California Girls Power Part 1

Donnerstag, 08.02.2018

Da ist die erste schon wieder zurück in Deutschland…

Heute habe ich wohl die beste Kulisse, um meinen Blog zu schreiben. Da hier gerade irgendwie der Sommer ausgebrochen ist (Julia, Lea und Luna beteuern, dass es daran läge, dass sie das Wetter ja schließlich so bestellt hätten), sind wir heute Vormittag an den Strand gefahren. Während ich hier fleißig für euch tippe, hüpft Luna im Bikini in den Wellen herum. Ja, heute haben wir den 6. Februar :D Gerade kommt sie zurück gelaufen und meint, dass das Wasser doch ziemlich kalt sei. Pazifik halt ;)

In den letzten Tagen ist natürlich unheimlich viel passiert und ich muss sagen, ich genieße es gerade sehr, einfach nur hier am Strand zu sitzen und zu entspannen. Meine Mädels sind zwar echt super und benehmen sich hervorragend, aber wir sind einfach super viel unterwegs gewesen und ganz nebenbei musste ich natürlich trotzdem meine 45 Stunden in der Woche arbeiten. Durch meinen Husten konnte ich zusätzlich einige Nächte kaum schlafen. Das schlaucht natürlich. Jetzt, wo Lea weg ist und wir den Mietwagen abgegeben haben, wollen wir es aber etwas ruhiger angehen lassen. Wir haben die Zeit aber wirklich genutzt:

Samstag, 27.01.2018

Ich musste von 10-19 Uhr arbeiten. Rachel war mit den Jungs bei einer Science Fair und Mia fragte, ob wir nicht ein „Play Date“  mit Luna machen könnten. So haben wir einen Mädelsnachmittag im Garten gemacht und den Sonnenschein genossen.

Es blüht so schön in unserem Garten Null Berührungsängste - trotz Sprachbarriere Während ich arbeiten muss, legen diese beiden Damen ihre Füße hoch... jajaaaa Später haben alle noch mein Zimmer und Lunas Spielsachen ausgecheckt

Typische night night Situation mit Daniel - wir spielen Schule und bringen den Stuffies alles über Pokemón bei

Am Abend wollten wir nach San Francisco, um den Geburtstag der nun endlich auch in den USA volljährigen Nina nachzufeiern. Bevor es los ging, haben sich alle Mädels bei mir getroffen. Am Ende waren Christa, Nina, Vanessa und Vici bei mir. Mit uns Vieren waren wir also zu acht. Es war sehr gemütlich :D Als wir nach SF sind, haben wir Luna und Julia natürlich zuhause gelassen. Wir hatten zwar viel Spaß, aber irgendwie wollte der Abend nicht so richtig Fahrt aufnehmen. Letztes Mal war's besser. Lea hat die starken Mixgetränke und rasanten Uber Fahrer etwas unterschätzt und ließ sich den Abend kurzerhand nochmal durch den Kopf gehen. Naja, so gab es etwas Futter für die Wildtiere, die durch meinen Garte streifen :D

Sonntag, 28.01.2018

Am nächsten Morgen ging es Lea erstaunlicherweise wieder gut. 21 müsste man nochmal sein :D Dafür ist Lunas Frühstück dann nicht mehr drinnen geblieben. Ja, ich weiß Katrin, allein die Vorstellung für dich ist wahrscheinlich schon die Hölle, aber Erzieherin sein, härtet definitiv ab ;) Trotzdem ging es dann los zur Fähre. Schließlich hatten Julia und Lea Karten für Alcatraz. Luna ging es dann aber auch wieder gut und so hatten wir einen schönen Tag am Pier 39 und der Fishermen‘s Wharf. Von der Fähre aus konnten wir sogar Delfine sehen. Total cool! Ich war sehr beeindruckt von Luna. Mein Iphone hat mir angezeigt, dass wir an dem Tag fast 13 km gelaufen sind und Luna war die ganze Zeit an meiner Seite. Das hätte ich mit meinen Kids nicht mal ansatzweise machen können.

Auf der Fähre Pier 39 Pier 39 Pier 39 We are Hat Twins Karussell fahren am Pier 39 Der Hut steht dir gut! Fisherman's Wharf Danke für alles Mr. Zuckerberg

Montag 29.01.2018

Shopping Shopping Shopping

Vanessa war auch dabei. Wir waren bei einigen Outletstores, haben einen Großeinkauf bei Costco (Metro in groß) gemacht und als ich dann schon wieder zurück zum Arbeiten musste, sind Lea, Julia und Luna noch dort geblieben, um weiter zu shoppen.

Dienstag, 30.01.2018

Ich hatte einen langen freien Vormittag, weil die Jungs für Nachmittagsaktivitäten länger in der Schule geblieben sind und Mia einen Soloafternoon mit Aba hatte. So haben wir die Zeit genutzt und sind zum Point Reyes gefahren. Leider haben wir dieses Mal keine Wale sehen können, aber dafür wieder Seeelefanten (dieses Mal sogar mit Babies) und haben einfach die wunderschöne Landschaft genossen.

Leas Weisheit des Tages: „Wir Menschen sind eigentlich alle Otter.“ Dazu ist nichts hinzuzufügen :D

Point Reyes Mein neues Model Feedo bei der Arbeit

Mittwoch, 31.01.2018

Einmal mit dem Auto durch San Francisco und ein paar Orte abklappern, an denen ich bisher auch noch nicht war. Die Bilder zeigen, wie toll es war ♥

Golden Gate Park:

Twin Peaks Lombard Street Pier 39

Donnerstag, 01.02.2018

Was sollte man auf jeden Fall mal gemacht haben, wenn man in San Francisco ist? Richtig, über die Golden Gate Bridge laufen. Ich kann es wirklich nur jedem empfehlen. Die Aussicht ist einfach toll und zu Fuß sieht man auch mal die ganzen Arbeiter, die die Brücke in ihrem einzigartigen Rot anstreichen. Luna hat von einem der Maler sogar eine Glücksmünze geschenkt bekommen. Kurz nach der Hälfte sind wir wieder umgekehrt, damit wir noch ein bisschen Zeit für Sausalito, dem kleinen Hafenörtchen hinter der Golden Gate Bridge, hatten. Bevor Ich wieder zur Arbeit musste, sind wir Lunas Wunsch noch nachgekommen und haben Lunch bei In-N-Out Burger geholt. (Als Luna im San Francisco Reiseführer zeigen sollte, wo sie gerne hin möchte, hatte sie sich dafür entschieden.)

Am Nachmittag bin ich mit Rachel und den Kids wieder nach SF gefahren, um das Museum of Ice Cream zu besuchen. Was ein verrückter Nachmittag. Eintritt und sämtliche Artikel aus dem Shop waren zwar definitiv zu teuer und viel über Ice Cream habe ich jetzt auch nicht gelernt, aber wir haben viele lustige Fotos gemacht und eine Menge Süßigkeiten bekommen *nomnomnom* Mein absolutes Highlight: Ice Cream aus Einhorn Milch. Yummy!

  No diving in the sprinkle pool!  

 

--- So, ich mache mal eben eine Schreibpause. Will jetzt noch ein wenig die Füße ins Wasser halten. Ich hoffe, morgen kann ich diesen Eintrag fertig stellen. ---

Freitag, 02.02.2018

Julia und vor allem Lea wollten nochmal zu der Outlet Mall zum Shoppen. Darauf hatten Luna und ich keine Lust, also habe ich einen „Solo Morning“ mit Luna gemacht. Ich brauchte mit meiner Erkältung auch mal einen Vormittag Ruhe. So haben wir ein wenig mit Normen geskypet, haben ein bisschen TV geschaut und waren im Garten. Den Nachmittag hatten die Duffy Kids schwimmen und ich habe die Sonne am Pool genossen. Wenn man sich überlegt, dass wir vor wenigen Wochen da noch mit dicker Jacke saßen und gefroren haben!? Die Kids haben die Zeit am Pool bei diesem schönen Wetter definitiv auch mehr genossen.

Und immer dabei: Das Pokémon Buch

Samstag, 03.02.2018

Nachdem wir Vanessa eingesammelt und uns eine kleine Stärkung bei der Rustic Bakery geholt hatten, ging die Fahrt weiter Richtung Sacramento zum Six Flags Discovery Kingdom. Wir hatten einen unglaublich tollen Tag. Luna hatte keine Angst und wollte am liebsten überall mit fahren., auch in den größten Achterbahnen. Für die meisten großen Sachen (und unverständlicherweise auch den Aotoscooter) war sie aber nicht lang genug. Sie hatte trotzdem ihren Spaß und wir Großen haben uns mit den Achterbahnen abgewechselt, dass immer einer bei Luna bleiben konnte. Obwohl das Wetter so toll war, war der Park total leer und manchmal saßen wir komplett alleine in den Achterbahnen und fast immer ganz vorne. Nur beim Besuch der Delfinshow liefen mir in einer Tour die Tränen. War vielleicht nicht die beste Idee, einen Abend vorher die Doku „Black Fish“ mit Lea und Julia anzusehen. Ich kannte den Film natürlich schon, aber er berührt mich doch immer wieder. Ich kann den Film trotzdem sehr empfehlen. Er ist wirklich gut gemacht. Delfine und Wale gehören ins Meer! Abgesehen von den Tiershows (warum auch immer man so etwas in einem Achterbahn Park haben muss) war der Park aber echt super und Luna sagt zurecht, dass es ihr bisher bester Tag hier war :)

Endlich Kaffee in der richtigen Menge Liebe Luna hat keine Angst, Julia kann nicht hinsehen

Sonntag, 04.05.2018

Leas letzten Tag haben wir auch voll ausgenutzt. Wir waren den Vormittag wieder in San Francisco. Dieses Mal haben wir uns einen Parkplatz gesucht und die City rund um den Union Square zu Fuß erkundet. Erst haben wir uns die Grace Cathedral angesehen, die erst nach dem großen Erdbeben (Normen, Vanessa, war da nicht auch so ein Feuer? :D), das im Jahr 1906 fast komplett SF zerstört hat, erbaut. Ein Mitarbeiter der Kirche hat uns ein wenig was darüber erzählt. Man hat 1910 mit dem Bau begonnen, konnte das Gebäude aber erst in den 1960er fertig stellen, weil zwischendrin das Geld ausgegangen war. Dazu muss man wissen, dass es hier keine Kirchensteuern gibt und alle Gotteshäuser privat finanziert werden müssen. Er zeigte uns dann noch ein paar interessante bunte Fenster, die man so in den Kirchen Europas nicht finden würde. Auf einem war Albert Einstein abgebildet und auf einem anderen eine Apollo Rakete. Verrückt, die Amis! :D

Nachdem wir China Town erkundet und ein paar Kekse in der Glückskeks Fabrik gekauft hatten, gab es für jeden ein Stück Käsekuchen von der Cheesecake Factory, das wir dann gemütlich im Sonnenschein auf dem  Union Square verschnaboliert haben.

Nach dieser Stärkung bummelten wir noch ein wenig an der Market Street entlang. Die Shops am Union Square waren den Mädels seltsamerweise zu teuer. Also Luna und ich hätten was bei Louis Vuitton gefunden. Julia und Lea dagegen hätten sich in den Laden erst fast nicht rein getraut :D

Nachdem Lea den halben Hollister Laden leer kaufen wollte und die Cable Car an einem Sonntagnachmittag natürlich total überfüllt war, mussten wir uns ein wenig beeilen, um noch rechtzeitig zum Superbowl zu kommen. Die erste halbe Stunde hatten wir dann verpasst, aber Vanessa hatte uns einen großen Tisch in einem Lokal mit Sportsbar reserviert, in das auch Luna durfte. So konnten wir gemütlich das Spiel, die legendären Werbepausen (die wir uns etwas spektakulärer vorgesellt hatten) und natürlich Justin Timberlake in der Halbzeitpause sehen. Dazu gab es leckere Snacks, Burger und Bier. Besser geht’s nicht :)

 

--- To be continued---

Danke für’s Warten und Lesen! ♥

Eure Feedo

Winterzauber am Lake Tahoe und German Girlspower

Freitag, 26.01.2018

Hallo meine lieben Leserinnen und Leser :)

Die letzten Tage ging es mir nicht so gut. Ich kämpfe noch immer ein wenig mit einer Erkältung, die ich mir wohl in Tahoe zugezogen habe. Außerdem hatte ich viel Heckmeck mit meinem IPhone. So wenig ich diese wunderbare Technik auch missen möchte, nervt es mich doch umso mehr, wenn sie nicht funktioniert! Mal sehen, ob mein lieber Mr. "Bisher konnte ich noch jedes unserer Technikprobleme lösen"-Normen mir mit meinen Smartphone Problemen weiter helfen kann. Ansonsten bin ich auf jeden Fall auch so noch erreichbar. Es funktioniert soweit alles. Nur eben nicht so, wie ich es gerne hätte ;)

Aber zurück zum schönen Tahoe. Ich hatte beim letzten Mal noch gar nicht von meiner höchst interessanten Hinfahrt mit Aba erzählt. (Für alle Quereinsteiger: Aba ist hebräisch und heißt Papa. Ich nenne Scott, meinen Hostdad, so.) Die Fahrt nach Tahoe dauert etwas länger als drei Stunden. Die Kids können hinten DVDs gucken und wir haben vorne eine Menge Zeit, uns zu unterhalten. Aba hat mir super viel über die amerikanische Geschichte, bzw. die Geschichte erzählt, wie die ersten Menschen auf den amerikanischen Kontinent gelangten. Wir haben auch darüber debattiert, wie langweilig Geschichtsunterricht in der Schule ist und wie wir es anders machen würden. Wer mich gut kennt, weiß ja aber, dass ich allgemein nicht so viel davon halte, was und wie in Schulen gelehrt wird. Vorher hatte ich ein bisschen gehofft, ich könne alleine mit dem Jeep fahren und ein wenig Zeit für mich haben, aber im Nachhinen war unsere Fahrt definitiv interessanter, als Imas (Ima = Mama auf Hebräisch) Fahrt alleine im Jeep ;)

Viel gibt es von Tahoe eigentlich nicht zu erzählen. Ich wollte die Zeit nutzen und ein wenig entspannen. Genau dies habe ich auch getan. Dienstag und Donnerstag musste ich erst am späten Nachmittag mit dem Arbeiten anfangen, weil die Kids in der Ski Schule waren. Ima und Aba waren auch auf der Piste, so hatte ich das kleine Häuschen ganz für mich alleine. Dienstag habe ich lange mit Normen geskypet und Reisepläne geschmiedet (Nach dem Reiseabenteuer ist vor dem Reiseabenteuer). Danach habe ich mich mit Ima im Skigebiet getroffen und sie hat mir dort alles gezeigt. Nach einem leckeren Kaffee bin ich mit den Kids alleine nach Hause, habe sie in die Wanne gesteckt, Dinner gemacht und dann war auch schon Bettzeit für sie. Mittwoch wollte ich am Vormittag laufen gehen. Die dünne trockene Luft und vermutlich auch die ersten Vorboten meiner Erkältung haben mir dies aber nicht gegönnt. Nach Schnappatmungen, heftigem Nasenbluten und Schwindel wurde aus dem Lauf eher ein Spaziergang und ich war sehr froh, dass ich die Kinder am Abend nur 2 Stunden hatte. Donnerstag habe ich den Vormittag mit den Kids zuhause verbracht und wir (oder eher ich) haben kleine Holzmodelle zusammen gebastelt. Zum Lunch haben Ima und Aba uns abgeholt und am Nachmittag war ich mit den Kindern in einem Indoor Spielmuseum.

Mein kleines fluffy Mia Duffy Stuffy

Am Abend fing es dann endlich an zu schneien und am nächsten Morgen zauberte der Blick aus dem riesen Fenster ein Lächeln auf mein Gesicht :)

Good Morning Winter Wonderland!

