Wedding Day And Many Stunning Rocks

Dienstag, 17.04.2018

What a week! 

Leute, es ist verrückt und toll und einfach nur schön: meine beste Freundin hat geheiratet! Nach all dem Stress, den ich die letzten Wochen hatte, meinte ich kurz vor meiner Reise nach Las Vegas zu Ima: "Wow, my best friend is gonna marry next week. There was so much going on in my last weeks... Actually it's a pretty big deal, eh!?" und Ima reißt nur die Augen auf und sagt laut, fast vorwurfsvoll: "It IS a big deal!" Und ja, natürlich ist es das! Spätestens als ich am Flugahfen saß, wurde ich aber auch langsam ziemlich aufgeregt. Zum einen sollte ich meine Katrin endlich wieder sehen - nach fast 11 Monaten! Und zum anderen: Sie würde heiraten und zwar den absolut perfekten Mann für sie! ♥

Ja, wo soll ich anfangen? Vielleicht mit dem Negativen: Las Vegas sucks! Really! Der Glamour und Glanz des ersten Besuches sind ein wenig verstrichen. Ich hatte ein scheiß Hotel und musste feststellen, dass es alleine als Frau in der großen weiten Welt eben doch nicht immer so einfach ist. Whatever. Auch, wenn es in den Momenten nervig und blöd war, habe ich aus meinen Fehlern dazu gelernt. Punkt 1: Es ist heiß. Trotzdem: Trage niemal ein kurzes Kleid, wenn du alleine in Vegas unterwegs bist. Ich habe mich wirklich mehrmals gefragt, wie wirklich gut aussehende Frauen damit umgehen!? Also so Frauen mit schönen Beinen und so :D Punkt 2: Der Strip ist dir zu teuer? Dann beiße in den sauren Apfel. In der Nähe der Fremont Street solltest du dich alleine als Frau nicht unbedingt herum treiben. Die Fremont Street an sich ist okay, aber jede Nebenstraße kann schon verstörend sein - egal, zu welcher Tageszeit! Punkt 3: Du hast ein günstiges Hotel mit super Bewertungen und tollen Bildern gefunden? Lies das Kleingedruckte! Was für ein Hotel ist das? Meins jedefalls war bekannt für fette Parties - jeden Abend. Schlafen tut man in dem Fall dann eher weniger.

Genug gemeckert. Das Hotel von Katrin, Sven, Sabine und Mike war super toll. Es war nicht direkt am Strip, aber in fußläufiger Nähe. Eine Nacht habe ich sogar bei Katrin und Sven auf dem Sofa verbracht und konnte endlich mal ein wenig schlafen :D Ich hatte trotz allem eine tolle Zeit in Las Vegas und super viel Spaß mit den vier Verrückten aus Hamburg :)

Bye Bye beautiful SF

Als ich in Vegas ankam, war ich eigentlich schon komplett durch. Vielleicht hätten Vanessa und ich den Abend vorher nicht so viel trinken sollen... Naja, wir haben aber auch schon so ein wenig Abschied gefeiert und das war echt ziemlich hart... Die Nacht war auch ziemlich kurz. Ich musste schließlich um 5am am Bus sein. Das hat aber alles gut geklappt und am Flughafen ging auch alles ziemlich schnell. In Vegas angekommen, habe ich dann auch direkt meine Busverbindung zu meinem Hotel bekommen und konnte blöderweise natürlich noch nicht einchecken. Ich hatte es mir fast gedacht, aber schon so ein wenig gehofft, dass ich mich noch ein wenig hinlegen kann. Wenigstens konnte ich meine Koffer unterstellen und bin dann los gezogen, um einen Starbucks zu suchen. Mein Handy Akku war fast leer und ich brauchte dringend eine Möglichkeit, es zu laden. (Mein neues IPhone hat sich nämlich tatsächlich nicht mehr gefangen und nun muss ich wieder das alte nehmen.) Der ertse Starbucks, den ich gefunden hatte, war tatsächlich zu. Er hatte nur Montags - Freitags auf. In den Staaten. Sowas habe ich noch nicht erlebt! Der nächste war dann direkt an der Fremont Street in einem Casino. Nachdem ich eine halbe Ewigkeit in der Schlange stand und viiiieeel zu viel Geld für einen Kaffee bezahlt hatte (in so einem Casino kann man alles ja auch mal eben mindestens 2$ teurer machen), musste ich feststellen, dass die vermeidliche Steckdose gar keine war. Na toll. Übermüdet und unfähig klar zu denken, beschloss ich dann iurzerhand einafch zum Flughafen zu fahren, bevor mein Akku komplett den Geist aufgibt und ich keine Verbindungen mehr finden kann. (Was haben die Menschen früher nur ohne Smartphone gemacht? :D) Am Flughafen konnte ich dann wenigstens mein Handy laden, habe noch schön lange mit meiner lieben kleinen Schwester telefoniert und bin dann fast vor Spannung geplatzt, weil ich niht mehr abwarten konnte, dass Katrin und co endlich durch diese Absperrung marschieren. Ich bin tatsächlich über eine Stunde von einem Bein auf das andere gehüpft und als sie dann endlich zu sehen waren, habe ich den hlaben Flughafen zusammen geschrien :D

Nachdem wir das sehr große Auto abgeholt hatten (Ford Transit mit 12 Sitzen - kann man mal machen :D), sind wir zu meinem Hotel gefahren. Dort konnte ich dann endlich einchecken und ein Stündchen die Augen zu machen. Die hamburger Truppe ist weiter zu ihrem Hotel und dann zum Walmart gefahren. Am späteren Abend trafen wir uns dann noch zum Abendessen in ihrem Hotel, um dort was zu essen und dann bin ich zurück zu meinem Hotel geubert. In meinem Sommerkleidchen wollte ich mir die Fahrt in dem Bus nicht noch einmal antun.

Am nächsten Morgen haben wir uns dann wieder in ihrem Hotel getroffen und während Sabine und Mike an einem Schießstand waren (Dinge, die man halt so im Amerika Urlaub macht), haben Katrin, Sven und ich am/im Pool gechillt. Urlaub! ♥

Pool Nixen Sieht ein wenig wie ein Schwarz-Weiß-Foto aus

Als wir uns dann im Zimmer stadtfein gemacht hatten, sagte Katrin zum Sven: "Sehe ich jetzt aus wie eine dircke amerikanische Lady?" und der Sven nur: "Nein, du siehst aus wie eine deutsche dicke Lady!" :D Leute, ich liebe euch! Ich habe mich tot gelacht! Ihr habt euch wirklich sehr gern! :D Nachdem wir dann beim License Büro waren, um den bürokratischen Papierkram zu erldigen, sind wir weiter zur Outlet Shopping Mall gefahren. Am Abend wieder im Hotel angekommen, mussten wir fetsstellen, dass Sabine die Klimaanlage in Katrins und Svens Zimmer etwas zu niedrig eingestellt hatte. Wie sagte Katrin am nächsten Morgen so schön zu Sabine? "Alter, da lag Schnee auf meinem Bett!". Der Kühlschrank im Zimmer war aber auch nicht ohne. Ich hatte jedenfalls noch nie vorher "Frozen Beer" getrunken. Hatte aber auch mal was. Kurzerhand beschloss ich, die Nacht bei Katrin und Sven zu nächtigen. Ich wollte nicht wieder alleine mit dem Bus fahren, Auto fahren durfte ich nicht mehr und in meinem Hotel konnte ich die Nacht zuvor kaum ein Auge zumachen, weil es so laut war. 

So bin ich am nächsten Morgen zu Katrin mit ins Bett gekrochen und lag quasi zwischen dem Ehepaar am Morgen ihres Hoichzeitstages. Meie Aussage dazu "Gut, dass ich an eurem Hochzeitstag mit euch im Bett liege" Katrin dazu nur "Ach Feedo, du warst bei unserem ersten Date dabei, also darfst du auch an unserem Hochzeitstag in unserem Bett liegen." :D Den Tag waren wir ein wenig am Strip unerwegs und am Nachmittag hieß es dann: Aufhübschen, gleich wird geheiratet! ♥

Maximal Effort

Für ein paar Tage kann man sich die Hochzeit noch unter folgendem Link ansehen:

http://websites.vivalasvegasweddings.com/index.php/find-a-wedding/13802?view=website

Von der Hochzeit selber habe ich leider keine Bilder, aber hier sind ein paar Eindrücke von vorher und nachher:

Die komplette Hochzeitsgesellschaft Traumpaar Auf in die Limo Hochzeitsessen mit Margaritas beim Mexikaner - nom nom nom

Was ein perfektes Paar. Was eine perfekte Hochzeit. Ich wünsche euch alles Glück der Welt! ♥♥♥

Am Mittwoch haben wir unseren ersten Roadtrip ins Death Valley gemacht. Dort war ich ja im Winter schon mit Normen, aber dieses mal waren wir in ein paar anderen Ecken. Es war wieder so extrem windig, aber dieses Mal haben wir auch die richtigen Death Valley Temperaturen dazu bekommen. Das Auto Thermometer hat zwischenzeitlich 58° CELSIUS angezeigt. Mit dem Wind dazu hat es sich dann angefühlt, als würde man in einem Umluftofen stehen :D

An die Arbeit sexy Bitch! Little Ghosttown Bottle House -komplett aus Flaschen gebaut Später zeigte es sogar 137°F an! Immer voller Einsatz Feedo in der Wildnis Ausgetrocknete Salzseen

Our super tiny car

Nach einer letzten Nacht in meinem "super" Hotel checkte ich am nächsten Tag früh aus, fuhr die anderen an ihrem Hotel einsammeln und dann ging es los Richtung Page in Arizona zum Antelope Canyon. Leute, ich weiß gar nicht, wie in gleich Bilder aussuchen soll. Ich habe so unglaublich viele schöne Fotos geschossen. Dieser Canyon ist einfach nur faszinierend. Die Treppen und Leitern in den Canyon hinein sind zwar eigentlich echt gar nichts für Menschen mit Höhenangst, aber der ganze Roadtrip stand für mich irgendwie im Zeichen von "Fight your Fears". Ich habe in einer Tour meine Höhenangst bekämpft und gesiegt! Am Nachmittag dieses Tages waren wir noch am Lake Powell und am Horseshoe Bend. Am Abend ging es dann nach einer ausgiebigen Shoppingtour im Walmart (wir hatten auch echt genug Steine gesehen und wollten endlich mal Babykleidung kaufen - kleiner Insider :D) in ein ganz tolles Airbnb. Dort habe ich für alle lecker vegan gekocht. Was ein schöner Ausklang eines gelungenen Tages.

Ein Stück durch Utah - mein Staat Nummer 9 Bestes Bespiel, warum ich niiiiiieeee durch Scheiben fotografiere :D

Stunning Antelope Canyon:

Da geht es gleich irgendwo runter Die Treppen raus waren halb so schlimm wie die hinein Wer würde ahnen, wie erstaunlich es in dieser Spalte aussieht!?

Glen Canyon und Lake Powell:

Little bit stormy here Steine im Lake Powell flitschen

Horseshoe Bend (Colorado River):

Fight your Fears

Leider konnte ich mit den Fotos nicht annähernd einfangen, wie unfassbar schön es war - mein absolutes Highlight dieser Reise, obwohl wir wirklich viele tolle Dinge gesehen und gemacht haben.

Passt! Das kann doch kein Zufall sein!? Walmart rocks! Veganes Dinner mit extra Cheese for Feedo

Am Freitag sind wir entspannt Richtung Grääänd Canyon los gezogen. Dieser Canyon ist wirklich ziemlich grääänd :D Vor Ort haben Katrin und Sven ihr Hochzeitsgeschenk von Normen und mir eingelöst und einen Helikopter Flug über den Grääänd Canyon gemacht. "Ein einmaliges Erlebnis" habe ich mir sagen lassen :) Das Airbnb, das wir in dieser Nacht hatten, war mit Abstand das beste, in dem ich je war. Das kleine Haus in Kingman war total schön eingerichtet und überall hat man kleine Treats gefunden. Im Kühlschrank waren frische Muffins und gekochte Eier, es gab Kaffee und frisches Obst. Mit den Jungs habe ich spontan noch unser komplettes Bier platt gemacht und wir haben Musik zusammen gehört. So war die Nacht etwas kurz, aber wir hatten Spaß :D

Grääänd Canyon Wir sind ein Totempfahl :D Fight your Fears 2.0 Es war sooooo hoch! Grääänd Canyon rocks!

Wie? Das Bier ist schon alle? Amen!

Samstag sind wir etwas müde (Wie kam das nur?) wieder Richtung Las Vegas gefahren. Den Tag haben wir dann erst am Hoover Damm, dann im Valley of Fire und zum Schluss am Red Rock Canyon verbracht. Der Red Rock tat uns etwas leid, weil er echt schön war, wir es aber gar nicht mehr richtig wertschätzen konnten. Zum einen hatten wir einfach zu viele tolle Sachen in den ganzen Tagen gesehen und zum anderen waren wir auch total platt. (Und schon wieder Steine und kein Walmart in der Nähe! :D) Nachdem wir am Abend dann leider feststellen mussten, dass Applebees's nicht gerade eine große Auswahl an veganem Essen hat (zum Glück sind Katrin und Sven aber sehr pflegeleicht und geben sich auch mal mit Pommes und Brokkoli ohne alles zufrieden), sind wir dann zu dem bisher schlechtesten Airbnb gefahren, indem ich bisher war. Der Typ war irgendwie seltsam, das ganze Haus hat nach Chicken Soup gerochen und überall standen komische Sachen herum. Aber wir brauchten ja nur ein Bett und eine Dusche nah am Flughafen. Dafür war es okay. Tatsächlich habe ich in dieser Nacht auch ganze 7 Stunden geschlafen. Das war meine längste Nacht in der ganzen Woche :D

Lake Mead oder auch Fleichsee, wie wir ihn getauft haben :D Hoover Dam Bridge Die andere Seite des DammesCrazy cars all overFleichsee und BlümchenFleichsee

Auf dem Weg zum Valley of Fire:

Hey, ich war noch nicht fertig mit posen!

Steiler, als es aussieht!

Awwwww! Liebe Liebe Liebe Raupennester

Am Sonntag hieß es dann "Tschüß Vegas und Hallo San Francisco!". Es klingt verrückt, aber ich hatte tatsächlich schon etwas Heimweh. Ich liebe die Bay Area einfach! ♥

Von meiner zweiten Woche mit Katrin und Sven dann aber beim nächsten Mal. Ihr musstet erstmal genug Quatsch lesen :D

Take care and have a good one!

Eure Feedo

Happy Easter in the Bay Area

Dienstag, 27.03.2018

Geschrieben letzte Woche Dienstag:

Guten Morgen, guten Morgen, guten Morgen Sonnenschein...

Endlich ist das Wetter wieder schön und die Wetter App verspricht, dass es auch so bleiben soll! Die Tage sollen wir sogar bis zu 24°C bekommen. Geilo! Gerade sitze ich im Garten der D's und genieße den Sonnenschein mit einer Tasse Kaffee. So lässt es sich leben. Eben war ich auch mal wieder in der Nachbarschaft laufen. Gute Musik in den Ohren, Sonnenschein auf der Nase und der Duft nach Frühlingsblumen und Nadelbäumen. Jetzt fehlt nur noch ein wenig mehr Kondition :D Aber mich hetzt ja keiner.

