstverständlich ihre Zahnbürste mit und übernachteten bei mir. Ach, ich mag meine neuen crazy Friends! Dylan haute um kurz vor 7 Uhr ab, weil er zur Arbeit musste, Lindsey ging duschen und legte sich nochmal hin und nachdem ich meine Kiddos zur Schule gebracht hatte, servierte ich uns Sellerie Juice und Frühstück. Nach einem Spaziergang in meiner Nachbarschaft ging es dann zu ihrer Arbeit ins Key Tea in San Rafael und hier werde ich gerade mit leckerer Hot Chocolate mit Cocos Milk und spicy Golden Milk versorgt. Nom! Ich glaube, ich werde euch demnächst öfter von hier schreiben.

Dieses Jahr geht Lindsey als Frosch mit meinem Halloween Kostüm vom letzten Jahr Zähneputzen mit Hindernissen Es war kalt am Morgen an der Schule, also mussten wir Kuscheln

So, nun hattet ihr genug zu lesen. Halloween is coming soon! Davon dann beim nächsten Mal.

Take care, enjoy your life und vergesst mich nicht! Ihr fehlt mir und ich fiebere schon sehr meinen Besuchern aus Deutschland im nächsten Jahr entgegen!

Love, Peace, Hugs and Namaste (weil es hier gerade so her passt)

Eure Feedo

 

PS: Ich habe den perfekten Store für Heimweh entdeckt. Thank you World Market! (Aber es gibt keine Mettbrötchen. Blöd!)

Marzipan Deutsche Leckereien und Süßkram!

Ach und ein kleiner Tip von J, wie man sich die ersten Kammastellen der Zahl Pi merken kann:

Nun aber Ciaoiiii!

 

Boote, Fleetweek und Live Musik

Donnerstag, 11.10.2018

Hey Freunde, hallo Herbst und hi Sonnenschein!

Soll ich euch neidisch machen? Ich sitze gerade am Muir Beach und genieße den Sonnenschein. Wenn ich eines nicht vermisse, dann ist es das deutsche Herbstwetter. Aber ich muss schon zugeben, dass ich in letzter Zeit immer häufiger Heimweh habe. Babies werden geboren, ich verpasse Geburtstagsfeiern, Hochzeiten und  so viele Kleinigkeiten, die in der Heimat passieren. Trotzdem gehe ich gerade meinen Weg und auch wenn es nicht der leichteste ist, glaube ich, dass ich mich für den richtigen entschieden habe. Meine Pläne für meine Zukunft nach meinem Aufenthalt hier in den USA nehmen auch langsam Gestalt an und ich freue mich, bald endlich wieder etwas voran zu kommen. Weil ich gerade echt mein Geld zusammen halten muss, langweile ich mich schon ziemlich oft hier. Ich denke, es gibt aber definitiv keinen schöneren Ort, um etwas Langeweile zu haben :)

Muir Beach - my office for that day

Auch dieses Mal habe ich wieder ein paar Peso Geschichten für euch. Lieber Henning, mehr als zwei bis dreimal die Woche bin ich aber tatsächlich nicht da und dreimal ist schon eher selten. Außerdem war ich wieder auf einer Boattour, durfte ein paar nette Leute kennen lernen, rockte zu Live Musik ab und sah mir zweimal die Flugshow (oder zumindest Teile davon) der Fleetweek an.

Montagmorgen auf meinem 30-sekündigen Weg zur Arbeit Weil Ima meinen Kartoffelsalat liebt

Mit meiner Hiking Class war ich die letzten beiden Male auf dem beziehungsweise am Mount Tamalpais unterwegs. Den Dienstagmorgen regnete es ordentlich und ich hatte ein wenig gehofft, dass die Class abgesagt wird. Dem war aber nicht so und an unserem Treffpunkt angekommen, ließ sich die Sonne dann auch wieder blicken. Im Nachhinein war ich super glücklich, dass die Class statt fand, denn durch den Regen strahlte der Wald in einem wunderschönen moosgrün und die Luft war einfach nur herrlich. Zwischendurch fühlte es sich an, als würde man durch einen Regenwald wandern. Den Rückweg nach unserer Lunchpause musste ich wieder alleine antreten, da ich sonst nicht pünktlich zurück beim Auto gewesen wäre. Sie meinten, von unserem Platz würde ich ungefähr 15 Minuten zurück brauchen. Als ich nach 25 Minuten noch immer keinen Straßenlärm hörte, glaubte ich kurz, ich hätte mich verlaufen. (Was eigentlich unmöglich war, da es nur einen Weg gab, aber zwischendurch standen da so viele Bäume, dass ich mir nicht sicher war, ob ich überhaupt noch auf einem Weg war. Haha!) Letztendlich kam ich zwar ziemlich kaputt vom strammen Marsch in der dann doch ganz schön ordentlichen Mittagshitze, aber doch noch rechtzeitig am Auto an.