Da die Duffys auf Familienbesuch in Reno waren, hatte ich den Freitag frei. Am Vormittag habe ich wieder viel mit Deutschland geskypet und am Nachmittag habe ich mich dann aufgemacht, um mir das Winter Wonderland auch mal direkt am Lake Tahoe anzusehen. Allein die Fahrt war schon super schön. Ich mag Schnee :)

Hier fahren die Duffys Ski

Der Heimweg:

Bevor es wieder nach Hause ging, habe ich noch einen Halt in Truckee Downtown gemacht.

Am Samstag hieß es dann "Tschüß Tahoe, wir sehen uns nächten Monat wieder!". Davor war ich mit den Kids aber noch ein wenig im Schnee hinter unserem Haus. Ich konnte es zwar nicht ganz so genießen, weil es mir echt nicht so gut ging und mir trotz Schneeoutfit super kalt war, aber der Anblick der Landschft hat mich dennoch in seinen Bann gezogen. Bei jedem kleinen Windzug glitzerte die ganze Luft vom Puderschnee. Auch die Freude und der Spaß in den Gesichtern der Kinder hat mich sehr glücklich gemacht.

Das Haus der Nachbarn Jonathan Mia macht einen Schneeengel Unser schönes Häuschen

Auf dem Heimweg bin ich die ganze Zeit im Auto weg genickt. Wieder in Mill Valley angekommen, erwartete mich eine angenehme Überraschung. Die Weihnachtskarte von meiner Schwester und das Adventspaket meiner Eltern waren endlich angekommen. Ich habe mich wahnsinnig gefreut. Die Handschuhe hätte ich zwar schon ein paar Tage früher gebrauchen können, aber die nächste Fahrt nach Tahoe kommt ja schon bald :D Am Abend hatte ich dann wieder etwas Energie und bin mit Vanessa endlich zu "The Greatest Showman On World" ins Kino gegangen - ein wirklich sehr empfehlenswerter Film. Von dem Soundtrack kann ich noch immer nicht genug bekommen.

Diese Woche habe ich mich so durchgeschlagen. Die Arbeitszeit war gut. Die Kinder waren entspannt. In meiner Freizeit habe ich meistens geschlafen, ein wenig an diesem Blogeintrag getippt, gelesen oder TV geschaut. Ich war auch mal wieder ein wenig kreativ und habe die eine oder andere Geburtstagskarte gebastelt. Abends haben Vanessa und ich uns oft getroffen, um unsere Serie zu suchten. Alles aber sehr gechillt, schließlich wollte ich bis gestern wieder fit sein. Mein Husten nervt mich zwar noch immer sehr, aber ansonsten geht es mir super gut. Mein nächster Besuch aus Deutschland ist nun nämlich da. Und am Flughafen beim Abholen hat mich die Freude auf einmal so überrollt, dass sogar ein kleines Freudentränchen über meine Wange lief.

Herzlich willkommen im Empire of Evil (wie Papa jetzt sagen würde), nein, besser:

HERZLICH WILLKOMMEN im wunderschönen Kalifornien Luna, Lea und Julia! ♥♥♥

Nachdem Luna mich am Flughafen gar nicht mehr aus ihrer Umarmung lassen wollte, sind wir dann zurück durch die City zu mir geeiert. Ordentlicher Platzregen ließ die Mädels sich direkt heimisch fühlen. In meinem Zimmer haben wir dann Koffer ausgepackt. Nun ist mein Zimmer gut voll, aber wir Camper Girls kommen ja gut mit wenig Platz aus ;)

Heute durfte Vanessa meine liebe Familie kennen lernen und sie haben sich direkt alle verstanden. Oh, wie ist das schön :) Auch die Duffy's haben sie sehr lieb willkommen geheißen. Die Kids wissen alle noch nicht, wie sie mit dieser Sprachbarriere umgehen sollen und Mia schien ein bisschen eifersüchtig auf Luna zu sein (hihi ♥), aber spätestens als Lea und Julia alle Mitbringsel präsentiert haben, waren sie total ins Herz geschlossen. Lea durfte sich von Daniel das Pokémon Spiel erklären lassen und Jonathan hat Julia was am Klavier vorgespielt. Luna war ein wenig verwirrt, als die Kids zur Potty Time ihre IPads geschnappt haben und in die Badezimmer verschwunden sind ("Guck mal Tante Femke, was die da machen!"). Aber im Nachhinen meinte Luna auch nur stumpf zu Julia: "Ach Mama, das ist gar nicht schlimm, dass wir nicht die gleiche Sprache sprechen. Ich weiß sowieso was die meinen." Na dann! :D

Frühstück bei Woodlands

Am Nachmittag habe ich die Mädels dann alleine zum Shoppen nach Novato geschickt und sie sind soeben heile wieder zurück gekommen und scheinen auch noch ein wenig Geld übrig zu haben ;)

Für Luna eher ermüdend... Jetlag lässt grüßen!

Lea und Julia haben Spaß auf den kalifornischen Straßen ;)

 

Demnächst dann ein wenig mehr...

Danke, dass ihr mir noch immer so treu seid und auch danke an alle neuen Leser :)

Eure Feedo

Tschüß Normen, NBA, riesige Seeelefanten und Hallo Schnee!

Dienstag, 16.01.2018

Okay , okay... Ja, ich wollte schon am Wochenende schreiben und ja, ich hatte auch frei am Wochenende, aber ich war viel unterwegs und hatte einfach keine Zeit. Dafür habe ich wieder ein paar tolle Fotos für euch gemacht. Und ich hatte wirklich ein schönes Wochenende mit den Mädels ♥

Aber vorerst zurück zum Anfang des Jahres:

Nach unserem Gammeltag am 1.1. musste ich am 2.1. wieder arbeiten. Die Kids hatten ihren letzten Ferientag und das stand in ihrem Kalender:

Und schwups, stieg der Druck! (Bis zum Vorabend war ich noch davon ausgegangen, dass die Kids normal zur Schule müssen. Somit hatte ich nichts für den Tag geplant. Gut, dass ich nochmal auf meinen Dienstplan geguckt hatte.) Wir haben es uns einfach gemacht, sind mit den Kiddos zum Spielplatz gefahren, haben dort ein Lunchpicknick gemacht und nachmittags mit ihnen zuhause im Garten gespielt. Fun hatten die Kinder auf jeden Fall - spätestens beim "Normen-quake" ("Normen-beben") auf dem Trampolin :D

Am Abend und dem nächsten Vormittag (an dem die Kids dann wieder in der Schule waren) war ich mit Normen noch ein bisschen shoppen in verschiedenen Malls in "my hood". Natürlich haben wir auch in San Anselmo Halt gemacht und in das Stammcafé von George Lucas gelukt (Ha, was ein Wortspiel :D). Er war aber leider nicht da. So musste Normen sich mit der Statue vom kleinen Yoda zufrieden geben ;)

Bevor es am Donnerstag Vormittag Abschiednehmen hieß, hat Normen in der Nacht noch das komplette Kalifornienerlebnis erfahren dürfen:

 http://www.sfgate.com/bayarea/article/No-damage-reported-as-4-4-Berkeley-quake-rocks-12472837.php

Ich habe natürlich alles verschlafen. Das Erdbeben war bei uns nicht wirklich stark, aber Normen meinte, es fühlte sich schon ein wenig an, als wäre ein Zug durch unser Bett gefahren. Jana, die direkt in Berkeley wohnt, hätte es nachts fast vom Klo geworfen. So schön die Gegend hier auch ist, aber es ist und bleibt ein Erdbebengebiet.

Bevor ich Normen zum Flughafen brachte, haben wir noch im schönen Sausalito gehalten. Ich hatte wirklich eine unglaublich tolle Zeit mit dir mein Liebling! Danke dafür! Du bist großartig und ich freue mich sehr auf unseren nächsten gemeinsamen Abenteuerurlaub hier in den Staaten!

Das Wochenende hatte ich keinen Tag frei, aber am Samstag musste ich nur bis zum Nachmittag arbeiten, da ich dann mit den Mädels nach Sacramento zu einem NBA Basketballspiel gefahren bin. Das hat wirklich Spaß gemacht. Freue mich echt schon, mal ein Footballspiel zu besuchen :)

Lecker 7$ Hotdogs - man gönnt sich ja sonst nichts!

 Am Sonntag habe ich Normen dann sehr vermisst und es ging mir nicht so gut. Der viele Regen hat auch nicht gerade geholfen, die Stimmung wieder aufzuheitern. Die Woche war dann aber eigentlich sehr entspannt und ich hatte eine schöne Zeit mit der Family. Auch meine liebe Vanessa hat mir die Abende ein wenig versüßt. Danke dafür mein Schatz ♥

Fundstück auf einem Parkplatz in SF  Regentag Kreativität von Mia - ein irischer Mädchen Leprechaun Regentag Kreativität von mir - Ballerinas

Freitagabend wurde ich von Nina nach einer langen Arbeitswoche mit ins Peso genommen. Dort haben wir Jana, Vanessa, Jenny - Vanessas Hostmom (Ja, Mom! Peter musste zuhause bleiben und Babysitten :D), Vanessas Vorgängerin und ihren Freund getroffen. Der Tequila war leider etwas teuer (nochmal sorry, Jana!), aber der Abend dafür sehr lustig. Wir haben mal wieder bis zum Rausschmiss aus der Bar ausgehalten und sind dann nach Hause geubert. Jana hat das ganze Wochenende bei mir geschlafen. Die Arme kommt ja sonst nie raus aus ihrem Kaff! Aber mit solch guten Gästen lässt es sich auch super aushalten ♥

Samstag sind wir gegen Mittag Nina abholen und dann weiter nach Bolinas gefahren. Das Wetter war super: 16°C und Sonnenschein. Bolinas ist ein kleines verschlafenes Hippie Örtchen direkt an der Küste, etwa eine Stunde nördlich von uns. Die Bewohner mögen Touristen nicht sehr, aber wir sind ja mehr Einwohner aus der Gegend ;) Es war wirklich schön! Am Abend haben wir bei mir zusammen "gekocht" (mit der Mikrowelle :D) und uns die letzte Folge "Duell um die Welt" angesehen. Was ein schöner und lustiger Ausklang des Tages.

Ich liebe das Meer! Ich liebe meine Freunde! ich liebe das Leben!

Mein Sonntag war mindestens genauso gut. Mir hat der Gottesdienst an Weihnachten so gut gefallen, dass ich die Kirche gerne noch einmal besuchen wollte. Gesagt, getan. Christa und Jana waren auch dabei und danach haben wir uns noch zum Frühstück mit Vanessa getroffen.

Wir sind so amerikanisch!

Vanessa musste den Nachmittag leider arbeiten. So sind wir dann wieder zu dritt weiter gezogen und noch eine ganze Ecke weiter als den Tag zuvor den Highway 1 gen Norden hoch gefahren, um Point Reyes zu besuchen. Mit dem Shuttle Bus vom Visitor Center Parkplatz hoch zum Leuchtturm gefahren, war mir klar: Ich werde irgendwann ein Haus am Meer haben. Dort bin ich einfach immer glücklich ♥ Und wenn man dann noch Klippen, wie in Irland hat und den einen oder anderen Wal durch den Ozean ziehen sieht, möchte man am liebsten nie wieder weg. Point Reyes ist einer der besten Landaussichtspunkte für Wale in ganz Amerika, weil die Grauwale sehr nah an der Küste vorbei ziehen. Wir hatten Glück, haben ein paar Wale und eine ganze Definschule vorbei ziehen sehen. Im April sollen dann noch mehr Wale mit ihren Kälbern zu sehen sein, die wiederum weiße Haie anziehen. Wir haben uns fest vorgenommen, zu dieser Zeit nochmal wieder zu kommen. 

Nicht so grün, wie in Irland, aber trotzdem schön Ein Falke

Wieder beim Visitocenter angelangt, sind wir in der Dämmerung zum Strand spaziert, weil wir uns die Seeelefanten ansehen wollten. Was für riesige Tiere! Ich war einfach nur begeistert! Im Nachhinein total verantwortungslos, dass wir ihnen so nahe gekommen sind. Das hätte echt böse enden können. Aber in dem Moment war man einfach zu fasziniert. Definitiv mein Highlight des allgemein unglaublich tollen Tages!

Hallo Hans! :D

Heute (Montag) sind die Duffys mit mir nach Truckee (Tahoe) gfahren. Hier liegt zwar noch kein Schnee (obwohl das in dieser Zeit eigentlich üblich ist), aber die Berggipfel um uns herum sind weiß und morgen Nachmittag hole ich die Kids von der Skischule ab. Da werde ich dann auch das erste Mal seit langem durch den Schnee stapfen.

Wie soll eine normale Seele all diese unglaublichen Eidrücke nur verarbeiten? Ich schreibe hier alles weg, als wäre es nichts. Dabei sind all diese Erlebnisse in diesem Jahr so unglaublich. Ich bin unendlich froh, mich für diesen Weg, als Aupair, entschieden zu haben. Es war definitiv die bisher beste Entscheidung meines Lebens!

Demnächst dann mehr aus dem wunderschönen Tahoe.

Take care and thank you for reading :)

See ya!

Eure Feedo

Las Vegas, Weihnachten, Silvester und dann fing das Jahr schon wieder von vorne an

Mittwoch, 10.01.2018

Nun ist er weg der liebe Normen und ich bin ein wenig traurig. Da ich ja bekanntlich aber immer versuche positiv zu denken: Hey, nun habe ich endlich wieder Zeit, euch zu berichten, was in letzter Zeit so geschehen ist. Da es unglaublich viel ist, weil ich ja so lange nicht geschrieben habe (sorry!), versuche ich mich mal kurz zu fassen (hahahaha!).

Zuerst einmal Happy New Year an euch alle! Ich hoffe, ihr hattet ein paar schöne Feiertage und seid gut ins neue Jahr gekommen. 2018 wird für mich ein ganz besonderes Jahr. Ich freue mich sehr drauf. Euch möchte ich auf diesem Weg noch einmal für all den guten Zuspruch für mein Geschreibsel danken. Wenn ich wieder zurück in Deutschland bin, habe ich große Pläne. Ich möchte mich dem Schreiben etwas mehr widmen und eure lieben Kommentare zu meinem Blog ermutigen mich sehr dazu. 

Ich möchte auch danke für all die liebe Post zu Weihnachten sagen. Nachdem die Karten von Normen und mir auch so langsam in Deutschland eingetrudelt sind, scheinen zu mir noch ein paar Sachen unterwegs zu sein. Ich hoffe, es kommt alles an. Danke vorerst an meine beiden lieben Omis, an die weltbeste Katrin, an die liebe Sonja, an die tollsten Schwiegerletern (in spe) der Welt, an die liebe Elke mit Wolfgang (damit habe ich ja nun gar nicht gerechnet! ♥) und an die liebe Julia G. (die Karte vom Bremer Schlachtezauber ist wirklich hübsch!).

Nun aber zu meinem Bericht.