Anfang letzter Woche war das Wetter noch so richtig schlecht. Es wollte nicht aufhören, zu regnen. Das Wetter war trüb, die Stimmung auch. Wenigstens in meiner Arbeitszeit hatte ich viel Spaß mit den Kiddos und sie haben mich immer wieder zum Lachen gebracht. Donnerstagvormittag saß ich wieder in meinem Zimmer und suchte nach Deutschland Flügen. What a pain in the butt! Draußen flutartiger Regen und ich dachte mir nur "Spring, wo bist du?". Und schwups, von jetzt auf gleich kam die Sonne raus. Es war total verrückt. Wetter, wie in Irland :D So schnappte ich mir direkt mein Handy und verabredete mich für einen kleinen "Hike" (Wanderung/Spaziergang). Es ist ja nicht so, als hätten wir nicht tausende wunderschöne Hikingtrails direkt in der Nachbarschaft. Mir wurde wieder ein schöner neuer Trail gezeigt für den man erstmal einige Treppen hochsteigen musste. Belohnt wurde die Arbeit mit einem schönen Blick über die wunderschöne Bay:

Nach einem mega geilen mexikanischen Lunch in Sausalito musste ich dann wieder nach Hause. Arbeiten war angesagt. M hatte ein spontanes Playdate mit ihrem besten Freund. Die beiden sind so unglaublich süß zusammen. Sie lieben beide Stofftiere und spielen ganz toll zusammen. Leider wird der arme Junge in der Schule manchmal gehänselt, weil er so viel mit M spielt. Warum fängt das schon so früh an? Menschen können so grausam sein. Der kleine Junge steht aber total zu seiner M. Ich hoffe, er bleibt immer so ein guter Kerl :) Trotzdem mag ich Playdates bei uns nicht besonders. Es werden alle Spielzeuge raus gerissen und wer darf aufräumen?! Schließlich war es am Ende ja keiner...

Freitagvormittag hatte Vanessa auch mal wieder frei und wir haben das wolkige, aber trockene Wetter genutzt, um zum Hippie Tree nach Tiburon zu fahren. Dort hatten wir ein kleines Picknick, haben die Aussicht genossen und ganz viel gequatscht. Danke liebe Vanessa, du gibts mir so viel Stärke und Halt zur Zeit. Es tut so unglaublich gut ♥ Auf dem Weg ist mein Handy irgendwie abgeschmiert. Keine Ahnung, was da los war. So hatten wir auf dem Rückweg keine Musik. Wir wagten es dann und versuchten via Sprachbefehle Vanessas IPhone mit dem Jeep zu verknüpfen. Es hat eine halbe Ewigkeit gedauert und wir mussten bestimmt zehnmal von vorne Anfangen ("Setup!"), aber als es dann endlich geklappt hatte, haben wir gejubelt, als hätten wir gerade eine Olympische Goldmedaille gewohnen. We nailed it! :D

Samstag hatten Vanessa und ich frei. Nachdem wir ausgiebig mit der lieben Katrin geskypet hatten (Danke Mädels, dass ihr euch so mögt. Das bedeutet mir unendlich viel. Denn zur Zeit seid ihr einfach die beiden wíchtigsten Menschen in meinem Leben ♥), ging es zu Northgate Mall. Wir wollten eigentlich nur nett was essen und Unterwäsche shoppen. Essen war gut, Shoppen ein Desaster. Victoria wird mir ihr Secret nie offenlegen. Mir passen diese BH's einfach nicht und die Angestellten vor Ort waren auch nicht gerade hilfreich. Nachdem wir dann noch eine Ewigkeit anstehen mussten, um Vanessas neue Errungenschaften zu bezahlen, mussten wir uns dann ganz schön ins Zeug legen, um unseren Bus in Sausalito zu bekommen. Trotz Zwischenstopp à la Highspeed Formel 1 Boxenstopp an der Larkspur Ferry, um die Clipper Card (Fahrkarte) mit Geld aufzuladen, schafften wir es rechtzeitig zum Bus. We nailed it again! Entspannt ging es dann also weiter in die City. Es sollte nämlich ein Feuerwerk am Pier 39 zum Frühlingsanfang statt finden und da wir ja schon kein Feuerwerk an Silvester hatten, mussten wir das ja schließlich noch nachholen. Am Vormittag fragte ich noch dem Boots Peter, ob sie für das Feuerwerk raus fahren würden. Tatsächlich wussten sie nicht mal was vom Feuerwerk, also ging ich davon aus, dass sie eher nicht fahren würden. Wir trafen Jana dann an der Fisherman's Wharf, hingen dort noch ein wenig rum und besuchten den Peter am Boot. Er lud mich sponatn wieder auf den Sunset Cruise ein und natürlich fing es wieder an, zu regnen. So ist es halt. Wenn man nicht bezahlt, bekommt man auch keinen schönen Sunset zu sehen. Ich nutzte die Fahrt, um weiterhin zu betonen, wie gut eine Firework Tour doch sicher bei den Leuten ankommen würde und siehe an. Am Ende sagt der Kapitän zum Peter: Na komm, lass uns mal versuchen, ein paar Tickets für eine Feuerwerks Tour los zu werden. Erst lief es nicht so gut, obwohl die Mädels und ich schon im Boot Model sitzen sollten (wenn wir schon nicht bezahlen...), aber auf einmal kam eine große Gruppe junger Leute und noch einige Familien und das Boot war voll. Hahaaaa! Wer hatte die Idee??? Kurz vor 8:30 pm auf dem Wasser auf Höhe der Alcatraz Insel der Peter so: Ich hoffe, das Feuerwerk findet wirklich statt. Wir machen das hier gerade nur, weil DU gesagt hast, es gäbe ein Feuerwerk. Ich schaute nochmal auf der Facebook Seite vom Pier 39 und hielt etwas die Luft an, doch dann kam die erste Rakete! Ha! I nailed it again! Bäm! Was haben wir alle gejubelt! Es fing dann zwar auch wieder mega zu regnen an, aber es hat sich trotzdem total gelohnt. Wir konnten das Feuerwerk einfach vom Wasser aus über der City sehen. Besser geht es nicht!

Sunset Cruise - weniger Sunset, mehr Wolken

Sonntag musste ich wieder den ganzen Tag arebiten. Was ein langer und anstrengender Tag. Am Morgen waren Ima und ich mit den Kids in der City im Asian Art Museum und am Nachmittag in San Rafael bei einem Konzert der Marin Symphony. Beides sind eigentlich Programmpunkte nach meinem Geschmack, aber zum einen musste ich feststellen, dass ich irgendwie so gar nichts mit asiatischer Kunst anfangen kann und zum anderen waren die Kids irgendwie nicht so gut drauf. Das Konzert war super schön mit einem Stück von Romeo & Juliet, einem tollen spanischen Stück mit einer Sologeige, die von einem erst 16 Jährigen gespielt wurde (unglaublich der Junge!) und zum Schluss dann Peter und der Wolf (weswegen wir hauptsächlich da waren). Leider hat J total Theater gemacht, obwohl er eigentlich der musikalischste von allen ist und es echt schön für Kinder gemacht wurde. Es war halt ein Familienkonzert. Ich habe trotzdem versucht, es zu genießen. Nach dem Konzert gab es dann noch einen "Petting Zoo" (Streichelzoo), aber nicht mit Tieren, sondern Instrumenten. Die Kids durften alle möglichen Orchester Instrumente ausprobieren. Das war ziemlich cool.

Asian Art Museum Ist das etwa der tanzende Teufel von der gleichnamigen die drei ??? Folge?

Heute haben wir Freitag, den 06.04.18. Das Wetter ist wieder schlecht, meine Stimmung trotzdem gut. Obwohl mein Handy gerade wieder abgeschmiert ist. Was ist da immer los?

Ich hatte diesen Blogeintrag letzte Woche begonnen und dann wenig Motivation aufbringen können, ihn zu beenden. Mir ging es wirklich nicht sehr gut in letzter Zeit, obwohl ich viele tolle Dinge hier erlebt, gesehen und gemacht habe. Außerdem steht es nun offiziell fest: Ich werde ein Jahr länger hier in den Staaten bleiben. Es freut mich wirklich riesig und ich hätte eigentlich allen Grund zu guter Laune gehabt, aber es gibt einfach zu viele Stimmen, die meine Entscheidung nicht verstehen und vor allem auch nicht akzeptieren wollen. Das tat mir sehr weh. Ich versuche nun aber, mich von diesen schlechten Schwingungen zu distanzieren und mein Leben hier in vollen Zügen zu genießen. Ich habe es mir erarbeitet und erkämpft. Das lasse ich mir jetzt nicht kaputt machen. Wer mich nicht versteht, soll mit mir reden. Ich bin nicht aus der Welt, nur in einem anderen Land.

So, nun aber weiter im Text. Die letzten beiden Wochen könnte man Wochen der schönen Sonnenuntergänge nennen. An einem Tag war ich nach der Arbeit mit meiner Kamera am Muir Beach, um dann festzustellen, dass man den Sonnenuntergang vom Strand aus gar nicht sehen kann. What a bummer! Gut, dass meine Beine nicht schon am Sterben waren von all meinen Workouts die Woche. Naja, nun war ich da und hatte die Kamera dabei, also ab auf den Berg. Im Highspeed versteht sich. Schließlich wartet die Sonne nicht mit ihrem Untergang. Der Schmerz hat sich definitiv gelohnt und obwohl es super steil war, bin ich auch erstaunlich schnell und locker wieder hinunter gekommen :D

Es war so schön und am nächsten Tag war das Wetter so gut (wir hatten 29°C), dass ich beschloss, nochmal zum Strand zu fahren. Dieses Mal um ein wenig abzuhängen. So kam der Boots Peter mit und zeigte mir einen noch viel besseren Platz, den Muir Beach Overlook. Da konnte man auch mit dem Auto hin fahren. Hätte ich das mal vorher gewusst. Gut, dass ich jetzt jemanden kenne, der sich hier auskennt. Als wir da so saßen und gequtscht haben, kam ein Mädel und fragte, ob sie ein Foto von uns machen dürfe. Es sähe gerade so toll aus, wie wir da sitzen. Sie hatte recht :)

Ein anderes tolles Sunset Foto hat der Peter mir an einem anderen Tag von seiner Boots Tour geschickt. Da ich jetzt so oft schon kostenlos mitfahren durfte, habe ich ihm versprochen, hier ein wenig Werbung dafür zu machen. Also falls der Zufall es will und jemand von euch demnächst mal in San Fransisco ist: Macht eine Bootsfahrt durch die Bay. Fahrt mit der "Amigo" mit John und Peter. Das Boot liegt direkt bei der Fisherman's Wharf.  "One Hour Boat Tour underneath the Golden Gate Bridge and around Alcatraz. Just 15$". Die Sunset Tour kann ich nur empfehlen ;)

Sonst war ich die Woche mal wieder mit der lieben Christa unterwegs. An einem Tag waren wir Wandern in Fairfax mit einem ziemlich seltsamen Kerl. Aber irgendwie sind sie ja alle "weird guys" hier :D Naja, es war ganz lustig und die Aussicht war wieder ganz toll. An einem anderen Tag haben Christa und ich mit der Victoria aus Ross das schöne Wetter am See genossen. Ich liebe es einfach so sehr, so viel draußen zu sein und bin sehr froh, hier schon so viele tolle Menschen kennen gelernt zu haben ♥

The City

Freitag war der jüdische Feiertag Passover. Weil ich leider echt wenig Zeit habe, kann ich euch heute nicht genau beschreiben, was es mit diesem Feiertag auf sich hat. Wir hatten einige Gäste hier bei den D's und hatten einen wirklich schönen Nachmittag / Abend. Es wurde gebetet, gesungen und super lecker gegessen.

Aba und ich haben Tische geschleppt, Ima hat dekoriert Mazza Brot mit meinen Initialien

Danach ging es mit den Mädels zu einem wilden Abend ins Peso. Ich hatte mal wieder ein kleines Tief und Vanessas Hostdad Peter hat versucht, mich ein wenig aufzumuntern. Er hat mir einen Heiratsantrag mit Vanessas Ring gemacht. Just in case I wanna stay here forever. Leute, keine Angst. Es war nur Spaß ;) Mit dem Hochzeitsthema bin ich durch für's Erste. Aber der Peter hat mich auf jeden Fall sehr zum Lachen gebracht :)

Samstag hatten wir das Haus voll mit Kindern. Ima hatte zur Easteregg Hunt (Ostereier Jagt / Suche) eingeaden. Es waren insgesamt 20 Kinder da + Eltern. Eigentlich war es eine richtig schöne Gartenparty, aber ich war ziemlich verkatert und die Arbeit war natürlich extrem anstrengend. Die meiste Zeit musste ich das Trampolin beaufsichtigen, nebenbei aber natürlich auch meine Kinder versorgen und das alles unter den wachen Augen der Eltern. Am Abend war ich fix und fertig, aber es hat alles geklappt, keiner hat sich verletzt und es ist fast nichts zu Bruch gegangen.

Ostersonntag hatte ich dann frei und die liebe Vanessa hat mich eingeladen, sie und ihren Besuch aus Deutschland bei einem keinen Roadtrip zu begleiten. Wir trafen uns ziemlich früh am Morgen und sind zum Point Reyes gefahren. Das ist der westlichste Punkt Kaliforniens (oder sogar der gesamten Westküste?) und man kann dort Wale von der Küste aus beobachten. Ich war schon zweimal vorher da und habe euch davon berichtet. Dieses Mal war aber Grauwal Hauptsaison und wir haben bestimmt 20 Wale gesehen. Es war unglaublich!

Pretty chilly Runter zum Leuchtturm war definitiv weniger anstrengend Sechs Wale auf einen Streich Point Reyes Lighthouse

Wir sind dann noch weiter zum Elephant Seal Beach Overview gefahren und haben am Ende auch nochmal einen Halt am Visitor Center gemacht. Dort hatten wir beim ersten Mal die riesen Seeelefanten direkt neben uns am Strand gesehen, aber dieses Mal waren nur kleine Kälber mit ihren Müttern da und die großen Bullen waren draußen im Wasser zum Jagen. Ein Ranger hat uns erzählt, dass die Kälber die ersten Wochen nur am Strand liegen und gemästet werden. Dann haut die Mutter ab, weil sie ausgehungert ist und die Kälber sind auf sich gestellt. Sie bringen sich dann in kleinen Gruppen gegenseitig das Schwimmen bei und ziehen alleine in die weite Welt - Harte brutale Tierwelt. Ich habe am Strand einfach nur die Wellen angeschaut und wieder mal gemerkt, wie glücklich mich diese Umgebeung hier macht.

With my Love

Vom Point Reyes ging es dann den Highway 1 runter zum Stinson Beach und dann waren wir am Muir Beach Overlook (dem Place, den der Boots Peter mir einige Tage vorher gezeigt hatte):

Danach sind wir hoch auf den Mount Tamapais gafahren. Vanessa und May haben die Aussicht vom Parkplatz genossen, während ich mit Mays Sohn, dem Till, den Berggipfel erklommen habe. Mount Tam ist der höchste Berg in Marin und die Aussicht ist einfach nur Sagenhaft. Bei klarem Wetter kann man die komplette Bayarea bestaunen. Und wieder habe ich meine Höhenangst besiegt. Ich liebe es, mich meinen Ängsten zu Stellen. Das Gefühl danach ist einfach immer wieder großartig :)

Die Rundtour war noch nicht vorbei. Bevor es zum Abendessen in die Cheesecake Factory ging (da waren wir tatsächlich schon lange nicht mehr :D), sind wir noch an einen Golden Gate Bridge Overlook gefahren, an dem ich bisher auch noch nicht war. Es tut mir Leid, falls ihr die Bilder von dieser wunderschönen Brücke schon satt habt, aber ich lasse mich einfach immer wieder von ihr verzaubern und liebe es, sie zu fotografieren oder einfach nur anzustarren.