Nach dem Regen auf dem Berg grün grüner noch grüner am grünsten - im Urwald Banana Slug Bäume überall - bin ich noch richtig?

Ja, die Banana Slug sieht aus wie ein Penis! (Das sagte sogar die gute Wendy, unsere sonst eher förmliche Hiking Class Leitung. Hihi!) Und es sieht nicht nur aus wie einer, es gibt auch einen Funfact über seinen Penis: Wenn es seinen Penis ausfährt, ist dieser länger als das Tier selbst und tatsächlich passiert es auch mal, dass es damit stecken bleibt. Was dann? Schnecken haben keine Zähne, sie raspeln ihr Futter und das müssen sie dann auch mit ihrem guten Stück machen. Es abraspeln. Autsch! Sowas lerne ich in meiner Hiking Class. Haha!

Am Abend traf ich mich wieder mit dem Dylan aus Sausalito. Wir verstehen uns wirklich sehr gut und beschlossen nun, dass wir (nur) Freunde sein wollen. Darüber bin ich super glücklich, denn es macht wirklich Spaß mit ihm abzuhängen und eine Freundschaft ist definitiv wesentlich unkomplizierter, als all der Datingstress. Haha! Nun bin ich mit jemandem befreundet, der ein Segelboot hat. Yay! Wir sahen uns einen Film auf seinem Boot an und es regnete wieder in Strömen draußen. Ich fühlte mich ein wenig wie im Wohnwagen auf unserem Campingplatz. Super gemütlich!

Den Mittwoch hatte ich meine letzte Drawing Class. Verrückt, wie schnell die Zeit vergeht. Nun freue ich mich sehr auf meine Painting Class, die bald startet. Ich glaube, das macht mir noch mehr Spaß. Ima und Aba mussten spontan zu einer Beerdigung. So bot ich den beiden an, am Abend etwas länger zu bleiben und weil es mit den Kiddos etwas chaotisch am Nachmittag war (ich musste D von seiner Science Class abholen und die anderen beiden alleine bei der Piano Lehrerin lassen), probierte ich als Dankeschön, dass alles so gut geklappt hatte, mal ein etwas anderes Abendessen aus: Unicorn Cheesepizza und Owl Pizza Hawaii. Ich werde beides auf jeden Fall im Hinterkopf für mein familienfreundliches Bed and Breakfast behalten, das ich irgendwann mal leiten werde. Haha! Belohnt wurden meine Mühe mit einem „I hate you!“ von D, weil ich von ihm verlangt hatte beim Aufräumen der Playarea zu helfen. Tja, Kids halt. Was soll’s. Die Pizza schmeckte ihnen dann aber so gut, dass zur Nightnighttime wieder alle happy waren. Ich ließ die Kiddos mal wieder mit der Snapchat App rum spielen. (Damit sammle ich immer Pluspunkte. Haha!) Der Abend wurde dann noch sehr verrückt, denn dank der bescheuerten Snapchat App und einem aufdringlichen D kam es irgendwie dazu, dass ich mich spontan mal wieder mit Peter vom Boot verabredete. So holte ich nach Feierabend Laura ab und wir fuhren zum Peso. Laura hatte so gar keine Lust, aber glücklicherweise gibt es gegenüber vom Peso einen Froyo Laden und sie durfte ihr Eis mit ins Peso nehmen. Weil es ja zu langweilig gewesen wäre, sich einfach mal wieder seit Wochen Funkstille mit dem Peter zu unterhalten, musste natürlich ausgerechnet an diesem Abend der freche Bartender Mac arbeiten, der Peter kennt, weil sie mal zusammen auf einem Boot gearbeitet haben und hier und da mal einen Spruch fallen ließ. Besser war aber noch, dass plötzlich der Biologe auftauchte und sich so gut mit Peter verstand, als würden sie sich schon seit Jahren kennen. Es war wirklich mehr als weird und ich kam mir vor wie im falschen Film. Trotzdem war es ein super netter Abend und ich war froh, mal wieder ein wenig mit Peter plaudern zu können :) Danke Laura, ich weiß, dass du wirklich keine Lust hattest und weiß wirklich zu schätzen, dass du mitgekommen bist!