20.12.17 Normen und ich haben uns nach einem ausgiebigen Frühstück in seinem Restaurant (ja, mir war auch neu, dass er eine eigene Restaurant Kette in LA hat) auf den Weg nach Las Vegas gemacht. Da der Weg nicht allzu weit ist, beschlossen wir sponatn, einen kleinen Umweg zu machen und durch das Death Valley zu fahren. Erst war es etwas öde. Naja, Wüste halt. Aber die unenedliche Weite von nichts hatte auch irgendwie etwas Zauberhaftes an sich. Es war recht kalt und der Wind hat es nicht besser gemacht. Ich komme aus Norddeutschland und wie sagt man bei uns so schön? Sturm ist erst, wenn die Schafe keine Locken mehr haben. Aber so viel Wind habe selbst ich noch nicht erlebt. erst waren es nur die Strohbüschel, die wie im Westernfilm über die Straßen kullerten, doch dann kamen Straßen , die komplett mit Sand bedeckt waren und wir haben richtige kleine Sandtornados gesehen. Als wir aus dem Death Valley raus fuhren, war es dann schon dunkel und es war schon ein wenig unheimlich so im nicht durch den Sturm zu fahren. Ich hatte echt ein wenig Angst, dass wir einfach von der Straße gefegt werden. Endlich an einer Tankstelle angekommen, machte das "Area 51 - Alien Center" Schild die Stimmung nicht so viel besser, obwohl es schon irgendwie lustig und passend war. An der Tankstelle war der Wind dann so stark, dass wir die Autotüren kaum aufbekommen haben. Die letzte Stunde Fahrt nach Vegar war dann noch ziemlich anstrengend. Aber in Las Vegas angekommen, stieg dann die Vorfreude auf die nächsten Tage. Schließlich ist "CSI - Vegas" meine absolute lieblings Serie und ich wollte immer mal nach Vegas seit ich ein Teenager war.

Essen im Norms war ganz gut!

Irgendwo im Nirgendwo

endlose Weiten Der perfekte Ort für einen kleinen Tanz Wüste, Nebel, Sonnenuntergang

21.12.17 Ein wenig auschlafen und dann auf zum Strip. Wir mussten schließlich was schaffen ;) Von unserem Airbnb (das übrigens noch toller, als das in LA war) sollte es nur 20 Minuten zum Stratosphere Tower dauern. Also dachten wir uns, laufen wir halt. Das Wetter in Vegas hatten wir uns etwas anders vorgestellt. Zum Glück hatten wir gute Jacken mit. Es war saukalt und noch immer sehr windig, aber immerhin sonnig. Vom Stratosphere liefen wir dann nochmal so eine halbe Stunde den Strip runter bis es dann mit allen anderen Hotels und Casinos weiter ging. Natürlich haben wir in jedes mal rein geschaut. Wir dachten blauäugig, wir laufen eine Seite hoch und die andere wieder runter und "schaffen" den Strip an einem Tag. Da wir aber noch einen Abstecher zum Hard Rock Hotel gemacht haben, das auch nicht direkt um die Ecke war, schafften wir vielleicht gerade mal die Hälfte. So traten wir nach einem Cocktail im Hard Rock Café super müde, aber sehr beeindruckt und glücklich den Heimweg an. Weil wir ja sparfüchse sind, natürlich auch zu Fuß. Total durchgefroren und mit schweren Beinen wurden wir plötzlich von einem Reisebus anghupt, der dann neben uns hielt. Der Fahrer fragte, wo wir hinwollten und sagte dann wir sollen einsteigen. Es sei viel zu weit und kalt zum Laufen. Als wir nach dem Preis fragten, sagte er nur "Merry Christmas! It's too cold to walk out there!". Ich liebe die Freundlichkeit der Amerikaner. Sowas erlebt man wirklich nur hier. Normen ist auf diese Freundlichkeit überhaupt nicht klar gekommen. Ich glaube, er wäre am liebsten direkt hier geblieben ;) Vom Stratophere mussten wir dann wieder die 20 Minuten nach Hause laufen und dann war es auch schon 1 Uhr morgens. Laut meinem Handy waren es insgesamt 30 km, die wir gelaufen sind. Für den nächsten Tag wollten wir uns definitiv eine Busfahrkarte holen :D

 Gut, dass es am Sonntag früh wieder nach Hause ging... Ob Caesar hier auch geschlafen hat? - Caesars Palace Tresure Island Mirage

22.12.17 Tag 2 am Strip taten die Füße zwar noch immer etwas weh, aber mit einer Busfahrkarte waren die Wege dann nicht mehr ganz so weit. An diesem Tag haben wir fast das ganze Vegas Programm abgezogen. Springbrunnenshow am Bellagio, Selfies vor dem "Welcome to fabulous Las Vegas" Schild, Shopping, Cirque du Soleil Show (Die war so unglaublich großartig! Sowas sollte man unbedingt mal gesehen haben!), Geld verzocken am Automaten und dabei schön einen überteuerten Cocktail schlürfen. Leider haben wir alles verloren. Aber ganz viel Erfahrung dazu gewonnen :D Es war wirklich ein toller Tag!

Normen, wo bist du? Luxor und ich - irgendwo Riesen Potschen Pass auf, tritt ihm nicht auf den Fuß! Natürlich auch mit der Achterbahn gefahren - New York New York

New York New York Bellagio

Paris Strip Strip

im Venetian im Venetian

Auf zum Automaten! Man sieht schon so langsam die Sucht in seinen Augen

23.12.17 Wenn wir nun eines nicht hatte, war es Weihnachtsstimmung. Aber die hätte auch nun gar nicht mehr rein gepasst. Obwohl wir an diesem Tag sogar einige Weihnachstmänner gesehen haben. Nach einem ordentlichen Frühstück im Diner ging es für uns an unserem letzten Vegas Tag ein wenig raus aus die Stadt. Wir haben uns den ziemlich eindrucksvollen Hoover Dam angesehen und einen kurzen Abstecher nach Arizona gemacht. Somit habe ich dann auch Staat Nummer 4 betreten und Normen nach so kurzer Zeit schon Staat Nummer 3. Am Nachmittag wollten wir uns dann das "alte Vegas" rund um die Fremont Street ansehen. Als CSI Fan natürlich ein muss, aber auch so unglaublich cool und unbedingt einen Besuch wert. An diesem Tag spielten sogar Live Bands. Wir waren zwar echt kaputt, hatten aber trotzdem noch echt Spaß.

Hoover Dam Und wieder zurück nach Nevada

Fremont Street Experience

Fazit: Las Vegas war großartig! Man muss es einfach mit eigenen Augen gesehen haben. "WOW!" ist eigentlich die perfekte Beschreibung. Kurze Anekdote: "Hängt da eine riesige Discokugel in dem H&M? Wow, ich habe noch nie so einen riesigen H&M gesehen. Lass uns da mal rein. Die Musik ist aber ganz schön laut hier." "Guck mal nach da oben!" "Ist das ein Balkon im H&M? Steht da etwa ein DJ drauf?" So in etwa unser Gespräch im H&M im Forum-Shops im Ceasars.

24.12.17 Heiligabend und wir sitzen im Auto. Es hätte aber schlimmer kommen können. Wir hatten nicht einmal Stau und haben ziemlich genau 8 Stunden gebraucht. Es war schon etwas absurt, an einer Tankstelle irgendwo in der Wüste mit der Familie vorm Weihnachtsbaum zu skypen, um bei der Bescherung dabei sein zu können. Nächstes Jahr möchte ich meine Geschenke dann doch lieber wieder selber auspacken ;) Am Abend waren wir erst mit Vanessa in der Cheesecake Factory essen (wo sonst :D), wo ich mir zur Feier des Tages wenigstens einen Prosecco gönnen musste, sind danach nach San Anselmo in eine super schöne Kirche zur Weihnachtmesse gewesen und sind dann noch bei Vanessa mit nach oben gegangen. Peter wollte schließlich endlich mal Normen (nicht Robert! :D) kennen lernen. Dort hat Peter dann wieder ordentlich mit seinem Cocktailmixertalent angegeben. Normen hat's sichtlich geschmeckt ;)

Antwort auf so manche Weihnachtsgrüße per Whatsapp

Man könnte jetzt verschweigen, dass Normen auf Zehenspitzen steht und Vanessa etwas in die Hocke gegangen ist... Vanessa, Christa und ich - Trio endlich mal wieder vereint

25.12.17 Weihnachten in den USA! Um 6:30 Uhr (Ja, morgens!) haben wir uns nebenan bei Rachel in der Küche getroffen, noch etwas geholfen, das Frühstücksbuffet vorzubereiten und dann hörten wir auch schon die ersten aufgeregten Stimmen von oben. Alle Erwachsenen (Rachel und Scott, Chad und seine Freundin Merve, Chads Mom mit Lebensgefährten und wir) machten es sich auf Sofa und Sesseln bequem, während die Kids den Geschenkeberg stürmten. Weihnachten mit Kindern ist doch schon immer irgendwie was Besonderes. Nach der Bescherung haben wir uns einen Frühstücksteller fertig gemacht und sind dann zu mir rüber, um unseren Familienjulklapp via Skype zu begleiten. Da Rachel so lieb war und mir diesen Tag auch noch frei gegeben hat, haben Normen und ich den Nachmittag noch ein wenig genutzt. Ich habe ihm das schöne Tennessee Valley gezeigt. Nach einem Tag im Auto waren unsere Füße wieder bereit, etwas wandern zu gehen.

Ruhe vor dem Sturm - ich mag die Tradition, Milch und Kekse für Santa bereit zu stellen So sieht Freude aus

Wissenschaftskids freuen sich über Wissenschaftsgeschenke - eine Wasserrakete... ... und die geht sogar in die Luft! Wir haben Ray Ban Brillen vom Duffy Santa bekommen Tennessee Valley

26.12.17-29.12.17 Das Leben ist kein Ponyhof. Somit hat auch der schönste Urlaub ein Ende und ich musste wieder arbeiten. Da die Kids Normen aber unheimlich gerne mögen, war es kein Problem, dass Normen jeden Tag was mit uns unternommen hat. Ich glaube, Rachel war es sogar ganz recht, dass sie mal ein paar Tage quasi komplett frei hatte. Ich musste an jedem der Tage von 9-19 Uhr arbeiten. So hatten wir genug Zeit, diverse Spielplätze, das Discovery Museum und das Creativity Museum zu besuchen oder wir blieben einfach mal zuhause im Garten oder haben auf der Couch Pokémon geguckt :)

Liebe funktioniert auch, wenn man nicht jedes Wort des jeweils anderen versteht Creativity Museum Spielplatz Lovely Mia

30.12.17-01.01.18 Einige Male habe ich es schon erwähnt, aber hier nochmal: Rachel ist die coolste Hostmom der Welt. Sie hat mir einfach nochmal drei Tage am Stück frei gegeben, weil Normen ja da war. Vanessa hat sich auch frei genommen. So konnten wir endlich mal ein wenig Sightseeing in San Francisco machen. Am 30.12. haben wir eine Hop on hop off Bustour gemacht, an einer Führung durch China Town teilgenommen (mit "Pete Spuck", dem spuckenden Guide :D), sind durchs Haight-Ashbury Viertel geschlendert und haben Normen natürlich den Pier 39 gezeigt.

Los geht's!

China Town:

China TownCable CarHilfe, ich werde in einer Glückskeksfabrik gefangen gehalten!

Haight-Ashbury:

Pier 39 Aquarium:

Am 31.12. waren wir wieder zu dritt unterwegs. Vormittags ging es ins Disney Museum und bevor wir uns am Nachmittag dem super coolen SFMOMA (Museum für moderne Kunst) gewidmet haben, sind wir unterwegs noch stilecht mit dem Song "San Fransisco" von Scot McKenzie die Lombard Street runter gekurvt.

Disneyland Model

Nachdem wir das Auto zurück gebracht, was gegessen, uns frisch gemacht und vorbildlich "Dinner For One" angesehen hatten sind wir wieder zurück in die City geubert. Chad und Merve waren nämlich so lieb und hatten uns und Jana eingeladen, New Years Eve mit ihnen und ihren Freunden erst auf einer kleinen Hausparty und dann in einer Bar zu verbringen. Was soll ich viel erzählen? Der Abend war super, hatte aber nicht so wirklich was mit Silvester zu tun (es gab nicht mal Feuerwerk!). Dafür hatten wir viel Spaß, Bier, Gin Tonic, Champagner, Flip Cup (ein Trinkspiel in dem wir Deutschen den Amis definitiv überlegen waren :D) und ein paar Sandwiches ("How I Met Your Mother"- Gucker wissen, wovon ich spreche :D). Feiern in San Francisco macht einfach Spaß :)

Cup Flip kann losgehen Wir mit der lieben Merve

 

Am 1.1. haben wir einfach den ganzen Tag gegammelt. Muss auch mal sein!

...Wie es dann im neuen Jahr weiter ging, berichte ich beim nächsten Mal. Am Wochenende habe ich frei. Da wird dann der nächste Eintrag folgen. 

Danke für euer geduldiges Warten und eure Treue! ♥

Eure Feedo

 

Von San Francisco über Los Angeles nach Hogwarts...

Mittwoch, 20.12.2017

Juhuuu! 

Normen ist gut angekommen! Nun sitze ich hier neben ihm im Auto auf dem Weg ins Death Valley. Wir haben bisher schon so viel erlebt, dass ich mir dachte, ich müsse mal so langsam mit dem Schreiben anfangen und da hier auf der Fahrt eh nicht viel passiert (Wüste halt) und wir nach zwei “die drei ???“ Folgen auch langsam nicht mehr zuhörten konnten, will ich mal so langsam anfangen, zu berichten.

Am Donnerstagnachmittag durfte ich Normen vom Flughafen abholen und auf dem Rückweg nach Hause haben wir direkt einen Zwischenstopp bei meiner Lieblingsbrücke eingelegt. Kurz vorm Abendessen der Kids sind die Duffys aus dem Theater zurück gekommen und Normen durfte alle kennen lernen. Rachel und Scott sind am Abend mit Chad ausgegangen und ich habe die Kids ins Bett gebracht, während Normen unten die Küche aufgeklart hat. Wie schön, jetzt eine Hilfe bei all meinen Aufgaben zu haben. Daran sollte ich mich wohl nicht gewöhnen :D Als ich Mia eine gute Nacht wünschte, fragte sie mich, ob Ima oder Aba noch zum gute Nacht sagen ins Zimmer kommen könnten. Ich erinnerte sie, dass ja keiner da sei außer Normen. Da überlegte sie kurz und fragte dann, ob Normen vielleicht noch kurz ins Zimmer kommen könnte. Da wusste ich dann, dass er direkt akzeptiert wurde :) Als dann alle im Bett waren, kam Vanessa pünktlich mit lecker Essen von Super Duper und meine eine große Liebe durfte endlich meine andere kennen lernen ;)

Fast abgeheilt vor bestem Hintergrund

Freitagmorgen habe ich Normen etwas länger schlafen lassen, habe die Kids zur Schule gefahren und bin danach mit Normen unseren Mietwagen abholen gefahren. Auf dem Weg zurück nach Hause wollte ich noch kurz bei einer Drogerie halten. Normen sollte mir folgen, ich habe ihm aber vorsichtshalber mein Handy mit Google Maps und der Adresse von der Drogerie dagelassen. Es sollte sich heraus stellen, dass dies eine weise Entscheidung war. Er hätte mir nur im Tausch auch sein Handy geben sollen, damit wir hätten in Kontakt bleiben können. Hätte, hätte Fahrradkette… Am Ende ist alles gut gegangen. Es wäre aber sicher nicht ganz so aufregend gewesen, wäre Normen nicht blind dem falschen BMW X5 gefolgt :D

Die Kids hatten nur einen halben Schultag, weil es der letzte vor den Ferien an ihrer Schule war. So hatten wir viel Zeit, um in die Acadamy of Science nach San Francisco zu fahren:

Mia mit Blabla Face

 

Huiii, da war gerade ein kleiner Sandtornado am Straßenrand. Verrückt! Wir mussten schon bei den ganzen Heuballen und trockenen Büschen, die über die Straße kullern, lachen, weil es einfach echt wie im Film ist.

Aber zurück zu unserem Freitag: nach dem Abendessen sind wir mit den Kids noch einmal zu dem Weihnachtshaus nach Novato gefahren. Es war ein super schöner letzter Arbeitstag vor meinem Urlaub, aber am besten war, dass die Kinder Normen direkt in ihrer Mittag aufgenommen haben und ihn scheinbar sehr mögen.