Danke, dass ihr mich mitgenommen habt liebe May und lieber Till. Es war wirklich ein toller Tag mit tollen Gesprächen und tollen Aktivitäten. Ich freue mich, euch im Juli in Trechtingshausen besuchen zu kommen :)

 Zum Abschluss noch ein Bild von leckeren Spareribs, die Ima vor ca. zwei Wochen gezaubert hat. Sie ist wirklich eine tolle Köchin. 

Soweit so gut. Es tut mir Leid, dass ihr so lange auf diesen Eintrag warten musstet. Ich hatte so viel um die Ohren. Nun bin ich gerade in Las Vegas und tippe die letzten Zeilen für euch. Davon und von der wundervollen Hochzeit von Katrin und Sven dann aber beim nächsten Mal. Danke für's Lesen!

Alles Liebe,

eure Feedo

 

Rainbows on St. Patricks Day

Mittwoch, 21.03.2018

Ihr Lieben!

Mein Leben hat sich in den letzten paar Wochen komplett auf den Kopf gestellt. Gerade fühle ich mich wieder wie ein kleiner Teenager, der ein komplettes Gefühlschaos durchmacht. Ich habe viele Menschen enttäuscht und das tut mir Leid. Vor allem, weil es viele Menschen sind, die mehr sehr viel bedeuten. Bevor ich hier in die Staaten gekommen bin, wusste ich, dass es eine Menge mit mir machen wird. Welche Ausmaße es aber am Ende sein würden, war mir nicht bewusst. Ich möchte mich bei allen entschuldigen, die ich auf irgendeine Art verletzt habe. Ich möchte aber auch darauf hinweisen, dass dies mein Leben ist. So wichtig es mir auch ist, dass es meinen Lieben gut geht, muss ich doch in erster Linie auf mich gucken und zusehen, dass es mir gut geht. Und mit der Entscheidung fühle ich mich gut. Es war richtig so und ich bin froh, dass es jetzt passiert ist und nicht erst nach der Hochzeit. Für alle, die es noch nicht mitbekommen haben: Ich habe mich von Normen getrennt. Mehr davon aber nicht hier.

In meinem Blog möchte ich euch von meinen Erlebnissen erzählen und heute habe ich mal wieder viel zu Erzählen und eine Menge tolle Bilder zu zeigen.

Nach Vanessas und meiner 4 Staaten Tour war ich noch ein paar Tage zuhause in Mill Valley, bevor es dann mit der Family wieder nach Tahoe ging. In diesen Tagen musste ich viele Gespräche führen und es waren keine einfachen Tage. Umso schöner war es, dass man mir in dieser Zeit ein paar tolle Plätze in meiner Nachbarschaft gezeigt hat, die ich noch nicht kannte. Ich habe zum Bespiel eine neue Bar, in der man auch gut essen kann, kennen gelernt („Flat Iron“ in San Rafael), war am Rodeo Beach und an diesem tollen Golden Gate Bridge Aussichtspunkt:

 

Aba hatte die Grippe. Daher konnte er nicht die ganze Strecke nach Tahoe fahren. So ist Ima mit ihm und den Kids im großen Truck gefahren und ich war alleine im Jeep. Ich habe es sehr genossen, einfach mal die Musik aufzudrehen und während ich so im gemächlichen amerikanischen Speed Limit über die Interstate fuhr, hatte ich viel Zeit, mir Gedanken über meine Zukunft zu machen. Zu einem Ergebnis bin ich noch nicht gekommen, aber das hat ja glücklicherweise auch Zeit. Wenn sich vor einem auf einmal die Türen zur großen weiten Welt öffnen, kann das auch ganz schön erschreckend und bedrückend sein. Daher möchte ich mir mit konkreten Zukunftsplänen nun auf jeden Fall erst einmal ein wenig Zeit nehmen. Ich habe lange genug immer alles viel zu sehr ins kleinste Detail vorweg planen wollen. Kurz vor Ankunft in Truckee sind ein paar sehr lustige Autos vor mir hergefahren. Sowas würde es in Deutschland nicht geben :D

Und dann musste ich kurz vor Ankunft halten, um diese tolle Landschaft für euch einzufangen:

Donner Lake Beautiful clouds

Angekommen in Tahoe, ist Aba (mit seine Grippe) erstmal raus und hat Schnee geschippt. Außerdem hat er ein paar niedliche Schneemännchen gebaut und dann fing er an, einen Eimer aus Schnee zu bauen. Es sollte ein „Champagnecooler“ werden, den er auch sogleich mit einer Flasche edlem Champagner ausstattete. Als die Kids im Bett waren stießen wir dann an: „Cheers to new beginnings!“ Habe ich schon erwähnt, wie sehr ich meine Hostparents liebe? Sie haben mir wirklich sehr viel Rückhalt gegeben in den letzten Wochen!

Am nächsten Tag habe ich an meinem freien Vormittag versucht, etwas wandern zu gehen. Der Schnee war aber einfach zu hoch.

Am Abend gab es dann leckere S’mores (https://de.wikipedia.org/wiki/S%E2%80%99More):

 

Den Samstag hatte ich frei. Das war ein sehr seltsamer Tag. Ich habe mich sehr allein gefühlt, obwohl ich sehr viel mit vielen tollen Freunden telefonieren konnte. An diesem Tag habe ich auch meinen letzten Blogeintrag getippt und allgemein viel Arbeit am Computer erledigt. Trotzdem ging es mir nicht sehr gut und als die D’s am Abend wieder zuhause waren, habe ich noch gewartet bis die Kids im Bett waren und wollte dann eigentlich nur schnell ins Bad huschen und dann wieder ins Bett. Unten bot Aba mir dann aber ein Glas Wein an, aus dem ein paar mehr und ein unglaublich schöner Abend mit Ima und Aba wurden. Es sind Tränen geflossen und Ima war bis 22:30 Uhr wach. Der absolute Rekord für sie. Aba hat an diesem Abend viele schöne Dinge gesagt und von Menschen erzählt, die er am Sterbebett begleiten durfte. Es war wirklich sehr ergreifend. Um die Stimmung wieder aufzulockern zeigte er uns ein paar alte Videos bei Youtube von Surfurlauben, die er mit seinen Freunden gemacht hat. Mega cool! Bevor es dann ins Bett ging, habe ich mich von Ima noch für eine Ski Lesson anmelden lassen. Finally!

Sonntag lagen dann Ima und Aba flach! Am Vormittag war Aba mit mir und den Kindern noch unterwegs. Wir waren in der Nachbarschaft beim „Snow Play“. Dort gab es verschiedene Rodelbahnen und andere Schneeaktivitäten. Nach einem leckeren Mittagessen im Ort, habe ich Aba dann aber nach Hause geschickt und bin mit den Kids alleine ins Kindermuseum.

M und ich haben einen Schneehasen gebaut

Montag war ich Ski fahren. Und wer hätte es gedacht!? Ich war gar nicht so schlecht. Ich war jedenfalls so gut, dass der Ski Lehrer mich am Ende gebeten hat, die beiden anderen Frauen aus der Gruppe sicher den Hügel hinunter zu bringen, während er sich um den Mann aus der Gruppe kümmerte. Außerdem hat er mir nach der Stunde, die bis zum Mittag ging, gesagt, er würde mir die erste blaue Piste zutrauen (in den USA ist die einfachste Piste grün, dann kommt blau, dann schwarz). So bin ich dann am Nachmittag noch ein paar Mal die Anfängerpiste runter und dann habe ich es gewagt, wollte durch die Schranke am Lift und wurde nicht durchgelassen, da ich einen Anfänger Pass hatte. Nachdem ich aber beteuert hatte, dass mein Ski Lehrer mir das zutraut und weil auch wirklich nicht viel los war, wurde ich dann durchgelassen. Am schlimmsten war die Liftfahrt. Es war echt hoch und ich musste mich ziemlich festkrallen – blöde Höhenangst. Die Fahrt ging ewig und ich fragte mich, ob ich je wieder heile runter kommen würde. Die Abfahrt sah teilweise echt steil aus. Aber I made it! Ohne zu fallen. Unterwegs habe ich sogar meine Jungs getroffen, die gerade auf dem Weg zu einer Black Diamond Piste waren. Streber! :D Die Aussicht war toll! Skifahren macht Spaß! ♥

 

Dienstag sollte ich wieder mit dem Jeep zurück fahren, weil Ima sich nun richtig schlecht fühlte. Diese Fahrt war erheblich anstrengender. Es regnete in Strömen. Die Autos haben mitten auf der Autobahn angehalten, weil man von jetzt auf gleich einfach nichts mehr gesehen hat. Nach ein paar Tagen Gefühlschaos in Tahoe, beschloss ich, dass ich mich am Abend auf jeden Fall mit den Mädels treffen musste. Vanessa holte mich nach Feierabend ab und wir fuhren zu ihr. Dort hat der gute Peter (ihr Hostdad) uns erst einmal ein paar gute Cocktails gemixt und ist dann mit uns zusammen zum Peso geubert. Dort haben wir Christa mal wieder getroffen. Der Abend im Peso war echt gut. Wir haben uns mit netten und interessanten Menschen unterhalten, aber auch mit komischen Vögeln. Irgendwann hat Vanessa mich ins Uber nach Hause gesetzt – danke dafür :) Und dort bin ich auf der Stelle eingeschlafen. Nach all den schlaflosen Nächten in der letzten Zeit brauchte ich das wirklich. Und sieh an, ich hatte vergessen, meinen Wecker auf 6 Uhr zu stellen. Er klingelte um 7 Uhr. Da hätte ich anfangen sollen, zu arbeiten. Gut, dass ich noch angezogen war. Schnell Zähne geputzt und ab rüber. Ich war froh, dass Ima die Kids zur Schule gebracht hat. Ich war mir nicht sicher, ob ich schon hätte fahren dürfen. In meiner Pause bin ich dann erst einmal unter die Dusche und habe den Abend Revue passieren lassen. Er war echt gut und genau das, was ich brauchte – danke Mädels und Peter :)

Wodka shots - best medicine

Das Wetter ist nicht so schön in letzter Zeit. Gerade regnet es auch wieder junge Hunde. Zum Glück soll es nächste Woche besser werden. Letzten Donnerstag hat es auch so geschüttet. Ich musste aber raus. Hier ist mir die Decke auf den Kopf gefallen. Also habe ich mich mit einem Freund getroffen und er hat mir das Bay Model Visitor Center in Sausalito gezeigt. Das ist ein kleines Museum mit einem riesigen Model von der gesamten Bay Area. Ziemlich beeindruckend und kostenlos. Von daher ein perfekter Ort für verregnete Vormittage :D

Am Freitagvormittag hatte Vanessa mal wieder frei. Eine perfekte Gelegenheit, um ein paar Punkte von unserer gemeinsamen Bucketlist abzuarbeiten. Schließlich haben wir nicht mehr so viel gemeinsame Zeit hier :( So haben wir erst an einem Aussichtpunkt für die Golden Gate Bridge gehalten, sind dann weiter nach Twin Peaks und haben uns zum Schluss die Peter and Paul Church in Little Italy angesehen. Nach einem leckeren italienischen Mittagessen ging es dann mit einem letzten Zwischenstopp an unserer Lieblingsbrücke zurück nach Mill Valley.

Peter and Paul Church

Am Abend kam Jana für das Wochenende von der East Bay rüber und dann ging es wieder ins Peso. Dort haben wir endlich die liebe Vici mal wieder getroffen und sie hat versucht, mir die Welt von „Snapchat“ näher zu bringen. Was man hier auf seine alten Tage alles noch lernt!? :D

It fits! Au-Pair cars rock! Peso gangsters!

Samstag war dann der Tag der Tage: St. Patricks Day! Ich, als riesiger Irland Fan, muss gestehen, dass ich ihn bisher nie gefeiert habe. Das sollte sich ändern. Jana und Vanessa hatten bei mir geschlafen, so konnten wir recht früh Richtung City aufbrechen. Da die beiden noch nie über die Golden Gate Bridge gelaufen sind, sind wir erst dorthin geubert, dann über die Brücke gelaufen und von da aus mit dem Bus in die City gefahren. Die ganze Woche war für den Samstag Regen angesagt, aber wir hatten Glück. Die Sonne schien fast die ganze Zeit und verrückte Wolkenkonstellationen zauberten ein tolles Licht auf die Stadt.

The City and the Bay Postkartenfoto

Die Parade war leider nicht so toll, wie erwartet. Aber nachdem man die Pride Parade gesehen hat, wirkt wahrscheinlich jede Parade etwas schlicht. Ich fand die Kleeblatt Luftballons super toll, die an einigen Wagen hingen. Da ist Jana kurzerhand zu einem Popcorn Stand gegangen und hat gefragt, ob sie einen dieser Luftballons für mich haben kann. Ich hab mich sooooo gefreut! Danke nochmal dafür! ♥ So konnten mich die Mädels den Tag auf jeden Fall nicht mehr verlieren :D

Ein echter Leprechaun

Nach der Parade haben wir uns noch mit ein paar Typen getroffen, die uns mit auf eine Bar Tour nehmen wollten. Das war aber eher ein Reinfall. Der eine war einfach ein totales A****loch. So beschlossen wir kurzerhand der Einladung vom „Boots-Peter“ zu folgen und nochmal eine Bootstour durch die Bay zu machen. Schließlich war der Tag noch jung. Auf dem Weg zur Cable Car (das hatte Jana noch auf ihrer Bucket List) haben wir einem Obdachlosen noch eine Banane geschenkt. – Vollbringe jeden Tag eine gute Tat! – Der Cable Car „Bremser“ war dieses Mal leider nicht so cool drauf, wie der von der letzten Fahrt, aber es hat trotzdem wieder Spaß gemacht. Nach einem späten Mittag bei Boudin am Pier 39 sind wir dann zum Boot und der Peter durfte uns tatsächlich kostenlos mitnehmen. Natürlich fing es am Nachmittag doch noch zu regnen an. Aber alles Negative hat auch etwas Positives: Wir bekamen einige St. Patricks Day Regenbögen über der Bay zu sehen. Zauberhaft!

Fisherman's Wharf:

Boots Tour:

Alcatraz Alcatraz Golden Gate Bridge Bay Bridge und Treasure Island

Wir wurden direkt nochmal eingeladen die letzte Tour des Tages (die Sunset Tour) mitzumachen, wollten uns aber noch eben etwas die Beine vertreten, zur Toilette und mit einem Irish Coffee aufwärmen. Als wir dann zurück kamen, war das Boot aber schon weg. Zu blöd. Naja, man kann nicht immer Glück haben. Es war ein super langer Tag, wir haben viel gemacht, erlebt und ich bin einfach nur froh, hier so tolle Freundinnen gefunden zu haben. Danke Mädels! ♥

Irish Coffee with green cream for sure! Night night beautiful Bay!