Fun at school pick up time mit MUnicorn Cheesepizza und Owl Pizza Hawaii

Obwohl ich am Wochenende frei hatte, wollte ich mit meinen Jungs an die Wharf in die City, um mir dort mit ihnen die Flugshow der Fleetweek anzusehen. Ich dachte, es wäre vielleicht cool, eine Boattour zu machen, da D immer wieder erzählte, er wolle diese Tour durch die Bay mit der "Amigo" auch mal machen. Peter riet mir aber davon ab, da zum einen die Tour zur Flugshow 75$ pro Person kosten sollte und weil es zum anderen wahrscheinlich unmöglich werden würde einen Parkplatz in der Nähe der Wharf zu finden, da es zum Fleetweek Wochenende immer super voll an der Wharf ist. Da Ima mit M einen Solo Afternoon für den Freitagnachmittag geplant hatte, schmiss ich meine Pläne am Donnerstag über den Haufen und machte neue. Ima war den ganzen Donnerstag etwas durch den Wind. Es sei ihr verziehen, schließlich war sie am Vortag auf der Beerdigung ihrer gleichaltrigen Cousine (Scheiß Krebs!). So hatte ich das falsche Auto, um die Kinder abzuholen. (Im Jeep kann ich nur zwei Kids mitnehmen.) Die Jungs mussten aber nur ein paar Blöcke weiter zu ihrer "Odyssey of the Mind" Class. Also parkte ich das Auto an der Schule, watschelte mit allen Dreien zur Class und dann mit M wieder zurück zum Auto. Für uns Deutsche völlig normal (wenn ich mir überlege, was wir im Kindergarten so für Spaziergänge machen), für amerikanische Kinder nicht. Laufen? Was? M hates walking! Tatsächlich blödelten wir auf dem Weg aber soviel herum, dass sie sich nicht einmal beschwerte. Bäm! Am Abend vergaß Ima noch fast ihren Termin an der Schule, von dem ich auch nur wusste, weil ich an dem Abend bis 21 Uhr arbeiten sollte. Manchmal ist man eben nicht nur Nanny, sondern auch Moms Personal Assistant ;) Sie war mir später, glaube ich, ziemlich dankbar, dabei war es für mich so gar kein Big Deal. Schön, wenn man gebraucht wird ♥

Im Schatten war es etwas kalt - gut, dass Feedo eine Jacke dabei hatte

Am Freitagvormittag ging ich mit Laura und Bodie spazieren. So ein Hund ist schon echt cool. Wenn ich alt bin, schaffe ich mir bestimmt auch mal einen an. Das hält fit!

Hier wäre ich auch gerne Hund Mit Bodie in Mill Valley

Nachmittags holte ich meine Jungs von der Schule ab und fuhr mit ihnen in die City, um die reguläre Boattour mit der "Amigo" zu machen. (Die Flugshow sahen wir uns dann Sonntag von unserer Seite der Bay an.) Ich war etwas nervös, weil doch recht viel schief gehen konnte, aber der Ausflug war ein voller Erfolg. Wir fanden einen Parkplatz, mussten zwar noch etwas auf das Boot warten, aber ich hatte Snacks dabei, um die Zeit zu vertreiben und als alle Boote von ihren Charter Touren zurück kamen, war es spannend für die Jungs nach der Amigo Ausschau zu halten. Peter winkte uns schon von weitem und nachdem sie das Boot endlich abgeladen hatten, durften wir dann auch drauf. Obwohl viel los war an der Wharf, zog es sich doch noch ganz schön, bis wir endlich los fuhren. Mir wurde etwas bange, da wir auf einem 2 Stunden Parkplatz standen und wir erst eine halbe Stunde vor Ablauf der zwei Stunden mit dem Boot los fuhren. Die Jungs hatten aber so viel Spaß, dass ich versuchte, einfach nicht drüber nachzudenken und die Tour zu genießen. D lauschte den Worten des Kapitäns sehr aufmerksam und stellte Peter noch einige Fragen. Peter und ich machten uns noch ein wenig darüber lustig, dass er eigentlich mal ein Quizbogen erstellen könnte, den die Kids am Ende der Tour abarbeiten müssten. Ich wette, MEINE Jungs hätten alle Fragen locker beantworten können. Haha! Zurück in der Marina waren wir die ersten, die das Boot verließen und rannten los zum Auto. Natürlich war jede Ampel rot. So standen wir immer an den Ampeln und rannten wieder los, wenn sie grün (hier weiß für die Fußgänger) wurden. Das ging fünf oder sechs Blöcke so. Die Jungs hatten ihren Spaß, ich musste auch lachen, betete aber innerlich, dass wir nicht abgeschleppt wurden. Erst, als ich mit ihnen im Auto saß, entspannte ich mich und grinste mein Glück in mich hinein. Was ein schöner Nachmittag!