Samstag früh ging es los Richtung Los Angeles. Da wir den ganzen Tag zum Fahren eingeplant hatten, haben wir einen kleinen Umweg gemacht, um ein Stück am Highway 1 direkt am Meer lang zu fahren. Das hat sich definitiv gelohnt, obwohl der Weg zurück zur Interstate recht gewöhnungsbedürftig war. Sagen wir so: Jana hätte ihr Frühstück definitiv nicht im Magen behalten ;)

Erster Zwischenstopp in Monterey:

Pinkelpause im Hotel - Deko auschecken

Weiter am Highway 1:

Da hat jemand seinen Stuhl vergessen, der aber immerhin eine tolle Aussicht genießt

Abendessen bei In and Out Burger:

Fazit: Für den schmalen Preis echt lecker!

Ich musste eine kleine Schreibpause einlegen, weil wir im Death Valley angekommen waren. Nun sitze ich hier im Bett von unserem Airbnb in Fabulous Las Vegas. Das Death Valley war echt cool und wir hatten eine tolle Aussicht. Davon berichte ich dann aber beim nächsten Mal. Nun zurück zu unserem Los Angeles Aufenthalt:

Nach einer erholsamen Nacht in einem echt guten und günstigen Airbnb sind wir am Sonntagmorgen direkt zum Santa Monica Pier gefahren. Von dort haben wir eine kleine Stadtrundfahrt gemacht mit einem Zwischenstopp am Rodeo Drive in Beverley Hills. Zurück am Santa Monica Pier waren wir noch in dem kleinen Aquarium und sind dann weiter zum Hollywood Boulevard gefahren um da den Rest des Tages zu verbringen.

Santa Monica Pier:

Santa Monica Das Original!

Fahrt nach Beverly Hills:

Rodeo Drive und Beverly Wilshire Hotel (aus Pretty Woman) Ein Lambo, zwei Lambos, gaaaanz viele Lambos.... Da musste irgendwo ein Nest sein Normen musste noch schnell mein Weihnachtsgeschenk kaufen gehen. Danke Schatz, wäre doch nicht nötig gewesen! Die andere Seite von Beverly Hills....

Aquarium am Pier:

Hollywood Boulevard und Madame Tussauds:

Man achte auf seinen Pulli!

Montag haben wir uns komplett den Universal Studios gewidmet und ich muss sagen, ich war einfach nur überwältigt. Es war großartig und jeden Cent wert. Ich habe das Grinsen nicht aus dem Gesicht bekommen. Feedo in Hogwarts. Einfach unglaublich! Aber auch Springfield, die Minionswelt, Jurassic Park Elemente, passend zu Weihnachten Verschiedenes vom Grinch und alles weitere ist so toll, detailliert und aufwändig gemacht. Das muss man einfach gesehen haben! Allein die Einkaufspassage vor dem Park Eingang war schon cool. Ich würde sagen, wenn man nur einen Tag für L.A. hat, sollte man zu den Universal Studios gehen. Da sieht man fast alles und bekommt einen tollen Einblick in die Welt von Hollywood. Die Bilder und Videos vermitteln euch vielleicht einen kleinen Eindruck:

Weihnachtsgefühle im Sonnenschein

 

Nach einem Butterbier in den "Drei Besen" ging es dann weiter nach Springfield:

Achtung: Kernschmelze!

Auf dem Weg zum Superspaßland der Minions ist uns noch Doc über den Weg gelaufen:

Doc Brown aus Zurück in die Zukunft 

Das Superspaßland

Da haben wir uns nicht rein getraut:

Weiter zum Jurassic Park:

Noch lacht er....

Jetzt schnell weiter zu den Transformer:

Bevor wir die Universal Studio Tour mitgemacht haben, brauchten wir noch eine kleine Stärkung, also ab zu Krusty Burger auf einen Ribwich Burger und dazu ein Duff bei Moe's:

Universal Studio Tour:

Der ... der ... der GRINCH!

Zum Abschluss hatten wir das Glück die unglaublich tolle Hogwarts Weihnachtslichtershow zu sehen:

 

Auf dem Weg zum Ausgang mussten wir uns dann noch Teile der Grinch Show ansehen. Die Kostüme sahen wirklich aus wie im Film. 

Zum Schluss hat es sogar geschneit!

Tschüß Universal Studios, ich werde bestimmt wieder kommen!

An unserem letzten Tag in L.A. sind wir etwas raus nach Long Beach, beziehungsweise nach Newport Beach gefahren, um eine Whale Watching Tour zu machen. Das Boot war weitaus größer, als bei meiner letzten Tour mit Vanessa und man wurde auch nicht seekrank. Das Wetter war traumhaft, aber Wale haben wir trotzdem keine gesehen, nur Delfine in weiter Entfernung und ganz viele Seelöwen. Es gab am Ende als Entschädigung einen Gutschein über 7$ für eine weitere Tour, der uns ja nun leider herzlich wenig gebracht hat. Geärgert haben wir uns trotzdem nicht. Das Ticket für die Tour war nämlich in unserem all inclusive L.A. Ticket enthalten, das wir uns hauptsächlich für die Universal Studios gekauft hatten.

Traumwetter, Traummann! Trotzdem auch hier etwas Weihnachtsfeeling Wenn man keine Wale sieht, muss man sich halt anders beschäftigen

Am Nachmittag wollten wir dann noch etwas von unserem all inclusive Ticket nutzen und haben uns für eine Tour durch die Warner Brothers Studios entschieden. Wir sind eigentlich ohne große Erwartungen hingefahren und wurden total positiv überrascht. Wir standen an der Stelle, wo der berühmte Spiderman Kuss gedreht wurde, wir haben sämtliche Außenfilmsets von Serien, wie „friends“ und Filmen, wie „Batman“, „Argo“, „The Greatest Showman“ u.s.w. gesehen, sind an den Studios von „Two and a Half Man“, „The Big Bang Theory“, "Shameless" und vielen anderen vorbei gefahren, haben eine Menge Filmrequisiten betrachten dürfen und sämtliche Fahrzeuge der Batman Filme. Es gab Unmengen von Harry Potter Kram zu sehen und zu erleben und zu guter Letzt durften wir sogar einen echten Oscar in die Hände nehmen. Was ein cooler Tag!

Wer braucht schon Bugs Bunny, wenn es auch Duffy Duck gibt? Briefe aus HogwartsDER Brief aus HogwartsDer Hut hat mich nach Hufflepuff geschickt

„In Hufflepuff dagegen
ist man gerecht und treu.
Man hilft dem andern, wo man kann
und hat vor Arbeit keine Scheu.“

Sprechender Hut

Hufflepuff ist eines der vier Häuser der Hogwartsschule für Hexerei und Zauberei und wurde von Helga Hufflepuff gegründet. Das Wappentier ist der Dachs und die Farben sind schwarz und gelb. Hufflepuff zeichnet sich besonders durch treue Freunde aus, aber auch Schüler, die willig sind, zu lernen. Auch steht Gerechtigkeit bei ihnen hoch im Kurs. Obwohl Hufflepuff oft bei den anderen Häusern um sein Ansehen kämpfen muss, haben sie viele erfolgreiche und berühmte Hexen und Zaubererhervorgebracht. Hufflepuff ist das Haus mit den wenigsten dunklen Zauberern. Bei der Schlacht von Hogwarts hat Hufflepuff abermals seine Loyalität und Treue bewiesen, als sie sich ohne zu zögern sofort auf die Seite der Schule gestellt haben und neben Gryffindor die zweitgrößte Anzahl von Schülern, die mitkämpften.

Kopiert von http://de.harrypotter.wikia.com/wiki/Hufflepuff am 19.12.17

Das größte Requisitenlager Hollywoods Ein Batmobil von Innen. Man beachte die Kabelbinder! Mars Attacks! Hobbit Normen Beutlin

Ich durfte tatsächlich auf einen Besen fliegen:

Und Normen ist in die Rolle von Dobby geschlüpft:

 Und der Oscar für den Besten der Welt geht an (Trommelwirbel) NORMEN WIESE!!!

Er kann es nicht fassen...

Bisher ein wirklich unvergesslicher Urlaub. Schon all die Autofahrten waren ein reines Abenteuer:

Bitte nehmen sie eine der sieben linken Spuren

Fortsetzung folgt...

 

Habt alle ein schönes Weihnachtsfest!

Herzliche Grüße auch von Normi und bis bald!

Eure Feedo

 

 

 

 

Happy Chrismukkah!

Donnerstag, 14.12.2017

I'm so excited and I just can't hide it! :D

Morgen kann ich endlich - nach fast sieben(!) Monaten - meinen Normen wieder in die Arme schließen. Ich freue mich so unglaublich doll, dass ich es gar nicht in Worte fassen kann. Er wird drei Wochen hier bleiben, daher weiß ich noch nicht, wann ich das nächste Mal zum Schreiben komme, aber ich werde mich bemühen, euch auf dem Laufenden zu halten :)

Bis einschließlich Sonntag wusste ich tatsächlich gar nicht, was ich euch berichten soll. Es ist nicht viel los gewesen. Meine Areitszeit war recht entspannt. Wir waren alle ein wenig angeschlagen. (Ja, auch im sonnigen Kalifornien kann man sich eine Erkältung holen.) Somit haben wir es eher ruhig angehen lassen. In meiner Freizeit war ich dann mit ganz viel Basteln beschäftigt. Wie eigentlich immer habe ich mir wieder viel zu viel für Weihnachten vorgenommen und war etwas gestresst, aber ich habe tatsächlich alles fertig bekommen und bin super zufrieden.

Bild mit Santa Lustiges Bild mit Santa Neue Schuhe für die Kids

Am Freitagabend musste ich dann aber endlich mal wieder unter Menschen. Nachdem ich am Vormittag mit meinen lieben Freunden aus Deutschland geskypet hatte, hatte ich das dringende Bedürfnis auch mal wieder raus zu kommen. Vanessas Hostparents hatten Datenight. So bin ich erstmal zu ihr gefahren, ein wenig "Sex and the City" gucken und dann wollten wir eigentlich in die Bar, als Jenny und Peter zurück waren. Peter hat mir aber erstmal direkt seine Kuscheldecke über geschmissen (es war aber auch echt kalt in dem Wohnzimmer) und Vanessa war irgendwie anfangs nicht davon zu überzeugen, ihre Snoopy Schlafanzughose gegen eine richtige Hose zu tauschen. Peter mummelte sich dann auch in eine Decke ein, redete aber davon, dass er uns in die Bar begleiten möchte. Irgendwann habe ich mich dann von meiner Decke getrennt, bin aufgestanden, habe meine Schuhe angezogen und Tempo gemacht. Vanessa und Peter saßen weiter in ihren Pyjama Pants und Cosy Blankets auf der Couch und überlegten laut, ob sie nicht so in die Bar gehen könnten. Jenny lief derweil halbnackt im Haus herum, weil sie am Milch Abpumpen war und ich konnte nicht aufhören zu lachen, weil das alles unendlich absurd war :D Am Ende hat Vanessa doch eine Hose angezogen und Peter ist zuhause geblieben. So hatten wir noch ein wenig Zeit für uns, sind unter Leute gekommen und hatten einen netten Abend :)

Samstag habe ich den ganzen Tag gearbeitet und Sonntag musste Vanessa arbeiten und ich brauchte meinen freien Tag, um weiter an meinem Weihnachtgeschenk für die Duffys zu arbeiten. Am Morgen waren wir aber noch zusammen frühstücken. Wir haben uns ein ganz bestimmtes Café in San Anselmo ausgesucht, weil wir die Hoffnung hatten, eine ganz besondere Prominenz hier aus der Gegend zu treffen.

Na, wer enkennt ihn?

 

Ja, das ist wirklich der wahre George Lucas, der Vater von Indiana Jones und Star Wars.

Als wir in das kleine unscheinbare Café traten, erkannte Vanessa ihn sofort. Ich habe ihn trotzdem gegoogelt und obwohl wir uns sehr sicher waren, fragten wir doch lieber noch den Kellner. Er war es wirklich. Wir hätten gerne ein Foto mit ihm gemacht, wollten ihn aber nicht in seinem Frieden beim Zeitunglesen stören. Somit fragten wir lieber den Kellner und der schickte uns dann die nicht ganz so freundliche Besitzerin des Ladens, die uns aufforderte, ihn nicht zu stören. Umso länger wir da saßen, umso mehr konnten wir es verstehen. Er wurde einfach von allen erkannt, jeder guckte, tuschelte und Kinder summten Star Wars Melodien. Er saß aber etwas abseits und ließ sich nicht stören. Trotzdem konnte einem das irgendwie Leid tun. Wie sagte Vanessa: "Am liebsten würde ich zu ihm hingehen und sagen: >Mr. Lucas, es tut mir so Leid, dass sie alle anstarren und finde es echt schrecklich, wie die ganzen Leute sie belästigen. Aber können wir gerade kurz ein Foto machen?<" :D Am Ende konnten wir ja dann doch noch ein heimliches "Beweisfoto" schießen ;)

Den Rest des Tages verbrachte ich dann, wie gesagt, in meinem Zimmer und bastelte am Geschenk. Vor meiner Tür hörte ich Scott arbeiten. Ich dachte, er würde Gartenarbeit machen. Man kann ihn schließlich nie sitzen sehen und ich sah ihn vorher Pflanzentöpfe schleppen. Es hörte sich an, als würde er einen neuen Zaun vor meiner Tür bauen. Da er aber halt immer irgendwie rummuddelt, wunderte ich mich eigentlich nicht. Als ich dann später rüber ging, um mir was zu Essen zu holen, sah ich, dass er eine riesige Lichterkette um meine Tür getackert und einen leuchtenden Schneemann vor meiner Tür aufgestellt hatte, der kleine Santa Scott :D Darüber habe ich mich sehr gefreut  ♥

Mein Geschenk für Ima und Aba: ein Fotobuch von unserem Hawaii Urlaub

Am Montag hatte Mia Geburtstag. Das lief ähnlich, wie bei den Jungs. Nach der Schule gab es Geschenke, dann Torte und Abendessen im Lieblingsrestaurant der Kids - Piazza D'Angelo. Für Mia habe ich auch ein Bild gemalt. Sie hat sich auch gefreut, aber nicht so sehr, wie die Jungs. Dafür liebt sie die Glitzerfilzstifte und das Stickerbuch, was es dazu gab, umso mehr ;)

Die Torte scheint zu schmecken Mein Geschenk für Mia

Nach Feierabend bin ich mit Vanessa und Christa auf verrückt geschmückte Wehnachtshäuser Tour gegangen, beziehungweise gefahren. Ihr kennt die Griswolds und denkt, die seien verrückt? Ich sage euch, selbst die Häuser aus Whoville ("Der Grinch") sehen neben so einigen Häusern hier ziemlich blass aus. "Die spinnen, die Amis!" würde Obelix jetzt sagen. Aber seht selbst.

Rombeiro's Christmas House in Novato:

Im Haus:

Bear House:

Mickey Mouse Christmas House:

Es war trotzdem irgendwie zauberhaft. Christa hatte schon Recht, als sie sagte, dass es hier ja keine Weihnachtmärkte gäbe, einem sowas aber ein ähnlich festliches Gefühl geben würde. ♥

Gestern hatten wir ein volles Haus. Die Duffys haben einige Freunde zum Chanukka (hier Hanukkah) -Feiern eingeladen. Chanukka ist für die Juden, wie für uns Weihnachten. Da hier so viele jüdische Familien leben, wünscht man sich von daher auch "Happy Holidays" (statt Christmas oder Hanukkah) und in den Schulen werden beide Feste thematisiert. 

Chanukka
- das jüdische Lichterfest
Chanukka ist ein jüdisches Lichterfest. Mit ihm freuen sich viele Juden noch heute über einige wichtige Ereignisse vor mehr als zweitausend Jahren. Dazu gehören die Befreiung ihres Volkes aus griechischer Herrschaft, die zweite Weihung ihres zweiten Tempels und ein Lichtwunder. 