Sonntag musste ich den ganzen Tag arbeiten. Am Vormittag war ich mit den Jungs auf einem Kindergeburtstag. Oh man, wieder eine neue „die spinnen die Amis“ Kategorie. Alles fing harmlos mit verschiedenen Gruppenspielen in einer kleinen Turnhalle an. Dann haben alle Kinder Schutzbrillen und Nerf Guns bekommen und nach dem Mittagessen gab es noch eine Runde vereinfachtes Laser Tag. Ich bin mir nicht sicher, der Junge der Geburtstag hatte, ist entweder sechs oder sieben geworden. Ja, mehr muss ich dazu nicht sagen, glaube ich…

Am Nachmittag sind Ima und ich mit den Kids nach Sanoma gefahren, um uns ein kleines Mozart Konzert für Kinder und Familien anzusehen. Das war ganz toll. Wir haben direkt beschlossen, dass wir sowas öfter machen müssen. Gesagt, getan. Diesen Sonntag geht es zu „Peter and the Wolf“. Ich freue mich :)

Hui, da habe ich euch mal wieder viel geschrieben… Danke für’s Lesen bis zum Schluss! Drückt die Daumen, dass das Wetter bald wieder besser wird, damit ich wieder raus kann, um tolle Fotos für euch zu schießen!

Have a lucky day!

Love and hugs eure Feedo

One Day - Four States

Samstag, 10.03.2018

Here I am again!

Wie versprochen, folgt nun der Post über Vanessas und mein Roadtrip über insgesamt ganze 2000 Meilen durch die Mitte der USA. Ich freue mich, dass wir zwei ganz große Punkte von ihrer Bucket List abgearbeitet haben und mit dem Besuch des Mount Rushmores ein großer Kindheitstraum von ihr in Erfüllung ging. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag ging unser Flug nach Denver, Colorado. Dort sind wir dann in den frühen Morgenstunden angekommen und mit Zug und Bus zur Hertz Car Rental Station in die Innenstadt gefahren. Es ist nämlich weitaus günstiger, das Auto nicht am Flughafen, sondern in der Stadt zu mieten. Man kann wirklich teilweise mehrere hundert Dollar sparen! Nur so als Tipp ;) Vor Ort gab es dann leider ein paar Probleme mit der grantigen Mitarbeiterin der Autovermietung. (Ich habe unseren guten alten Bekannten aus San Rafael ein wenig vermisst. Bei uns sind die Hertz Mitarbiter wesentlich cooler!) Am Ende hatten wir aber unser Auto, alle Versicherungen, die wir brauchten und Vanessa konnte auch als Fahrerin eingetragen werden. Noch schnell ein paar Snacks bei Safeway geshoppt und los ging es Richtung Mount Rushmore. Wir mussten erst durch halb Wyoming fahren, um nach South Dakota zu kommen. Man sagte mir vorher in Wyoming gäbe es nichts. Und ich muss euch sagen, dass war nicht untertrieben. In Wyoming gab es wirklich nichts. Aber Vanessa und ich hatten uns und viele gute Spotify Playlists. And a lot of fun fun fun!

  Goofing around with my camera

Kurz vor South Dakota haben wir irgendwo in einem 100 Seelen Örtchen (viel größere Orte gab es auf unserem Weg durch Wyoming auch nicht) eine kleine Pipi und Kaffee Pause eingelegt. Kaum raus aus dem Auto sagte Vanessa: "Oh ich liebe Schnee! Ich würde gerne einen Schnee-Engel machen!" Ich: "Mach doch!" Sie: "Doch nicht mit meinem Cashmere Jäckchen!" Hahaha! Du bist einfach die Geilste, Vanessa! ♥ In dem kleinen Diner haben sie uns auch ein wenig angeschaut, als seien wir Außerirdische und der junge Kellner war auch etwas verwirrt, als ich gesagt sagte, er solle das Wechselgeld von den 2$, die ich ihm für den 1,35$ Kaffee gegeben hatte, behalten. Immer diese reichen Großstadt-Gören! :D

Schnee in South Dakota Kids, nicht nachmachen!

Ungefähr sechs Stunden später waren wir dann fast am Ziel. Wir hatten noch etwas Probleme, eine Tankstelle im Nirgendwo zu finden. Aber kurz bevor wir beide in Panik ausbrachen, weil die Tankanzeige schon kurz vor der Reserve stand, kam endlich ein etwas größeres Örtchen mit mehrern Tankstellen. Erleichtert ging es dann weiter. Natürlich wollten wir uns nicht nur den Mount Rushmore, sondern auch das noch immer nicht fertige "Crazy Horse" ansehen. Wir haben es allerdings nicht eingesehen, 24$ Eintritt zu zahlen. So gab es nur ein Foto von weitem. Es war aber trotzdem schon echt beeindruckend.

Crazy Horse wilde Bergziegen 

Vanessa war unendlich aufgeregt und es kullerte sogar ein kleines Freudentränchen. Dafür hat sich die weite Anreise gelohnt. Leider ist der Hiking Trail am Mount Rushmore bei Schnee gesperrt. Wir hatten aber trotzdem Glück mit dem Wetter. Für die nächsten Tage war nämlich ein Schneesturm angesagt.

The one and only Mount RushmoreKissing the presidents 

Nach einem langen Tag und einer kurzen Nacht (schließlich hatten wir beide nur 2,5 Stunden im Flugzeig geschlafen) fuhren wir dann weiter nach Rapid City (Rabbit! Rabbit! :D). Wir waren fix und alle, konnten aber erst ab 19 Uhr in unser Airbnb einchecken. So versuchten wir, die Zeit noch in einem Pub rum zu kriegen. Das Essen war gut, der Gin Tonic auch, aber wir wollten nur unser Bett. Als wir dann endlich einchecken konnten, waren wir mal wieder erstaunt, was man für schicke Buden für so wenig Geld bei Airbnb bekommt. Der Besitzer war etwas seltsam. Er hat dieses riesige Haus mit all der schicken Kunst und lebt ganz alleine und wollte uns dann in seinem Arbeitszimmer sein Giant Trikot zeigen (da wir ja aus San Francisco sind) und da lagen auch überall diese Ordner mit Baseball Sammelkarten und sein ganzes Wohnzimmer war voll gestellt mit Golfschlägern.... Naja, seltsamer Kauz auf jeden Fall. Aber er war nett und hat uns dann auch in Ruhe gelassen, als wir auf's Zimmer wollten. Wir waren dann trotzdem etwas froh, dass wir unsere Tür abschließen konnten. Zimmer und Bad waren echt ziemlich cool. Also am Ende ein top Airbnb!

Am nächsten Morgen wollten wir vor unserem großen Trip nach Aspen dann noch was frühstücken gehen und sind zu dem Lokal, das der Typ vom Airbnb uns empfohlen hatte. Da hätten wir allerding über eine halbe Stunde auf einen Tisch warten müssen, also gingen wir gegenüber zum Starbucks. Dort mussten wir dann auch ziemlich lange auf unsere Bestellung warten, obwohl nicht viel los war. Während wir da so rum standen und uns über die Leute unterhalten hatten (wie man das halt so macht, wenn man nichts zu tun hat), kam von Vanessa irgednwann ein tiefer Seufzer und die Aussage: "Ich vermisse die Stadt!" Maus, wir waren gerade einen Tag auf dem Land :D

Als wir dann nach der besten Route nach Aspen guckten, viel uns auf, dass wir nur einen winzigen Umweg machen mussten, um ein Stück durch Nebraska zu fahren. So, why not? Ein Tag - Vier Staaten! Kann man mal machen. So ging es also von South Dakota über Nebraska und Wyoming zurück nach Colorado wieder vorbei an Denver und ab in die Berge nach Aspen. Was eine Tour. Wir mögen vielleicht etwas verrückt sein, aber für sowas sind wir doch schließlich hier! Ich liebe die USA!!!

An beiden Road Trip Tagen haben wir neben den weißen Berziegen am Mount Rushmore noch eine Menge freilaufende Truthähne in Rapid City, einige Gazellenherden auf den freien Feldern in Wyoming und mehrere amerikanische Bisons vor der Grenze zu Colorado gesehen. Leider bestand nicht immer die Möglichkeit zu stoppen, um Fotos zu machen. Daher gibt es auch kein Bild vom Colorado Schild.

Die bergige Landschaft rund um Aspen war ziemlich schön, aslo das, was wir davon gesehen haben. Wir sind an einem kleinen urigen Goldgräber Städchen vorbei gefahren. Das war ziemlich cool und ich war wieder begeistert vom vielseitigen Amerika. Leider wurde es dann recht schnell dunkel und wir konnten die schöne Landschaft nur noch erahnen. Nach 10 Stunden Fahrt mit nur kleinen Toiletten- und Tankpausen konnten wir dann endlcih den Miniflughafen von Aspen mit all den Privatjets der Promis vor uns sehen. Wir hatten nur noch Energie für einen kleinen Aprés Ski Cocktail (obwohl wir ja noch gar nicht Ski fahren waren :D), dann zog es uns ins Airbnb. Trotz gutem Schlaf in der Nacht davor, hatte uns die Fahrt doch ziemlich geschlaucht. Unser Airbnb war einen Ort weiter in Basalt. Es war das erste mal, dass ich ein Airbnb ohne Bilder gebucht hatte und der Mut hat sich ausgezahlt. Was ein geiles modernes Loft! Wieder dachte man sich: Zu schade, dass wir nur für die eine Nacht hier sind! 

Am nächsten Morgen ging es dann wieder relativ früh los, um Vanessas zweiten Punkt abzuarbeiten: Einmal Skifahren in Aspen. Für mich als Anfänger hat es sich bei den Preisen einfach nicht gelohnt und Vanessa hatte auch definitiv mehr davon, ohne mich an den Hacken zu fahren. Ich habe mir somit ein wenig den kleinen Ort Aspen angesehen und an meinem letzten Blogeintrag gearbeitet.

Skihase Vanessa

Gegen Mittag fing es an, oben auf dem Berg zu schneien. Da wir noch den ganzen Weg durch die Berge zurück nach Denver mussten, beschlossen wir dann auch, los zu fahren. Das war eine gute Idee, denn die Straßen waren super voll, das Wetter wurde immer schlechter und wir brauchten ewig lange. Durch den ganzen Schneefall konnten wir leider wieder nicht viel von der Landschaft sehen, aber zurück in Denver wurden wir dann von den letzten Sonnenstrahlen des Tages begrüßt. Nachdem wir noch was im Hard Rock Café gegessen und das Auto zurück gebracht hatten, ging es wieder mit öffentlichen Verkehrsmitteln durch halb Denver zurück Richtung Flughafen zu unserem letzten Airbnb für die Reise. Auch dieses war sehr gut (nur leider nicht so leicht zu finden...). Im Hard Rock Café hatten wir einen richtig coolen Kellner im 50er Rock'n'Roll Stil. Müde und kaputt, aber glücklich ließen wir unsere Reise Revue passieren und sprachen dann ernstere Themen an. Weil ihre Cola alle war, griff Vanessa in Gedanken zu meiner Cola light, nahm einen kräftigen Schluck und schloss unser Gespräch mit "Boah, schmeckt das scheiße!". Danke Liebes, dass du mich auch in den schwierigsten Zeiten immer wieder zum Lachen bringst! ♥

Montag ging es dann sehr früh zum Flughafen von Denver. Der Uber Fahrer war super lustig und gemeinsam mit ihm haben wir uns über unsere Airline "Frontier" lustig gemacht. Bei denen muss man echt für jeden Pups extra zahlen und wir haben uns gefragt, wann sie wohl Durchsagen, wie "Möchten sie saubere frische Luft atmen? Zahlen sie bitte 10$." machen. Naja, in unserem Fall waren sie trotzdem am Günstigsten und ich will mich wirklich nicht beschweren. Wir hatten einen tollen Kurzurlaub und ich hatte wieder die Möglichkeit, mal ein paar ganz andere Ecken der Staaten zu sehen. Danke liebste Vanessa! Reisen mit dir macht einfach Spaß! ♥

Demnächst mehr aus der wuderschönen Bay Area und dem verschneiten Tahoe!

Danke!

Eure Feedo

Boat Bridge Beer

Dienstag, 06.03.2018

Ahoi ins ferne Deutschland! Ich weiß, ich habe schon wieder viel zu lange nichts von mir hören lassen. Irgendwie kam ich letzte Woche aber nicht so richtig in‘ Trott und dann stand schon die nächste Reise vor der Tür. Zurzeit halte ich mich mit Vanessa in Aspen, Colorado auf. Dazu kommt dann mehr im nächsten Post. Hier möchte ich euch nun über meine letzten beiden Wochen berichten.

Vorab ein riesiges Dankeschön für nun mehr als 10.000 Klicks! Aufgrund der vielen Leser hat Ima mich gebeten, den Blog etwas anonymer zu gestalten. Just for your information.

Tahoe war dieses Mal noch unspektakulärer, als beim letzten Mal. Ich brauchte die Auszeit aber auch, um mir Gedanken zu machen, Reisen zu planen und so weiter. Nachdem ich jetzt so viel Besuch hatte, musste ich mir mal wieder ein wenig Zeit für mich nehmen (und via Skype auch für meine Freunde in Deutschland bzw. in Kanada :D). Wir hatten am Ende viel Schnee und ich fand es super entspannend, dem Schneegestöber vor dem Fenster zu zusehen. Dazu eine heiße Tasse Tee und mein Buch – nahezu perfekt.

Natürlich musste ich auch ein wenig arbeiten, aber es hielt sich in Grenzen, da die D’s viel auf der Piste waren. An einem Nachmittag waren Ima und ich mit den Kids Freunde in Truckee treffen. In diese Nachbarschaft von Truckee darf man nur hinein, wenn man von einem Anwohner auf eine Gästeliste gesetzt wird. Es ist ein etwas wohlhabenderes Viertel, wie ihr euch sicher denken könnt. Mir war vorher gar nicht bewusst, wie groß Truckee eigentlich ist. In dieser Nachbarschaft haben wir uns mit der befreundeten Familie dann in der sogenannten „Scheune“ getroffen. Dort gab es eine kleine Töpferwerkstatt, eine Sporthalle, eine Bowlingbahn, Videospielautomaten, Flipperautomaten, einige Pooltische und weiteres, was Kinderherzen höher schlagen lässt. Wir haben den Nachmittag auf jeden Fall gut um bekommen :)

Letzte Woche Freitag ging es dann wieder zurück nach Mill Valley. Den Samstag musste ich dann wieder den kompletten Tag arbeiten. Ima und Aba haben sich einen Tag „off“ genommen und ich konnte meinen Tag mit den Kids frei gestalten. Am Vormittag waren wir in Larkspur beim Farmer’s Market. Dort durften die Kids auf Ponys reiten, Bauernhoftiere streicheln und sich schminken lassen. Zum Lunch waren wir dann Burger essen und danach gab es für alle noch ein Eis bei Swirl. Für den Nachmittag hatte ich mir dann ein ganz besonderes Artproject mit den Kids vorgenommen. Wir haben „Puffy Paint“ selber gemacht. Das ist eine Farbe aus Bastelkleber, Rasierschaum und Lebensmittelfarbe. Wir hatten super viel Spaß, aber es war auch eine riesige Sauerei. Nach der Aktion habe ich alle Kids erstmal in die Wanne gesteckt und alle Klamotten in die Waschmaschine. Danach durften alle oben spielen, während ich unten wieder alles sauber gemacht hatte. Es war definitiv keine Aktion für mal eben so, aber wir hatten ja Zeit und es ist am Ende eine richtig tolle Gallerie entstanden. Ein wirklich toller Arbeitstag :)