Warten an der Wharf Los geht's bei bestem Wetter Etwas frisch, aber ich hatte Jacken dabei, Peter verteilte Decken und kuscheln konnte man ja auch noch Underneath the Golden Gate Bridge und wieder zurück almost Sunset Tour Wir hatte wirklich viel Spaß Alcatraz

Freitag = Peso Friday! Ich hatte lange nicht mehr einen so unspektakulären Abend im Peso. Außer die bekannten Mitarbeiter und üblichen alten Stammkunden, war keiner da, den Lotte und/ oder ich kannten. So verbrachte ich fast den ganzen Abend vor der Tür bei meinem Lieblingstürsteher, der mir irgendwann sogar seine Jacke anbot, als es kalt wurde. Achja uuuund ich bekam endlich mein Peso-Shirt! Yay! Den Abend hätte ich definitiv auch fahren können, aber bevor es ins Peso ging, trank ich bei Lotte zuhause noch Wein mit ihrer Hostmom Jenny. So übernachtete ich da, was sich als gar nicht so verkehrt heraus stellte, denn am Morgen gab es lecker Kaffee und Cream Cheese Bagels :)

Bester Start in ein freies Wochenende

Gegen Mittag holten Laura und Jule (wieder eine neue Kollegin) uns bei mir ab und wir fuhren zur Bushaltestelle, um mit dem Bus weiter in die City zu fahren. Dort hingen wir an der Wharf rum, um die Flugshow anzusehen. Es war echt super heiß in der Sonne. Ich unterschätze das Wetter hier doch immer wieder. Zum Glück rettete ein Skandinavier, der neben uns auf einer Bank saß, mir das Leben, weil er so freundlich war, seine Sonnencreme mit mir zu teilen.

Lotte (Caro), Feedo, Jule und Laura Pic by Lotte

Nach einem späten Lunch/ frühen Dinner uberten wir zum Golden Gate Park, in dem ein großes kostenloses Musikfestival statt fand. Mega cool! Leider mussten wir noch ziemlich lange laufen, sodass wir nicht so viel Zeit da verbringen konnten, aber es lohnte sich trotzdem, um einen guten Eindruck zu bekommen. Ich tanzte ein wenig zur Live Musik (umso länger ich hier bin, umso mehr Gefallen finde ich an Country Musik – verrückt!), genoss die letzten Sonnenstrahlen der Abendsonne im Nacken, beobachtete all die verrückten und glücklichen Menschen um uns herum und dachte mir, sowas müsse man echt öfter mal machen. Ein ziemlich heruntergekommenes Hippie Pärchen direkt vor uns war so in seinem Element. Es war ein wenig wie ein Autounfall. Etwas abartig, aber man konnte nicht weg gucken. Irgendwie waren sie aber auch süß, so verliebt, wie sie schienen. Haha!

 Man achte auf den Herrn mit Zylinder und seine Freundin. Hihi! Das Leben ist schön!

Nachdem Laura und Jule sich leckere Brownies und so gar nicht leckeres Blaubeergebäck bei Whole Foods geholt hatten, marschierten wir pünktlich um 20 Uhr in die „Milk Bar“ an der Haight Street im Hippie Viertel von San Francisco. Dort wurden wir von Peter (Jesus) wärmstens empfangen, der später mit seiner Band in der Bar auftreten sollte. Uns war nicht bewusst, dass seine Band die Headliner der kleinen Musikshow waren. Da wir ja schon den ganzen Tag unterwegs waren, zog sich der Abend somit ziemlich in die Länge und als „The Good Bad“  um 23 Uhr dann endlich zu spielen begann, ging ich ziemlich ab, aber die Mädels hingen schon ganz schön durch. So machten wir uns nach den ersten paar Songs auf den Heimweg. Schade, ich fand die Band echt gut! Aber Jule war erst seit fünf Tagen in den Staaten und ich kann mich noch sehr gut erinnern, wie müde ich an meinen ersten Tagen hier war. Peter bedankte sich am nächsten Tag herzlichst bei mir, dass wir überhaupt da waren und ich bin mir sicher, dass es nicht die letzte Möglichkeit war, seine Band mal live zu sehen :)

Jule, Laura, Lotte und Feedo Jesus Peter ganz rechts mit seinem Banjo Auch ein guter Tattoo Anwärter - Katrin, was meinst du? Haha!