Chanukka liegt immer im November oder Dezember und dauert acht Tage. In der Synagoge werden in dieser Zeit besondere Gebete gesprochen und eine besondere Stelle aus der Tora  vorgelesen. Sie berichtet über die Einweihung der Stiftshütte mit Moses. Die Hütte war der Vorgänger der beiden jüdischen Tempel in Jerusalem, um die es immer wieder viel Aufregung gab. Der Tempelweihe verdankt das Fest auch seinen Namen. Chanukka ist Hebräisch und heißt Einweihung.
 
Kopiert von Religionen-entdecken.de (am 13.12.17)
 
Chanukka wird acht Tage gefeiert und an jedem Tag wird eine weitere Kerze angezündet, sodass mit der "Helferkerze" am achten Tag alle neun Kerzen der Menora brennen. Gestern war der erste Tag. Der Legende zufolge sah das "Lichtwunder" wie folgt aus: Durch die Zerstörung der Griechen gab es damals nur noch ein Kännchen mit Öl, das gebraucht wurde um Licht zu machen. Dieses eine Kännchen soll aber, wie durch ein Wunder für acht Tage gereicht haben. Daher feiert man acht Tage, zündet jeden Tag eine weiterer Kerze an und man isst Essen, das in Öl frittiert wurde, wie Kartoffelpuffer (Latkes) und Berliner (Jelly Donuts). Ich finde es immer wieder interessant, Neues über andere Kulturen, Religionen und Bräuche zu lernen. Es ist wirklich schön, dass die Duffys mich an all diesen Dingen teilhaben lassen.
 
 
Heute war ein normaler Mittwoch. Ich muss aber heute lange arbeiten, da Rachel und Scott gerade Chad vom Flughafen abholen und dann mit ihm Dinner essen gehen. Nun kommt so langsam der ganze Weihnachtsbesuch.
 
Ich habe ab Samstag frei und fahre dann direkt ganz früh morgens mit Normen nach Los Angeles. Mittwoch geht es dann weiter nach Las Vegas und an Heiligabend fahren wir zurück. Ab dem 25.12. muss ich dann wieder arbeiten. Es kommen ein paar aufregende Tage auf uns zu :)
 
Falls ich vorher nicht mehr zum Schreiben komme, wünsche ich euch allen frohe Weihnachten und ein paar besinnliche Feiertage. Weihnachten ist das Fest der Liebe, also habt euch alle lieb, seid nett zueinander und lasst euch nicht stressen!
 
Auch wenn ich diese schöne Zeit nicht mit meiner eigenen Familie verbringen kann (und sie auch alle leider sehr wenig von sich hören lassen), ist es trotzdem schön zu wissen, dass an einen gedacht wird. Danke euch allen für's Lesen, danke Petra und Axel für die liebe Karte, danke Sonja für all die lieben Nachrichten und die Post, die mich über Vanessa erreicht (Ich habe mich super doll über den Artikel gefreut!), danke Duffys, dass ihr immer an mich denkt, ich ein Teil dieser Familie sein darf und ihr mich immer versucht, glücklich zu machen, danke meine lieben "neuen" Freunde, die ich hier in den Staaten kennen gelernt habe, dass ich mit euch so eine schöne Vorweihnachtszeit genießen kann und ihr immer für mich da seid und danke Normen. Es ist unglaublich, was du alles für mich tust und wie du es immer wieder schaffst, mich glücklich zu machen und zum Lachen zu bringen, obwohl du (noch) so weit weg bist. Du bist einfach großartig. Ich liebe dich!
 
Happy Holidays!
Eure Feedo
 
PS: Gestern Morgen kam Santa Scott in mein Zimmer und hat mir ein vorweihnachtliches Geschenk gebracht. Ich bin jetzt stolze Besitzerin eines feshen Samsung TV's :D Rachel sagte, er solle ihn verstecken und erst an die Wand schrauben, wenn Normen und ich im Urlaub sind, um uns an Weihnachten zu überraschen, aber Scott wollte nicht warten, weil er so stolz war, dass er so ein Schnäppchen ergattert hat. Er hat mir auch erzählt, dass er ihn am Ende einfach gekauft hat, ohne nochmal mit Rachel zu sprechen, weil er wusste, dass ich gerne einen hätte ;) 

Vom Turkey Trot in die Weihnachtsstimmung

Donnerstag, 30.11.2017

Hello hello everybody!

Die Zeit fliegt und ich komme schon so langsam in den Weihnachtsstress. Die besinnliche Weihnachtsstimmung fehlt noch ein wenig, aber der Dezember fängt ja auch jetzt erst an und einen großen Teil meiner To Do Liste habe ich schon abgearbeitet, aber es ist auch noch Einiges zu tun. Schließlich habe ich auch nur noch knapp zwei Wochen, da Normen und ich dann ja in den Urlaub fahren. Am Wochenende wurde aber das Haus schon schön weihnachtlich dekoriert und heute hatte ich einen wunderschönen Tag im weihnachtlichen San Francisco mit meinen Mädels. Es geht also alles in die richtige Richtung :)

Vorerst möchte ich euch aber von meinem Thanksgiving erzählen. Ich hatte zwar frei, habe am Morgen meine Familie aber dennoch gerne zum Turkey Trot begleitet. Das ist ein Lauf, den es im ganzen Land gibt und bei vielen Familien ist es Tradition, am Thanksgivingmorgen gemeinsam daran teilzunehmen. Bei unserem in Marin County konnten wir zwischen einer Meile, 5 km oder 10 km wählen. Ihr könnt euch ja sicher denken, dass wir mit unserer "I don't like walking!"-Mia mit der einen Meile schon recht gut bedient waren. Zu blöd war nur, dass wir den Morgen sehr spät dran waren. (Tja, dass Au-Pair, dass sonst immer Tempo macht, hatte halt frei :D) So haben wir tatsächlich unseren Start verpasst. Wir sind dann aber einfach mit den 5 km und 10 km Läufern gestartet und haben eine Abkürzung genommen. Natürlich konnten wir dann nicht ins Ziel einlaufen. Das wäre ja schummeln. Aber unsere Kinder haben das eh icht so richtig geschnallt. Es war ja auch das erste Mal für sie und wir haben dann einfach unseren eigenen Zieleinlauf neben dem eigentlichen Ziel gemacht. Wir sind natürlich mehr gegangen, als gelaufen, aber es war ein schöner Familienausflug. Rachel erzählte mir, dass die Tradition wohl aufkam, weil Thanksgiving ein Tag ist, an dem man den ganzen Tag mit der Familie zuhause sitzt, Football oder Paraden im TV guckt und isst. Um sich etwas besser zu fühlen, fanden dann Viele die Idee nicht schlecht, am Morgen etwas Sport zu treiben. Tja, ich mag Essen und Faulenzen und finde, dass man das jawohl einmal im Jahr ruhig machen kann, aber der Turkey Trot war auf jeden Fall eine interessante Erfahrung und hat ja auch Spaß gemacht :)

Die Duffy Turkeys sind bereit! So sehen Sieger aus :D

Vanessas Hostfamily hat sich für Thanksgiving in einem der besten Hotels der Gegend ein Zimmer genommen. Das "Cavallo Point" liegt direkt an der Golden gate Bridge. Sie haben dort zu Mittag vom großen Buffet gegessen (und ich habe mir sagen lassen, dass das Essen großartig war). Ab 16 Uhr hatte Vanessa dann frei und ihre Hostparents waren so super lieb und haben mich gefragt, ob ich nicht vorbei kommen möchte auf ein Glas Wein (oder zwei, den gibt es dort nämlich zwischen 16-18 Uhr kostenlos) und mit Vanessa das Spa Angebot nutzen möchte. Schließlich durften sie mit den Kindern nicht rein. Da habe ich natürlich nicht nein gesagt. Nach dem Spa waren wir dann noch auf ein paar Cocktails in der Hotelbar und haben Peter noch getroffen. Vanessa und ich sind dann mit dem Uber zu mir gefahren und ich habe sie am nächsten Morgen wieder zum Hotel gebracht. Da, wo es den Vorabend den Wein gab, standen nun Kaffee, Croissants und Muffins zur freien Verfügung. So gab es noch ein kleines Frühstück und dann ging es für mich ab 10 Uhr auch wieder arbeiten. Es war sicher nicht ein typisch traditionelles Thanksgiving, aber dennoch ein sehr schönes und einzigartiges. ♥

Spa Vanessa und ich in Love Peter und der Fog Cocktail in Love

Man fühlt sich auf jeden Fall schon ziemlich cool, wenn man hochnäsig mit seinem Glas Wein über das Gelende zum Spa schlendert und muss sich schon zurück halten, nicht gleich auszuflippen, weil es schicke Bademäntel, Schlappen und teure Pflegeprodukte für jeden gibt. So viel Luxus bin ich definitiv nicht gewöhnt! :D In der Bar gab es einen Cocktail mit dem Namen "Fog Point Martini", der angeblich aus dem Nebel der Bayarea destiliert wurde. Peter hat sich nicht lumpen lassen und ihn mal eben für 30$ bestellt. Wir durften probieren. Wie schmeckt Nebel? Ja, nach Wasser halt. Somit hatten wir einen guten Martini, der irgendwie leicht verwässert geschmeckt hat. Aber man gönnt sich ja sonst nichts im Luxushotel :D

Das Wochenende habe ich dann komplett durchgearbeitet und es war irgendwie ziemlich anstrengend. Die Kids waren nicht so gut drauf und ich war auch kaputt, weil ich schon tagelang mit Rückenschmerzen zu kämpfen hatte und dadurch auch schlecht geschlafen habe. Da konnte auch das Luxusspa nicht helfen. (Die Massagen konnten wir uns nämlich definitiv nicht leisten.) Freitag war es am schlimmsten. Ich war den ganzen Tag alleine zuhause mit den Kindern und nach ganz viel Geheule und Gejammer wusste ich mir irgendwann auch nicht mehr anders zu helfen und habe alle mit einer sponaten Keksbackaktion wieder glücklich gemacht. Beim Gute Nacht Sagen war ich dann so erschöpft, dass ich bei Mia im Bett eingeschlafen bin. Samstag und Sonntag war dann Rachel wieder dabei und wir waren viel unterwegs. Unter anderem haben wir am Sonntag einen "Christkindlmarkt" in Petaluma besucht. Die weite Fahrt hatte sich nicht wirklich gelohnt. Es war am Ende nur eine kleine Halle mit ein paar Ständen, an denen es hauptsächlich hausgemachte Sachen gab (Christbaumschmuck, Bienenwachskerzen, Kekse, Holzspielzeug,...), aber für mich war es schon irgendwie nett und hat mir ein kleines Gefühl von Heimat gegeben. An einem Stand konnte man verschiedene deutsche Lebensmittel kaufen. Da hat Rachel sich erstmal Marzipan gakauft. Das gibt es hier zwar auch, aber nach ihr schmeckt es lange nocht so gut, wie das deutsche. Ich habe gebrannte Mandeln für die Family gekauft. Die waren zwar lecker, aber kamen nicht an unser Original ran. An einem anderen Stand gab es auch selbstgemachte Kissen. Ich habe mich in eines mit der Golden gate Bridge verliebt und Rachel hat es mir einfach so gekauft. ♥ Für die Kids war es sicher etwas langweilig, Rachel und ich haben den entspannten Tag aber genossen. Am Nachmittag hatte ich mal wieder ein sehr ausführliches und intimes Gespräch mit ihr. Sie gibt sich schon sehr viel Mühe, ein bisschen eine Ersatzmama für mich zu sein, aber ich merke auch, dass es ihr manchmal gut tut, sich so ein paar "Sorgen" bei mir von der Seele zu sprechen. Ich habe sie wirklich sehr gern. ♥

Auf zum Christkindlmarkt!

Am Montag Vormittag habe ich mir mein Weihnachtgeschenk an mich machen lassen. Ja, liebe Maj, ich habe wieder die Hälfte meiner Zeit hier abgewartet, um wirklich sicher zu sein, dass ich hier glücklich bin und mich das Souvenir hauptsächlich an schöne Dinge erinnert. Zusätzlich zu meiner Liebe zu San Francisco habe ich die Gelegenheit genutzt und auch meine Liebe zu Kanada und Irland unter meine Haut bringen lassen. Ich finde das Ergebnis unglaublich schön und bin überglücklich! ♥

Auuu, aber immer schön lächeln ganz frisch mit Salbe

Ein besseres Bild kommt dann, wenn alles komplett abgeheilt ist :)

 Ansonsten hatte ich von Montag bis Freitag eine normale Woche. An einem freien Nachmittag habe ich mit den Kindern noch einmal Kekse gebacken. Dieses mal typisch deutsche Zimtsterne. Sie sind zwar ganz gut geworden, aber deutsche Rezepte in Cup-Angaben umzurechnen und nur amerikanische Produkte zu haben, machte das Backen nicht gerade einfach. Einen anderen Tag habe ich am Vormittag in Daniels Klasse bei einem Van Gogh Projekt ausgeholfen. Und wieder muss ich sagen: Ich liebe diese Schule. Die haben immer so tolle Ideen und machen so schöne Projekte mit den Kindern.

Weihnachtmann und Elf von Mia Laufen in Mill Valley

Donnerstag, Freitag und Samstag wurde das Haus dann festlich geschmückt. Scott hat den schönsten Tannenbaum gefunden, den ich je gesehen habe. Mia war trotzdem enttäuscht, dass er nicht so groß war, wie die letzten Jahre. Der Baumschmuck ist hier definitiv spezieller als bei uns und vielleicht nicht immer so edel, aber dafür umso ausgefallener. Als deutsche Tradition habe ich der Family einen selbst gemachten Adventskranz geschenkt und ihnen die Geschichte dahinter erzählt. Samstagabend habe ich ein paar Mädels zu Glühwein und selbst gemachtem Kartoffelsalat zu uns eingeladen. Rachel fand die Idee total toll und hat erlaubt, dass wir es oben bei ihnen machen, nachdem die Kids im Bett waren. Leider konnten Vici und Nina nicht dabei sein, aber mit Vanessa, Jana, Christa, Rachel, Scott und mir waren wir eine gemütliche Runde und haben am Ende alles alle gemacht. Ich habe beim Safeway sogar "Windmill Cookies" (Spekulatius) gefunden. Die Pakung hat knapp 4$ gekostet und es waren einfach nur 10(!) Kekse drin. Die spinnen manchmal echt, die Amis :D Der Glühwein war aber echt lecker und der Kartoffelsalat ging weg wie sonst was. Rachel meinte zu den Mädels und mir, dass alles was ich bisher gemacht habe so lecker sei, dass sie mir jetzt leider auftragen müsste, öfter zu kochen. Was ein liebes Komplimet :)

Wir erwarten viel Besuch zu Weihnachten Duffy Family 2017 und ich gehöre dazu <3 Der Glühwein zeigt Wirkung nom nom nom

Heute gab es ein Treffen von der Organisation in San Francisco. Wir waren zum Schlittschuhlaufen am Union Square verabredet. Wir sind dann schon mittags in die Stadt gefahren, waren lange und entspannt in der Cheesecake Factory essen und dann noch ein wenig bummeln. Vorher sind wir noch zum Fairmont Hotel gegangen. Dort habe ich den Mädels das riesige Gingerbread Haus gezeigt, das ich am Vortag schon mit Rachel und den Kindern besucht hatte. Am Union Quare gibt es all die Luxusläden, wie Tiffany, Svarowski, Gucci, Prada und wie sie alle heißen (ich bin da nicht so der Experte, da müsst ihr eher Vanessa fragen :D). Eislaufen war ich am Ende nicht. 18$ waren mir dann doch etwas zu viel, aber ich habe den Tag trotzdem total genossen. Tatsächlich haben wir an einem kleinem abgesperrten Gelände auch eine Außenbar entdeckt, an der es so etwas, wie Glühwein gab. 12$ für einen kleinen Becher voll war uns dann aber doch etwas zu viel. (Und es gab nicht einmal Tassen mit der Aufschrift "San Francisco Weihnachtsmarkt 2017" dazu. :D)

Fairmont Hotel:

Das Haus besteht komplett aus echtem Lebkuchen, Zuckerguss und Süßigkeiten Letter Box - Letters to Santa

Beautiful San Francisco:

Cheesecake Factory mit tollem Ausblick:

Kein Cheesecake für Feedo, ... ... aber lecker Kaffee

Rund um den Union Square:

Nina, wie macht die Eisprinzessin? Ja, fast... :D

Ich hoffe, ihr hattet alle einen schönen und besinnlichen ersten Advent!