Letzten Sonntag, an meinem freien Tag, war ich mit Jana und ihrer Mutter verabredet, die erst am Vorabend von ihrem Road Trip durch Kalifornien/ Vegas / Grand Canyon zurück gekehrt waren. Die beiden waren so lieb und haben mich zum Frühstück abgeholt. Danach ging es dann weiter in die City. Wir haben Janas Mama die Fisherman’s Wharf und den Pier 39 gezeigt. Dort findet man überall Läden mit hawaiianischem Schmuck. Ich habe schon oft mit so einigen Stücken geliebäugelt, aber die Preise und mein ewig leeres Portmonee sprechen dann doch jedes Mal dagegen. Janas Mama hat sich aber ganz tolle Perlenohrringe gekauft und ein Gratis Geschenk dazu bekommen. Sie durfte sich an einem Stand eine Muschel aussuchen, die vor Ort für sie geöffnet wurde. Drinnen war eine Perle. Sie hatte sich scheinbar für die richtige Muschel entschieden, denn die Perle war riesig und super schön. Der Trick war, dass sie sich dazu vor Ort ein Schmuckstück aussuchen konnte, in das die Perle eingelassen wurde. Das musste sie natürlich bezahlen. Aber sie hat sich etwas sehr schönes ausgesucht und der Preis war total fair. Nun hat sie auf jeden Fall ein tolles Andenken mit einer netten Geschichte dahinter :)

--- Ich musste kurz abbrechen. Heute ist Dienstag und ich bin wieder zurück in Mill Valley. Donnerstag geht es schon wieder nach Tahoe. Wer soll bei der ganzen Reiserei denn auch zum Schreiben kommen? Nun zurück zu unserem Tag in SF:

Als wir alles abgeschlendert hatten, beschlossen wir spontan noch nach Down Town zu fahren, um die Street Fair zum Chinese New Year in China Town zu besuchen. Leider sollte die aber schon eine Stunde später zu machen, aber wir beschlossen trotzdem mit der Cable Car Richtung Innenstadt zu fahren, da die beiden noch nie Cable Car gefahren waren. Auf dem Weg zu Station wurden wir an der Fisherman’s Wharf aber von einem netten jungen Mann abgefangen, der uns für je 15$ ein Ticket für eine Sunset Bootsfahrt in der Bay anbot. Das überlegten wir uns nicht zweimal. Noch eben für jeden eine Flasche Bier organisiert und ab ging’s auf’s Boot. Man könnte meinen, es war nur eine Bootsfahrt, aber sie hat wirklich viel in mir ausgelöst. Ich habe mich so frei gefühlt in diesem Moment und weiß nun definitiv, dass ich irgendwann nochmal hier in der Bay Area leben möchte. Im Moment gibt es einfach keinen schöneren Platz auf der Erde für mich.

Wenn man unter der Golden Gate Bridge hindurch fährt, darf man sie angeblich etwas wünschen. Mal sehen, ob meine Wunsch in Erfüllung geht...

Ansonsten ist in der Woche auch nicht mehr viel passiert. Ich habe mal wieder etwas Sport gemacht und war viel in der Nachbarschaft spazieren. Ein paar Frühlingseindrücke habe ich hier für euch:

Die Tage kommt dann der Reisebericht von Vanessas und meinem Trip durch ganze vier Staaten der USA.

Passt auf euch auf!

Love and Hugs,

Feedo

PS: Schaut, wie gut meine Kids es haben. Lunchtime :)

Hello Spring! - California Girls Power Part 2

Dienstag, 20.02.2018

Hello hello, wo war ich stehen geblieben? Ja, richtig. Super Bowl Sunday. Hier sind noch zwei schöne Bilder von den Mädels, die am Vormittag in San Francisco entstanden sind:

Man sagt, San Francisco sei auf sieben Hügeln erbaut worden. Derweilen zählt man aber über vierzig. Blöd, dass man mit Kind so schlecht ubern kann :D

Den Montag musste Lea sich dann leider verabschieden. Es fiehl ihr sichtlich schwer. Aber du hast das so toll gemacht Süße! Ich bin unenedlich stolz auf dich, denn ich hätte wirklich nicht gedacht, dass du es tatsächlich schaffst, mich besuchen zu kommen! Nun ist auch die Kleine erwachsen. Ich hab dch lieb, Schwesterlein ♥

Mit dem Wetter hatten wir ja schon die ganze Zeit Glück, aber letzte Woche Dienstag wurde es dann so richtig warm. Somit beschlossen wir kurzer Hand an den Muir Beach zu fahren. Das hatte ich ja schon beim letzten Mal kurz angerissen, da ich an dem Tag angefangen hatte, den letzten Blogeintrag zu tippen. Hier nun auch ein paar Bilder dazu:

So lässt es sich arbeiten Das Roundhouse ist übrigens bald meins - wir müssen nur noch über den Preis verhandeln

Am Nachmittag im Garten

 Den Mittwoch sind wir dann einfach mal zuhause geblieben. Ich hatte für Ima noch einen Kuchen zu backen und wir dachten uns, dann könnten wir auch mal den Hot Tub ausprobieren. Man gönnt sich ja sonst nichts bei dem schönen Wetter. Luna hat es sichtlich genossen. Wir fanden es aber auch schön, mal ein wenig zu relaxen und nicht mit dem Auto unterwegs zu sein.

Donnerstag ist am Vormittag auch nicht viel passiert. Wir waren einkaufen und gegen Mittag habe ich die Mädels zu einer Mall gefahren, in der sie dann den Nachmittag verbracht haben. Ich war am Nachmittag mit Ima und den Kids wieder am Muir Beach. Dort war relativ viel los. Wir waren nicht die Einzigen, die das schöne Wetter genießen wollten. Viele waren mit ihren Hunden unterwegs. Kids haben in den Wellen gespielt. Teenies haben Instagram Fotoshootings gemacht. Pärchen kamen um den Sonnenuntergang zu genießen. Andere gingen mit ihrem Lama spazieren. JA! LAMA! Am Strand! Das war wohl das verrückteste, was ich je gesehen habe. Es gehört auf jeden Fall in die Top 10 der verrücktesten Dinge, die ich je gesehen habe :D

Ginger Twins

Am Abend war Vanessa so lieb und hat die Mädels von der Mall abgeholt. Wir wollten eigentlich warten, bis Luna schläft und dann "The great Gatsby" gucken. Sie fand unsere Idee aber doof und so haben wir den Film mit ihr angefangen. Sie wollte aber auch während des Filmes nicht so wirklich einschlafen. Kuscheln mit Vanessa war besser, als schlafen. Nun kennt sie halt auch die ganze Geschichte des großes Gatsbys. Alter Knabe! (Oder wie Luna zu sagen pflegt: "Alter Knabel!") :D 

Liebe!

Freitag Vormittag hatte Vanessa auch frei (was eigentlich nie vorkommt). So haben wir die Chance genutzt und sind nach San Francisco gefahren, um endlich mal mit der Cable Car zu fahren. Es ist schließlich irgendwie ein MUSS in San Francisco. Und auch, wenn es ziemlich teuer ist, hat es sich total gelohnt. Die Fahrt war sehr lustig und man hat so richtig das volle San Francisco Programm bekommen. Wir sind komplett runter zur Fisherman's Wharf gefahren, waren dort noch ein wenig Bummeln und sind dann mit dem Bus zurück zu der Parkgarage, in der unser Auto geparkt war. Das hat echt super gut geklappt und wir hatten einen weiteren tollen Vormittag in "The City".

Samstag war ich den ganzen Tag arbeiten. Die Mädels waren mit Vanessa in den Muir Woods und auf dem Mount Tamalpais. Auch wenn ich natürlich lieber mit den Mädels unterwegs gewesen wäre, hatte ich trotzdem auch einen schönen Tag mit den D's. Wir waren bei bestem Wetter auf einer Pool Party vom Bay Club. Erst waren wir alle gemeinsam im Wasser planschen, dann hat Coach Mike vom Schwimmteam ein paar lustige Spiele mit den Kids gemacht und im Anschluss gab es Pizza für alle und dazu den Film "Sing". Jeder, der an den Spielen teilgenommen hat, durfte den kleinen aufblasbaren Pinguin, der für die Spiele benutzt wurde, behalten. Die Leute vom Bay Club wissen schon, was Kindern Spaß macht (und Erwachsenen auch :P).

 Ginger Twins Part 2 - Ich werde meine kleine Mia so vermissen!

Am Sonntag hatte ich dann auch frei und ich habe Julia und Luna mal auf die andere Seite der Richmond Bridge gebracht. Wir waren in Berkeley, Jana besuchen und mit ihr sehr lecker frühstücken. Danach hat sie uns noch einen tollen Aussichtspunkt gezeigt. Leider war es recht neblig und wir konnten San Francisco mehr erahnen, als sehen. Naja, aber der Nebel gehört halt auch mit zur Bay Area und die Aussicht war trotzdem sehr schön. Nachdem wir Jana wieder nach Hause gebracht hatten (sie musste noch arbeiten), beschlossen wir kurzerhand noch über die Bay Bridge nach San Francisco zu fahren. Schließlich bietet sich für uns aus Marin County selten die Chance dazu. Auf dem Weg zur Brücke, verstand ich dann auch, warum Ima sich immer über den Verkehr dort aufregt und warnt, dass das Fahren dort sehr "tricky" sein kann. Ich habe nochmal recherchiert und es sind tatsächlich 17(!) Spuren, die nebeneinander durch den "Toll Booth" führen und dann wieder auf fünf Spuren zusammen gefügt werden. Da kann man schonmal leicht die Übersicht verlieren. Wir waren an einem Sonntag Nachmittag da und es war schon sehr voll. Ich will nicht wissen wie der Arbeitsverkehr unter der Woche dort aussieht. Die Erfahrung war aber schon ziemlich cool und es gab mal einen anderen schönen Blick auf die City. Für Luna musste ich dann noch einen orangenen Jeep auf der vollen Brücke einholen, den sie unbedingt fotografiren wollte, weil die ihn so toll fand. Eben doch meine Nichte ;)

Bay Bridge Lunas Jeep

In San Francisco angekommen, kam die Sonne auch wieder raus. Wir sind dann weiter zum Golden Gate Park gefahren. Julia hatte nämlich noch den Japanese Tea Garden auf ihrer Bucket List. Ein wirklich sehr schöner Garten, aber 9$ Eintritt fand ich dann schon ziemlich heftig, wenn man bedenkt, wie klein die Anlage dann doch ist. Fazit: Kann man machen, muss man aber nicht.

Letzten Montag durfte Luna dann entscheiden, wo sie nochmal hin möchte und sie hat sich für den Hippie Tree mit den Schaukeln in Tiburon entschieden, bei dem sie in ihrer ersten Woche schon mit Lea waren. Die Aussicht auf die Bay ist wirklich super schön von dort.

Am Abend waren wir mit Vanessa in der Cheesecake Factory. Während wir auf unser Essen warteten, gab es eine letzte Partie UNO mit ihr :D Danach mussten die Mädels voneinander Abschied nehmen. Es fiehl allen Parteien sichtlich schwer, aber spätestens an der Hochzeit werdet ihr euch ja alle wieder sehen ♥ 

An unserem letzten gemeinsamen freien Vormittag waren wir in Sausalito beim Discovery Museum. Ich denke, es war ein schöner Abschied für alle. Wir waren ein wenig kreativ zusammen, haben den Sonnenschein auf dem tollen Spielplatz genossen und hatten dabei einen erstklassigen Blick auf die Golden Gate Bridge. 

Mädels, ich hoffe, ihr habt die Zeit hier mit mir so genossen, wie ich sie mit euch genossen habe. Ich habe versucht, euch zu zeigen, warum ich hier so glücklich bin und ich denke, es ist mir auf jeden Fall auch stückweit gelungen. Danke, dass ihr mich besucht habt ♥

 Am Mittwoch wurden nach einem leckeren Frühstück in Downtown Mill Valley dann die letzten Sachen in den Koffer geschmissen und dann ging es auch schon auf zu Flughfen.

Nun habe ich mein Zimmer wieder für mich alleine. Die ersten Nächte konnte ich ziemlich schlecht einschlafen. Es war einfach zu ruhig. Aber ich muss sagen, gestern haben ich es auch einfach mal genossen, nichts zu tun. Es war der erste Tag seit einer Ewigkeit, an dem ich mir keinen Wecker gestellt habe. Außerdem hatte ich reichlich Zeit für meinen Reisemonat zu recherchieren und zu rechnen. Ich denke, in den nächsten Tagen kann ich dann auch endlich anfangen, alles zu buchen. Aufregend!

Was war noch die letzten Tage? Ja, richtig. An dem Tag, an dem Julia und Luna abgereist sind, war Valentinstag. Ich dachte, es sei kein "big deal" im D Haus. Ich meine, wir mussten für alle Klassenkameraden der Kids eine Valentine's Karte beschriften (und Mia musste natürlich jede einzelne auch individuell gestalten, weshalb ich ihr ein paar Karten abnahm - sonst wären wir in drei Jahren nicht fertig gewesen!), aber Ima fluchte so sehr darüber, dass ich dachte, sie legen nicht viel wert auf den Tag. Aba brachte am Vorabend Rosen mit und Dan sagte "Oh look. So nice from you Aba, to bring roses for Feedo." Ääääh! Natürlich waren die Rosen für Ima :D Naja, am Valentinsmorgen jedenfalls kamen die Kids alle gemeinsam in die Küche und übergaben mir komplett selbstgebastelte Karte (nicht solche, wie für die Schule, auf denen sie nur Namen eintragen mussten), einen wunderschönen Strauß Tulpen und Schoki. Das war so süß! Und ich stand da mit leeren Händen und meinte nur "I thought, it's not a big deal!?", worauf Ima meinte, dass es auch keiner sei. Natürlich hatte ich aber auch was von den Kids und mir für Ima und Aba. Es war aber noch nicht fertig, daher haben sie es erst am Abend bekommen. Da die Kids sich so viel Mühe für mich gegeben haben, habe ich ihnen an meinem freien Vormittag, während Julia und Luna packten, noch schnell drei Pikachu Karten gebastelt und auf den Weg zurück vom Flughafen Schoki besorgt. Tja, was soll ich sagen? Sie sind ausgerastet vor Freude. Nicht, dass nicht schon jeder eine volle Tüte mit Karten und Kram aus der Schule bekommen hätte, aber kleine süße Pikachu Karten sind eben einfach am coolsten. Ha, ich kenne meine Kids halt ;)

Daniels Klassenzimmer Valentine's Tüten auspacken Lebkuchenherzen von uns für Ima und Aba

Samstag hatte ich einen richtig coolen Arbeitstag. Ima ist sehr interessiert in Kunst. Klar, ihr Vater ist Berufsmusiker, sogar ein sehr Bekannter in Israel. Außerdem ist sie als Kind mit ihren Eltern schon viel rum gekommen und konnte Museen in der ganzen Welt besuchen. Sie muss Malen und Zeichnen als Kind genauso geliebt haben, wie ich. Irgendwoher muss Mia das ja haben. Jedenfalls hatten Ima und ich die Idee, mit den Kids mal ein Kunstmuseum zu besuchen. Samstag war es dann soweit. Wir sind ins MoMA gegangen, das Museum of Modern Art in San Francisco. Dort war ich im Dezember auch mit Normen und Vanessa. Es ist echt ein mega cooles Museum. Damit es für die Kids etwas interessanter wird, hat Ima sich vorher ein paar Aufgaben ausgedacht. Wir hatte für jeden Papier und Stifte mit, so konnten die Kids ein paar Skulpturen abzeichnen. Außerdem haben wir Farbsuchspiele gespielt oder die anderen mussten mit verschiedenen Fragen heraus finden, welches Bild einem am besten gefällt. Natürlich haben wir uns nicht alles angesehen, sondern vorher ein paar Räume raus gepickt. Ima hat auch vorher zuhause ein paar Kunstbücher für Kinder mit ihnen durch geblättert, in denen sogar ein paar Bilder von unserem MoMA abgebildet waren. Unser Plan ging total gut auf. Die Kinder haben den Besuch mindestens so genossen, wie wir und als Sahnehäubchen gab es noch ein mega leckeres Mittagessen im Museums Café. Besser geht es nicht :D

Look at this picture for 30 seconds and tell us what you feel

Heute Mittag ging es dann für uns nach Tahoe. Unsere Schule hat "Ski Week", also eine Woche Ferien. Ich hatte wenig Lust, weil die Wetterapp die ganze Zeit zu warme Temperaturen für Schnee angezeigt hatte. Aber schwups, kaum sind wir an der Grenze zum Tahoe National Forest, fängt es zu schneien an. Hier liegt der Schnee jetzt zwar nicht super hoch, aber alles sieht wieder hübsch aus, die nächsten Tage bleibt es kalt und es soll noch ein bisschen mehr Schnee kommen. Winterwonderland ♥

Ich denke, that's it. Es ist viel passiert in der letzten Zeit und in wenigen Tagen bricht mein letztes Arbeitsquartal an. Es ist noch viel geplant für die letzten Monate und ich freue mich sehr auf die vielen kommenden Highlights. Andererseits fürchte ich mich immer mehr vor dem Abschied von der Family, da es mir jetzt schon immer einen kleinen Stich versetzt, wenn wir über Ereignisse in der Zukunft sprechen, an denen ich nicht mehr teilnehmen werde. Aber da ich ja versuche, immer postiv zu denken, freue ich mich jetzt einfach nur auf die letzten schönen gemeinsamen Wochen!