Meinen freien Sonntag ließ ich ziemlich entspannt angehen, fuhr am Nachmittag mit den Jungs nach Sausalito an die Bay für die Flugshow (was sich etwas als Reinfall raus stellte, weil wir mehr im Stau standen und auf Parkplatz suche waren, als dass wir die Show gesehen haben) und tobte mich danach im Gym aus.

 

Montag war ich seit einer halben Ewigkeit mal wieder Laufen. Am Vortag war der SWB Marathon in Bremen, zu dem ich eigentlich mit meiner Schwester, Julia, zum 10 k Lauf angemeldet war. Mein Schwager trat mit meiner Startnummer an und lief eine so gute Zeit, dass ich dachte, ich sollte direkt mit dem Training für’s nächste Jahr anfangen, um diese Zeit zu knacken. Haha!

Am Nachmittag fingen wir an, das Haus für Halloween zu dekorieren und danach ging es zum Pool. Abends traf ich mich mit Lotte und wir wollten ins Peso. Vor Ort trafen wir zufälligerweise auf Nick und Matt, die uns erzählten, man könne montags ab 21 Uhr kostenlos Pool spielen im Peso. Warum wusste ich davon noch nichts? So spielten wir ein paar Runden und einmal schaffte ich es sogar die Achterkugel vom Tisch zu hauen. (Hat man dann verloren? Wir waren uns nicht ganz sicher! Haha!)

Nun haben wir einen Friedhof im Vorgarten

Meine Hiking Class am Dienstag war eine leichte Qual, merkte ich doch meine Beine von den letzten Tagen durch die City spazieren, Gym und Laufen. Der Trail hatte es auch ziemlich in sich mit viel bergauf und bergab (Hut ab, wie gut manche von den älteren das gemeistert haben!), aber es war wieder super schön und ich hatte auch wieder ein wenig was zu schmunzeln. („Look here, this is lizard scat. It’s pretty much.“ – „Oh wow, nice!“ Damit wäre wieder bestätigt: Nett ist der kleine Bruder von Scheiße! Verrückt, wie sich manche Menschen für einen Haufen Kot begeistern können! Haha!) Mein Highlight: Ich durfte eine kleine California Gartersnake halten. Diese verteidigt sich mit einem stinkenden Schleim, der echt abartig gerochen hat. Aber es war trotzdem cool, so ein Tierchen mal zu halten. Echt krass, wie viel Kraft in so einem kleinen Körper steckt!

Abends war ich nach Feierabend mit Dylan zum Poolspielen verabredet. Wir trafen uns im Smitty’s in Sausalito. Er war schon mit zwei Mädels da, als ich eintraf, die mir erst nicht so sympathisch waren. Das änderte sich aber sehr bald und dann wurde der Abend noch ziemlich verrückt. Da ich nicht trinke und fahre, wir aber nach der Bar mit noch ziemlich viel Bier auf Dylans Boot landeten, verbrachte ich spontan die Nacht da. Nun habe ich auch mal auf einem Boot geschlafen. Check! Wieder etwas von der Liste abgearbeitet. Und trotz recht viel Bier wurde ich nicht seekrank. Ha! Was eine lustige Truppe! Lindsey und Chelsey sind echt zwei super coole Mädels. Mit denen werde ich sicher noch öfter was machen. Meine ersten amerikanischen Freundinnen. Yay!

Feedo and her American Friends: Chelsey, Dylan and Lindsey

Mittwoch war ich demnach ziemlich platt und machte mir sowohl einen lazy Vormittag, als auch Abend. Das hatte ich definitiv nach all den actionreichen letzten Tagen verdient :)

Donnerstagmorgen Gymnastik

Also Henning, dieses Wochenende geht es wieder ins Peso, aber sicher nur einmal, da ich Samstag bis 23 Uhr arbeiten muss. Fazit: in zwei Wochen viermal Peso. Ich denke, das geht schon klar ;)

Macht’s gut ihr Liebchen und danke für’s Lesen!

Eure Feedo

PS: Mein Ergebnis von 23andme kam endlich an. Nun ist es offiziell: Ich habe tatsächlich ein wenig irisches Blut! Ha! ♣

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