Danke, dass ihr noch immer so fleißig lest, auch wenn ihr jetzt öfter mal etwas länger warten müsst. Ich schaffe es zeitlich einfach nicht früher. 

Herzliche Grüße,

eure Feedo

Sequoia Nationalpark, Livemusic and Tennessee Valley

Donnerstag, 23.11.2017

Hey, Hello, Bonjour, Guten Tag! (Ja liebe Kollegen aus St. Nikolaus, ich habe noch immer ab und an einen Ohrwurm)

Vorweg: Getsern war Halbzeit! Ein halbes Jahr in den Staaten verging so unglaublich schnell!

Nachdem ich euch letzte Woche ja nicht so viel Aufregendes zu berichten hatte, gibt es heute wieder jede Menge Bildmaterial. Am Wochenende war ich mit den Mädels im Sequoia Nationalpark und gestern bei uns um die Ecke im Tennessee Valley wandern. Ich hatte diese Woche Mittwoch und Donnerstag (heute) frei. Diese Woche ist etwas verdreht. Die Kids haben nämlich keine Schule. Es ist Thanksgiving. So hatte ich gestern ein wenig Zeit zum Wandern und nun saß nach einer heißen Dusche schön gemütlich in meinem Zimmer mit einer Tasse Thiele Tee (wie es sich gehört, mit Teezucker und Milch) und tippte fleißig meinen Bericht für euch. Heute war dann die Fotoarbeit dran. Dieser Blog frisst mittlerweile echt viel Zeit. Aber für euch mache ich das gerne :)

Letzte Woche war das Wetter richtig ungemütlich. Es war kalt und nass draußen. Es hat teilweise so stark geregnet, dass ich nachts davon wach geworden bin und morgens eine Regenjacke anziehen musste, um die 5 Meter zum Haus rüber zu laufen. Zum Wochenende wurde es aber glücklicherweise besser.

Mia mit einem Hühnchen auf dem Kopf

Freitag habe ich bei Vanessa geschlafen und wir wollten eigentlich früh ins Bett. Spontan schneite aber eine Einladung auf ein Livekonzert von Trevor ein. Den Trevor haben wir jetzt schon einige Male in der Bar getroffen. Er erzählte uns jedes Mal, dass er bald einen Auftritt hätte und wir unbedingt kommen müssten. Die Einladung kam dann zwar sehr spontan, aber das wollten wir uns dann doch nicht entgehen lassen. „Komm schon Femke, nur eine Stunde!“ Jaja, liebe Vanessa, es war dann am Ende doch etwas später, aber es war echt ein lustiger Abend und ich wollte ja auch endlich sehen, was er so für Musik macht. Peter (Vanessas Hostdad) ist ganz spontan auch mitgekommen. Jenny wollte es ihm zwar ausreden, aber Vanessa und ich fanden die Idee nicht verkehrt, was sich später auch als absolut richtig raus stellen sollte. So sind wir dann mit lauter 90er Musik und Zweimeter-Peter auf der Rückbank in unserem Mietauto, das wir uns für unseren Ausflug zum Nationalpark besorgt hatten, nach Sausalito gefahren. Angekommen, konnten wir den Club erst nicht finden und befürchteten schon, dass es eine Privatparty in einem der Hausboote sein sollte. Google Maps hatte so seine Schwierigkeiten ein Gebäude mitten im Wasser zu finden, denn der Club war quasi ein Bootshaus auf dem Wasser. Endlich gefunden, standen wir dann nicht vor einer Bar, sondern einem privaten Segel Club. An der Tür wollte man dann unsere Namen wissen und wer hätte das gedacht: Wir standen tatsächlich auf der Liste. Einen Moment fühlten wir uns so richtig cool. Dann holte der Türsteher uns von unserer Wolke: „10 bucks each, please!“. Tja, waren wir dann doch nicht so cool, dass wir auf der „for free“ Liste standen. Aber hey, wir standen immerhin auf einer Liste :D Peter stand auf keiner Liste, durfte aber trotzdem mit uns rein und hat auch netterweise bezahlt.  Wir waren zwar erst gegen 20:30 Uhr da, aber Trevor spielte noch nicht. Es wurde von einer Band nur so ein wenig Hintergrundmusik gespielt. Es gab zwar eine ordentliche Bar, aber die Leute in dem Club saßen an Tischen, aßen ihre Burger oder spielten mit Enkelkindern Brettspiele. Wir hatten uns irgendwie was anderes vorgestellt. Nachdem es erst schien, als würde Trevor uns ignorieren, vertrieben wir uns die Zeit und schauten uns mit Peter das Bücher- und Spieleregal an. Peter organisierte Drinks und wir spielten mit ihm Domino. Peter organisierte wieder Drinks und wir setzen uns an einen Tisch. Ich blieb dann bei Kaffee. Ich musste ja schließlich fahren. Trevor fing mit seiner Band an, zu spielen und Peter organisierte Drinks. Auch, wenn der Club irgendwie nur von alten Menschen (die sich teilweise mit Glitzerhaarsträhnchen aufgestylt hatten), Kindern, Hunden und an diesem Abend von Trevors Bekannten besucht wurde, hatten wir doch eine Menge Spaß. Die Musik war nicht unbedingt meine, aber es war gute Livemusik und sowas mag ich bekanntlich ja eigentlich immer. In der Pause stellte sich dann heraus, dass Trevor scheinbar so nervös war, dass er uns am Anfang tatsächlich gar nicht gesehen hatte. Er kam dann nämlich direkt zu uns, hat sich tausend Mal für unser Kommen bedankt und uns einige Leute vorgestellt. Als ich ihm Peter dann als meinen Verlobten aus Deutschland vorstellte, merkte man, dass er noch immer ein wenig durch den Wind war, denn er schien es mir im ersten Moment echt abgekauft zu haben :D Wir klärten ihn dann aber netterweise direkt auf. Die zweite Hälfte konnten wir uns dann leider nicht mehr anhören. Schließlich mussten wir am nächsten Morgen seeehr früh aufstehen. Vanessas wunderschöne neue Handtasche versaute ihr dann noch den Abschluss des Abends, aber das ist eine andere Geschichte ;) Die Drinks von Peter hatten aber gut gewirkt, denn plötzlich kam sie im Auto auf die Idee, wir könnten ja durchmachen. Gut, dass ich nüchtern war und wir dann doch das Bett vorzogen. Als wir endlich eingeschlummert waren, klingelte keine vier Stunden später der Wecker.

Peter and his girls Trevor live Love

Gegen 4:20 Uhr ging es dann erst Richtung Berkeley, um Jana einzusammeln und dann weiter zum Kings Canyon and Sequoia Nationalpark. Fünf Stunden später sind wir am Kings Canyon Visitor Center angekommen und haben Christa und Vici (aus Ross) getroffen. Nachdem wir uns ein paar Karten organisiert und uns erzählen lassen haben, was für Highlights es so gibt, beschlossen wir dann wieder getrennte Wege mit den anderen beiden Mädels zu gehen (fahren). Vici und Christa wollten mehr wandern und wir wollten was schaffen und ein paar mehr Highlights sehen. So sind wir bis zum Sonnenuntergang in beiden Parks umher gefahren, haben hier und da mal gehalten oder kleinere Wanderungen gemacht und ganz viele tolle riesige Bäume gesehen. Der Weg aus dem Nationalpark heraus war sehr lang, kurvenreich und verlor schnell an Höhe. Das fand Janas Magen nicht so toll. Aber die Arme hat sich tapfer geschlagen. Wir hatten über den Tag so viel Spaß! Ich habe lange nicht so viel gelacht an einem Tag. Ob es jetzt über das neue chinesische Restaurant „Take Lahoe“ war (oder meintest du den See „Lake Tahoe“, Jana?!), die Checkliste, ob Janas Bruder jetzt ein guter Fang wäre oder nicht oder nette Aussagen, wie „Noch ein bisschen weiter nach links.“ „Aber dann bin ich doch gar nicht mehr auf dem Foto drauf!?“ „Ja, ich dachte, du wolltest ein schönes Foto!?“ Danke Mädels, es war echt super mit euch! Endlich wieder in der Zivilisation angekommen, gab es ein schnelles (schlechtes) Abendessen bei Mc Donalds und dann sollte es noch immer drei Stunden bis zu unserem Airbnb dauern. Da hatten Vanessa und ich uns beim Buchen irgendwie total vertan. Blöderweise meinten wir dann auch noch den kürzesten Weg, den Google Maps vorschlug,  wählen zu müssen. Schwups war die Zivilisation wieder Geschichte und wir fuhren durch die stockdunkle Nacht (es war Neumond) durchs Gebirge im Nirgendwo. Wieder waren die Straßen bescheiden und Jana musste sich tatsächlich wieder von ihrem Burger verabschieden. Ich glaube, das war die schlimmste Autofahrt meines Lebens. Ich war hundemüde, wir hatten Schiss und es wurden einfach nicht weniger Meilen, die wir noch fahren mussten. Wir waren im Nirgendwo, hatten kein Handynetz, haben zwei ganze Stunden (!) kein anderes Auto gesehen, auf der anderen Straßenseite lagen Steine, die von der Felswand runter gefallen waren und ich hatte die ganze Zeit Angst, dass uns ein Wildtier vors Auto läuft. Tatsächlich haben wir Rehe, eine Babykuh (ja, man könnte auch Kalb sagen – klingt aber nicht so niedlich), ein Opossum, ein Stinktier, ein kleines Häschen und jede Menge Mäuse am Straßenrand, beziehungsweise über die Straße huschen sehen. Natürlich spricht man während so einer Fahrt über Gruselfilme, tragische Autounfälle oder Ängste, dass zum Beispiel plötzlich jemand auf der Straße steht. Endlich beim Airbnb angekommen, bin ich dann auch direkt eingeschlafen. Schön, dass man im Nachhinein über solche Abenteuer lachen kann :D

Spazieren im Baum PoserGeneral Grant - 3rd largest tree in the world Hume Lake  

Am General Sherman (größter Baum der Welt!) haben wir tatsächlich Nina, Vici (aus Mill Valley) und die Jungs getroffen. Die Wahrscheinlichkeit lag eigentlich bei Null, da zum einen der Park riesig ist und zum anderen unglaublich viele Menschen da waren. 

    Großes Treffen am Sherman

Tschüß Sonne und tschüß Nationalpark! Bis Morgen :)

Mehr oder eher weniger ausgeschlafen, konnten wir am nächsten Morgen dann sehen, in welch nettem kleinen Örtchen wir gelandet waren. Bevor es wieder zum Nationalpark gehen sollte, frühstückten wir im örtlichen Diner. Es war wirklich, wie im Film. Cheryl, die Besitzerin kannte jeden aus dem Ort, der Kellner schenkte Kaffee aus seiner Glaskanne nach und wir, als Fremde, wurden erstmal ausgefragt, wo wir herkommen, was wir machen, wo wir hinwollen. Cheryl fand unsere Geschichte so interessant, dass sie sie gleich mit den anderen Gästen im Diner teilen musste. Das Frühstück war echt lecker und preiswert. Und wir wurden direkt am Anfang gefragt, ob wir die Rechnung splitten wollen. „Da muss man erst vier Stunden ins Nirgendwo fahren, um gefragt zu werden, ob man eine getrennte Rechnung haben will!“ Ja Vanessa, scheint so :D

Typical diner somewhere in nowhere nom nom nom

Zurück haben wir uns dieses Mal für den anderen Weg entschieden und mussten lachend feststellen, wir viel unbeschwerter es in der Nacht davor hätte sein können. Die Strecke war total schön. Erst am Lake Isabella vorbei, dann durch ein Tal mit Fluss und später durch unendlich viele Plantagen (Zitronenbäume, Orangenbäume, Avocadobäume, Apfelbäume, Nussbäume und jede Menge Bäume, die wir nicht benennen konnten). Auch an hunderten Fracking-/Ölpumpen sind wir vorbei gefahren. Die gehören leider auch zum kalifornischen Landschaftsbild.

Lake Isabella JanaBeautiful Fall

Wieder zurück im Park sind wir erst auf einem riesigen liegenden Baum herum spaziert, dann durch einen Baumstamm mit dem Auto durch gefahren und zum Schluss einen ordentlichen Hügel hochgekraxelt. Wieder einmal habe ich meine Höhenangst besiegt und wurde mit einer unglaublich schönen Aussicht belohnt.

  Moro RockGar nicht so einfach einen Baum dieser Größe zu umarmen Suchbild: Wo ist Jana?Auf dem Thron der Baumfeen Faxen machen

Ab auf den Moro Rock:

Höhenangst bekämpfen Geschafft! Und wie komme ich jetzt wieder runter?

Auf dem Heimweg gab es noch einen schönen Sonnenuntergang und dann war unsere kleine Reise auch schon zu Ende. Toll war’s! ♥

Nicht nachmachen, Kinder!

Dienstag habe ich die Kids nach dem Mittagessen bei Freunden abgeholt und bevor es um 15 Uhr zum Pool ging, haben wir das tolle Wetter im Garten genossen. Ich werde das kalifornische Wetter nächsten Herbst so vermissen!

Gestern war ich dann im Tennessee Valley wandern. Eigentlich wollte ich endlich mal nach Angel Island, aber glücklicherweise habe ich vorher im Internet gecheckt, wie die Fähre fährt und musste feststellen, dass sie im November nur an Wochenenden startet. Im Tennessee Valley war ich schon einige Male laufen. Nun hatte ich aber meine Kamera dabei, bin noch einen Hügel am Strand hochgestiegen und auf dem Rückweg noch einen anderen Weg hoch Richtung Muir Beach gewandert. Mit Pause war ich drei Stunden unterwegs. Es war super schön und das direkt hier in meiner Nachbarschaft :)

Tennessee Valley

Richtung Muir Beach Ganz oben angekommen! Kaputt, aber glücklich!

 

 

Happy Thanksgiving! Davon erzähle ich euch aber beim nächsten Mal. Gobble Wobble!

Take care guys! Thank you so much for reading all my bullshit :D I appreciate that!

Love,

Feedo

 

PS: Dies ist ein Facebook Post von Rachel, den sie vor nicht ganz zwei Wochen gepostet hat:

"A friend posted something that deserves more attention: Children explore the world. It's their job. That means that girls sometimes choose "boy" colors/toys/clothes and vice versa. Some boys like pink/dolls/tutus. It's all part of normal development that we should encourage.

Even in liberal, progressive, tolerant Mill Valley, I notice kids feeling uncomfortable about choosing items they think belong to the opposite gender. Can we give children the freedom to try different things without shame?

This morning, I gave Mia a new pink fleece nightgown with her favorite Beanie Boo characters on it. Daniel LOVEd it so much, he asked me for one just like it, and I ordered one for him in his size.
He turned to Jonathan and said: "Don't laugh at me because it's a girl nightgown".
Jonathan, without hesitation, said " I won't laugh at you" and Mia echoed "me neither" 
and I said "You can wear whatever you like"

Daniel did not learn to feel shame in this house, but he did learn it somewhere, and I will continue to try and make sure he feels this house is a safe place where he can try things out, express himself in unconventional ways, and know that he is cherished for who he is: a kind, generous, loyal, exceptionally caring individual, who would never harm a fly."