Cheers (mit einem Glas Rotwein von Aba in der Hand) und gute Nacht ihr Lieben!

Danke für euren Support!

Eure Feedo

PS: Es ist unglaublich, wie sehr es überall blüht in der Bay Area. Es fühlt sich definitiv nicht nach Winter an. Die Bäume haben weiße, rosa und lila Blüten. Die Sonne scheint jeden Tag. Wir hatten seit Wochen keinen Regen. Der Frühling kommt mit großen Schritten. Wenn mir die Sonne so ins Gesicht scheint, kann ich nicht anders, als zu lächeln. Das Leben ist schön. Kalifornien macht mich glücklich. Und nicht nur mich, auch meine silly Chukchuks ♥

California Girls Power Part 1

Donnerstag, 08.02.2018

Da ist die erste schon wieder zurück in Deutschland…

Heute habe ich wohl die beste Kulisse, um meinen Blog zu schreiben. Da hier gerade irgendwie der Sommer ausgebrochen ist (Julia, Lea und Luna beteuern, dass es daran läge, dass sie das Wetter ja schließlich so bestellt hätten), sind wir heute Vormittag an den Strand gefahren. Während ich hier fleißig für euch tippe, hüpft Luna im Bikini in den Wellen herum. Ja, heute haben wir den 6. Februar :D Gerade kommt sie zurück gelaufen und meint, dass das Wasser doch ziemlich kalt sei. Pazifik halt ;)

In den letzten Tagen ist natürlich unheimlich viel passiert und ich muss sagen, ich genieße es gerade sehr, einfach nur hier am Strand zu sitzen und zu entspannen. Meine Mädels sind zwar echt super und benehmen sich hervorragend, aber wir sind einfach super viel unterwegs gewesen und ganz nebenbei musste ich natürlich trotzdem meine 45 Stunden in der Woche arbeiten. Durch meinen Husten konnte ich zusätzlich einige Nächte kaum schlafen. Das schlaucht natürlich. Jetzt, wo Lea weg ist und wir den Mietwagen abgegeben haben, wollen wir es aber etwas ruhiger angehen lassen. Wir haben die Zeit aber wirklich genutzt:

Samstag, 27.01.2018

Ich musste von 10-19 Uhr arbeiten. Ima war mit den Jungs bei einer Science Fair und M. fragte, ob wir nicht ein „Play Date“  mit Luna machen könnten. So haben wir einen Mädelsnachmittag im Garten gemacht und den Sonnenschein genossen.

Es blüht so schön in unserem Garten Null Berührungsängste - trotz Sprachbarriere Während ich arbeiten muss, legen diese beiden Damen ihre Füße hoch... jajaaaa Später haben alle noch mein Zimmer und Lunas Spielsachen ausgecheckt

Typische night night Situation mit Daniel - wir spielen Schule und bringen den Stuffies alles über Pokemón bei

Am Abend wollten wir nach San Francisco, um den Geburtstag der nun endlich auch in den USA volljährigen Nina nachzufeiern. Bevor es los ging, haben sich alle Mädels bei mir getroffen. Am Ende waren Christa, Nina, Vanessa und Vici bei mir. Mit uns Vieren waren wir also zu acht. Es war sehr gemütlich :D Als wir nach SF sind, haben wir Luna und Julia natürlich zuhause gelassen. Wir hatten zwar viel Spaß, aber irgendwie wollte der Abend nicht so richtig Fahrt aufnehmen. Letztes Mal war's besser. Lea hat die starken Mixgetränke und rasanten Uber Fahrer etwas unterschätzt und ließ sich den Abend kurzerhand nochmal durch den Kopf gehen. Naja, so gab es etwas Futter für die Wildtiere, die durch meinen Garte streifen :D

Sonntag, 28.01.2018

Am nächsten Morgen ging es Lea erstaunlicherweise wieder gut. 21 müsste man nochmal sein :D Dafür ist Lunas Frühstück dann nicht mehr drinnen geblieben. Ja, ich weiß Katrin, allein die Vorstellung für dich ist wahrscheinlich schon die Hölle, aber Erzieherin sein, härtet definitiv ab ;) Trotzdem ging es dann los zur Fähre. Schließlich hatten Julia und Lea Karten für Alcatraz. Luna ging es dann aber auch wieder gut und so hatten wir einen schönen Tag am Pier 39 und der Fishermen‘s Wharf. Von der Fähre aus konnten wir sogar Delfine sehen. Total cool! Ich war sehr beeindruckt von Luna. Mein Iphone hat mir angezeigt, dass wir an dem Tag fast 13 km gelaufen sind und Luna war die ganze Zeit an meiner Seite. Das hätte ich mit meinen Kids nicht mal ansatzweise machen können.

Auf der Fähre Pier 39 Pier 39 Pier 39 We are Hat Twins Karussell fahren am Pier 39 Der Hut steht dir gut! Fisherman's Wharf Danke für alles Mr. Zuckerberg

Montag 29.01.2018

Shopping Shopping Shopping

Vanessa war auch dabei. Wir waren bei einigen Outletstores, haben einen Großeinkauf bei Costco (Metro in groß) gemacht und als ich dann schon wieder zurück zum Arbeiten musste, sind Lea, Julia und Luna noch dort geblieben, um weiter zu shoppen.

Dienstag, 30.01.2018

Ich hatte einen langen freien Vormittag, weil die Jungs für Nachmittagsaktivitäten länger in der Schule geblieben sind und M. einen Soloafternoon mit Aba hatte. So haben wir die Zeit genutzt und sind zum Point Reyes gefahren. Leider haben wir dieses Mal keine Wale sehen können, aber dafür wieder Seeelefanten (dieses Mal sogar mit Babies) und haben einfach die wunderschöne Landschaft genossen.

Leas Weisheit des Tages: „Wir Menschen sind eigentlich alle Otter.“ Dazu ist nichts hinzuzufügen :D

Point Reyes Mein neues Model Feedo bei der Arbeit

Mittwoch, 31.01.2018

Einmal mit dem Auto durch San Francisco und ein paar Orte abklappern, an denen ich bisher auch noch nicht war. Die Bilder zeigen, wie toll es war ♥

Golden Gate Park:

Twin Peaks Lombard Street Pier 39

Donnerstag, 01.02.2018

Was sollte man auf jeden Fall mal gemacht haben, wenn man in San Francisco ist? Richtig, über die Golden Gate Bridge laufen. Ich kann es wirklich nur jedem empfehlen. Die Aussicht ist einfach toll und zu Fuß sieht man auch mal die ganzen Arbeiter, die die Brücke in ihrem einzigartigen Rot anstreichen. Luna hat von einem der Maler sogar eine Glücksmünze geschenkt bekommen. Kurz nach der Hälfte sind wir wieder umgekehrt, damit wir noch ein bisschen Zeit für Sausalito, dem kleinen Hafenörtchen hinter der Golden Gate Bridge, hatten. Bevor Ich wieder zur Arbeit musste, sind wir Lunas Wunsch noch nachgekommen und haben Lunch bei In-N-Out Burger geholt. (Als Luna im San Francisco Reiseführer zeigen sollte, wo sie gerne hin möchte, hatte sie sich dafür entschieden.)

Am Nachmittag bin ich mit Ima und den Kids wieder nach SF gefahren, um das Museum of Ice Cream zu besuchen. Was ein verrückter Nachmittag. Eintritt und sämtliche Artikel aus dem Shop waren zwar definitiv zu teuer und viel über Ice Cream habe ich jetzt auch nicht gelernt, aber wir haben viele lustige Fotos gemacht und eine Menge Süßigkeiten bekommen *nomnomnom* Mein absolutes Highlight: Ice Cream aus Einhorn Milch. Yummy!

  No diving in the sprinkle pool!  

 

--- So, ich mache mal eben eine Schreibpause. Will jetzt noch ein wenig die Füße ins Wasser halten. Ich hoffe, morgen kann ich diesen Eintrag fertig stellen. ---

Freitag, 02.02.2018

Julia und vor allem Lea wollten nochmal zu der Outlet Mall zum Shoppen. Darauf hatten Luna und ich keine Lust, also habe ich einen „Solo Morning“ mit Luna gemacht. Ich brauchte mit meiner Erkältung auch mal einen Vormittag Ruhe. So haben wir ein wenig mit Normen geskypet, haben ein bisschen TV geschaut und waren im Garten. Den Nachmittag hatten die D Kids schwimmen und ich habe die Sonne am Pool genossen. Wenn man sich überlegt, dass wir vor wenigen Wochen da noch mit dicker Jacke saßen und gefroren haben!? Die Kids haben die Zeit am Pool bei diesem schönen Wetter definitiv auch mehr genossen.

Und immer dabei: Das Pokémon Buch

Samstag, 03.02.2018

Nachdem wir Vanessa eingesammelt und uns eine kleine Stärkung bei der Rustic Bakery geholt hatten, ging die Fahrt weiter Richtung Sacramento zum Six Flags Discovery Kingdom. Wir hatten einen unglaublich tollen Tag. Luna hatte keine Angst und wollte am liebsten überall mit fahren., auch in den größten Achterbahnen. Für die meisten großen Sachen (und unverständlicherweise auch den Aotoscooter) war sie aber nicht lang genug. Sie hatte trotzdem ihren Spaß und wir Großen haben uns mit den Achterbahnen abgewechselt, dass immer einer bei Luna bleiben konnte. Obwohl das Wetter so toll war, war der Park total leer und manchmal saßen wir komplett alleine in den Achterbahnen und fast immer ganz vorne. Nur beim Besuch der Delfinshow liefen mir in einer Tour die Tränen. War vielleicht nicht die beste Idee, einen Abend vorher die Doku „Black Fish“ mit Lea und Julia anzusehen. Ich kannte den Film natürlich schon, aber er berührt mich doch immer wieder. Ich kann den Film trotzdem sehr empfehlen. Er ist wirklich gut gemacht. Delfine und Wale gehören ins Meer! Abgesehen von den Tiershows (warum auch immer man so etwas in einem Achterbahn Park haben muss) war der Park aber echt super und Luna sagt zurecht, dass es ihr bisher bester Tag hier war :)

Endlich Kaffee in der richtigen Menge Liebe Luna hat keine Angst, Julia kann nicht hinsehen

Sonntag, 04.05.2018

Leas letzten Tag haben wir auch voll ausgenutzt. Wir waren den Vormittag wieder in San Francisco. Dieses Mal haben wir uns einen Parkplatz gesucht und die City rund um den Union Square zu Fuß erkundet. Erst haben wir uns die Grace Cathedral angesehen, die erst nach dem großen Erdbeben (Normen, Vanessa, war da nicht auch so ein Feuer? :D), das im Jahr 1906 fast komplett SF zerstört hat, erbaut. Ein Mitarbeiter der Kirche hat uns ein wenig was darüber erzählt. Man hat 1910 mit dem Bau begonnen, konnte das Gebäude aber erst in den 1960er fertig stellen, weil zwischendrin das Geld ausgegangen war. Dazu muss man wissen, dass es hier keine Kirchensteuern gibt und alle Gotteshäuser privat finanziert werden müssen. Er zeigte uns dann noch ein paar interessante bunte Fenster, die man so in den Kirchen Europas nicht finden würde. Auf einem war Albert Einstein abgebildet und auf einem anderen eine Apollo Rakete. Verrückt, die Amis! :D

Nachdem wir China Town erkundet und ein paar Kekse in der Glückskeks Fabrik gekauft hatten, gab es für jeden ein Stück Käsekuchen von der Cheesecake Factory, das wir dann gemütlich im Sonnenschein auf dem  Union Square verschnaboliert haben.