Dem ist nur noch dieses Bild hinzuzufügen:

Look at this proud and happy guy! ♥

Der ganz normale Alltagswahnsinn

Donnerstag, 16.11.2017

Hallo meine Lieben!

Ja, ich weiß: ihr musstet laaaaange warten. Ich hatte irgendwie viel um die Ohren und doch ist nicht wirklich viel passiert, worüber sich das Schreiben lohnen würde. Für diesen Fall der Fälle habe ich euch ja aber schon einmal vorgewarnt. Ich werde euch jetzt etwas über meinen Alltag als Au-Pair erzählen.

Hierzu vorweg: Es handelt sich um meinen Au-Pair Alltag. Für alle Mädels (und Jungs), die ich bisher getroffen habe, sieht der Alltag komplett anders aus. Grundsätze für alle sind aber: Laut Vertrag dürfen wir nicht mehr, als 45 Stunden die Woche  arbeiten. Bei mir kam das bisher auch noch nicht vor. Andere haben Vereinbarungen mit ihren Familien, wie Überstunden bezahlt werden. Normalerweise darf man auch nicht mehr, als 10 Stunden am Tag arbeiten. Rachel hat mich aber ganz am Anfang gefragt, ob es ab und zu mal für mich okay wäre, 11-12 Stunden zu arbeiten. Dafür brauche ich aber auch nicht immer  45 Stunden die Woche  arbeiten. In der Woche müssen wir mindestens 1,5 Tage frei haben und im Monat mindestens ein komplettes Wochenende. Für das ganze Jahr bekommt jedes Au-pair zwei Wochen bezahlten Urlaub und am Ende des Jahres darf man noch einen kompletten Monat im Land bleiben, den viele natürlich zum Reisen nutzen.

Da ich meine Arbeit hier nicht mit der im Kindergarten vergleichen kann, ist es gar nicht so schlimm für mich so viel mehr zu arbeiten. Jetzt gerade arbeite ich zum Beispiel auch. Alle Kinder schlafen aber und ich kann meine Zeit hier frei nutzen. Man hat schon ein wenig mehr Freiräume. Wenn ich nur mit den Jungs alleine beim Karate bin, nehme ich zum Beispiel auch oftmals mein Buch mit. Was mir allerdings mittlerweile aber echt fehlt, sind meine freien Wochenenden, beziehungsweise zwei freie Tage am Stück in der Woche UND URLAUB! Jetzt mag der eine oder andere meinen „Ja, was beschwert sie sich denn? Sie hatte den geilsten Sommer aller Zeiten!“ Ja, stimmt. Keine Frage. Aber gerade im Urlaub mit der Familie hatte ich so gut, wie keinen Tag richtig frei, weil ich ja gerade auf Oahu immer mit der Familie unterwegs war. Ich will mich keinesfalls beschweren. Ich möchte damit nur sagen, dass meine Freizeit sehr kostbar geworden ist, denn viel davon habe ich gefühlt irgendwie nicht mehr. Mir ist bewusst, dass man als Mama auch eigentlich nie frei hat, aber ich denke, für eine Familie Arbeiten ist doch etwas anderes, als Oberhaupt einer Familie zu sein ;)

So, ich musste gestern unterbrechen. Rachel und Scott waren zurück von ihrer Datenight. Übrigens auch fast eine Stunde früher, als geplant. Meistens stehen auf meinem Plan mehr Stunden, als ich am Ende arbeiten muss. Definitiv besser, als andersherum :)

Nun also zurück zu meinem Alltag.

Von Montag bis Freitag sieht mein Morgen immer so aus: Ich fange um 7 Uhr an. Rachel hat dann entweder schon das Frühstück oder das Lunch für die Schule vorbereitet. Ich übernehme dann demnach den anderen Part, während sie mit Milchflaschen nach oben geht, um die Kinder zu wecken. Wenn alle noch tief und fest schlafen gönnt sie ihnen auch manchmal 5 Minuten länger. Oben hilft sie beim Anziehen und Zähne putzen. Zum Frühstück gibt es entweder Joghurt (Oatmeal für Jonathan) und in separaten Schälchen Früchte und Cornflakes. Die Kids lieben natürlich auch Sirup dazu. So kann jeder sich sein Frühstück selber zusammen mixen. An anderen Tagen gibt es entweder Waffeln, Pancakes oder Muffins und dazu einen Frozen Fruchtjoghurt und Früchte. Manchmal macht Rachel auch Eier und Bacon oder French Toast. Rachel und ich essen jeden Tag Oatmeal mit Früchten. Einfach und vielleicht etwas langweilig, aber ich habe mich gut daran gewöhnt :) In ihre Lunchbox bekommen die Kids zurzeit immer ein Croissant mit Käse und für die Jungs auch Turkey und dazu wieder Früchte. Daniel mag auch Salat oder Gurke. Mia hat eine Zeit lang auch ein Eisandwich oder Rührei mitbekommen und Jonathan Schnitzel. Es ändert sich immer, wenn wir sehen, dass die Kids ein paar Tage am Stück nicht mehr gut essen. Manchmal haben sie ein Essen schon nach einer Woche satt, manchmal erst nach einem Monat. Croissantsandwich geht jetzt schon einige Wochen ganz gut ;) Wenn die Kids dann zum Frühstück runter kommen (so gegen 7:20 Uhr), dauert es meistens ein paar Minuten bis ich alle drei am Tisch habe. Meistens spielen sie beim Essen mit Lego, ihren Stuffies oder malen nebenbei. Daher muss ich beim Essen helfen, da sie sonst nie fertig werden. Das gleiche Spiel haben wir auch immer beim Abendessen. Wenn ich etwas benennen müsste, was ich an meinem Job nicht mag, wäre es definitiv die Essensituation. Ich habe schon einige Male versucht, etwas zu ändern, es aber mittlerweile aufgegeben. Die Kinder lieben es, gefüttert zu werden und die Erwachsenen in diesem Haus (mich ausgenommen) lieben es zu füttern. Tja. Andere Länder, andere Sitten. Von Tischmanieren haben die Amerikaner allgemein noch nicht viel gehört :D Zwischen 7:45 Uhr und 8:00 Uhr übt Rachel mit beiden Jungs noch ein wenig Klavierspielen. Dann ist Pottytime :) Pottytime bedeutet, die Jungs gehen nach oben ins Kinderbad und Mia unten ins Gäste WC. Als die Kids mit dem Toilettentraining angefangen haben, gab es wohl das Problem, dass sie nicht lang genug auf dem Klo sitzen bleiben wollten. So haben sie immer ihr IPad auf dem Klo bekommen. Mittlerweile sind alle natürlich trocken und gehen, wenn sie müssen. Die Pottytime zweimal am Tag ist aber noch immer geblieben. So sehen sie ein, dass das IPad sonst tabu ist. Zwischen 8:15 Uhr und 8:30 Uhr heißt es dann Schuhe anziehen und ab zur Schule. Je nachdem, wie gut der Morgen läuft. Meistens bringt Rachel die Kids, weil sie danach gleich weiter zum Einkaufen, Sport  etc. fährt. Dann habe ich ab da erst einmal frei. Wenn ich sie bringe, bin ich meistens so gegen kurz vor 9 Uhr zuhause und habe dann frei.

Mein freier Vormittag unter der Woche: In dieser Zeit wasche ich meine Wäsche, schreibe meinen Blog, gehe Laufen oder ins Gym, skype mit Normen, Freunden oder Familie, plane Trips, treffe Freunde, bastel Geburtstags- (ja, auch schon Weihnachts-)karten, räume auf, gehe shoppen, bringe Post weg u.s.w. Mittwochs (also heute) habe ich um 12 Uhr immer Zumba. Da muss ich auch gleich hin. Ich werde mit diesem Eintrag wahrscheinlich also erst heute Abend fertig. Die Zeit verfliegt immer, wie nichts. Dann ist es auch schon14 Uhr und ich mache mich so langsam auf den Weg nach nebenan. Da suche ich mir dann Snacks für die Kids zusammen (Äpfel, Bananen, Proteinbars (Müsliriegel), Käsestückchen, was halt so da ist) und dann fahre ich zur Schule. Je nachdem was Rachel für den Nachmittag  geplant hat, kommt sie mit oder nicht.

Montags fahren wir nach Hause, ich bade oder dusche die Kinder. Dann haben die noch bis 15:40 Uhr freie Spielzeit und dann fahre ich zum Karate. Manchmal kommt Mia zum Zugucken mit. Manchmal lässt Rachel sie zuhause bei sich. Oder ich bleibe mit Mia zuhause und Rachel fährt mit den Jungs. Um kurz nach 17 Uhr gibt es dann Abendessen. Gegen 17:40 Uhr ist wieder Pottytime. Ich räume in der Zeit die Playarea auf und kümmere mich um das schmutzige Geschirr. Um 18 Uhr werden Zähne geputzt. Dann lesen wir gemeinsam in einem der Zimmer. Jeder darf sich entweder eine Geschichte oder ein Kapitel aus einem Lexikon aussuchen. Um 18:30 Uhr geht jeder in sein Zimmer und das große Licht geht aus. Nun bekommt jedes Kind noch 10 Minuten mit einem Erwachsenen alleine. Um 19 Uhr ist Schlafenszeit und ich habe frei. Im Schnitt haben Ima und Aba einmal die Woche Datenight. Dann arbeite ich bis 22 Uhr. Mia und Daniel schlafen in der Regel recht früh. Jonathan liest immer noch mit einer Taschenlampe in seinem „Picturepedia“ Lexikon bis wir ihm sagen, dass jetzt Schlafenszeit ist (meistens so zwischen 19:30 und 20 Uhr).

Dienstags geht es direkt von der Schule zum Pool. Dort haben alle erst freie Spielzeit und dann um 16 Uhr 30 Minuten privaten Schwimmunterricht (alle drei zusammen mit einer Lehrerin). Danach dusche ich die Kinder, sie bekommen ihre Pyjamas an und es geht ab nach Hause zum Abendessen.

Mittwochs kommen wir nach der Schule nach Hause und um 15 Uhr kommt die Klavierlehrerin für Daniel und Jonathan. Sonst haben wir Freizeit zuhause. Um 16:30 Uhr werden alle Kinder geduscht oder gebadet. Dann nach dem Abendessen ist wieder das übliche Abendritual.

Donnerstags geht es nach der Schule wieder direkt zum Pool. Die Jungs können die ganze Zeit frei spielen. Mia hat um 16:10 Uhr 30 Minuten Schwimmunterricht in einer Gruppe. Danach ist alles immer etwas knapp von der Zeit, daher müssen wir uns mit dem Abendessen immer etwas beeilen, damit wir alles rechtzeitig schaffen.

Freitags nachmittags ist tatsächlich nichts. Dann bleiben wir entweder zuhause, fahren zum Spielplatz oder ins Discovery Museum.

Samstags fahren wir gegen 10:40 Uhr immer nach San Francisco. Da machen die Kinder eine Stunde Sport. Sie sind in einer Parkour Kindergruppe bei „Acro Sports“. Davon hatte ich schon einmal berichtet. Danach machen wir meistens noch irgendwas anderes. Mal bleiben wir in die Stadt und gehen in eines der vielen Kindermuseen. Einmal sind wir zu einer Science Fair (Wissenschaftsmesse) für Kinder nach Sonoma in den Norden gefahren. Selten geht es auch einfach nach Hause.

Sonntags war bis vor kurzem noch eine Stunde Basketballtraining am Mittag für die Jungs. Das hat Rachel jetzt aber vorerst gecancelt, weil ein freier Tag in der Woche doch einfach mal ganz nett ist.

Die üblichen Tagesrituale werden auch am Wochenende eingehalten. Die Kinder dürfen den Vormittag aber im Pyjama bleiben. Nach dem Frühstück skypen Rachel und die Kids gerne mit Saba und Safta (Opa und Oma aus Israel).

In der Regel arbeite ich samstags von 9 oder 10-19 Uhr. Manchmal aber auch sonntags von 12 bis 21 Uhr. Das variiert wöchentlich.

Rachel und Scott haben ein Au-Pair, weil sie mit drei fast gleichalten Kindern Unterstützung im Alltag brauchen. Rachel ist eine Vollzeitmama, liebt ihre Kinder über alles und will möglichst viel von ihnen miterleben. Sie engagiert sich viel in der Schule, kocht täglich frisch, versucht ihren Kindern gute Grundsätze zu vermitteln, ihnen das Beste zu ermöglichen und ist so oft, wie es geht beim Schwimmen, Karate etc. dabei. Beim Schwimmen ist es alleine auch immer ein Akt alle zügig fertig zu machen. Es geht zwar, aber zu zweit ist es wesentlich einfacher. Es ist auch schön, wenn Mia nicht alle Aktivitäten der Jungs begleiten muss und bei einem Erwachsenen zuhause bleiben kann. Wenn wir bei größeren Veranstaltungen oder in großen Museen sind, bin ich auch immer froh, dass wir zu zweit sind. Böse Zungen könnten behaupten „Warum ein Au-Pair? Sie arbeitet doch nicht.“. Ich kann es verstehen. Der Alltag sieht hier total anders aus, als bei uns. Zum einen sind die Kinder bei tausend verschiedenen Aktivitäten angemeldet, dann kennen die Menschen in Kalifornien es einfach nicht, mal einen Tag zuhause zu bleiben und nichts zu machen und dann wäre da noch, dass es wirklich schwer ist, drei gleichaltrigen Kindern immer gerecht zu werden. Außerdem können sie es sich auch einfach leisten ;) Rachel versucht alle zwei bis drei Wochen jedem Kind einen Solo Nachmittag zu ermöglichen. An diesen Tagen holt sie dann immer eines der Kinder von der Schule ab und macht irgendwas Besonderes (je nach Wunsch des Kindes Bowling, Shoppen bei Toys „R“ Us, Creativity Museum, Trampolinpark, …), während ich die planmäßigen Aktivitäten des Tages bis zum Abendessen alleine mit den anderen beiden mache. Sie ist auch hier sehr gerecht und macht das nur, wenn wir alle drei in einer Woche auch wirklich unter den Hut bekommen. Ich arbeite sehr gerne mit ihr zusammen. Wir sind ein gutes Team. Ich versuche immer, nach ihren Grundsätzen zu arbeiten. Sie fragt mich aber auch immer nach meiner fachlichen Meinung. Da Scott als Arzt im Krankenhaus ja im Schichtdienst arbeitet und auch so irgendwie immer am Arbeiten ist (im Haus, im Garten, an seiner Fitness) sehen wir ihn manchmal weniger und manchmal mehr. Er ist aber auf jeden Fall ein toller Vater, der in seiner wenigen Freizeit so viel wie möglich mit den Kids macht. Wenn er abends da ist, liest er immer mit uns Geschichten und am Wochenende machen er und die Kinder gerne wissenschaftliche Experimente zusammen.

Was war sonst in letzter Zeit? Vorletztes Wochenende haben wir tatsächlich acht Mädels unter einen Hut bekommen und sind alle zusammen ins Silver Peso (unsere Stammbar) gegangen. Zur Krönung ist dann auch noch Peter, Vanessas Hostdad, vorbei gekommen. Der, der uns das Silver Peso empfohlen hat, immer sagt, dass er später noch vorbei kommt, aber nie da war, wenn wir da waren – bis jetzt :D Wir haben uns erst einmal die Sofa Ecke erobert und als Peter dann rein kam und sich zu uns acht Mädels dazu setzte, schaute manch anderer Stammgast nicht schlecht aus der Wäsche :D In der Sofaecke steht auch ein Klavier und Peter berichtete, dass Janis Joplin da wohl früher immer drauf gespielt hätte. Ziemlich cool! Wie immer hatten wir viel Spaß in der Bar. Ein Typ hatte seinen kleinen süßen Hund mitgebracht. Nicht unbedingt ein guter Ort für einen Hund, aber er war definitiv ein Frauen Magnet. Ich bekenne mich für schuldig – ich hatte das kleine niedliche Tierchen auch auf dem Arm und habe ein Angebot zum Hundesitten bekommen, was ich aber dankend ablehnte. Den Samstag waren wir mit immerhin noch fünf Mädels frühstücken und in einer Mall. Sonntag musste ich arbeiten. Ima und Aba waren mit Freunden unterwegs. So habe ich den sonnigen Nachmittag mit den Kids auf einem Spielplatz genossen.

Freitag:

Nina und Vanessa Beweisfoto: Peter war auch da. Mit geschlossenen Augen :D I love you favorite Caligirls <3

Samstag:

Geht mal zu forever 21. Da haben sie tolle Klamotten. Aber wohl eher für eine andere Berufskategorie...

Sonntag:

Twinsister Mia Wer ist wer? Schwer zu sagen! Goofing around!

Letzte Woche Montag war ich mit Nina und Vici am Stinson Beach für ein Fotoshooting. Wer die tollen Bilder sehen möchte, muss bei Facebook gucken. Ich lade sie hier jetzt nicht hoch, da ich ein wenig auf mein Upload Limit achten muss.

Dienstag mit Daniel und Mia im Discovery Museum (Schwimmen ist ausgefallen und Jonathan hatte Soloafternoon mit Ima):

Allein aufgrund dieser Aussicht auf meine Lieblingsbrücke liebe ich das Discoverymuseum

Freitag war keine Schule (Veterans Day) und wir waren auf einer Geburtstagsfeier von einem Freund der Kids. Es war eine Ananasparty mit 37 eingeladenen Kindern plus Eltern bzw. Nannys und einer Zaubershow. Welcome to America! :D

Das Lieblingsstuffy vom Geburtstagskind ist seine Emojiananas. Da war das Thema naheliegend. Torte Geschenk vom Zauberer

Letztes Wochenende musste ich Samstag arbeiten. Wir waren nach dem Sport im Creativity Museum. Ich war das erste Mal mit. Es war ziemlich cool. In einem Raum konnte man zum Beispiel Roboter mit einem IPad programmieren.

Vor dem Museum steht ein Karussell und der Betreiber hatte einfach rosa Augenbrauen :D

Danach waren Christa und Vanessa hier bei mir. Wir haben einen Chilligen gemacht und nur genetflixt. Für die wenigen, die es noch nicht gesehen haben: Guckt euch „Stranger Things“ an. Hammer coole Serie! :) Sonntag hatte ich zwar frei, habe aber um 15 Uhr beim Familienfotoshooting der Duffys in Sausalito vorbei geschaut. Der super Fotograf hat ein paar Aufnahmen von mir und den Kids gemacht und ein paar von mir allein, „für meine Modelmappe“ :D Ich freue mich schon auf das Ergebnis!

Jetzt habe ich euch doch wieder einen halben Roman geschrieben. Aber nun wisst ihr wenigstens ganz detailiert, wie mein Alltag hier so aussieht ;)

Ich freue mich wie immer über Feedback. Danke für eure Treue!

 

Eure Feedo

 

PS: Kein Monat mehr, dann kommt Normen mich besuchen. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie sehr ich mich freue!

Bald ist Thanksgiving!

Happy "Hallowine", Happy Birthday, Happy Fall

Freitag, 03.11.2017

… Ja ich weiß, dass es eigentlich Happy Halloween heißen müsste. Als wir aber auf unserer Trick or Treat Tour das erste Haus besuchten, bot der Nachbar den Erwachsenen direkt einen Becher Rotwein und Cracker an. In dem Moment verstand ich, warum die Erwachsenen ihre Kinder so gern durch die Nachbarschaft begleiten. :D Mia fand es auch super komisch und hat mal eben aus "Happy Halloween" "Happy Hallowine" gemacht. Fand ich gut. Mein erstes amerikanisches Halloween war allgemein echt super. Am Morgen habe ich Rachel und die Kinder mit in die Schule begleitet. Zwischen 9 und 10 haben Rachel und ich ein wenig in Daniels Klasse bei Bastelangeboten und beim Aufbereiten des Lunchbuffets geholfen. Um 10 haben sich dann alle Klassen draußen auf dem Hof für eine Halloween Parade getroffen. Die Schule reicht vom Kindergarten bis zur 8. Klasse und alle waren verkleidet, die einen sehr aufwändig, die anderen hatten nur ein lustiges T-Shirt an. Jeder ist an jedem vorbei gelaufen und hat sein Kostüm präsentiert. Es war wirklich cool! Danach haben wir uns von den Kids verabschiedet und sind nach Hause gefahren. Unterwegs mussten wir noch eben beim Supermarkt halten. Natürlich hatten wir noch unsere Kostüme an. Wir waren aber nicht die Einzigen ;)

Ninjababyeule Deko auf dem Weg zur Schule Die Schulleiterin war ein Truthahn Holy Cow Liebe zum Detail: Nicht ein Ron, sondern Ron im Quidditch Outfit Schöne Idee - Ich mag die Schule

 Nach einem frühen Dinner sind wir dann gegen 17 Uhr um die Häuser in der Nachbarschaft gezogen. Rachel wollte eigentlich mit dem Auto in die Nachbarschaft der Schule fahren, damit die Kids Freunde aus der Schule unterwegs treffen. Aber sieh an, die Kids hatten keine Lust schon wieder mit dem Auto irgendwo hinzufahren. So blieben wir hier und Mia maulte zwar erst ein wenig beim Bergauflaufen („I don’t like walking“), aber die Freude über die Süßigkeiten überwog und sie verstand, dass man für seine Treats auch ein bisschen Arbeiten muss. Nach einer Stunde waren wir wieder zu Hause, jeder durfte noch ein paar Süßigkeiten naschen und dann ging es Richtung Bett.

  ... man achte auch Gru mit einem Minion im Hintergrund

„Trick or treat, smell my feet, give me something sweet to eat!“

Ich hatte mir vorgenommen, noch ein wenig weiter unten die Nachbarschaft zu erkunden. Rachel hatte mir nämlich einen Link mit verschiedenen Halloween Hotspots aus der Gegend geschickt und einer davon war am Fuße unseres Berges. Da es mittlerweile stockduster war, musste ich mich etwas aufraffen und als ich dann durch unsere mittlerweile menschenleere Nachbarschaft lief, war ich kurz davor wieder kehrt zu machen. Es war doch etwas unheimlich. Gar nicht mal, weil Halloween war. Eher weil ich plötzlich an die ganzen nachtaktiven wilden Tiere hier in der Gegend denken musste. Aber nein, es war mein einziges Halloween hier in diesem Jahr, so ging ich weiter und unten an der Hauptstraße kamen mir dann auch die ersten Menschen entgegen. Kurze Zeit später hörte ich die ersten Töne der Liveband, von der auf der Internetseite die Rede war und als ich in die Seitenstraße einbog, war plötzlich alles voll mit verkleideten Menschen. Hier wurde auch kein wert mehr auf das Alkoholverbot auf öffentlichen Straßen gelegt. Die Band, die aus Vätern aus der Nachbarschaft besteht, spielte munter vor einem Lagerfeuer. Einige blieben stehen, andere zogen weiter von Haus zu Haus, manche tanzten. Es war wirklich schön und ich habe so lustige und coole Kostüme gesehen. Unter anderem hatte sich eine Familie das Thema Käfer vorgenommen. Aufgefallen sind sie mir, weil der Vater eine große Mistkugel vor sich herkickte. Leider konnte ich nicht viele Fotos machen. Es war einfach zu dunkel.

 

Letzten Freitag hatten meine lovely Twins Geburtstag. Es war irgendwie weniger spektakulär, als ich gedacht hatte, aber trotzdem sehr schön. Der Morgen war im Grunde, wie immer. In der Schule wurde in den beiden verschiedenen Klassen der Jungs gefeiert. Da war ich nicht dabei, aber Rachel hat mir von den Traditionen berichtet. Das Geburtstagskind repräsentiert die Erde und läuft je nach Lebensjahren so oft um eine Sonne. Außerdem bringt man Fotos von den letzten Geburtstagen mit, um anzusehen, wie sehr man sich in den letzten Jahren verändert hat. Total süße Ideen :) Der Geburtstag in der Schule scheint ein großes Ding zu sein, denn sogar Aba ist mit zur Schule gekommen. Am Nachmittag gab es statt Geburtstagskuchen dann Eclairs (die hatten sich die Jung gewünscht) und wir haben Happy Birthday gesungen. Die Jungs haben Kerzen ausgepustet und dann wurde der Geschenkeberg gestürmt. Es wurde ein Teil zur Zeit ausgepackt und immer darauf geachtet, dass sie auch mitbekommen, von wem was ist. Von Ima und Aba gab es neben einem kleinen Legoteil ein gutes Mikroskop für unsere kleinen Wissenschaftler. Ein perfektes Geschenk für sie. Danach hatten wir noch ein wenig Zeit, mit den neuen Sachen zu spielen, beziehungsweise haben Daniel und ich ein recht großes Legoding zusammen aufgebaut. Ich habe berichtet, dass das zuhause normalerweise Normens Job ist. Rachel hat garantiert, dass du an Weihnachten ganz sicher auf deine Kosten kommen wirst, Normi ;) Abends sind wir dann schön zum Italiener Essen gegangen. Es war wirklich ein netter Tag mit der Familie.

 

Ich habe den Jungs diese Bilder geschenkt. Als die Kinder im Bett waren, hat Rachel mich in den Arm genommen und gesagt, dass es das beste Geschenk sei, das die Jungs je bekommen haben, weil es so sehr von Herzen kommt. Ich wollte nicht einfach irgendein Spielzeug schenken, davon haben sie genug. Ich wollte was Persönliches machen und hätte nie gedacht, dass es so gut ankommt. ♥

Danach habe ich noch Vanessa und Christa in der Bar getroffen. Christa hatte Besuch von ihrer Mama und ihrer Schwester aus Deutschland. So waren wir echt ein witziger Haufen. Am späteren Abend waren Vanessa und ich zusammen auf der Toilette (wie Frauen das nun einmal so machen) und hatten eine echt lustige Begegnung mit zwei anderen Frauen, die weder sich, noch uns kannten. Es fing alles an mit „Oh wow, du hast so schöne Haut“, ging weiter mit „Wo kommt ihr her?“ und endete mit einer Einladung auf einen Drink von dem Freund der einen Frau, weil sie uns wohl so nett fand auf der Toilette. Verrückte Amerikaner :D

Samstag waren Rachel, die Kids und ich bei einer Science Fair. Der Eintritt war kostelos und es gab so viele coole Dinge für Kinder. Gibt es sowas auch bei uns Deutschland? Es war das Paradies für meine kleinen Forscher und eigentlich kenne ich kein Kind, dem das nicht gefallen hätte!

Am Samstagabend  sind Vanessa, Nina und Vici erst zu mir gekommen und dann ging es weiter ins Nightlife von San Francisco. Warum haben wir das nicht schon eher gemacht? Wir hatten so viel Spaß. Allein die Uberfahrt war super lustig. Nina hat dem Fahrer erzählt, dass sie Tee für ihren Hals in ihrem Starbucksbecher hätte und bot ihm sogar einen Schluck an. Dabei war einfach Bier drin. Glücklicherweise lehnte der Fahrer ab. Sie hat ihm auch direkt seine Handynummer abgeluchst, was am Ende unser Glück war. Eine Ubefahrt nach Hause sollte um die Uhrzeit nämlich auf einmal 90$ (Statt 30$) kosten. Er wollte einfach gar nichts haben, weil es seine Freizeit war. Wir haben ihm dann jeder 10$ gegeben. Aber wieder zum Anfang: Angekommen in San Francisco liefen überall verkleidete Menschen rum, weil natürlich auch viele Halloween Partys statt fanden. Wir tingelten von Bar zu Bar, trafen ein paar deutsche Typen, die alle ein Praktikum bei VW in San Francisco machen und ich war etwas irritiert, denn tatsächlich ist wohl eine Auflage für dieses Praktikum, dass man super gut aussehen muss. Wir standen in Schlangen vor einigen Bars, an manchen sind wir einfach vorbei gelaufen („Wir waren eben schon drin“ „Achja, ihr wart nur eine Rauchen, richtig?“ Klar, 4 Stunden…). In der einen Schlange hat Vanessa Marty Mcfly geheiratet. (Keiner weiß mehr, wie wir in diese Situation geraten sind.) Wir haben immer wieder den gleichen Woody von Toystory getroffen. Man grüßte sich am Ende schon. In der einen Bar liefen auf den Fernsehern an den Wänden die ganze Zeit Pornos – das war ziemlich seltsam, weil es sonst eine ziemlich coole normale Bar war. Wir haben sämtlichen Leuten erzählt, dass die Mädels Schwedinnen sind und ich aus Irland komme. Das hat uns jeder direkt abgekauft (und als Vanessa auf einmal auf Schwedisch angesprochen wurde, hat sie sich einfach weg gedreht :D). Bei einem Zwischenstopp bei Mc Donalds stand der Weihnachtsmann vor uns in der Schlange und das Stück Pizza, dass wir uns noch vor unserer Heimfahrt gegönnt haben, wurde von völlig Fremden bezahlt. Allgemein haben wir eigentlich nur nette Menschen getroffen, die einfach nur Spaß haben wollten. Man hat sich mit allen unterhalten und zusammen gelacht. Zwischendurch habe ich mit Normen telefoniert und ständig kam jemand an meine Seite und hat ihn voll gelabert. Er fragte immer, wer das gerade war, aber ich hatte keine Ahnung. :D Die Kalifornier sind schon alle echt gesellige Leute :)

Sonntag haben Vanessa und ich ordentlich ausgeschlafen, sind schön Mittagessen gegangen und dann noch ein wenig durch Sausalito gebummelt. Am Abend gab es ordentlich Pizza und ein paar Folgen „Sex and the City“. Was ein schöner freier Tag :)

Montag war ich in meiner freien Zeit am Vormittag spontan mit Nina, Vici und ihrem Hund ein wenig wandern am Mount Tamalpais. Die letzten Sonnenstrahlen muss man schließlich genießen.

Vorgestern habe ich mir unterwegs einen Starbucks Kaffee gegönnt und musste feststellen, wie sehr es doch auch hier alles Schlag auf Schlag geht, als ich den mit Weihnachtmotiven bedruckten Becher in meiner Hand hielt. Gibt es in Deutschland auch schon Lebkuchen Latte? Hier haben sie andere verrückte Weihnchtssorten, mit Eggnog zum Beispiel. Heute regnet es auch einfach und es war schon die ganze Woche ziemlich kalt. Gestern habe ich mir erst einmal eine Jacke gekauft. Happy fall!

Nun steht wieder ein Wochenende vor der Tür und ich merke mit dem Wachstum des Freundeskreises wird auch die Planung der Wochenenden schwieriger. Luxusprobleme. Ich freu mich auf euch Mädels!♥

Love and Hugs,

Feedo

 

PS: Danke für all die Lieben Gedanken und Wünsche für meine Oma. Es geht ihr tatsächlich schon viel besser. Sie ist jetzt in der Reha und macht ordentlich Scherze: „Ich habe mir angesehen, wie die ALTEN Menschen sich mit den Füßen mit ihrem Rollstuhl fortbewegen. Nun muss ich nicht immer die Schwester rufen.“ Sie ist wirklich eine Kämpferin! Ich hab dich lieb, Oma!♥

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