Nach dieser Stärkung bummelten wir noch ein wenig an der Market Street entlang. Die Shops am Union Square waren den Mädels seltsamerweise zu teuer. Also Luna und ich hätten was bei Louis Vuitton gefunden. Julia und Lea dagegen hätten sich in den Laden erst fast nicht rein getraut :D

Nachdem Lea den halben Hollister Laden leer kaufen wollte und die Cable Car an einem Sonntagnachmittag natürlich total überfüllt war, mussten wir uns ein wenig beeilen, um noch rechtzeitig zum Superbowl zu kommen. Die erste halbe Stunde hatten wir dann verpasst, aber Vanessa hatte uns einen großen Tisch in einem Lokal mit Sportsbar reserviert, in das auch Luna durfte. So konnten wir gemütlich das Spiel, die legendären Werbepausen (die wir uns etwas spektakulärer vorgesellt hatten) und natürlich Justin Timberlake in der Halbzeitpause sehen. Dazu gab es leckere Snacks, Burger und Bier. Besser geht’s nicht :)

 

--- To be continued---

Danke für’s Warten und Lesen! ♥

Eure Feedo

Winterzauber am Lake Tahoe und German Girlspower

Freitag, 26.01.2018

Hallo meine lieben Leserinnen und Leser :)

Die letzten Tage ging es mir nicht so gut. Ich kämpfe noch immer ein wenig mit einer Erkältung, die ich mir wohl in Tahoe zugezogen habe. Außerdem hatte ich viel Heckmeck mit meinem IPhone. So wenig ich diese wunderbare Technik auch missen möchte, nervt es mich doch umso mehr, wenn sie nicht funktioniert! Mal sehen, ob mein lieber Mr. "Bisher konnte ich noch jedes unserer Technikprobleme lösen"-Normen mir mit meinen Smartphone Problemen weiter helfen kann. Ansonsten bin ich auf jeden Fall auch so noch erreichbar. Es funktioniert soweit alles. Nur eben nicht so, wie ich es gerne hätte ;)

Aber zurück zum schönen Tahoe. Ich hatte beim letzten Mal noch gar nicht von meiner höchst interessanten Hinfahrt mit Aba erzählt. (Für alle Quereinsteiger: Aba ist hebräisch und heißt Papa. Ich nenne S, meinen Hostdad, so.) Die Fahrt nach Tahoe dauert etwas länger als drei Stunden. Die Kids können hinten DVDs gucken und wir haben vorne eine Menge Zeit, uns zu unterhalten. Aba hat mir super viel über die amerikanische Geschichte, bzw. die Geschichte erzählt, wie die ersten Menschen auf den amerikanischen Kontinent gelangten. Wir haben auch darüber debattiert, wie langweilig Geschichtsunterricht in der Schule ist und wie wir es anders machen würden. Wer mich gut kennt, weiß ja aber, dass ich allgemein nicht so viel davon halte, was und wie in Schulen gelehrt wird. Vorher hatte ich ein bisschen gehofft, ich könne alleine mit dem Jeep fahren und ein wenig Zeit für mich haben, aber im Nachhinen war unsere Fahrt definitiv interessanter, als Imas (Ima = Mama auf Hebräisch) Fahrt alleine im Jeep ;)

Viel gibt es von Tahoe eigentlich nicht zu erzählen. Ich wollte die Zeit nutzen und ein wenig entspannen. Genau dies habe ich auch getan. Dienstag und Donnerstag musste ich erst am späten Nachmittag mit dem Arbeiten anfangen, weil die Kids in der Ski Schule waren. Ima und Aba waren auch auf der Piste, so hatte ich das kleine Häuschen ganz für mich alleine. Dienstag habe ich lange mit Normen geskypet und Reisepläne geschmiedet (Nach dem Reiseabenteuer ist vor dem Reiseabenteuer). Danach habe ich mich mit Ima im Skigebiet getroffen und sie hat mir dort alles gezeigt. Nach einem leckeren Kaffee bin ich mit den Kids alleine nach Hause, habe sie in die Wanne gesteckt, Dinner gemacht und dann war auch schon Bettzeit für sie. Mittwoch wollte ich am Vormittag laufen gehen. Die dünne trockene Luft und vermutlich auch die ersten Vorboten meiner Erkältung haben mir dies aber nicht gegönnt. Nach Schnappatmungen, heftigem Nasenbluten und Schwindel wurde aus dem Lauf eher ein Spaziergang und ich war sehr froh, dass ich die Kinder am Abend nur 2 Stunden hatte. Donnerstag habe ich den Vormittag mit den Kids zuhause verbracht und wir (oder eher ich) haben kleine Holzmodelle zusammen gebastelt. Zum Lunch haben Ima und Aba uns abgeholt und am Nachmittag war ich mit den Kindern in einem Indoor Spielmuseum.

Mein kleines fluffy Mia Duffy Stuffy

Am Abend fing es dann endlich an zu schneien und am nächsten Morgen zauberte der Blick aus dem riesen Fenster ein Lächeln auf mein Gesicht :)

Good Morning Winter Wonderland!

Da die D's auf Familienbesuch in Reno waren, hatte ich den Freitag frei. Am Vormittag habe ich wieder viel mit Deutschland geskypet und am Nachmittag habe ich mich dann aufgemacht, um mir das Winter Wonderland auch mal direkt am Lake Tahoe anzusehen. Allein die Fahrt war schon super schön. Ich mag Schnee :)

Hier fahren die Duffys Ski

Der Heimweg:

Bevor es wieder nach Hause ging, habe ich noch einen Halt in Truckee Downtown gemacht.

Am Samstag hieß es dann "Tschüß Tahoe, wir sehen uns nächten Monat wieder!". Davor war ich mit den Kids aber noch ein wenig im Schnee hinter unserem Haus. Ich konnte es zwar nicht ganz so genießen, weil es mir echt nicht so gut ging und mir trotz Schneeoutfit super kalt war, aber der Anblick der Landschft hat mich dennoch in seinen Bann gezogen. Bei jedem kleinen Windzug glitzerte die ganze Luft vom Puderschnee. Auch die Freude und der Spaß in den Gesichtern der Kinder hat mich sehr glücklich gemacht.

Das Haus der Nachbarn Jonathan Mia macht einen Schneeengel Unser schönes Häuschen

Auf dem Heimweg bin ich die ganze Zeit im Auto weg genickt. Wieder in Mill Valley angekommen, erwartete mich eine angenehme Überraschung. Die Weihnachtskarte von meiner Schwester und das Adventspaket meiner Eltern waren endlich angekommen. Ich habe mich wahnsinnig gefreut. Die Handschuhe hätte ich zwar schon ein paar Tage früher gebrauchen können, aber die nächste Fahrt nach Tahoe kommt ja schon bald :D Am Abend hatte ich dann wieder etwas Energie und bin mit Vanessa endlich zu "The Greatest Showman On World" ins Kino gegangen - ein wirklich sehr empfehlenswerter Film. Von dem Soundtrack kann ich noch immer nicht genug bekommen.

Diese Woche habe ich mich so durchgeschlagen. Die Arbeitszeit war gut. Die Kinder waren entspannt. In meiner Freizeit habe ich meistens geschlafen, ein wenig an diesem Blogeintrag getippt, gelesen oder TV geschaut. Ich war auch mal wieder ein wenig kreativ und habe die eine oder andere Geburtstagskarte gebastelt. Abends haben Vanessa und ich uns oft getroffen, um unsere Serie zu suchten. Alles aber sehr gechillt, schließlich wollte ich bis gestern wieder fit sein. Mein Husten nervt mich zwar noch immer sehr, aber ansonsten geht es mir super gut. Mein nächster Besuch aus Deutschland ist nun nämlich da. Und am Flughafen beim Abholen hat mich die Freude auf einmal so überrollt, dass sogar ein kleines Freudentränchen über meine Wange lief.

Herzlich willkommen im Empire of Evil (wie Papa jetzt sagen würde), nein, besser:

HERZLICH WILLKOMMEN im wunderschönen Kalifornien Luna, Lea und Julia! ♥♥♥

Nachdem Luna mich am Flughafen gar nicht mehr aus ihrer Umarmung lassen wollte, sind wir dann zurück durch die City zu mir geeiert. Ordentlicher Platzregen ließ die Mädels sich direkt heimisch fühlen. In meinem Zimmer haben wir dann Koffer ausgepackt. Nun ist mein Zimmer gut voll, aber wir Camper Girls kommen ja gut mit wenig Platz aus ;)

Heute durfte Vanessa meine liebe Familie kennen lernen und sie haben sich direkt alle verstanden. Oh, wie ist das schön :) Auch die D's haben sie sehr lieb willkommen geheißen. Die Kids wissen alle noch nicht, wie sie mit dieser Sprachbarriere umgehen sollen und M. schien ein bisschen eifersüchtig auf Luna zu sein (hihi ♥), aber spätestens als Lea und Julia alle Mitbringsel präsentiert haben, waren sie total ins Herz geschlossen. Lea durfte sich von D. das Pokémon Spiel erklären lassen und J. hat Julia was am Klavier vorgespielt. Luna war ein wenig verwirrt, als die Kids zur Potty Time ihre IPads geschnappt haben und in die Badezimmer verschwunden sind ("Guck mal Tante Femke, was die da machen!"). Aber im Nachhinen meinte Luna auch nur stumpf zu Julia: "Ach Mama, das ist gar nicht schlimm, dass wir nicht die gleiche Sprache sprechen. Ich weiß sowieso was die meinen." Na dann! :D

Frühstück bei Woodlands

Am Nachmittag habe ich die Mädels dann alleine zum Shoppen nach Novato geschickt und sie sind soeben heile wieder zurück gekommen und scheinen auch noch ein wenig Geld übrig zu haben ;)

Für Luna eher ermüdend... Jetlag lässt grüßen!

Lea und Julia haben Spaß auf den kalifornischen Straßen ;)

 

Demnächst dann ein wenig mehr...

Danke, dass ihr mir noch immer so treu seid und auch danke an alle neuen Leser :)

Eure Feedo

Tschüß Normen, NBA, riesige Seeelefanten und Hallo Schnee!

Dienstag, 16.01.2018

Okay , okay... Ja, ich wollte schon am Wochenende schreiben und ja, ich hatte auch frei am Wochenende, aber ich war viel unterwegs und hatte einfach keine Zeit. Dafür habe ich wieder ein paar tolle Fotos für euch gemacht. Und ich hatte wirklich ein schönes Wochenende mit den Mädels ♥

Aber vorerst zurück zum Anfang des Jahres:

Nach unserem Gammeltag am 1.1. musste ich am 2.1. wieder arbeiten. Die Kids hatten ihren letzten Ferientag und das stand in ihrem Kalender:

Und schwups, stieg der Druck! (Bis zum Vorabend war ich noch davon ausgegangen, dass die Kids normal zur Schule müssen. Somit hatte ich nichts für den Tag geplant. Gut, dass ich nochmal auf meinen Dienstplan geguckt hatte.) Wir haben es uns einfach gemacht, sind mit den Kiddos zum Spielplatz gefahren, haben dort ein Lunchpicknick gemacht und nachmittags mit ihnen zuhause im Garten gespielt. Fun hatten die Kinder auf jeden Fall - spätestens beim "Normen-quake" ("Normen-beben") auf dem Trampolin :D

Am Abend und dem nächsten Vormittag (an dem die Kids dann wieder in der Schule waren) war ich mit Normen noch ein bisschen shoppen in verschiedenen Malls in "my hood". Natürlich haben wir auch in San Anselmo Halt gemacht und in das Stammcafé von George Lucas gelukt (Ha, was ein Wortspiel :D). Er war aber leider nicht da. So musste Normen sich mit der Statue vom kleinen Yoda zufrieden geben ;)

Bevor es am Donnerstag Vormittag Abschiednehmen hieß, hat Normen in der Nacht noch das komplette Kalifornienerlebnis erfahren dürfen:

 http://www.sfgate.com/bayarea/article/No-damage-reported-as-4-4-Berkeley-quake-rocks-12472837.php

Ich habe natürlich alles verschlafen. Das Erdbeben war bei uns nicht wirklich stark, aber Normen meinte, es fühlte sich schon ein wenig an, als wäre ein Zug durch unser Bett gefahren. Jana, die direkt in Berkeley wohnt, hätte es nachts fast vom Klo geworfen. So schön die Gegend hier auch ist, aber es ist und bleibt ein Erdbebengebiet.

Bevor ich Normen zum Flughafen brachte, haben wir noch im schönen Sausalito gehalten. Ich hatte wirklich eine unglaublich tolle Zeit mit dir mein Liebling! Danke dafür! Du bist großartig und ich freue mich sehr auf unseren nächsten gemeinsamen Abenteuerurlaub hier in den Staaten!

Das Wochenende hatte ich keinen Tag frei, aber am Samstag musste ich nur bis zum Nachmittag arbeiten, da ich dann mit den Mädels nach Sacramento zu einem NBA Basketballspiel gefahren bin. Das hat wirklich Spaß gemacht. Freue mich echt schon, mal ein Footballspiel zu besuchen :)

Lecker 7$ Hotdogs - man gönnt sich ja sonst nichts!

 Am Sonntag habe ich Normen dann sehr vermisst und es ging mir nicht so gut. Der viele Regen hat auch nicht gerade geholfen, die Stimmung wieder aufzuheitern. Die Woche war dann aber eigentlich sehr entspannt und ich hatte eine schöne Zeit mit der Family. Auch meine liebe Vanessa hat mir die Abende ein wenig versüßt. Danke dafür mein Schatz ♥

Fundstück auf einem Parkplatz in SF  Regentag Kreativität von Mia - ein irischer Mädchen Leprechaun Regentag Kreativität von mir - Ballerinas

Freitagabend wurde ich von Nina nach einer langen Arbeitswoche mit ins Peso genommen. Dort haben wir Jana, Vanessa, Jenny - Vanessas Hostmom (Ja, Mom! Peter musste zuhause bleiben und Babysitten :D), Vanessas Vorgängerin und ihren Freund getroffen. Der Tequila war leider etwas teuer (nochmal sorry, Jana!), aber der Abend dafür sehr lustig. Wir haben mal wieder bis zum Rausschmiss aus der Bar ausgehalten und sind dann nach Hause geubert. Jana hat das ganze Wochenende bei mir geschlafen. Die Arme kommt ja sonst nie raus aus ihrem Kaff! Aber mit solch guten Gästen lässt es sich auch super aushalten ♥

Samstag sind wir gegen Mittag Nina abholen und dann weiter nach Bolinas gefahren. Das Wetter war super: 16°C und Sonnenschein. Bolinas ist ein kleines verschlafenes Hippie Örtchen direkt an der Küste, etwa eine Stunde nördlich von uns. Die Bewohner mögen Touristen nicht sehr, aber wir sind ja mehr Einwohner aus der Gegend ;) Es war wirklich schön! Am Abend haben wir bei mir zusammen "gekocht" (mit der Mikrowelle :D) und uns die letzte Folge "Duell um die Welt" angesehen. Was ein schöner und lustiger Ausklang des Tages.

Ich liebe das Meer! Ich liebe meine Freunde! ich liebe das Leben!

Mein Sonntag war mindestens genauso gut. Mir hat der Gottesdienst an Weihnachten so gut gefallen, dass ich die Kirche gerne noch einmal besuchen wollte. Gesagt, getan. Christa und Jana waren auch dabei und danach haben wir uns noch zum Frühstück mit Vanessa getroffen.

Wir sind so amerikanisch!

Vanessa musste den Nachmittag leider arbeiten. So sind wir dann wieder zu dritt weiter gezogen und noch eine ganze Ecke weiter als den Tag zuvor den Highway 1 gen Norden hoch gefahren, um Point Reyes zu besuchen. Mit dem Shuttle Bus vom Visitor Center Parkplatz hoch zum Leuchtturm gefahren, war mir klar: Ich werde irgendwann ein Haus am Meer haben. Dort bin ich einfach immer glücklich ♥ Und wenn man dann noch Klippen, wie in Irland hat und den einen oder anderen Wal durch den Ozean ziehen sieht, möchte man am liebsten nie wieder weg. Point Reyes ist einer der besten Landaussichtspunkte für Wale in ganz Amerika, weil die Grauwale sehr nah an der Küste vorbei ziehen. Wir hatten Glück, haben ein paar Wale und eine ganze Definschule vorbei ziehen sehen. Im April sollen dann noch mehr Wale mit ihren Kälbern zu sehen sein, die wiederum weiße Haie anziehen. Wir haben uns fest vorgenommen, zu dieser Zeit nochmal wieder zu kommen. 

Nicht so grün, wie in Irland, aber trotzdem schön Ein Falke

Wieder beim Visitocenter angelangt, sind wir in der Dämmerung zum Strand spaziert, weil wir uns die Seeelefanten ansehen wollten. Was für riesige Tiere! Ich war einfach nur begeistert! Im Nachhinein total verantwortungslos, dass wir ihnen so nahe gekommen sind. Das hätte echt böse enden können. Aber in dem Moment war man einfach zu fasziniert. Definitiv mein Highlight des allgemein unglaublich tollen Tages!

Hallo Hans! :D

Heute (Montag) sind die D's mit mir nach Truckee (Tahoe) gfahren. Hier liegt zwar noch kein Schnee (obwohl das in dieser Zeit eigentlich üblich ist), aber die Berggipfel um uns herum sind weiß und morgen Nachmittag hole ich die Kids von der Skischule ab. Da werde ich dann auch das erste Mal seit langem durch den Schnee stapfen.

Wie soll eine normale Seele all diese unglaublichen Eidrücke nur verarbeiten? Ich schreibe hier alles weg, als wäre es nichts. Dabei sind all diese Erlebnisse in diesem Jahr so unglaublich. Ich bin unendlich froh, mich für diesen Weg, als Aupair, entschieden zu haben. Es war definitiv die bisher beste Entscheidung meines Lebens!

Demnächst dann mehr aus dem wunderschönen Tahoe.

Take care and thank you for reading :)

See ya!

Eure Feedo

Las Vegas, Weihnachten, Silvester und dann fing das Jahr schon wieder von vorne an

Mittwoch, 10.01.2018

Nun ist er weg der liebe Normen und ich bin ein wenig traurig. Da ich ja bekanntlich aber immer versuche positiv zu denken: Hey, nun habe ich endlich wieder Zeit, euch zu berichten, was in letzter Zeit so geschehen ist. Da es unglaublich viel ist, weil ich ja so lange nicht geschrieben habe (sorry!), versuche ich mich mal kurz zu fassen (hahahaha!).

Zuerst einmal Happy New Year an euch alle! Ich hoffe, ihr hattet ein paar schöne Feiertage und seid gut ins neue Jahr gekommen. 2018 wird für mich ein ganz besonderes Jahr. Ich freue mich sehr drauf. Euch möchte ich auf diesem Weg noch einmal für all den guten Zuspruch für mein Geschreibsel danken. Wenn ich wieder zurück in Deutschland bin, habe ich große Pläne. Ich möchte mich dem Schreiben etwas mehr widmen und eure lieben Kommentare zu meinem Blog ermutigen mich sehr dazu. 

Ich möchte auch danke für all die liebe Post zu Weihnachten sagen. Nachdem die Karten von Normen und mir auch so langsam in Deutschland eingetrudelt sind, scheinen zu mir noch ein paar Sachen unterwegs zu sein. Ich hoffe, es kommt alles an. Danke vorerst an meine beiden lieben Omis, an die weltbeste Katrin, an die liebe Sonja, an die tollsten Schwiegerletern (in spe) der Welt, an die liebe Elke mit Wolfgang (damit habe ich ja nun gar nicht gerechnet! ♥) und an die liebe Julia G. (die Karte vom Bremer Schlachtezauber ist wirklich hübsch!).

Nun aber zu meinem Bericht.

20.12.17 Normen und ich haben uns nach einem ausgiebigen Frühstück in seinem Restaurant (ja, mir war auch neu, dass er eine eigene Restaurant Kette in LA hat) auf den Weg nach Las Vegas gemacht. Da der Weg nicht allzu weit ist, beschlossen wir sponatn, einen kleinen Umweg zu machen und durch das Death Valley zu fahren. Erst war es etwas öde. Naja, Wüste halt. Aber die unenedliche Weite von nichts hatte auch irgendwie etwas Zauberhaftes an sich. Es war recht kalt und der Wind hat es nicht besser gemacht. Ich komme aus Norddeutschland und wie sagt man bei uns so schön? Sturm ist erst, wenn die Schafe keine Locken mehr haben. Aber so viel Wind habe selbst ich noch nicht erlebt. erst waren es nur die Strohbüschel, die wie im Westernfilm über die Straßen kullerten, doch dann kamen Straßen , die komplett mit Sand bedeckt waren und wir haben richtige kleine Sandtornados gesehen. Als wir aus dem Death Valley raus fuhren, war es dann schon dunkel und es war schon ein wenig unheimlich so im nicht durch den Sturm zu fahren. Ich hatte echt ein wenig Angst, dass wir einfach von der Straße gefegt werden. Endlich an einer Tankstelle angekommen, machte das "Area 51 - Alien Center" Schild die Stimmung nicht so viel besser, obwohl es schon irgendwie lustig und passend war. An der Tankstelle war der Wind dann so stark, dass wir die Autotüren kaum aufbekommen haben. Die letzte Stunde Fahrt nach Vegar war dann noch ziemlich anstrengend. Aber in Las Vegas angekommen, stieg dann die Vorfreude auf die nächsten Tage. Schließlich ist "CSI - Vegas" meine absolute lieblings Serie und ich wollte immer mal nach Vegas seit ich ein Teenager war.

Essen im Norms war ganz gut!

Irgendwo im Nirgendwo

endlose Weiten Der perfekte Ort für einen kleinen Tanz Wüste, Nebel, Sonnenuntergang

21.12.17 Ein wenig auschlafen und dann auf zum Strip. Wir mussten schließlich was schaffen ;) Von unserem Airbnb (das übrigens noch toller, als das in LA war) sollte es nur 20 Minuten zum Stratosphere Tower dauern. Also dachten wir uns, laufen wir halt. Das Wetter in Vegas hatten wir uns etwas anders vorgestellt. Zum Glück hatten wir gute Jacken mit. Es war saukalt und noch immer sehr windig, aber immerhin sonnig. Vom Stratosphere liefen wir dann nochmal so eine halbe Stunde den Strip runter bis es dann mit allen anderen Hotels und Casinos weiter ging. Natürlich haben wir in jedes mal rein geschaut. Wir dachten blauäugig, wir laufen eine Seite hoch und die andere wieder runter und "schaffen" den Strip an einem Tag. Da wir aber noch einen Abstecher zum Hard Rock Hotel gemacht haben, das auch nicht direkt um die Ecke war, schafften wir vielleicht gerade mal die Hälfte. So traten wir nach einem Cocktail im Hard Rock Café super müde, aber sehr beeindruckt und glücklich den Heimweg an. Weil wir ja sparfüchse sind, natürlich auch zu Fuß. Total durchgefroren und mit schweren Beinen wurden wir plötzlich von einem Reisebus anghupt, der dann neben uns hielt. Der Fahrer fragte, wo wir hinwollten und sagte dann wir sollen einsteigen. Es sei viel zu weit und kalt zum Laufen. Als wir nach dem Preis fragten, sagte er nur "Merry Christmas! It's too cold to walk out there!". Ich liebe die Freundlichkeit der Amerikaner. Sowas erlebt man wirklich nur hier. Normen ist auf diese Freundlichkeit überhaupt nicht klar gekommen. Ich glaube, er wäre am liebsten direkt hier geblieben ;) Vom Stratophere mussten wir dann wieder die 20 Minuten nach Hause laufen und dann war es auch schon 1 Uhr morgens. Laut meinem Handy waren es insgesamt 30 km, die wir gelaufen sind. Für den nächsten Tag wollten wir uns definitiv eine Busfahrkarte holen :D

 Gut, dass es am Sonntag früh wieder nach Hause ging... Ob Caesar hier auch geschlafen hat? - Caesars Palace Tresure Island Mirage

22.12.17 Tag 2 am Strip taten die Füße zwar noch immer etwas weh, aber mit einer Busfahrkarte waren die Wege dann nicht mehr ganz so weit. An diesem Tag haben wir fast das ganze Vegas Programm abgezogen. Springbrunnenshow am Bellagio, Selfies vor dem "Welcome to fabulous Las Vegas" Schild, Shopping, Cirque du Soleil Show (Die war so unglaublich großartig! Sowas sollte man unbedingt mal gesehen haben!), Geld verzocken am Automaten und dabei schön einen überteuerten Cocktail schlürfen. Leider haben wir alles verloren. Aber ganz viel Erfahrung dazu gewonnen :D Es war wirklich ein toller Tag!

Normen, wo bist du? Luxor und ich - irgendwo Riesen Potschen Pass auf, tritt ihm nicht auf den Fuß! Natürlich auch mit der Achterbahn gefahren - New York New York

New York New York Bellagio

Paris Strip Strip

im Venetian im Venetian

Auf zum Automaten! Man sieht schon so langsam die Sucht in seinen Augen

23.12.17 Wenn wir nun eines nicht hatte, war es Weihnachtsstimmung. Aber die hätte auch nun gar nicht mehr rein gepasst. Obwohl wir an diesem Tag sogar einige Weihnachstmänner gesehen haben. Nach einem ordentlichen Frühstück im Diner ging es für uns an unserem letzten Vegas Tag ein wenig raus aus die Stadt. Wir haben uns den ziemlich eindrucksvollen Hoover Dam angesehen und einen kurzen Abstecher nach Arizona gemacht. Somit habe ich dann auch Staat Nummer 4 betreten und Normen nach so kurzer Zeit schon Staat Nummer 3. Am Nachmittag wollten wir uns dann das "alte Vegas" rund um die Fremont Street ansehen. Als CSI Fan natürlich ein muss, aber auch so unglaublich cool und unbedingt einen Besuch wert. An diesem Tag spielten sogar Live Bands. Wir waren zwar echt kaputt, hatten aber trotzdem noch echt Spaß.

Hoover Dam Und wieder zurück nach Nevada

Fremont Street Experience

Fazit: Las Vegas war großartig! Man muss es einfach mit eigenen Augen gesehen haben. "WOW!" ist eigentlich die perfekte Beschreibung. Kurze Anekdote: "Hängt da eine riesige Discokugel in dem H&M? Wow, ich habe noch nie so einen riesigen H&M gesehen. Lass uns da mal rein. Die Musik ist aber ganz schön laut hier." "Guck mal nach da oben!" "Ist das ein Balkon im H&M? Steht da etwa ein DJ drauf?" So in etwa unser Gespräch im H&M im Forum-Shops im Ceasars.

24.12.17 Heiligabend und wir sitzen im Auto. Es hätte aber schlimmer kommen können. Wir hatten nicht einmal Stau und haben ziemlich genau 8 Stunden gebraucht. Es war schon etwas absurt, an einer Tankstelle irgendwo in der Wüste mit der Familie vorm Weihnachtsbaum zu skypen, um bei der Bescherung dabei sein zu können. Nächstes Jahr möchte ich meine Geschenke dann doch lieber wieder selber auspacken ;) Am Abend waren wir erst mit Vanessa in der Cheesecake Factory essen (wo sonst :D), wo ich mir zur Feier des Tages wenigstens einen Prosecco gönnen musste, sind danach nach San Anselmo in eine super schöne Kirche zur Weihnachtmesse gewesen und sind dann noch bei Vanessa mit nach oben gegangen. Peter wollte schließlich endlich mal Normen (nicht Robert! :D) kennen lernen. Dort hat Peter dann wieder ordentlich mit seinem Cocktailmixertalent angegeben. Normen hat's sichtlich geschmeckt ;)

Antwort auf so manche Weihnachtsgrüße per Whatsapp

Man könnte jetzt verschweigen, dass Normen auf Zehenspitzen steht und Vanessa etwas in die Hocke gegangen ist... Vanessa, Christa und ich - Trio endlich mal wieder vereint

25.12.17 Weihnachten in den USA! Um 6:30 Uhr (Ja, morgens!) haben wir uns nebenan bei Ima in der Küche getroffen, noch etwas geholfen, das Frühstücksbuffet vorzubereiten und dann hörten wir auch schon die ersten aufgeregten Stimmen von oben. Alle Erwachsenen (Ima und Aba, Chad und seine Freundin Merve, Chads Mom mit Lebensgefährten und wir) machten es sich auf Sofa und Sesseln bequem, während die Kids den Geschenkeberg stürmten. Weihnachten mit Kindern ist doch schon immer irgendwie was Besonderes. Nach der Bescherung haben wir uns einen Frühstücksteller fertig gemacht und sind dann zu mir rüber, um unseren Familienjulklapp via Skype zu begleiten. Da Ima so lieb war und mir diesen Tag auch noch frei gegeben hat, haben Normen und ich den Nachmittag noch ein wenig genutzt. Ich habe ihm das schöne Tennessee Valley gezeigt. Nach einem Tag im Auto waren unsere Füße wieder bereit, etwas wandern zu gehen.

Ruhe vor dem Sturm - ich mag die Tradition, Milch und Kekse für Santa bereit zu stellen So sieht Freude aus

Wissenschaftskids freuen sich über Wissenschaftsgeschenke - eine Wasserrakete... ... und die geht sogar in die Luft! Wir haben Ray Ban Brillen vom Duffy Santa bekommen Tennessee Valley

26.12.17-29.12.17 Das Leben ist kein Ponyhof. Somit hat auch der schönste Urlaub ein Ende und ich musste wieder arbeiten. Da die Kids Normen aber unheimlich gerne mögen, war es kein Problem, dass Normen jeden Tag was mit uns unternommen hat. Ich glaube, Ima war es sogar ganz recht, dass sie mal ein paar Tage quasi komplett frei hatte. Ich musste an jedem der Tage von 9-19 Uhr arbeiten. So hatten wir genug Zeit, diverse Spielplätze, das Discovery Museum und das Creativity Museum zu besuchen oder wir blieben einfach mal zuhause im Garten oder haben auf der Couch Pokémon geguckt :)

Liebe funktioniert auch, wenn man nicht jedes Wort des jeweils anderen versteht Creativity Museum Spielplatz Lovely Mia

30.12.17-01.01.18 Einige Male habe ich es schon erwähnt, aber hier nochmal: Ima ist die coolste Hostmom der Welt. Sie hat mir einfach nochmal drei Tage am Stück frei gegeben, weil Normen ja da war. Vanessa hat sich auch frei genommen. So konnten wir endlich mal ein wenig Sightseeing in San Francisco machen. Am 30.12. haben wir eine Hop on hop off Bustour gemacht, an einer Führung durch China Town teilgenommen (mit "Pete Spuck", dem spuckenden Guide :D), sind durchs Haight-Ashbury Viertel geschlendert und haben Normen natürlich den Pier 39 gezeigt.

Los geht's!

China Town:

China TownCable CarHilfe, ich werde in einer Glückskeksfabrik gefangen gehalten!

Haight-Ashbury:

Pier 39 Aquarium:

Am 31.12. waren wir wieder zu dritt unterwegs. Vormittags ging es ins Disney Museum und bevor wir uns am Nachmittag dem super coolen SFMOMA (Museum für moderne Kunst) gewidmet haben, sind wir unterwegs noch stilecht mit dem Song "San Fransisco" von Scot McKenzie die Lombard Street runter gekurvt.

Disneyland Model

Nachdem wir das Auto zurück gebracht, was gegessen, uns frisch gemacht und vorbildlich "Dinner For One" angesehen hatten sind wir wieder zurück in die City geubert. Chad und Merve waren nämlich so lieb und hatten uns und Jana eingeladen, New Years Eve mit ihnen und ihren Freunden erst auf einer kleinen Hausparty und dann in einer Bar zu verbringen. Was soll ich viel erzählen? Der Abend war super, hatte aber nicht so wirklich was mit Silvester zu tun (es gab nicht mal Feuerwerk!). Dafür hatten wir viel Spaß, Bier, Gin Tonic, Champagner, Flip Cup (ein Trinkspiel in dem wir Deutschen den Amis definitiv überlegen waren :D) und ein paar Sandwiches ("How I Met Your Mother"- Gucker wissen, wovon ich spreche :D). Feiern in San Francisco macht einfach Spaß :)

Cup Flip kann losgehen Wir mit der lieben Merve

 

Am 1.1. haben wir einfach den ganzen Tag gegammelt. Muss auch mal sein!

...Wie es dann im neuen Jahr weiter ging, berichte ich beim nächsten Mal. Am Wochenende habe ich frei. Da wird dann der nächste Eintrag folgen. 

Danke für euer geduldiges Warten und eure Treue! ♥

Eure Feedo

 

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